Berliner Stadtschloss - Aktuelles und Baugeschehen

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021
  • -I would have brought back the Gemaldegalerie to the Museumsinsel instead of that "cheap" Berlin Global. But not sure if there is enough space.


    -Some new photos of the Schlüterhof:

  • Wieder mal ein oberdoofer und überflüssiger Artikel des Spiegels. Keine Tatsachen - nur Mutmassungen und aufgebauschte Details. Ich hasse die Presse je länger desto mehr.


    Und... hat da der Spiegel das Dachkaffee ausradiert? Weshalb? Wenn ich das mit den Bildern Snorks vergleiche, müsste es auch auf dem Spiegel-Bild sichtbar sein!

    Meine Nachricht an den SPIEGEL:


    Sehr geehrte Damen und Herren,

    an dem klitzekleinen Beispiel des wegretuschierten Dachrestaurants ist ein weiteres mal zu bemerken, daß es DER SPIEGEL mit der Wahrheit nicht so genau nimmt - sie verschweigt, manipuliert und dem Mainstream opfert.
    Rudolf Augstein würde sich im Grabe umdrehen, müsste er "seinen" SPIEGEL heute sehen.
    Ich wünschte mir, daß "DER SPIEGEL wieder von Journalisten gemacht wird... geführt von einem Chefredakteur - unabhängig, gebildet, kritisch, mutig, und in voller Kenntnis der Funktion der Vierten Gewalt.

  • Also die Polemik ist an dieser Stelle vollkommen überzogen. Eine kurze Recherche zeigt, dass der Fotograf und nicht der Spiegel für das wegretuschieren (und das auch nicht besonders sauber) verantwortlich ist. Der Spiegel griff hier auf ein Stock Foto zurück. Auf die Manipulation wurde auf dem Foto-Portal aber nicht hingewiesen. Es ist vielleicht nicht ideal, aber man kann von einem gewöhnlichen Onlineredakteur wohl kaum erwarten den Bau so gut zu kennen wie wir das tun.


    Hier das original Foto: https://www.imago-images.de/st/0106127721

  • Also die Polemik ist an dieser Stelle vollkommen überzogen. Eine kurze Recherche zeigt, dass der Fotograf und nicht der Spiegel für das wegretuschieren (und das auch nicht besonders sauber) verantwortlich ist. Der Spiegel griff hier auf ein Stock Foto zurück. Auf die Manipulation wurde auf dem Foto-Portal aber nicht hingewiesen. Es ist vielleicht nicht ideal, aber man kann von einem gewöhnlichen Onlineredakteur wohl kaum erwarten den Bau so gut zu kennen wie wir das tun.


    Hier das original Foto: https://www.imago-images.de/st/0106127721

    Zitat: "kaum erwarten den Bau so gut zu kennen" Ich finde man sollte den Bau schon kennen, bevor man einen Artikel in einer Zeitschrift darüber schreibt. Schließlich ist das kein Facebook-Chat, wo man mit Behauptungen Stimmung macht. Mein Eindruck ist auch, dass die hamburger Redakteure immer gegen Berlin hetzen. Das ist seit dem Regierungsumzug besonders stark aufgefallen. Vielleicht steckt Neid dahinter, weil ihre Stadt jetzt nicht mehr mithalten kann. Die Elbphilharmonie beispielsweise wird dagegen immer nur hoch gelobt.

  • Wird man dann vielleicht auch die Schlüterhof-Kamera reaktivieren, sodass man die Damen und Herren sehen kann?

  • an dem klitzekleinen Beispiel des wegretuschierten Dachrestaurants ist ein weiteres mal zu bemerken, daß es DER SPIEGEL mit der Wahrheit nicht so genau nimmt - sie verschweigt, manipuliert und dem Mainstream opfert.
    Rudolf Augstein würde sich im Grabe umdrehen, müsste er "seinen" SPIEGEL heute sehen.
    Ich wünschte mir, daß "DER SPIEGEL wieder von Journalisten gemacht wird... geführt von einem Chefredakteur - unabhängig, gebildet, kritisch, mutig, und in voller Kenntnis der Funktion der Vierten Gewalt.

    Nehmen wir mal kurz an, das Bild wäre wirklich aufgehübscht worden (ich sehe es noch nicht als erwiesen an, da dazu der genaue Standpunkt des Fotografen entscheidend ist). Hast du auch mal darüber nachgedacht, welchen Sinn dies im Zusammenhang des Artikeln macht, bevor du solche Vorwürfe in die Welt setzt? Ich kann den Zweck nämlich nicht erkennen. Zumal hier schon richtig beschrieben worden ist, dass dies der Fotograf, der mit dem Spiegel nichts zu tun hat, getan hätte.

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat die Website für Stadtbild Deutschland erstellt und war eine Zeit lang als Webmaster für Forum und Website verantwortlich.

  • Kleine Frage: sollte das Dachrestaurant nicht mit Kupfer verkleidet werden? Oder bleibt das jetzt so? Ein wirklich ärgerliches Ding, dieses Restaurant :kopfschuetteln:

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Ich sehe das wie tegula. Hier werden nämlich zwei Dinge vermengt. Der Vorwurf des unsauberen Arbeits einerseits und der bewussten Manipulation andererseits. Das Dachrestaurant gibt es und da sollte man natürlich auch darstellen, wenn man es denn in der gewählten Perspektive sehen kann. Aber den Vorwurf der bewussten Manipulation, ist im Zusammenhang mit der Intention des Redakteurs doch unsinn. Warum sollte der Redakteur das Schloss denn besonders vorteilhaft darstellen, wenn der Artikel doch Stadtschloss-kritisch ist? Also ich denke in diesem Fall sollte man sich ausnahmeweise mal mit der Eindordnung des Spiegels in die Lügenpresse-Ecke zurückhalten.


    Im Übrigen kann man vom Spiegel natürlich halten was man will. Ich sehe die einseitige Haltung hinsichtlich von Rekonstruktionen in den letzten mir bekannten Artikeln aus dem Spiegel auch kritisch, kann das aber gut ignorieren. Wir Reko-Freunde hier im Forum sind halt leider eine kleine Minderheit, die sich hoffentlich in den nächsten Jahren angesichts der vielen Groß-Projekte in Dresden, Frankfurt, Potsdam und Berlin nicht mehr verstecken muss. Und zumindest in der Regionalpresse werden diese Projekte ja häufig anders bewertet als in der Überregionalen.

  • Das kann überhaupt nicht sein. Jeder weiß, dass das Dachrestaurant von überall aus zu sehen ist, wie ein Furunkel den gesamten Eindruck des wiedererstandenen Schlosses nicht bloß stört, sondern vernichtet, und dass es besser wäre, es stünde gar nichts da, als das Schloss mit diesem Blechkasten auf dem Dach. Nachzulesen so oder ähnlich hier im Strang...

  • Ich glaube schon. Wenn man von unten nach oben schaut sind Gegenstände nicht sichtbar, wenn sie oben verjüngt stehen, vorausgesetzt unterhalb des oberen Aufbaus oder Gegenstandes befindet sich ein herausstehender Unterbau, wenn der Standpunkt deutlich unterhalb des Unterbaus ist, was ja hier der Fall ist.

  • Also diese Treppe kommt mir komisch vor, falls die so bleiben sollte. So viele kleine Stufen! Muss mir das bei Gelegenheit noch mal von der Seite anschauen...

    Was ich immer schon gefragt haben wollte: Zu welchem Zweck haben die da eigentlich diesen steinernen Balken mit ca. 50 cm Abstand vor die Rampenmauer gesetzt?


    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Es gibt wie bei allem Normen für die Stufenhöhe, mal sehen ob sie hier eingehalten werden, genau so wie es Normen für Rampen gibt !

    Auf den steinernen Balken kommen bestimmt noch Sitzgelegenheiten.

  • Hier sieht man die perspektivische Verkürzung: Aus der Nähe ist das Dachcafe nicht zu erkennen. Leider aber von "Unter der Linden".

  • Was ich immer schon gefragt haben wollte: Zu welchem Zweck haben die da eigentlich diesen steinernen Balken mit ca. 50 cm Abstand vor die Rampenmauer gesetzt?

    Dieser Bereich wird in Zukunft höchstwahrscheinlich des Nacht von spätpubertierenden, saufenden Jugendlichen bevölkert werden. (Mit dem vierten Bier verliert die Architektur der Ostseite wahrscheinlich auch ihre optisch abschreckende Wirkung.) Es macht daher Sinn, die Sitzgelegenheiten möglichst Vandalismus-resistent zu gestalten. Dies dürfte hier gelungen sein.

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    Gutmensch = Gut gemeint, nicht zuende gedacht, schlecht gemacht

  • Leider schwant mir an dieser Stelle wirklich Übles, was Graffiti-Schmierereien betrifft. Am Hauptbahnhof ist die Ufermauer seit ca. drei Jahren großflächig besprüht, nachdem sie ein paar Jahre zuvor saniert wurde (und jahrelang frei von Graffiti blieb, bis einer (!) anfing und binnen weniger Monate alles beschmiert wurde.


    Die Ostfassade ist nun wahrlich nicht die Schokoladenseite des Schlosses, aber eine damit einhergehende Verwahrlosung würde sich auch direkt auf die rekonstruierten Fassaden auswirken.