Hofgeismar (Galerie)

  • Hofgeismar ist eine Kleinstadt im Norden Hessens.
    Sie liegt nördlich von Kassel,westlich von Warburg.


    Allgemeine Infos:
    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Hofgeismar



    Wir betreten die Stadt über den Unteren Graben:



    Biegen aber direkt ab in die Entengasse:


    Eckhaus zur Georgenstraße:


    Wir bleiben aber auf der Entengasse:




    Fabestraße,im Hintergrund das Rathaus:






    Nun Verlassen wir die Entengasse und Biegen nach Rechts in die Apothekenstraße ab und gehen zum Petriplatz:

  • Haus in der Apothenkenstraße:



    Nun sind wir am Petriplatz,hier steht das Amtshaus:


    Und das Stadtmuseum (Ein Komplex aus mehreren Häuser:



    Wir biegen an diesem Hübschen Eckhaus Rechts:



    In die Straße beim Amtshaus ab:

  • Gegenüber der Straße Beim Amtshaus steht eine der Sehenswürdigkeiten:

    Petristraße 13,Haus Malzfeldt von 1684.
    Eins der Zwei letzten Erhalten Diemelsächsichen Hallenhäuser der Stadt.


    Ebenfalls in der Petristraße:




  • Nun geht es in die Straße Markt,dort steht das Älteste Fachwerkhaus der Stadt von 1528,das ehemalige Cafe Hofmann (geschlossen seit ungefähr 7-8 Jahren):


    Gegenüber:


    Nun geht es aber erstmal zur Apothekenstraße (oberer Teil),das Eckhaus war bis 2013 die Sandersche Hirschapotheke (gab es 300 Jahre),Foto aus der Altstädter Kirchgasse:

  • Gehen wir nun hinein:
    Eckhaus (auf der anderen Seite der Apothekenstraße steht/stand die namensgebende Apotheke)



    In dem Artikel zu den Abrissen waren die abgebildet,hoffe sie bleiben :unsure: :


    Ebenfalls auf der Straßenseite:



    Gegenüber:


    Der Nachbar zählt zu den bedeutenstens Profanbauten der Region,das um 1230 erbaute Steinerne Haus.
    Heute ist es das Apothekenmuseum,
    war leider zu (Mittwochs und Sonntags geöffnet):


    Apotheken Garten:

  • Nun aus der Apothekenstraße wieder raus geht es zum Marktplatz:


    Eckhaus Altstädter Kirchgasse:



    Blick auf den Marktplatz:


    Häuser auf der Rechten Seite (vom Bild her):


    Das Highlite ist die Touristen Information mit Fächerrosetten:


    Gegenüber Liegende Seite:




    Kriegerdenkmal/Brunnen 1902 für den Krieg von 1870/71:


    Rathaus:


    http://regiowiki.hna.de/Hofgeismar_-_Rathaus

  • In der Farbestraße steht das ehemalig Gilde-und Hochzeitshaus:

    http://regiowiki.hna.de/Hofgeismar_-_Hochzeitshaus


    Ebenfalls Farbestraße:



    Gegenüber wird es Gruselig:
    Die Stadthalle aus den 70ern:

    (Quelle:http://regiowiki.hna.de/Datei:HogLuft003.jpg)


    Für die Stadthalle wurde u.a ein Steinhaus,vermutlich Reste eines Kloster abgerissen :wuetenspringen:
    Hoffnung:
    https://www.hna.de/lokales/hof…roht-abriss-11417705.html

  • Dieser Link vervollständigt die Geschichte. Du hast offenbar das abgerissene Steinhaus selbst fotografiert:
    http://regiowiki.hna.de/Hofgeismar_-_Hochzeitshaus


    Es wäre gut, wenn diese hohle Fassade wieder reaktiviert würde. Warum nicht dahinter einen schlichten Bau setzen sowie Fenster und Türen dafür wieder öffnen? Ein Nutzung für den neu geschaffenen Raum sollte sich finden lassen.

  • @Heimdall
    Ja das Stimmt:
    Habe dieses Bild bei bildindex Marburg gefunden:

    (Quelle:www.bildindex Marburg.de


    Es gab aber noch ein Zweites Gebäude welches in meinem Stadtführer,da hab ich auch das Foto rausgemacht:

    (Quelle:)

  • Weiter geht es,vor dem Rathaus Rechts gehen wir nun in die Marktstraße:


    Verlassen sie an diesem Haus Links,die anderen Häuser folgen Später.


    Seitenfassade:

  • Schönes Städtchen in meiner (erweiterten) Heimat - ich komme aus Göttingen. Trotzdem traurig zu sehen, wie in Nordhessen und Südniedersachsen die Fehlsanierungen wie unpassende Plastikfenster etc. die Ensembles doch empfindlich stören. Immerhin hat Hofgeismar anscheinend der Eternitsucht widerstanden.


    Hinzu kommt die hochproblematische Demografie, die man diesen Orten ebenfalls an allen Ecken und Enden ansieht, viel Leerstand von Läden und ganzen Häusern, während draußen (noch) die Einfamilienhausgebiete boomen. Gibt einige sehr traurige Beispiele auf der niedersächsischen Seite, Orte wie Uslar oder Stadtoldendorf, Dassel oder sogar Hannoversch Münden geht es ganz offenkundig nicht besonders gut. Nur die schönsten (Goslar, eingeschränkt Einbeck und eben Hann. Münden) und diejenigen mit einem großen Arbeitgeber wie Otto Bock in Duderstadt (oder Braun in Melsungen) können sich diesem Trend widersetzen, aus dem es auf absehbare Zeit kein Entrinnen geben wird.


    Die Region versucht ja viel über Tourismus zu machen, aber dabei hilft natürlich auch nicht, dass das Weserbergland zwischen 3 Bundesländern aufgeteilt ist und die Regionen tlw. konkurrieren... dabei gehört diese Ecke zwischen Hameln und Hann. Münden aus meiner vielleicht etwas lokalpatriotisch verfärbten Sicht zu den schönsten ganz Deutschlands.

  • Immerhin hat Hofgeismar anscheinend der Eternitsucht widerstanden.



    Leider nein.
    Am Rande der Altstadt (Große und Kleine Pfarrgasse) und in der Neustadt gibt es fälle.

  • Inneres (um 1930,Malerei in den 1960ern entfernt)

    (Quelle:bildindex Marburg)


    Heute (gleicher Blick)



    Im Gewölbe gibt es auch sehr interessante Schlusssteine:


    Fenster und Kanzel (ohne Überdachung) durften in den 1960ern bleiben,ob die Neogotische Ausmalung noch unter dem Heutigen Putz ist weiß man nicht:


    Neben dem Hauptportal:


    Fenster:





    Ältere Bemalung:


    Taufstein:


    Das Highlite ist aber der Hofgeismarer Passionsaltar aus der Zeit um 1330:

    (Sorry für die Spiegelung der Fotos,steht aus Klimatischen Gründen in einer Vitrine)


    Er wurde 1864 auf dem Gewölbe wieder gefunden,es fehlt das Mittelteil:


    Infoschild:



    Morgen geht es auf den Kirchplatz.

  • Nun kommen wir zum Kirchplatz:


    Evangelisches Dekanat,ehemalige Martinskapelle:



    Abgüsse der Figuren die ehemals in Kassel das Portal am Lyceum Friedericianum zierten,das Haus wurde 1943 zerstört,das Portal blieb erhalten und ist heute eingelagert.
    Den Plan es wieder aufzubauen hat nicht geklappt,die Abgüsse stehen nun hier:



  • Es geht nun weiter:
    Häuser am Eingang der Altstädter Kirchgasse:


    Ehemalige Franziskanerkirche von 1289:


    Haus in der Susannenstraße:


    Giebelseite sieht übel aus: