Berliner Schloss

  • Die sehen so "Clean" aus, fast futuristisch. Früher waren eswuchtige traditionelle hochdetaillierte Bauten im Still des Schosses.

  • Aber unser neuer Schloßfotograf dropdeaded hat einen exzellenten Motiveblick!!! Das muß jetzt auch einmal gesagt sein. Daran können sich die hier schon länger Ihrer Architekturlust frönenden Mitglieder tüchtig laben, oder!? :thumbsup::daumenoben::blumen:

  • und so sah es früher aus , mittig Darmstädter Bank für Handel und Industrie, rechts die Stadtkommandantur



    und ein Bild von 1951, an der Ruine der Darmstädter ... stand sogar noch ein Baugerüst und doch später abgerissen :aufdenkopf: das Bild spricht für sich damals wurde noch Stalin im Osten von Deutschland verehrt !


  • Aber unser neuer Schloßfotograf dropdeaded hat einen exzellenten Motiveblick!!!

    Auf jeden Fall! Für entartete gewöhnungsbedürftige Architektur, kann er ja nichts.

    Oberst, Musiker und Klavierbauer

    Hat sich für den Verein den Arsch aufgerissen!

  • und ein Bild von 1951, an der Ruine der Darmstädter ... stand sogar noch ein Baugerüst und doch später abgerissen

    Das muß nix heißen, Gerüste wurden auch für Abrißarbeiten aufgebaut.


    Erlebt man heut auch noch zuweilen - man denkt "da ist ein Gerüst drumherum, es wird wohl saniert werden" und kaum ist das Gerüst weg, ist vom Gebäude auch nichts mehr da. sad:)

    Oberst, Musiker und Klavierbauer

    Hat sich für den Verein den Arsch aufgerissen!

  • Ehrlich gesagt, gefielen mir die klassizistischen Häuser, die vor den wuchtigen Gründerzeitpalais am Schinkelplatz standen weitaus besser, denn sie passten meiner Meinung nach besser zur Kommandantur, Bauakademie und gegenüberliegendem Schloss. Dem versuchten die kleinteiligeren, feineren Häuser nicht so sehr die Show zu stehlen.

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    Quelle: https://www.pinterest.at/pin/402438916694529275/

  • Ja, in Berlin hätte man noch sehr vieles retten können. Es könnte in Bereichen heute noch so gut erhalten und prächtig sein, wie Wien es z.B. noch ist. Aber man hasste gerade in Berlin nach dem Krieg alles alte und traditionelle und machte mit der Zerstörung fleißig weiter, wo die Alliierten aufgehört hatten...

  • Aus dieser Perspektive sehen die eigentlich noch am akzeptabelsten aus. Na zum Glück kann man auch einfach geradeaus schauen und diese tolle Kuppel im Sonnenlicht genießen,

  • Ja, in Berlin hätte man noch sehr vieles retten können. Es könnte in Bereichen heute noch so gut erhalten und prächtig sein, wie Wien es z.B. noch ist. Aber man hasste gerade in Berlin nach dem Krieg alles alte und traditionelle und machte mit der Zerstörung fleißig weiter, wo die Alliierten aufgehört hatten...

    Auch wenn man in der Nachkriegszeit im "Westen" auch nicht gerade zimperlich war, was den schnellen Abriss noch erhaltungswürdiger Gebäude angeht, so darf man nicht vergessen, dass die rote Bande im Ostteil Berlins freie Hand hatte, abzutragen, was nicht in die Ideologie passte. Die vormals privaten Besitzer wurden enteignet, verjagt oder sogar eingesperrt. Und wozu brauchte man Bauwerke ehemals kapitalistischen Ursprungs (Banken, die Börse oder andere große Geschäftshäuser? Was nicht halbwegs unversehrt war oder dem sozialistischen Unwesen dienbar gemacht werden konnte, wurde vernichtet. Bald kam der Wille Ulbrichts zur Schaffung der sozialistischen Stadt dazu, der uns die Scheußlichkeiten rund um den Alexanderplatz und das Rote Rathaus beschert hat.

    Aber anstatt Schadensbegrenzung zu betreiben, hat man mit wenigen Ausnahmen (Adlon, Schloss, Kommandantur) eine seelenlose Stadtlandschaft auf Generationen festgeschrieben. Allein was im Straßenzug Leipziger Straße, Spittelmarkt, Gertraudenstraße, Mühlendamm neu entstanden ist, ist ein Schlag "mitten in die Fresse" aller, die sich für dieses geschundene Areal wenigstens in gewissem Maße die Rückkehr der "Berliner Seele" gewünscht hätten. Was wir bekommen haben ist nichtssagende, weltweit austauschbare identitätsfremde Klötzchenarchitektur, eine Autobahn flankierend.

  • Ehrlich gesagt, gefielen mir die klassizistischen Häuser, die vor den wuchtigen Gründerzeitpalais am Schinkelplatz standen weitaus besser, denn sie passten meiner Meinung nach besser zur Kommandantur, Bauakademie und gegenüberliegendem Schloss. Dem versuchten die kleinteiligeren, feineren Häuser nicht so sehr die Show zu stehlen.

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    Quelle: https://www.pinterest.at/pin/402438916694529275/

    Auch hier - wie heute - der eigenartige Minimalbruch in der Traufenhöhe.

  • Die Häueserflucht im zweiten Bild, mutet etwas seltsam an - ein wenig wie eine weiß getünchte Friedhofsmauer mit eingelassenen Gruften :unsure:

    Keine Sorge, bald wird es diese unverstellte Blickachse nicht mehr geben...:sad:

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Watt dattenn ?

    Das sind Fahrbahnmarkierungen, damit man nicht aus der Spur kommt. Ist auf Autobahnen und Landstraßen allgemein so üblich.... ~:-[]

    Oberst, Musiker und Klavierbauer

    Hat sich für den Verein den Arsch aufgerissen!


  • Beautiful photos of the Palace. Now that it is complete what is sad is how sterile it all looks. No green balustrade around the West Portal or the South Portal. Without greenery or landscaping it just looks massive from an esthetic point of view. I do not understand why Stella did not beautify with shrubbery the area. Also I noticed that balconies in the Schluterhof and on the South Side are still missing. Hopefully come the Spring time something will be done to humanize the visual aspects.

  • Die ersten Attikafiguren werden angeliefert!

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Die anderen 4 Figuren sind auch gerade angekommen. Der Kran wird gerade hochgefahren. Aber das sieht ja jeder selber auf den Bildern der Kamera. Viel Vergnügen beim zusehen!

    Viele Grüße, Rico