Berliner Schloss

  • Die beiden noch fehlenden Tafeln mit den Inschriften sind bereits eingetroffen und neben dem Hauptportal abgestellt worden.

    Diese Inschrift sieht wie Niederlaendisch oder aehnlich aus?..z.B .dat wy sint = dass wir sind?

  • Was steht dort geschrieben?

    Friedrich II.

    Kurfürst von Brandenburg

    31. Juli (?) 1443

    Es ist wohl jedermann bekannt, dass wir unser ganzes Leben lang niemals auf Hader oder Krieg bestanden haben und begehren noch heutigen Tages nichts anderes als meine Ehre und Recht.



    Friedrich I.

    König der Preußen, Kurfürst von Brandenburg

    1688–1713.

    Ich werde mein Königsamt so führen, dass ich weiß, dass es sich um die öffentliche Angelegenheit [wörtlich: Sache des Volkes] und nicht um meine Privatangelegenheit handelt.

  • Oh, sie wirken anders, als ich sie mir vorgestellt habe. Viel dunkler und das Gold viel deutlicher lesbar.

    Die sind aber extrem mutig, diese da einfach unten und über Nacht abzustellen. :unsure:

  • Friedrich II. legte den Grundstein zum Schloss, Friedrich III./I. erweiterte es im barocken Stil. Interessant der friedfertige Charakter der Schlüsselzitate - ein weiterer Beleg, dass Wilhelm II sich keineswegs als Kriegstreiber verstand - ebenso wie ja das von ihm erbaute Nationaldenkmal in erster Linie ein Friedensdenkmal war. Aber natürlich passt das nicht ins Geschichtsbild mancher Herrschaften....

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Morgen früh ab acht geht's weiter.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Ist das ein würdevoller Anblick. Und heute handelt es sich um ein wirkliches Haus des Volkes. Ist das schön!

  • Allerdings ist schon jetzt abzusehen, dass die katastrophale Bundeswippe die Wirkung von Portal III enorm beeinträchtigen wird. Der Betonunterbau ist fast fertig und lässt in seinen Dimensionen nichts Gutes ahnen. :kopfschuetteln:

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • :kopfschuetteln:disgust:):--):daumenunten::daumenunten::daumenunten:

    In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten

  • Die Denkmalschale wird wohl etwas anders aussehen als auf Babbers Grafik. Höher und stärker gebogen. Lassen wir uns überraschen! Wir können es ohnehin nicht ändern.


    Fotos wie oben - vom Schinkelplatz über den leeren Denkmalsockel hinweg zum Eosanderportal - wirken aber auch nicht so übermäßig gut. Letztlich hatte das Eosanderportal von Anfang an das Problem, dass es keine Straße gab, die auf dieses Portal zuläuft. Die derzeit noch mögliche Fernsicht vom Schinkelplatz war lange Zeit durch die Häuser der Schloßfreiheit verbaut, später dann durch das Nationaldenkmal.. Welches Denkmal man auch immer auf den Sockel setzt - es behindert die Sicht auf das Portal. Spreekanal und Ufermauer sind aber für sich genommen auch schon Barrieren, die den Portalgedanken konterkarieren. Ein großartiges Triumphportal, dem man sich nur von der Seite nähern kann.


    Der Schaden durch das moderne Freiheits- und Einheitsdenkmal wird sich daher wohl in Grenzen halten. Das Grundproblem besteht in der städtebaulichen Gesamtanlage, die gänzlich "unbarock" ist.