Berliner Schloss

  • Leute, die Stützen sind mit Gipsringen verschiedener Breite umschlossen um die Säulen in Rabitz herzustellen. Welche Fugen sollen denn da zusammenkommen - da werden ja keine Halbschalen aus Sandstein um die Stützen gestellt sondern die Stützen mit Drahtgeflecht und Kalkputz zu Säulen geputzt. Die Technik hat der Stukkateur Carl Rabitz 1868 erfunden.

    Es geht um die Fugen der Basen. Und letztere sind wohl aus Sandstein, wie auch die Plinthen.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • „Rechte und Antidemokraten™“ sagen die Musterdemokraten, die mal wieder die niedersten Instinkte der Leser ansprechen und Namenslisten mit möglichen „Staatsfeinden“ (also „Rechten und Antidemokraten™“) erpressen wollen.. Ich sage dazu jetzt nichts, sonst heißt es wieder, dass ich Parallelen sehe, wo keine sind.

  • Hier der Schund aus dem Tagesspiegel in vollem Wortlaut: Interessant übrigens: Wer jetzt postkoloniale Selbstgefälligkeit kritisiert und Meinungsfreiheit fordert, ist neuerdings ein Nazi. Dümmer geht es nicht mehr. Aber leider hat diese Dummheit Methode.


    Zitat gekürzt und Link hinzugefügt. Mod.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • „Gesinnungsüberprüfung“- das mag ein Vokabular der Rechten sein (wobei auch liberale Geister die Meinungs-Einfalt und die repressiven Methoden, sie durchzusetzen, kritisieren), aber nichts anderes ist dieser Artikel und der Wunsch des Humboldtforums: Gesinnungsüberprüfung.


    „Kulturkampf“- natürlich ist es ein Kampf um die ‚progressive‘ Deutungshoheit, die hier vom Humboldtforum aktiv betrieben wird, ohne die geringsten Rücksichten auf konservative Positionen zu nehmen. Diese werden nicht argumentativ widerlegt, sondern durch aggressives Framing („Kreise der AfD und der JF“) unmöglich gemacht und aus dem Diskurs ausgeschlossen. Und mit ihnen das gesamte Schloss.


    Man könnte also -anstatt sich mit aufgeblasenen Bäckchen über „Vokabular” zu empören und damit die eigene Oberflächlichkeit auch noch stolz zur Schau zu tragen- die Richtigkeit dieses Vokabulars nüchtern prüfen. Dieser Artikel und dieses linke Forum sind leider eine vollumfängliche Bestätigung all dieser Aussagen.

  • Rechte Meinungen sind gleichviel wert wie linke Meinungen. Leute mit diesen Meinungen müssen auch Steuern zahlen oder nimmt der Staat kein Geld von diesen 😉?! Vielleicht gebe ich dann bei der Steuererklärung gerne an „rechtsextrem“ (also nicht grün oder rot) zu wählen, wenn ich so einem schlecht verwalteten Staat dann kein Geld mehr nachwerfen muss 😁.


    Ansonsten habe erst letzte Woche gelesen, dass die Klopapierproduktion wegen den (links)extremen Energiepreise in Deutschland irgendwo eingestellt werden musste. Seisheim, mach doch aus der Not eine Tugend. Als billiges Klopapier kannst den Tagesspiegel noch verwenden. Auch wenn er kratzt und es schade um jedes Papier ist, das mit soviel Schund bedruckt wurde.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Annahmen von Spenden nur noch nach "erfolgreicher" Gesinnungsprüfung ist klar gesetzeswidrig. Ich hoffe der Förderverein klagt gegen die Stiftung.

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Abgesehen davon, dass der Tagesspiegel schon seit vielen Jahren unlesbar geworden ist, ist er Teil einer Entwicklung, die viel größer ist.


    Alle diese Untersuchungen, die gründliche Erforschung der Stasi-Strukturen, der Methoden, mit denen sie gearbeitet haben und immer noch arbeiten, all das wird in die falschen Hände geraten. Man wird diese Strukturen genauestens untersuchen – um sie dann zu übernehmen.

    Man wird sie ein wenig adaptieren, damit sie zu einer freien westlichen Gesellschaft passen. Man wird die Störer auch nicht unbedingt verhaften. Es gibt feinere Möglichkeiten, jemanden unschädlich zu machen. Aber die geheimen Verbote, das Beobachten, der Argwohn, die Angst, das Isolieren und Ausgrenzen, das Brandmarken und Mundtotmachen derer, die sich nicht anpassen – das wird wiederkommen, glaubt mir. Man wird Einrichtungen schaffen, die viel effektiver arbeiten, viel feiner als die Stasi. Auch das ständige Lügen wird wiederkommen, die Desinformation, der Nebel, in dem alles seine Kontur verliert." (Bärbel Bohley, 1991)

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Aha, müssen nun alle Spender, die online mal 5€ überweisen wollen, vorher einen politischen Gesinnungstest machen oder was? :lachen:

    "Auf einer Skala von 1 (wähle links-grün) bis 10 (überzeugter Rechtsextremist), als wie rechtsextremistisch würden sich sich selbst einstufen?"

    "Gratulation! Sie haben 1 gewählt."
    "Nun müssen sie dies nur noch verifizieren lassen. Laden sie bitte hier ihre persönlichen Daten inklusive Fotos ihrer letzten drei ausgefüllten Wahlscheine hoch."

    "Gratulation! Sie wurden als nicht rechtsextrem verifiziert."
    "Wir weisen sie darauf hin, dass wir jederzeit ihre persönlichen Angaben überprüfen können und ihnen bei Findung absichtlich falscher Angaben strafrechtliche Konsequenzen drohen."

    "Vielen Dank für ihre Spende!"

  • Im Artikel ist von rechts, rechtsradikal und rechtsextrem die Rede und ohne dabei einen Unterschied zu machen. Nach meinem Verständnis bedeutet "extrem" in Verbindung mit einer politischen Richtung das Gutheißen des Einsatzes von Gewalt und dies ist selbstverständlich abzulehnen.


    Aber im "Kampf gegen Rechts" wird eben alles rechts der "Mitte" ausgegrenzt und bekämpft und das darf eigentlich nicht sein.


    gekürzt!


    Bitte keine allgemeinen politischen Probleme hier zum Thema machen. Mod.

    "Wenn wir die ehemalige Schönheit der Stadt mit der heutigen Gemeinheit verrechnen, kommen wir, so die Bilanz, aufs direkteste in den Schwachsinn." (E.H.)

  • Die Reaktion im Tagesspiegel zeigt aber auch, dass das letzte Extrablatt ordentlich gesessen hat. Die Herrschaften haben dem argumentativ nichts entgegenzusetzen. Getroffene Hunde bellen...

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Wenn die Haltung stimmt, braucht es eben keine Argumente mehr. Zunehmend auch im direkten Einflussbereich des Staates. Man wird sehen, wo das noch hinführt. Da können dann noch so rationale und kluge Argumente vorgebracht werden. Das Problem wird auch sein, dass die „gegnerische Partei“ die Argumente, die aus der Historie, der Philosophie, der Wissenschaft, der Lebensweisheit gespeist sind, überhaupt nicht mehr versteht, weil grundlegendstes Wissen nicht mehr vorhanden ist und das mittlerweile tonangebende juste milieu sich damit auch nicht mehr auseinandersetzen will, oder falls vorhanden es gar nicht mehr würdigen kann und will, weil „weiß“, „westlich“, „kolonialistisch“ und überhaupt alles ganz schrecklich „nazi“. Die Dummen haben endgültig die Burg gestürmt und die Kulturrevolution ist in vollem Gange. Düstere Aussichten.

  • Mal eine Frage:
    Ist, was für mich wie wiederhole Anstiftung zum Datenschutzbruch aussieht, nicht anklagbar?
    Als der Stiftung vor einigen Jahren unlautere Machenschaften mit Spendengeldern unterstellt wurde, und von dieser dann widerlegt wurde, hätte das nicht die Vorraussetzung von übler Nachrede oder sogar Verleumdung erfüllt?

  • Der Verein bedient sich in dem Magazin Vokabulars, das auch in der neurechten Szene

    populär ist. Dort geht es etwa um den „Schutz der Meinungsfreiheit”...

    Schon dieser Abschnitt entlarvt doch die "Tagesspiegel"-Autoren Nina Breher und Thomas Lippold bereits bestens. Schutz der Meinungsfreiheit ist eigentlich ein Auftrag des Grundgesetzes (Artikel 11). Wenn das jetzt Vokabular der "neurechten Szene" ist, somit also nach Auffassung der Autoren wohl etwas negatives, dann offenbart das ja auch etwas zum Verhältnis dieser Journalisten zu den Werten des Grundgesetzes.

  • Schon dieser Abschnitt entlarvt doch die "Tagesspiegel"-Autoren Nina Breher und Thomas Lippold bereits bestens. Schutz der Meinungsfreiheit ist eigentlich ein Auftrag des Grundgesetzes (Artikel 11). Wenn das jetzt Vokabular der "neurechten Szene" ist, somit also nach Auffassung der Autoren wohl etwas negatives, dann offenbart das ja auch etwas zum Verhältnis dieser Journalisten zu den Werten des Grundgesetzes.

    Na ja, ich glaube nicht, dass diese Typen wirklich konsistent denken. Sie arbeiten rein assoziativ mit Versatzstücken aus ihrem ideologischen Satzbaukästchen, in der Erwartung, dass ihre ungebildete Leserschaft ebenso assoziativ denkt.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Musste der Tagesspiegel nicht in dieses kleine Haus am Anhalter Bahnhof umziehen, um die Kosten zu reduzieren?

    Wenn bei Pflanzen ein Blatt ist mit einem Virus infiziert ist, wird es bald sterben.

  • Ich war letzte Woche zum ersten Mal seit 2016 in Berlin. Die Stadt war voller Leben (viele Touristen unterwegs), und ich konnte das Schloss selbst erleben. Natürlich ist es ein riesen Gewinn für die Innenstadt, dennoch muss ich sagen, dass ich vom Dachrestaurant schockiert war: vor allem von den Linden kommend sieht es fürcherlich und sehr dominant aus. Das passt nichts zusammen! Wirklich schade, denn die Fassaden sind natürlich toll. Die Ostseite ist auch nicht der Renner, das Restaurant ist aber für mich auf jedem Fall das grösste Problem.

    Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker

  • Den Planern ging es bei der Lage des Dachrestaurants in erster Linie um die Aussicht für die Gäste. Genau diese Stelle auf den Dach des Schlosses bietet die beste Sicht In die Linden,Schlossbrücke Schinkelplatz,Lustgarten,usw........)

    Aber Sie haben Recht Däne, optisch Störend ist dieser Restaurantbau ,insbesondere von den Linden her gesehen.

  • Mich erstaunt immer wieder, wie viel gesellschaftlich einflussreiche Personen eine DDR-Vergangenheit aufweisen. Herr Dorgerloh und Herr Hegner sind nur ein Beispiel für die Stiftung und Leitung des Humboldt Forums. (...) Mir scheint, dass diese Personen nie wirklich in der Demokratie angekommen sind (...). Das Schloss ist dabei eine willkommene Zielscheibe. Dies ist nur mein persönlicher Eindruck!


    Beitrag leicht gekürzt. Bitte um Zurückhaltung bei Beurteilungen konkreter Personen. Mod.