Berliner Schloss

  • Man hätte nach Kriegsende das Gerücht verbreiten sollen "Liebknecht und Luxemburg" hätte zur Weimarer Zeit im Schloß residiert - das hätte möglicherweise dieses spitzbärtige alte Ekel da von abgehalten es sprengen zu lassen.

  • Hier einige zusammenhanglose Fotos.

    Die Reihe aus dem Innern des Portals II sind leider nichts geworden - nur eines - halbwegs.



    Kommt da noch was auf den Flächen unterhalb des Sturzes ?




    Portal II, innen



    Altes T-Stück.

    Abwasser oder Frischwasser ?


  • Die Kästen sind aus den Arkaden des Schlüterhofs wieder verschwunden.




    Sonnenuntergang


    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Jetzt, wo diese hässlichen Löcherkästen weg sind: Liebe Berliner oder Berlin-Besucher, macht Fotos, was Handys oder Kameras hergeben - lasst uns Provinzler, die wir ein Leben lang darauf gewartet haben, diesen unvergleichlichen Schlüterhof genießen, genießen, genießen …

    Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen,

    Daß er, kräftig genährt, danken für Alles lern‘,

    Und verstehe die Freiheit,


    Aufzubrechen, wohin er will.


    Hölderlin

  • Ich kann gerne noch einige Bilder von Samstag hinzufügen, Bentele.




    img_20804rjki.jpg


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    Ein klein wenig später am Abend, man mag es an den hinterleuchteten Arkaden nur erahnen.


    Für richtig eindrucksvolle Abend- und Nachtaufnahmen müssen wir - neben einem anständigen Fotografen - noch auf kürzeres Tageslicht warten oder auf verlängerte Öffnungszeiten (bislang 22:00h) setzen.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Dann soll es von mir auch noch ein paar Bilder geben. Ich finde, der Hof wirkt tatsächlich erst, wenn man ihn in natura bewundern kann. Ich fand die Bilder immer beeindruckend, als ich dann aber im Hof stand, war es noch einmal ein völlig anderes, überwältigendes Erlebnis.









  • Ich habe gestern dann doch noch einige dämmrige Aufnahmen machen können.









    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Quelle: Goerd Peschken und Hans-Werner Klünner: Das Berliner Schloß. Berlin 1982, Abb. 68: Der Große Schloßhof nach Süden (Ausschnitt).


    Hier sind die seitlichen Durchgänge (der Linke durch späteren Anbau verstellt) gut sichtbar. Unterhalb des segmentbogenförmigen Sturzes befand sich ein Durchgang und dieser wird dementsprechend nicht zugemauert. Der Fensterbereich darüber wurde, im Bild erkennbar, zugemauert. Möglicherweise war das Fenster wohl im Original offen geplant und so wurde es heute wiederhergestellt.

  • Ich meinte auch den echten Sturz - nicht den Schmucksturz.

    So, wie es heute ist - halb geschlossen und in der Farbigkeit und Einfachheit, sieht es eigenartig aus.

  • Die Decke des Restaurants in dem schmalen Hof:




    Und hier mal ein paar Einzelheiten des Schlosses....
















    Blick beim Austritt aus Portal V






  • Wiederverwendete, alte Steine:









    Was mir nebenbei bemerkt, sehr missfällt, ist der immer noch herumliegende Fugensand seit der Pflasterung.

  • Vielen Dank für die Bilder! Auf einem der Bilder habe ich auch entdeckt, dass man endlich das Sanierungsgerüst vom südwestlichen Domturm abbaut. Na endlich! :)

  • Na wenn das Restaurant nicht einladend wirkt, weiß ich auch nicht....

    Nein, das verstehst du völlig falsch..... Das ist doch mit Absicht alles nur provisorisch und reversibel gemacht.


    Damit späteren Generationen nicht die Möglichkeit genommen wird, wenn einmal wieder genügend Spendengelder da sind, die kaiserlich-königliche Schloßküche SM. Kaiser Wilhelms II. dort zu rekonstruieren..... :thumbsup::tongue::biggrin:

  • Na wenn das Restaurant nicht einladend wirkt, weiß ich auch nicht.... :D

    ....und das schöne Mobiliar von der Jahrmarkt- Würstchenbude.

    Da erinnere ich an das alte Operncafé (bis 2011) im Prinzessinnenpalais (1733) - heute "Palais Populaire" (ab 2018):


    BANAUSEN


  • ^ Selbst bei Aldi ist es gemütlicher als im "Populaire". Vielleicht wird man in einigen Jahren ja wieder umdenken und umgestalten, wenn die derzeitige ideologische Welle durchgerollt ist.

    „Die Freiheitsliebe ist bei den Deutschen nicht entwickelt“ (Madame de Stael)

    „Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen“ (Nena)