Paris - Notre Dame

  • Zurück zum eigentlichen Strangthema:

    Der National Catholic Register veröffentlichte gestern folgende Meldung:

    Nachdem ein modernistischer Dachreiter am Äußeren erfolgreich abgewehrt wurde, versucht man wohl nun im inneren Vorschläge in Richtung einer Modernisierung zu platzieren.

    Quelle: https://www.ncregister.com/new…-rebuilding-of-notre-dame

  • Ich habe hier interessantes Bildmaterial zur Pariser Kathedrale Notre-Dame. Die Datierung der Fotos findet ihr jeweils hinter der Nennung der Fotografen.


    Rue du Cloître-Notre-Dame. Philippe Villeneuve, der leitende Architekt der Kathedrale, mit dem Hahn unterm Arm. DerWetterhahn von der Spitze des Vierungsturmes war heruntergefallen und überlebte auf dem Dach des südlichen Seitenschiffs

    (Foto: Jean-Michel Guilment, Ministère de la Culture, 16. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Die rue du Cloître-Notre-Dame führt als Einbahnstraße Richtung Osten an der Nordseite der Kathedrale entlang. Ihr Name erinnert an den nicht mehr vorhandenen Kreuzgang. Über den Zebrastreifen gelangt man zu dem Café "Aux Tours de Notre-Dame".


    Das Eckhaus rue d'Arcole / rue du Cloître-Notre-Dame mit dem Café "Aux Tours de Notre-Dame" (Foto: Connie Ma, 11. Juni 2014, CC-BY-SA-2.0)


    Blick vom Café "Aux Tours de Notre-Dame" in die rue du Cloître-Notre-Dame mit der Nordseite der Kathedrale

    (Foto: besopha, 29. Juli 2010, CC-BY-SA-2.0)


    Arbeiten an der Nordseite der Kathedrale, links das oben gezeigte Eckhaus (Foto: Romainbehar, 15. Juli 2020, CC0)


    Blick von Osten in die rue du Cloître-Notre-Dame. Die Fahrbahn wird von der Baustelleneinrichtung belegt (Foto: Romainbehar, 15. Juli 2020, CC0)


    Die Nordseite des Chores (Foto: Romainbehar, 15. Juli 2020, CC0)


    Die Nordseite des Langhauses (Foto: Romainbehar, 15. Juli 2020, CC0)


    Blick vom Südturm zur rue du Cloître-Notre-Dame, rechts die Nordwestecke des Querhauses (Foto: Cristian Bortes, 30. April 2011, CC-BY-2.0)

  • An der Südostecke des Nordturmes sitzt auf der Galerie ein Pelikan.


    Der Pelikan an der Südostecke des Nordturmes (Foto: RonAlmog, 28. September 2015, CC-BY-2.0)


    Blick von der Turmgalerie nach Osten (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 19. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Die Abkürzung C2RMF steht für "Centre de recherche et de restauration des musées de France". Eine wichtige Aufgabe dieser Einrichtung ist die kunstgeschichtliche Dokumentation. Beim Wiederaufbau von Notre-Dame werden alle Arbeitsschritte, Zwischenstände und Objekte fotografisch dokumentiert. Ich finde es beeindruckend, dass es Fotografen wie Alexis Komenda gelingt, unter den schwierigen Bedingungen auf der Baustelle Aufnahmen zu machen, die nicht nur großen dokumentarischen Wert haben, sondern auch bildästhetisch hohen Ansprüchen genügen. Die Aufnahme oben entstand vor dem Beginn der Sicherungsarbeiten im Dachbereich. Das nachfolgende Foto schoss Alexis Komenda von exakt dem gleichen Standort. Knapp drei Monate nach dem Brand, waren Dächer und Giebel gesichert. Das riesige Gerüst über der Vierung wurde bis zum November 2020 abgebaut.


    Blick von der Turmgalerie nach Osten (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 11. Juli 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Die noch ungesicherte Fensterrose des südlichen Querhausgiebels (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 29. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Der Dachbereich des Südquerhauses am Beginn der Sicherungsarbeiten (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 29. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Der Dachbereich des Nordquerhauses (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 25. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Der Dachbereich des Nordquerhauses (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 11. Juni 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Wagen wir nun einen Blick durch das Chaos über der Vierung! Im hellen Bereich in der Bildmitte ist der Nordturm zu erkennen.


    Blick von Südost über die Vierung hinweg zum Nordturm (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 29. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Blick von Süd nach Nord über die Vierung hinweg (Foto: Marie-Hélène Didier, Ministère de la Culture, 1. Oktober 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Die provisorische Überdachung des Hohen Chors (Foto: Didier Durand, Ministère de la Culture, undatiert, Sommer 2019, CC-BY-SA-3.0)

  • Die Holzkonstruktion der provisorischen Überdachung wird im Französischen "plancher" genannt - Geschossdecke, Boden, Bühne. Sie dient unter anderem dazu, die Reinigung der Gewölbe vom Brandschutt zu ermöglichen. Hier mal ein Blick unter die neue Holzdecke.


    Arbeiten zur Beseitigung des Brandschutts auf den Gewölben (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 23. Juli 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Auf den folgenden Bildern sehen wir eine andere Holzkonstruktion, die bei der Sicherung der Kathedrale eine Rolle spielt. Die französische Bezeichnung ist "cintre". Mein Wörterbuch sagt: "Kleiderbügel". Das gefällt mir. In der Architektur kann "cintre" aber auch "Bogen" oder "Lehrgerüst" bedeuten. Ob über solchen Lehrgerüsten einst die Strebebögen aufgemauert wurden?


    Ein Lehrgerüst (cintre) liegt auf der rue du Cloître-Notre-Dame bereit. Der Fotograf schaut von einem Gerüst an der Nordseite des Chores herunter. Der Stein am linken Bildrand gehört noch zum Querhaus. Der folgende Strebepfeiler, den die Kamera so schön von oben einfängt, ist der einzige an der ganzen Kathedrale mit diesem spezifischen Abschluss (Foto: Pierre Noël, Ministère de la Culture, undatiert, Sommer 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Einsetzen eines Lehrgerüsts (cintre) unter einem Strebebogen an der Südseite des Chores

    (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 11. Juli 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Lehrgerüste unter den Strebebögen an der Südseite des Chores (Foto: Marie-Hélène Didier, Ministère de la Culture, 1. Oktober 2019, CC-BY-SA-3.0)

  • Es folgen Aufnahmen aus dem Inneren der Kathedrale.


    Blick von der Orgelempore durch das Mittelschiff nach Osten (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 19. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Blick von der Orgelempore nach Osten (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 24. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Zum Glück befanden sich unter den Hochschiffsgewölben nur wenige Kunstwerke. So wurde durch den Gewölbeeinsturz im Mittelschiff - im Bild oben der vordere Schutthaufen - hauptsächlich die moderne Bestuhlung in Mitleidenschaft gezogen. Die Dachbalken brannten im Mittelschiff zunächst weiter. Links ist zu sehen, dass sie zwei Säulen des Mittelschiffs zu nahe gekommen waren. Die Säulen weisen Schäden auf. Sie wurden später gesichert. Beim Einsturz des Vierungsgewölbes wurde der Volksaltar aus dem Jahre 1989 beschädigt. Er stand am Übergang vom Chor zur Vierung. Auf dem Bild oben ist zu erkennen, dass er durch die herabstürzenden Massen nach hinten verschoben wurde. Es handelt sich um den schrägstehenden Kasten zwischen den verkohlten Balken und den rotgekleideten Feuerwehrmännern. Auf dem folgenden Bild ist er vor dem vergoldeten Relief des barocken Hochaltars auszumachen.


    Der Chor mit der Pietà von Nicolas Coustou (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 25. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Blick durch die Kathedrale nach Osten (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 11. Juli 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Hier sind die beiden gesicherten Säulen gut zu sehen. Das Aufräumen im Mittelschiff zog sich einige Zeit hin, da der Schutt zu Forschungszwecken sorgfältig sortiert und inventarisiert wurde. Einige Teile können vielleicht wiederverwendet werden.


    Verstärkung einer durch den Brand geschädigten Säule im Mittelschiff (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 25. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Blick von der Orgelempore nach Osten. Auf der Höhe des Emporengeschosses wurden Planen gespannt

    (Foto: Marie-Hélène Didier, Ministère de la Culture, 18. Juni 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Blick durch das Querhaus nach Norden (Foto: Marie-Hélène Didier, Ministère de la Culture, 30. Juli 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Ein Blick in die Vierung, nachdem der Schutt weggeräumt ist. An den schwarzen Stellen wurden die Bodenplatten zerstört. Rechts ist die Standfläche des Volksaltars zu sehen. Die herrliche Nordrose ist ein Meisterwerk der Glasmalerei des 13. Jahrhunderts und unbeschädigt.

  • Das bewegliche Kunstgut, das nach dem Brand zu evakuieren war, befand sich hauptsächlich in den Seitenkapellen. Dort gab es keine Brandschäden.


    Kruzifix aus Bronze in einer Kapelle der Südseite (Foto: Klára Kalinová, Člověk a Víra, 20. Oktober 2017, CC-BY-NC)


    Unter der Gemäldeausstattung der Kathedrale ragt eine Reihe großformatiger Werke hauptsächlich des 17. Jahrhunderts heraus. Sie wurden am 19. April 2019 aus der Kathedrale evakuiert und in den Louvre verbracht.


    Abnahme eines Gemäldes in einer Seitenkapelle (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 19. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Abnahme des Gemäldes "Das Martyrium des Petrus" von Sébastien Bourdon, 1643

    (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 19. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Das Gemälde "Die Geburt des Herrn" von Jérôme Francken, 1585, wird von Restauratoren auf Schäden untersucht

    (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 19. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Das Gemälde "Der hl. Andreas im Angesicht des Kreuzes" von Gabriel Blanchard, 1670, wird für den Transport verpackt. Im Hintergrund der Westausgang (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 19. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Abnahme der Figur Notre-Dame de Paris von ihrem Platz vor dem südöstlichen Vierungspfeiler

    (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 25. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Die aus dem 14. Jahrhundert stammende Skulptur blieb trotz ihres exponierten Standorts nahezu unversehrt. Sie wurde nach der Abnahme in einem Seitenschiff abgestellt. Dort stand sie noch Monate nach dem Brand, wie in einem französischen Dokumentarfilm zu sehen war. Auch eine Reihe anderer Objekte verblieb in der Kathedrale.


    Die Figur des Königs David ist aus Gips und weist Brandschäden auf. Sie steht auf einer Langhausempore, Zu dieser Plastik konnte ich nichts Näheres ermitteln (Foto: Marie-Hélène Didier, Ministère de la Culture, 18. Juni 2019, CC-BY-SA-3.0)

  • Ein ganz interessanter Fund.


    In der Vierung. Vor uns der nordwestliche Vierungspfeiler (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 29. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Blick zum Vierungsgewölbe, rechts der Chor, vor uns das Nordquerhaus (Foto: Zairon, 4. April 2017, CC-BY-SA-4.0)


    Der Schlussstein des Vierungsgewölbes ist besonders aufwendig gestaltet. Er zeigt eine Mondsichelmadonna und außen am Ring in jeder Himmelsrichtung einen Engelskopf. Einer dieser Engelsköpfe wurde im Schutt wiedergefunden.


    Der Schlussstein des Vierungsgewölbes. Die Füße der Mondsichelmadonna zeigen nach Osten (Foto: Cristian Bortes, 28. April 2011, CC-BY-2.0)


    Kopf eines Engels vom Schlussstein des Vierungsgewölbes, wiedergefunden im Brandschutt

    (Foto: Pierre Noël, Ministère de la Culture, 6. Juni 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Kopf eines Engels vom Schlussstein des Vierungsgewölbes, wiedergefunden im Brandschutt

    (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 6. Juni 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Der Engelskopf liegt zusammen mit anderen aus dem Schutt geborgenen Steinen in einem Lager auf dem Parvis.


    Das Lager der geborgenen Steine auf dem Parvis (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 4. Juli 2019, CC-BY-SA-3.0)

  • Ich denke mir überhaupt, dass man in Paris vielleicht etwas nach Dresden geschaut hat bei dieser Sache.

    In allen Filmen, die ich bisher dazu sah, wurde betont, dass man die Schutthalden beim Wegfahren genauestens dokumentiert und fotografiert hat, um die Wölbsteine (die ja meistens noch recht intakt sind) wiederverwenden zu können.


    Von Dresden lernen, heißt rekonstruieren lernen....

  • Ein kleiner Exkurs in deiner Galerie: Auf diesen beiden Bildern ist zu sehen, dass auch Stein nicht per se feuerbeständig ist, worüber hier im Forum schon oft diskutiert wurde. Insbesondere bei Ruinenbildern hört/liest man oft den Einwand, dass bei einem abgetragenen Bauwerk noch viel Substanz stehen geblieben sei und man diese ohne weiteres hätte reaktivieren können. Insbesondere bei den beiden gesicherten Säulen fällt es auch einem Fachmann schwer, deren Schädigungen und Schwächungen zu erkennen.

    Die noch ungesicherte Fensterrose des südlichen Querhausgiebels (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 29. April 2019, CC-BY-SA-3.0)

    Blick durch die Kathedrale nach Osten (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 11. Juli 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Hier sind die beiden gesicherten Säulen gut zu sehen. Das Aufräumen im Mittelschiff zog sich einige Zeit hin, da der Schutt zu Forschungszwecken sorgfältig sortiert und inventarisiert wurde. Einige Teile können vielleicht wiederverwendet werden.

  • Es folgen einige Bilder zum Ausbau der Obergadenfenster.


    Ausbau eines Obergadenfensters (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 25. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Im Hohen Chor (Foto: Klára Kalinová, Člověk a Víra, 20. Oktober 2017, CC-BY-NC)


    Die mittleren Fenster des Hohen Chores (Foto: Carlos Delgado, 17. Februar 2012, CC-BY-SA-3.0)


    Ausbau des mittleren Chorfensters (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 29. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Ausbau der südlichen Chorfenster. Am linken Bildrand ist das mittlere (östliche) Chorfenster zu sehen

    (Foto: Claudine Loisel, LRMH, 27. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Die Abkürzung LRMH steht für "Laboratoire de recherche des monuments historiques". Das ist eine Forschungseinrichtung des Kulturministeriums zur Unterstützung der Denkmalpflege.


    Ausbau der nördlichen Chorfenster (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 29. April 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Blick von der Orgelempore zum Obergaden der Langhaussüdseite nach dem Ausbau der Glasfenster und dem Einbau stabilisierender Holzverstrebungen. Der Witterungsschutz wird durch Folien an der Außenseite gewährleistet

    (Foto: Alexis Komenda, C2RMF, Ministère de la Culture, 11. Juli 2019, CC-BY-SA-3.0)


    Sicherung des Obergadens am Chor durch Folienabdeckung und stützende Holzkonstruktionen

    (Foto: David Bordes, Ministère de la Culture, 6. Juni 2019, CC-BY-SA-3.0)

  • ist Euch bekannt, dass auch in einem Turm der Fassade feuer war? Die Türme bestehen auch aus einer Holzkonstruktion und wären eingesturtzt, wenn man den Brandherd nicht frühzeitig (und per Zufall!) erkannt hätte. Ein Wunder, dass die Glassfenster erhalten wurden, das war in Nantes leider nicht der Fall.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Ein kleiner Exkurs in deiner Galerie: Auf diesen beiden Bildern ist zu sehen, dass auch Stein nicht per se feuerbeständig ist, worüber hier im Forum schon oft diskutiert wurde. Insbesondere bei Ruinenbildern hört/liest man oft den Einwand, dass bei einem abgetragenen Bauwerk noch viel Substanz stehen geblieben sei und man diese ohne weiteres hätte reaktivieren können. Insbesondere bei den beiden gesicherten Säulen fällt es auch einem Fachmann schwer, deren Schädigungen und Schwächungen zu erkennen.


    Richtig. Gerade Sandstein ist so eine Sache.


    Um mal ein Beispiel zu nennen; die Dresdner Frauenkirche stürzte durch die enorme Hitze in sich zusammen.


    Dieses grauenvolle Schicksal hätte auch Notre Dame treffen können, wenn sich das Feuer noch mehr ausgebreitet hätte.

    Vollendet das ewige Werk.

  • Habe ich auch gehört. Offenbar wurden die schon zu Königs Zeiten für den Schiffbau gepflanzt.