Berliner Schloss

  • Ich denke, dass einige Strahler noch nicht richtig ausgerichtet und eingestellt worden sind.

    Das Ganze ist vielleicht nur der erste Beleuchtungstest. Nehmt es also noch nicht so ernst.

    Ein aktueller Blick auf die Westseite des Schlosses zeigt, dass Du mit Deiner Gelassenheit recht hattest.
    Die gesamte Front ist nun erleuchtet und (da von schräg unten) sogar mit hübschem Schattenwurf. :3

  • Vielen Dank für die erhellenden, wenn auch nicht wirklich erfreulichen Informationen zum "Fahrstuhlklotz". Denn aus einiger Entfernung wird man ihn durchaus auf dem Dach sehen können. Auf Luftbildern ist zu erkennen, dass er keinesfalls mittig platziert ist. Ziemlich hoch ist er noch dazu.


    Aber was solls, ein lästiges Detail mehr an das man sich wird gewöhnen müssen...

  • ^

    Aber bei uns ist es ja mittlerweile zu viel, wenn man eine Deutschlandfahne im Garten hat. Nur um zu zeigen, daß man seine Heimat liebt.

    Dann ist es eine Frage, wie man auf Kritik reagiert. Wenn sich also jemand an meiner Deutschlandflagge stört, sage ich immer:

    "Ey - entspann Dich Alter - hast Du Problem oder was? Soll ich Blutprobe machen? Bist Du Opfer? Willst du Auge blau? Dann zieh Leine oder ich hol Bruder, alles klar, Alter?

    Danach ist meistens Ruhe.

  • Ist mir erst heute aufgefallen, am 24.11. wurde ein blickdichter Zaun vor dem Eosanderportal errichtet, warscheinlich um das zuschauen des Gegurke beim Aufbau der Verschaukelungswippe vor zukünftigen Besuchern des Schlosses zu verhindern.

    Mittlerweile haben sie das Areal zum dritten mal aufgerissen und weitere Zerstörungen hinzugefügt:


  • Auf diesem Bild sieht man, wie hochwertig es gebaut wurde und wie gut es sicher auch erhalten war. Quelle: Bln. Schloss, H. Zettler, 1991 Argon Vlg.

  • Mittlerweile haben sie das Areal zum dritten mal aufgerissen und weitere Zerstörungen hinzugefügt:


    Das ist das "normale" bauhandwerkliche Vorgehen bei einer Bohrpfahlgründung. Erst müssen Gebäude und Fundamentreste weggebaggert werden, dann wird eine plane Arbeitsebene aus verdichtetem Schotter aufgeschüttet damit das schwere Bohrgerät während der Arbeiten nicht einsinkt und dann wird um die Stahlbetonbohrpfähle herum der ganze Schotter wieder weggebaggert. Die Köpfe der Stahlbetonbohrpfähle werden danach am oberen Ende flach abgeschnitten um einen sauberen Anschluss an die restliche neue Bauwerksgründung herstellen zu können. Demnächst werden die Gewölbe bestimmt auch wieder baulich verschlossen.

  • :!:Auf der Webseite "Spendertage.de" ist nun die Aufzeichnung der Livesendung vom 28. November für jeden zu sehen. :thumbup:



    https://www.spendertage.de

    "Moderne Architektur heißt seit über 50 Jahren: Rechtwinklig, weiß, kahl, leer, gebaut von immer schwarzgekleideten Architekten."

    -Gerhard Kocher

  • für Interessierte: die Aufstellung der Eosander Portal Plastiken erfolgt erst nächste Woche, voraussichtlich am 15. und 16. Dezember, wenn das Wetter es zulässt...

  • Angesichts dieser Bilder, wäre es vielleicht mal Zeit - auch hier im aph - das Rummosern (keine Innenräume, Ostflügel, fehlender Neptunbrunnen) sein zu lassen und einfach mal "Dankeschön, lieber Gott" zu sagen, dass wir das hier erleben dürfen!!!


    Und: "Dankeschön, lieber Herr von Boddien"

    Die anderen Dinge werden ganz sicher im Laufe der Zeit noch kommen. Die Gigantentreppe ist ja quasi schon im anflug.

  • Dropdeaded209:

    Entsprechen die Fotos des nachts beleuchteten Schlosses in etwa dem visuellen Eindruck?

    Es wirkt natürlich schon imposant, ist aber auch deutlich entfernt von dem warmen Farbton und dem festlichen Beleuchtungskonzept (inklusive Strahlern, die direkt in die Fassaden integriert sind), auf das ich mich durch die Visualisierung vom Förderverein gefreut hatte:


  • Strahler direkt an der Fassade....brrrr... Nein, also das geht gar nicht.

    Das hat doch nichts mehr mir einer natürlichen Beleuchtung zu tun.

    Genauso die Rippen der Kuppel...


    Nein , schon gut so, wie es jetzt geworden ist-...

  • Strahler und Rippen braucht es ja auch nicht wirklich, mir ging es vor allem um diesen rötlich-goldenen Schimmer. Der ließe das Schloss nicht so "kalt" erscheinen.

  • Mit Lichtfarben kann man viel herausholen... nur wird heute bei neuen Lichtinstallationen oder -Lampenauswechslungen nur noch mit Diodenlicht gearbeitet, und das ist nun mal kalt. Obwohl es auch rote, blaue und grüne Leuchtdioden gibt, frage ich mich, weshalb man kein wärmeres Gelb hinbringt.


    Als ich die Visualisierung mit den unendlich vielen Strahlern sah, war ich gleich erschrocken, da man diese Dinger den ganzen Tag an der Fassade sieht, egal ob sie weisse oder schwarze Gehäuse haben. Zum Glück sind diese nicht so gekommen! Aber den effektiven Lichteindruck sollten uns schon die Leute vor Ort mitteilen.


    Ich habe mich auch gefragt, ob das Oktogon und die Kuppel auch von der Rückseite her beleuchtet werden sollten. Aber so wie es jetzt ist, kommt der Aufbau plastischer daher, was man von der Nordseite weniger sagen kann, die relativ flach erscheint. Es gilt auch die Farbe der Dombeleuchtung zu berücksitigen oder allenfalls die beiden Beleuchtungen miteinander abzustimmen.

  • Das angestrahlte Schloß, äh Humboldtforum ist schon ne Augenweide. Warum brennen aber INNEN alle Lampen? Gibt es ne Feier, wird Tag und Nacht gearbeitet, Sicherheitsprobleme, Lichtschalter vergessen (was das kostet!) ???Das würde mich mal interessieren.:gehtsnoch::opa:

    In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten