Berliner Schloss - Humboldt-Forum (Diskussionen & Aktuelles)

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    • Meister Lampe wrote:

      Grundsätzlich ist deine Idee nicht falsch. Aber wenn ein Tourist das Berliner Schloss (HuF) besucht und sieht dort eine Spendenbox für das Neustrelitzer Stadtschloss sehen, warum sollte er dann dafür spenden. Ich spende immer für Projekte wenn ich mich darüber vorher informiert habe und das am liebsten vor Ort.
      Im Berliner Schloß wäre ausreichend Platz vorhanden, um Besucher über das Neustrelitzer Vorhaben zu informieren. Wer sich für Berlin interessiert, ist potentiell auch ein Spendenkandidat für Neustrelitz. Kann ja sein, daß dabei nicht viel herumkäme - aber wenn man etwas gar nicht erst probiert, hat man schon verloren!
    • Das müsste dann aber auf Betreiben der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss geschehen, denn sie ist laut Beschluss des Bundestages Betreiberin und Eigentümerin des Gebäudes. Deren Vorstandsvorsitzender ist Hartmut Dorgerloh. Dorgerloh war als Denkmalpfleger einst ein entschiedener Gegner der Rekonstruktion des Schlosses, hat sich aber nun mit seiner Rolle arrangiert. Deshalb ist er aber kein Rekonstruktionsanhänger. Ein solcher müssten er und die Stiftung aber sein, um einen Raum an solch prominenter Stelle zur Werbung für Rekonstruktionsprojekte zur Verfügung zu stellen (was enorme Angriffe von Seiten der Architektenschaft und einiger Architekturtheoretiker nach sich ziehen dürfte). Denn es würde sich nicht erklären, warum der Raum nur für das Vorhaben in Neustrelitz zur Verfügung gestellt werden sollte, aber nicht gleichzeitig auch für das Pellerhaus in Nürnberg, den Langen Franz in Frankfurt am Main oder das alte Rathaus von Dortmund und Halle.
      Fazit: Derzeit ziemlich unrealistisch.
    • Es ist sicher richtig, daß jedes Vorhaben für sich kämpft - aber der Austausch ist da.

      Was die Spenden betrifft wird es allerdings immer schwieriger, weil die niedrigen bis gar nicht mehr vorhandenen Zinsen die ganzen Stiftungen in Schwierigkeiten bringen, die nicht nur die Wiederaufbauprojekte sondern auch die SPSG kofinanzieren.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
    • Hier geht es nicht um 1989, sondern um die Errichtung einer simplen Ufermauer, wie sie für die Berliner Spree typisch ist. @Treverer hatte an anderer Stelle bereits darauf hingewiesen, dass die Betonwände noch verkleidet werden. Die Höhe der Uferbefestigung ergibt sich hauptsächlich aus dem Unterschied zwischen Straßenniveau und mittlerem Wasserstand. Von beiden Straßen aus entstehen Abgänge, die den bequemen Zugang zum Wasser ermöglichen. An den Spreeterrassen bildet die Mauer eine Brüstung aus, damit niemand aus Versehen hinunterfällt. Denkbar wäre es gewesen, statt der Brüstung ein Gitter zu bauen, wie wir es an den Ufern der Umgebung vorfinden. Man empfand es aber offenbar als unpassend zur Architektur der Ostfassade.

      Flüsse und Kanäle in hohe steinerne Uferbefestigungen zu fassen, ist ein Kennzeichen europäischer Metropolen. Ich erwähne nur St. Petersburg mit seinen granitenen Ufern, Budapest, Prag oder Paris.
    • Ich muß Euch enttäuschen. Das ist noch kein Kupfer, was da so kupfern aussieht. Das ist die Unterspannbahn, also eine Folie! Wir hatten das schon mal geklärt. Eine gewebeverstärkte einseitig diffussionsoffene Folie, die die Holzverschlaung vor eindringendem Wasser schützt, sollten einmal die Verbindungen der Kupferbleche undicht werden. Von innen her läßt die Folie Wasserdampf durch. So meine Einschätzung. Jedenfalls sehe ich noch keine Kupfereindeckung in diesem über das Gerüst herausragenden Kuppelteil!