Berliner Stadtschloss - Aktuelles und Baugeschehen

Wir wünschen allen Nutzern ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2021
  • Bei folgend abgebildeter Figur sehen die Gesichtsformen etwas seltsam aus. Schiefes Gesicht, schiefe Augen und breite Nase. Hat das hier einen bestimmten optischen Grund? Die Gesichter der anderen Figuren sehen ja eher harmonischer aus.


    Bei einigen Figuren wurde ja für einen sicheren Transport an den Armen, am Kinn und am Hals eine "steinerne Brücke" belassen, die noch entfernt wird. Möglicherweise wird das Gesicht hier auch noch weiter bearbeitet? Der Faltenwurf des Mantels erscheint mir auch kantiger, als bei den übrigen Bildhauerarbeiten. Optische Täuschung?

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  • Habe etwas überlegt, aber ich glaube, dass der nur der Schattenwurf der Nase hier das ansonsten harmonische Gesicht verzerrt. Alles OK somit.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Für mich sieht es eher so aus, als würde das rechte Auge der jungen Dame in die falsche Richtung gehen. Fast so, als hätte der Bildhauer den Kopf zuerst in die eine, nach Ausarbeitung des halben Gesichts dann aber in die andere Richtung drehen wollen.

  • Geht es hier schon wieder los, genauso wie im Dresdenstrang. Ich habe volles Vertrauen an der Arbeit der Steinmetze und Bildhauer. Später in ca.18 m Höhe werden die Einzelheiten nicht mehr zu erkennen sein. Das ist wiedermal Jammern auf hohem Niveau.

  • @ Bilderpirat, könntest Du bitte so lieb sein und für letzteres Bild eine Quelle angeben. Sso könnten wir Neugierigen gegebenenfalls in der Quelle nachschauen, ob es noch weitere solch' verlockende Einblicke in den Skulpturenhof gibt. Danke!

  • Bei so vielen neuen Figuren der klassischen Antike wird deutlich, das der Begriff Spreeathen immer mehr an Bedeutung gewinnt.

  • Abgesehen davon, dass es verheerend aussähe - ein Gittertor unmittelbar vor einer Glaswand -, es wäre auch technisch gar nicht machbar. Da, wo das Tor auf dem alten Foto ist, befindet sich heute die Glastür. Außerdem müssten die Torflügel auch noch geöffnet werden. Der Schwenkbereich müsste ebenfalls frei sein.


    Und die Glastüren hat man ja nicht ohne Grund eingebaut. Hinter dem Eosanderportal befindet sich heute das als Innenraum konzipierte Humboldt Foyer. Zu den Öffnungszeiten des Foyers müsste das Gittertor ohnehin weit offen stehen und könnte gar nicht die Verglasungen kaschieren.

  • Mir kommt gerade eine Idee für eine Art Kompromiss. Was wäre, wenn man auf die Glastüren die Konturen des historischen Gittertores gravieren oder aufmalen würde? Das wäre sicherlich eine interessante Form der Umsetzung, die alt und neu verbindet.

  • Also schmiedeeiserne Gitter vor Glas gibt es häufig. Wenn man mich machen lassen würde, wäre das alles kein Problem. Ich würde außerdem das große Mitteltor immer geschlossen lassen und nur die Seitentore öffnen. Die Glaswände müssten vielleicht nochmal leicht modifiziert werden, damit alles auch passt.


  • @ Heimdall, gute Idee! Man könnte die Umrisse der Gittertore ins Glas ätzen, dann erscheinen sie milchig transparent, oder eingravieren/fräsen, per CNC-Fräse.

    Ein Lasergravur wäre auch noch eine Möglichkeit.

    Das man darauf noch nicht gekommen ist? Vorschlag an den Förderverein, Heimdall!

  • Eine tolle Idee von Heimdall. Aber das ließe sich auch in Form einer Klebefolie umsetzen. Wenn sich nämlich rausstellen sollte, daß die Abbildung des Tores im Zusammenspiel mit der großen Glasfront doch nicht so schön aussieht, oder man in einigen Jahren seinen Geschmack ändert und das Bild des Tores entfernen möchte, könnte die Folie ganz einfach abgezogen werden. Das ist auf jeden Fall kostengünstiger. Und die Folientechnik ist heute so ausgereift, daß man Autos leichter durch Folie eine andere Farbe verleiht, anstatt sie aufwändig zu lackieren.

  • Ätzen ist sicher die qualitativ passendste Art.

    Spezielle Glasgravurfolie (optischer Ätzeffekt) hätte den Vorteil, den Eindruck kostengünstig mal simulieren zu können.


    Milchglasfolie-mit-Logo-Streifen | ASD Werbetechnik

  • Ist es nicht von Belang, daß die Gittertore mit Eosanders Konzept nichts zu tun haben? Die Verglasung ist sicher unschön, aber die Gitter, funktional sinnlos bei gleichzeitiger Verglasung, helfen doch in keiner Weise weiter. Besser wäre eine Verbesserung der verglasten Front, z.B. durch eine filigranere Gliederung und eventuell Einsatz desselben Glases wie in den historisch rekonstruierten Fenstern. Dieses"Antikglas" wirkt in der Reflektion deutlich lebendiger.

  • Baumängel - muss der Termin für die (Teil-)Eröffnung verschoben werden?

    Viele Baumängel an Berliner Stadtschloss - Experten sehen Eröffnung in Gefahr

    Wieder mal ein oberdoofer und überflüssiger Artikel des Spiegels. Keine Tatsachen - nur Mutmassungen und aufgebauschte Details. Ich hasse die Presse je länger desto mehr.


    Und... hat da der Spiegel das Dachkaffee ausradiert? Weshalb? Wenn ich das mit den Bildern Snorks vergleiche, müsste es auch auf dem Spiegel-Bild sichtbar sein!

  • Als ich mir die Aufnahmen der Global Ausstellung so eben anschaute, habe ich mir gesagt was für verschenkte Räume ! ! ! Da lief mir ein Schauer über den Rücken .

    Wen ich mir dagegen die Aufnahmen der alten Schlossräume anschaue wird mir warm ums Herz, was für eine Pracht ist uns verloren gegangen.

    Ich werde diese Pseudoausstellung bestimmt nicht betreten, alleine die Präsentation der Tresortür in diesem Raum ? Oje :kopfwand: Ich werde mich an die schönen historischen Aussenfassaden erfreuen ! :applaus:

  • Riesige Räumlichkeiten für eine überflüssige und wohl ziemlich banale Ausstellung mit volkspädagogischem Anstrich. Allein dieses Bild sagt alles, Niveau Volkshochschule bzw. "Weltgeschichte auf 100 Seiten" vom Wühltisch. Warum hat das Land Berlin bloß solche enormen Raumkapazitäten für so einen Käse verschwendet? :gehtsnoch:

    Das Ethnologische- und das Asiatische Museum (beide herausragende Sammlungen) hätten gut noch einige Quadratmeter zusätzliche Ausstellungsfläche gebrauchen können, zumal der Flächenzuwachs gegenüber dem ehemaligen Standort in Dahlem ziemlich gering ist. Von der Rekonstruktion von bedeutenden Innenräumen des Schlosses ganz zu schweigen.