Berliner Schloss

  • "Collins", und im Westen haben sie oft eine (Post-)68er- bzw. K-Gruppen-Vergangenheit. Es ist zusammengewachsen, was zueinander gehört, wie Willy Brandt prophezeihte. :zwinkern:

  • Eine Aufnahme der Ostseite des Schlosses




    Das beleuchtete Schloss während der Einweihung des Nationaldenkmals für Kaiser Wilhelm l.1897, es kann auch zum 25. jährigen Thronjubiläum 1913 sein.

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  • Berlin war nun mal zur Hälfte DDR. Da ist es nicht verwunderlich, dass DDR-sozialisierte einen großen Anteil in irgendwelchen Organisationen und Gremien ausmachen. Zur Berliner Zeitung gehört auch das Ost-Pendant Berliner Kurier. Und vielleicht sind "Ossis" auch mehr an Mitte interessiert, weil das ja nun mal auch DDR war. Wenigstens lassen sie dann die Finger vom Westen.

  • Berlin war nun mal zur Hälfte DDR. Da ist es nicht verwunderlich, dass DDR-sozialisierte einen großen Anteil in irgendwelchen Organisationen und Gremien ausmachen. Zur Berliner Zeitung gehört auch das Ost-Pendant Berliner Kurier. Und vielleicht sind "Ossis" auch mehr an Mitte interessiert, weil das ja nun mal auch DDR war. Wenigstens lassen sie dann die Finger vom Westen.

    Mir wäre es lieber, die "Wessis" ließen die Finger vom Osten.

  • Der ehemalige Tagesspiegel-Kolumnist Harald Martenstein kritisiert massiv die Attacken seines früheren Arbeitgebers gegen den Förderverein.


    Mit dieser niederträchtigen Hetzkampagne gegen Wilhelm von Boddien, der sich um Berlin sehr verdient gemacht hat, hat sich der Tagesspiegel nun wohl endgültig aus den Reihen der bürgerlichen, ausgewogen berichtenden Publikationen verabschiedet.

    Richard Schröder hat im Berliner Extrablatt doch klar und deutlich belegt, dass der Vorwurf des Antisemitismus gegen einzelne Großspender für die Schlossfassaden an den Haaren herbeigezogen, ja schlicht unzutreffend ist. Und nun sollen laut Tagesspiegel gleich alle Spender als rechts denunziert werden.

    Ich bin seit vielen Jahren Tagesspiegel-Abonnent, habe überhaupt nichts dagegen, auch mal andere Meinungen als meine eigene zu lesen, solange diese gut begründet sind. Nun habe ich auch mein Abo gekündigt. Das Lesen dieser Zeitung ist nicht mehr zu ertragen.

    Eingestellte Bilder sind, falls nicht anders angegeben, von mir

  • Laut Tagesspiegel hat dann Rosa Luxemburg mit Ihrem Satz über die Freiheit der Andersdenkenden rechten Jargon gesprochen.

  • Mich erstaunt immer wieder, wie viel gesellschaftlich einflussreiche Personen eine DDR-Vergangenheit aufweisen. Herr Dorgerloh und Herr Hegner sind nur ein Beispiel für die Stiftung und Leitung des Humboldt Forums. D

    Was für die SPSG und das (Ost)Berliner Schloss ja zu erwarten wäre, da jeder ältere Lokalbürger eine Vergangenheit in der DDR hatte. Ansonsten hat der Spitzbart schon früher die Antwort gegeben auf moderne Untriebe.

  • Hat Herr Dorgerloh da versucht anzudeuten, dass ein so großer, mächtiger und geschichtsträchtiger (Schloss)Bau Besucher abschreckt?
    Interessante These, wenn man sich mal anschaut, welche Massen in anderen Städten mächtige und geschichtsträchtige Schlossbauten, heute Museen, wie beispielsweise der Louvre oder die Eremitage, anziehen.
    Auch interessant wenn man weiß, dass etwa 1.5 Millionen Menschen das Humboldt-Forum besucht haben, aber nur etwa die Hälfte von diesen tatsächlich eine der Ausstellungen im Inneren besucht haben.
    Hm...vielleicht liegt es ja daran, weil die Menschen in erster Linie das Berliner Schloss (da klingelts in der Kaffeekasse!) und nicht das Humboldt-Forum besuchen?
    Wenn Herr Dorgerloh gefuchst wäre, würde er diesen Umstand für sich nutzen, und das Berliner Schloss seine volle Anziehungskraft wirken lassen und nicht versuchen, wo auch immer möglich das Schloss zu sabotieren, totzuschweigen oder sogar wieder rückzubauen.
    Diese Ungeschicktheit wundert mich schon, denn er hat ja an anderer Stelle recht gekonnt die Rückgaben als Verlust heruntergespielt, und auch gekonnt umschifft (kein Luf-Boot-Wortspiel beabsichtigt), die nachfragende Moderatorin und die Zuschauer über weitere Rückgabepläne zu informieren.

  • Wenn Herr Dorgerloh gefuchst wäre, würde er diesen Umstand für sich nutzen, und das Berliner Schloss seine volle Anziehungskraft wirken lassen und nicht versuchen, wo auch immer möglich das Schloss zu sabotieren, totzuschweigen oder sogar wieder rückzubauen.

    Das gibt aber seine - sagen wir etwas beschränkte - DDR-Sozialisierungs-Sicht nicht her.

  • Bitte, ich glaube nicht, dass Hetze gegen das Schloss unbedingt von der DDR-Sozialisierung kommen muss! Damit tun wir allen Ostdeutschen Unrecht, die ihre Städte wunderschön historisch wieder aufgebaut haben. Und der uns allen bekannte große Schreihals gegen das Schloss, der Herr O, ist ein "Wessi"...

  • Nein, nein, ich glaube, das geht in die falsche Richtung.

    Die "Wir sind das Volk" wollten immer schon (der katastrophale Zustand bzw. Verfall der Städte war, wenn ich mich recht entsinne, auch ein wichtiger Teil des damaligen Missmutes) die historischen Städte wiederhaben. Auch mit Rekos. Zumindest hier in Dresden!


    Aber es ist nun einmal Fakt, dass neben den karrieristischen, Alt68er Wessis seit 1990 genau die wieder nach oben gespült worden sind, die mit dem alten Regime irgendwie verbandelt, zumindest keine 89er Revolutionäre, waren. Zumnidest zu 90%. Eine davon war AM. Sie soll ja angeblich in der Sauna gesessen sein, als die Mauer fiel.....


    Mit der Bevölkerung hier in Ostdeutschland (oh Mann: Es heißt "Mitteldeutschland" - soooo ein schöner Name - Ostdeutschland ist doch perdü) haben die jedenfalls nichts zu tun.

  • Kann ich nicht nachvollziehen. Ich war schon oft in Berlin und halte die Stadt - bei allen Bausünden - für großartig. Durchaus eine würdige Hauptstadt (nicht von der Verwaltung her, eher vom Flair und von der Anmutung her).

    Gerade das Flair wird in Berlin an einigen der potenziell schönsten Stellen doch immer wieder sehr gestört.
    So richtig kann ich z.B. den Gendarmenmarkt nicht genießen, mit seinen teilweise absolut banalen Nachwende-Randbauten (die DDR-Bauten sind gut) oder dem Stadtmobiliar an vielen wichtigen Stellen. Rund um die Museumsinsel ist z.B. der Zustand der Straßen, Laternen, Geländer usw. auch katastrophal, wir hatten hier im passenden Thread mal eine Fotodokumentation aus dem Frühjahr dazu.

  • Es gibt auch positve Nachrichten.

    So wurde ich auf wundersame Weise erhört, denn die hässliche Ampel wurde entfernt. Nun bin ich gespannt, wie in Zukunft die Besucherströme vom Lustgarten und den Bushaltestellen zum Schloss geleitet werden und wo die Wartehallen stehen werden. Es gibt mittlerweile interessante Sichtachsen quer durch die Portale hindurch und vice versa zum Alten Museum. Da tut sich was. Auch um die Kommandantur ist die Baustellenabsperrung restlos entfernt worden. Zum ersten Mal nach einem Jahrzehnt kann man die Linden wieder erleben (allerdings fehlen noch haufenweise neue Bäume). Vielleicht werde ich noch einmal wundersam erhört - bitte!

  • Oha?! Sind die Straßenarbeiten komplett beendet worden und man hat freie Sicht?
    Ein Engel derjenige, der für uns alle ein paar Impressionen knippsen könnte. :)

  • Nicht komplett, aber Teile der Straße Unter den Linden sind jetzt im Endzustand. Vor allem der Blick von der Kommandantur Richtung West ist beeindruckend. Allerdings wirft die nächste Umgestaltung ihre Schatten voraus. Und es fehlt wieder mal eine absolut wichtige Fussgänger-Ampel - auf der Straße Unter den Linden in Höhe Glinkastraße. Wer auch immer hier etwas tun kann, bitte ich dringend tätig zu werden (Foristen, Mitleser). Die Touristen überqueren den Mittelstreifen völlig ungesichert. Hier kommt es regelmäßig zu gefährlichen Situationen.

  • Ist eine klassische Relotiade, dass die Bauarbeiten da zum Abschluss gekommen sind. Sich diesem nähern, könnte man vielleicht sagen, das ist aber in Berlin eine Angabe mit möglichen Zeitspannen von vielen Monaten oder gar Jahren (statt vieler Beispiele: Schlossfreiheit, Zeughaus-Westseite, Staatsbibliothek).




    Was dagegen erfolgreich fortgeschritten ist, ist die Besudelung der Schlossbrücke. Es fing vor Jahren an mit Edding-Krickeleien, die immer dicker und zahlreicher wurden, Beklebungen mit Plakaten und Stickern und seit einiger Zeit nun auch mit Sprühfarbe. Ein Gruß an Bezirk, Senatsverwaltung und die Denkmalbehörden, dass sie die denkmalgeschützte Schlossbrücke regelmäßig in Augenschein genommen, inspiziert und gereinigt haben. Danke für Nichts!



    Da dürfte in nächster Zeit noch mehr gehen, auch auf der Südseite ist noch hier und da Platz frei. :N:

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)