Berliner Schloss

  • Das Eckrondell.

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    Aufgefallen ist mir, dass die Werksteinarbeiten hier im unteren Bereich mit einem Spalt abschließen.


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    Das ist sicherlich nichts Schlimmes, aber es ist doch auffällig, wenn man genau hinsieht; es fällt durchaus auch schon in der Gesamtsicht auf.


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    Weiter oben ab dem 2. OG sind dann aber die Gesimszwischenräume verschlossen worden.

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    Dann noch zum Thema Ausblühungen des Sandsteins. Dies war an den Sockelsteinen aufgetreten und ließ vermuten, dass Feuchtigkeit hochgestiegen war. Heute fiel mir jedoch an Portal IV auf, dass es auch höherliegende Bereiche betreffen kann.



    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Was die Zwischenräume am Eckrondell angeht, so ist das sicherlich vergessen worden zuzuspachteln. Finde ich sehr ärgerlich.

    Könnte /sollte man denen doch mal mit freundlichem Hinweis melden....

  • Kann es sein, dass die hier markierten Sandsteine ursprünglich auch verputzt waren? Das würde zumindest stimmiger wirken.



    Mantikor, ich hoffe es ist ok, wenn ich dein Bild hier verwende.

  • Könnte auch eine der zahlreichen Dehnungsfugen sein, die, wenn überhaupt wahrscheinlich eher mit einem flexiblen Dichtmaterial verschlossen werden. Ist meine Annahme!?

    Die Ausblühungen am Balkon rühren wahrscheinlich daher, daß das Regenwasser nicht senkrecht abtropft von der Kupferverblechung darüber, d.h. vielleicht ist die Tropfkante zu nah am Sandsteingesims und ungeeignet geformt. Dann rinnen die Tropfen übers Gesims entlang den Fugen auf die Unterseite. Kann mir nicht vorstellen, das die Oberfläche, also die Oberseite der Platte undicht wäre.

  • An einigen Stellen der Fassade findet man leider diese auffälligen und unschönen Fugen, nicht nur am Runden Eck. Geht es wirklich nicht ohne Dehnungsfugen? Warum hat das denn hunderte Jahre zuvor geklappt? Gerade diese fetten Fugen sind es, die moderne Bauten auf mich so billig und unbeständig erscheinen lassen.

  • Dann liefer mal einen realistischen Gegenvorschlag, der zeigt, dass es so überflüssig ist und hätte anders geamcht werden können.

  • Mich befremdet die Tiefgarage am Rondell. Das hätte man sich echt sparen können.

    Hätte man nicht. Irgendwo muss es eine Einfahrt geben. Wenn die Höfe vom Autoverkehr freigehalten werden sollen, die Spreeterrasse ebenfalls, dann bleiben nur die Übergänge zwischen der Ostfassade und den Barockfassaden an Nord- und Südseite für Ein- und Ausfahrt. Dort im Osten des Schlosses waren infolge des Baus des Palastes der Republik keine historischen Keller mehr vorhanden. Da konnte man eine Tiefgarage und Anlieferungszone hinbauen. Denk nur mal daran, dass das Humboldt Forum eine ganze Menge Müll produziert! Du siehst aber nirgends Mülltonnen.

  • Weiß man eigentlich was mit der großen Kartusche von Portal III geplant ist? Wird die Kartusche komplett vergoldet oder nur Details, wie der Adler und die Insignien. Generell scheint man sich ja eher dafür entschieden zu haben, spärlicher am Schloss zu vergolden.

  • Dann liefer mal einen realistischen Gegenvorschlag, der zeigt, dass es so überflüssig ist und hätte anders geamcht werden können.

    Wenigstens hätte man die Farbgebung der Fassade angleichen können - und nicht unbedingt schwarz. Meine Meinung.

  • Großartige Neuigkeiten!

    Das für verschollen gehaltene Gemälde "Maria mit Kind" wurde von einem Kunsthändler wiederentdeckt und der Stiftung geschenkt. Es hing einst in einem der Privatgemächer des Kaisers und hat nach dem Zweiten Weltkrieg irgendwie den Weg hinaus gefunden. Danach war es für 75 Jahre verschollen.

    Nun wird über eine mögliche Aufstellung im Humboldt-Forum beraten!


    https://www.google.de/amp/s/ww…hlafzimmer-entdeckt%3famp

  • Es ist immer schön, wenn verschollene Kunstwerke wieder auftauchen und in öffentlichen Besitz gelangen. Ich glaube aber nicht, dass dieses Madonnenbildnis eines unbekannten Künstlers aus der Zeit um 1800 einen "prominenten Platz" im Humboldt Forum finden wird. Künstlerisch ist es drittklassig, ein typisches Werk fürs Museumsdepot, das vielleicht mal für eine Sonderausstellung hervorgeholt wird. In Bezug auf die Schlossgeschichte hat das Bild nur einen geringen Aussagewert. Möglich wäre, dass die SPSG das Gemälde in einem ihrer eigenen Schlösser zeigt. In jedem Falle ist es gut, dass es wieder da ist.