Berliner Schloss

  • Der Spendenstand auf der Homepage des Fördervereins wurde aktualisiert: die 105 Milliönchen sind voll!!!! cclap:):harfe::trommeln:

    Eine riesen Leistung!!! Dafür einen riiiiiiiiiiiesen Dank an Wilhelm von Boddien und sein Team!!! :knuddel::ueberkopfstreichen::blumen:Ein wahrlich nicht einfacher Kampf gegen Widerstände aus allen Himmelsrichtungen findet ein glückliches Ende! Doch nun geht es in die nächste Runde: die Gigantentreppe wartet auf ihre Wiedergeburt...!

  • Bei aller Freude campus solis,ich denke die historische Wiederherstellung der Gigantentreppe ist für die nächsten Jahrzehnte kein Thema.Das Innere des Schlosses bleibt jetzt auf unbestimmte Zeit so wie es ist.Die Gigantentreppe der Weiße Saal ......,um deren Wiederherstellung machen sich vielleicht die nächste Generation/nen ihre Gedanken.

  • Lieber Herr Hermann, ich teile deine Auffassung lediglich im Bezug auf die Gigantentreppe nicht ganz. Wenn Herr von Boddien im Extrablatt bereits verkündet, dass die Finanzierung des Schlüterschen Treppenhauses quasi bereits (weitgehend) gesichert ist, d.h. also, dass es bereits Geldgeber gibt, dann ist möglicherweise davon auszugehen, dass hier im Hintergrund die entsprechenden Planungen vorangetrieben werden, zumal der Bau der Treppe den Betrieb des HF ja nicht maßgeblich beeinflusst. Ich bin da also eher optimistisch, was das angeht.

  • Wunderbar!


    Priorität sollten jetzt die Balustradenfiguren haben. Die sind leider noch nicht vollständig finanziert. Sie sind aber für die Fassadenwirkung von ganz entscheidender Bedeutung.


    Was die Treppe anbelangt, kann ich mir nicht vorstellen, dass die zuständigen Entscheidungsträger einem großen Umbau in den kommenden Jahren überhaupt zustimmen würden.

  • Auch der Kuppelbereich ist nicht vollständig. Die beiden Nebenkuppeln fehlen, was auch starken (negativen) Einfluss auf die Außenwirkung des Gebäudes hat. Die Hauptkuppel wirkt zeimlich einsam und überragend neben der 0815-Villenfassade des Schlosses - wie ein Solitärbau in einem dichten Stadtviertel. Leider scheinen das alle übersehen/ignoriert zu haben. Welchen Eindruck es macht, sieht man im Vergleich mit dem Weißen Haus und dem Kapitol in den Vereinigten Staaten, wo es zur Hauptkuppel zwei Nebenkuppeln gibt.


    Zumindest als Ausgleich für die simpel-modernistische Ostfassade und das Einheitsdenkmal vor der Westseite, die wohl beide bleiben werden, wären die beiden kleinen Kuppeln, deren Kostenrahmen sich unter dem der Gigantentreppe befinden dürfte, ein Zugeständnis...

  • Touranoglou,da stimme ich Ihnen zu.Ein nachträgliches aufsetzen der Kuppeln wäre kein großes Problem,nur bei der nördlichen Kuppel steht ihr jetzt das Dachcafe im Weg.

  • Das mit den Nebenkuppeln haben wir nun schon zum gefühlt tausendsten Mal durchgekaut. :augenrollen: Die sind in keiner absehbaren Planung vorgesehen. Ebensowenig wie der Abriss der Ostfassade. Punkt.


    Und nun bitte Konzentration auf die Dinge, die wirklich anstehen.


    Die Gigantentreppe wurde vom Schloss-Verein bereits angekündigt. Das wird nicht ohne Grund gemacht sein. Also dürften hierzu bereits im Hintergrund Verhandlungen laufen. Da bin ich relativ zuversichtlich.


    Ansonsten, toller Erfolg wegen der vollständigen Finanzierung. Es ist ein Schlag gegen all die Lügner, Nörgler und Bedenkenträger unter den Journalisten, die noch bis vor wenigen Jahren Stimmung gegen das Projekt zu machen versuchten, indem sie von Steuergeldverschwendung u.a. schrieben. Ihre Namen sind jederzeit zu googlen.

  • Monika Griefahn in einem längeren Artikel zum Berliner Schloss: https://www.welt.de/debatte/ko…arocke-Fassadenkunst.html


    Quote

    Ab 16. Dezember kann man das fertige Berliner Schloss virtuell besichtigen. Unsere Autorin hat den Wiederaufbau als Vorsitzende des Kulturausschusses im Bundestag begleitet. Sie stimmte damals für moderne Fassaden. Aber das heutige Ergebnis überzeugt sie.


    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat die Website für Stadtbild Deutschland erstellt und war eine Zeit lang als Webmaster für Forum und Website verantwortlich.

  • Na toll. Im Nachhinein wollen alle dafür gewesen sein. Trotzdem haben uns solche Menschen aber die Ostfassade beschert:wuetenspringen:

    Lübeck, mein Lübeck, an der Waterkant
    Königin der Hanse, Perle am Ostseestrand.

  • Na toll. Im Nachhinein wollen alle dafür gewesen sein.

    Mir scheint, du hast den Artikel gar nicht gelesen und möchtest dich einfach nur mal aufregen. Frau Griefahn schreibt im Gegensatz zu deiner Unterstellung:


    Quote

    Es wurde heftig darüber gestritten, ob das preußische Schloss wieder aufgebaut werden sollte. Ich war damals der Meinung, dass wir den Palast der Republik nicht vollständig abreißen lassen sollten. Besonders interessant fand ich die Idee, einen Teil des Gebäudes, der von vielen Bürgern auch für Kulturveranstaltungen und als „Unterhaltungstempel“ genutzt worden war, zu erhalten und in ein modernes Gebäude in der Kubatur des Schlosses zu integrieren.

    und:


    Quote

    Ich hatte mir deshalb eine Ausschreibung gewünscht, die die äußere Gestalt des Gebäudes offen lässt. Ich hoffte, dass es interessante Vorschläge für ein zeitgenössisches Äußeres geben würde.


    Ich finde das außerordentlich ehrlich.

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  • Der Erfolg hat viele Väter, der Misserfolg ist ein Waisenkind. Nach 1945 wollte niemand dafür gewesen sein, bei der Weihe der Frauenkirche wollte plötzlich niemand mehr dagegen gewesen sein und bei der Eröffnung des Berliner Schlosses wird sich letzteres wiederholen. Für die, die sich allerdings von Anfang an für Frauenkirche und Schloss eingesetzt haben und dafür diskreditiert und diffamiert wurden - zum Teil sogar mit erheblichen beruflichen Nachteilen rechnen mussten - sind derlei Kehrtwenden blanker Hohn. Ich spreche dabei nicht von Frau Griefhahn, sondern von vielen Opportunisten, die jetzt auf einmal auch ein Stück vom Glanz abhaben wollen....

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Seinsheim, da muß ich nachfragen. Es wäre Interessant wenn Sie ein paar Beispiele nennen.So ist es zu allgemein.Welche Leute wurden dafür diskreditiert und diffamiert? Wer ist niemand oder jetzt ein Opportunist?

  • Nicht nur das Spendenziel für die Schlossfassaden ist erreicht worden, die Spenden für die Skulpturen im Aussenbereich ist um 1,5 Mio € gewachsen ! Es fehlen noch 7,5 Mio € .

    :applaus:

  • Es gibt einen Link für Spender zur Aufzeichnung des gestrigen, virtuellen Spendertags 2020, mit vielen tollen Bildern und Reportagen auf der Seite des Schlossvereins berliner-schloss.de


    Leider bin ich nicht in der Lage den Link zu teilen - vielleicht weil mein das Passwort dafür braucht (?).


    Wer die Möglichkeit hat es sich anzusehen, dem kann ich es hiermit nur wärmstens empfehlen!

  • Gestern Abend war die Westfassade mit Kuppel - m. E. zum ersten Mal - festlich angestrahlt. Sah hinreißend aus....


    Ich hab's kopiert, weiß aber leider nicht, wie man eigene Bilder hier hochladen kann.

    Auf dieser "uploading page", die es mal von Stadtbild gab, kann man sich nirgendwo anmelden. ...Oder ich bin zu alt für so was...

  • Lieber Herr Hermann, ich teile deine Auffassung lediglich im Bezug auf die Gigantentreppe nicht ganz. Wenn Herr von Boddien im Extrablatt bereits verkündet, dass die Finanzierung des Schlüterschen Treppenhauses quasi bereits (weitgehend) gesichert ist, d.h. also, dass es bereits Geldgeber gibt, dann ist möglicherweise davon auszugehen, dass hier im Hintergrund die entsprechenden Planungen vorangetrieben werden, zumal der Bau der Treppe den Betrieb des HF ja nicht maßgeblich beeinflusst. Ich bin da also eher optimistisch, was das angeht.

    Das sehe ich genauso!


    Gedankenspiel:

    Wenn Von Boddien tatsächlich schon 14 Mio. € für die Treppe zusammen hat, wird er ganz sicherlich auch schon einen Architekten drangesetzt haben, der ihm zumindest eine Vorplanung gemacht hat. Diese müsste zunächst vor allem die Bau(stellen)-Logistik klären.


    Da gibt es zwei Probleme:

    a) Wohin mit den Schlüterschen Originalskulpturen hin, die jetzt in dem als "Skulpturensaal" genutzten Treppenraum stehen? M. E. könnte man diese in den Saal darüber, den ehem. Schweizersaal versetzen, dann ergäbe sich zusammen mit der Treppe auch ein schönes Andreas-Schlüter-Innenraumprogramm.


    b) Der Baustellenzugang darf die jetzige Museumsnutzung nicht behindern (das ist ja auch bei uns hier in Dresden im Residenzschloss mit dem Großen Schloßhof das Problem, der immer noch als Baustelleneinrichtung genutzt wird). Ich denke, dass das die einzige Forderung der Museen (zu Recht) hier sein wird. Im Berliner Schloss gibt es m. E. nur zwei Möglichkeiten, nämlich über den Schlüterhof - und dies wird wohl niemand angesichts der erreichten gloriosen Fertigstellung dieses Highlights mitsamt angedachter "Konzertsaal unter freiem Himmel"-Nutzung wollen. Also gäbe es eigentlich nur noch die Möglichkeit von hinten, über die vielgeliebte Stella-Ostseite heranzukommen. Das müsste aber zu schaffen sein.


    Das wären die beiden einzigen Probleme, die ich hier sehe. Am Geld wird es wohl, so wie ich Von Boddien mittlerweile einschätze, nicht mehr liegen.

    Unfassbar, was dieser Mann in seiner Hartnäckigkeit, aber auch Bescheidenheit nicht nur für Berlin, sondern für ganz Deutschland mit dem Wiederaufbau des Berliner Schlosses geschafft hat. Ich verneige mich! :anbeten: