• Damit meine ich natürlich keine "Wunschimobilie" sondern tatsächlich dies was einen so mitunter im Traume erscheint and Häusern, Wohnungen usw.
    Die traumgetreue Wiedergabe erweist sich allerdings als äußerst schwierig bis fast unmöglich, aber man kann ja versuchen zumindest in Ansätzen das mal so leidlich wiederzugeben - so träumte mir des öfteren von einer Kirche, 166 m in der Höhe, also fast am Kölner Dom ranreichend, also eher bescheiden von der Größe her.
    Nun habe ich mal versucht diese Kirche soweit es meine Fähigkeiten erlaubten, dies mal so ein wenig mit in Bildern zu fassen ohne allerdings die Inneneinrichtung berücksichtigen zu können - die muß man sich einfach denken.
    Ach ja, hierbei handelt es sich auch nicht um ein gewöhnlichen Sakralbau, hier sind noch einige andere Komponente noch mit vertreten:

    Das ist jetzt mal so die Fernansicht .... ...und wir nähern uns dem Bauwerk um festzustellen daß der okkergelbe Anstrich... ..aus gelben Klinkersteinen besteht.
    Nun befinden wir uns in der großen Halle des Glockenturmes, rechts und links geht es ins Parkett des Kirchenschiffes, geradeaus die Treppe hinaus kommt man in einen Korridor welcher Rechts und links zu den Häusern abzweigt, und geradeaus zur Loge des Kirchenschiffes führt.
    Hier die Aussicht von der Loige aus, geradezu in Blickrichtung befindet sich die Bühne, auf welcher theoretisch ein 3,80m langer Konzertflügel steht.
    Hier nochmal der Blick vom Parkett (welches ich später der Haltbarkeit wegen durch Fliesen ersetzt sah)
    Hier eines der beiden Kirchenseitenschiffe. Die Kirche noch einmal aus der Ferne... ...von näher oben...

    ...und von ganz oben.

    Fortsetzung folgt;


  • Hier das linke Kirchenseitenschiff und das "normale Haus" daran. auf der rechten Seite sieht es ähnlich aus. In der Regel befindet sich die Gastwirtschaft meist gegenüber der Kirche - nicht hier, da ist sie hinten dran. rrechts neben der Bühne befindet sich die Sakristei, links der Zugang zur Bühne...

    ...welche eine weitere Tür enthält....

    ..die Tür zur Gastwirtschaft.

  • Eine schöne Strangidee!
    Als Kind habe ich mehrmals von einem zweigeschossigen traufständigen Haus geträumt, altes rotes Krüppelwalmdach, fünf Fensterachsen. An einer Kopfsteinpflasterstraße, diese terassenförmig am Hang entlang, alte Bäume standen vor dem Haus (ich glaube es waren Kopfweiden oder Linden). Das Haus war halb aus Bruchstein, halb aus Fachwerk, doch wie widersinnig, war das Erdgeschoss Fachwerk und das Obergeschoss Sandstein mit Stichbögen! Nun es war ein Traum und ich noch Kind, die Statik war da noch nicht so wichtig. Es gab auch mal eine Kinderzeichnung von diesem Haus (ich habe früh Häuser gezeichnet!), doch weiß ich leider nicht mehr, wo sie ist.

    Tatsächlich findet sich die ein oder andere Inspiration für dieses "Traumhaus" in Tecklenburg, meiner alten Heimatstadt. Die Straße wird die Schloßstraße gewesen sein, anstelle der alten Post.
    So haben sich wohl diese Gebäude hier munter gemischt:

    https://media-cdn.holidaycheck.com/w_1280,h_720,c…22-d56419bb6508
    https://foto.hrsstatic.com/fotos/0/3/545/…icht-3-3624.jpg
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…sstrasse_15.jpg
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…_Strasse_12.jpg
    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/comm…_Strasse_10.jpg

  • Falls es hier in diesem Thread darum geht, wie ich mir mein Traumhaus vorstelle indem ich gerne wohnen wollen würde.
    Dann sieht mein persönlicher Geschmack in etwa so aus:

    Als Kind wollte ich "später" immer in einem Schloss wohnen. Ich fand damals schon Gebäude aus Steinen und mit Türmen besonders schön. Daran hat sich eigentlich bis heute nichts geändert.
    Heute als Architekt habe ich nach wie vor eine Vorliebe für eine Kombination aus Holz und Steinen. Ich mag Gebäude mit komplexen Geometrien, eine symmetrische Gestaltung, Gestaltung bis ins Detail, natürliche Materialien, eine intelligente Einbindung in die Umgebung (Natur oder Stadt).

    Ich hab lieber ein zuviel an Gestaltung, als ein zu wenig. Gebäude ohne Gestaltung schrecken mich ab.

    Gemäß dem Fall ich hätte Macht und Geld würde ich mir wohl aktuell ein Haus in diesem Baustil gönnen: ;)

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    Ich könnte mir aber auch vorstellen im Schloss Neuschwanstein zu wohnen ^^

  • Wir wohnen in unserem Traumhaus, oder besser -häuschen. Zwar definitiv nicht das kleinste, aber mutmaßlich eines der 5 kleinsten ständig bewohnten Häuser Hamburgs.

    In einem eigenen Strang hatte ich seinerzeit über die Restaurierung des als halbe Ruine übernommenen Gebäudes berichtet.

  • Ich denke ich wurd hier etwas mißverstanden, ich hatte explizit Häuser oder Bauten gemeint welche einem im Traume erscheinen und nicht existente Häuser welche man gern hätte

    Quote

    Damit meine ich natürlich keine "Wunschimobilie"

    :wink:

  • Heute träume ich kaum bewusst, da ich einen sehr intensiven Tiefschlaf und nur sehr kurzen Halbschlaf habe.
    In meiner Jugend habe ich ab und an von einem kastellartigen Anwesen an der Steilküste geträumt. Das ist dann wohl auch, was sich mein Unterbewusstes irgendwann mal als Traumimmobilie konkret vorstellte.

    Auf Usedom bin ich immerhin schon bis 50m an den Strand und 200m bis an die Steilküste herangerückt, also ganz real. :D

  • Hier mal eine „kleine“ Wohnung in einem neo klassischen Hochhaus Neubau in New York

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  • @Novize

    Kommt mir wirklich extrem geschmackvoll vor, zumal man auch die Entstehungszeit merkt.

    Guter Einstand.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • So sehr ich gewachsene Altstädte und Gründerzeitviertel mag - wohnen würde ich am liebsten in einer Wohnsiedlung des Reformstils oder der Frühmoderne, so wie ich als Student damals im Dortmunder Althoffblock eine schöne Zeit hatte. Oder ein Einfamilienhaus aus ebendieser Zeit. So wie z.B. die von Bruno Paul gebauten Häuser Riffarth in München oder den Libellenhof in Berlin. Sowas ist für mich der Inbegriff eines luxuriösen Wohnstil. Für ein Einfamilienhaus kann ich mich auch mit dem klassischen Bauhaus (z.B. Haus Rabe in Zwenkau, Villa Wolf in Guben) oder dem Bungalowstil der 60er anfreunden (z.B. der Kanzlerbungalow von Sep Ruf).

    Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
    Karl Kraus (1874-1936)

  • so träumte mir des öfteren von einer Kirche, 166 m in der Höhe, also fast am Kölner Dom ranreichend, also eher bescheiden von der Größe her.
    Nun habe ich mal versucht diese Kirche soweit es meine Fähigkeiten erlaubten, dies mal so ein wenig mit in Bildern zu fassen

    Das muss ja eine fürchterlicher Alptraum gewesen sein. Tut mir leid.

  • Schlüter, Eosander, Schinkel, Stüler und wie sie alle hießen, brauchten kein Zeichenprogramm. Er reichte ein Bleistift und ein Blatt Papier und sie konnten damit die schönsten Architekturideen kreieren.

    Wer weiß. Vielleicht wäre der eine oder andere mit einem Zeichenprogramm auch überfordert gewesen und hätten wegen der schlechten Umsetzung der Ideen nie Weltruhm erlangt?