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Werbach

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    • Werbach liegt im Taubertal, nordöstlich vom Tauberbischofsheimer Ortsteil Hochhausen. Nördlich von Werbach verengt sich das Taubertal deutlich mit dem Beginn des Bundsandsteingebiets. Zwischen Hochhausen und Werbach gibt es in den Wiesen eine Verbindungsstraße, welche über eine barocke Tauberbrücke führt. Diese Brücke habe ich bereits unter Tauberbischofsheim, Ortsteil Hochhausen vorgestellt.

      In Werbach gibt es noch einige Fachwerkhäuser, fränkische Toreinfahrten und Bildstöcke. Die Siluette des Ortes wird durch die stattliche Pfarrkirche bestimmt, die im 2. Viertel des 19. Jh. aus dem ortstypischen hellroten Bundsandstein errichtet wurde. Werbach leidet sehr unter dem starken Durchgangsverkehr auf der Hauptstraße, welche auch gleichzeitig ein Teil der Taubertalstraße ist . Wir mussten deshalb oft lange warten, bis wir in der Hauptstraße Aufnahmen ohne Autos machen konnten. Hier nun einige Bilder aus Werbach:

      Panorama von Werbach aus den Tauberwiesen:



      Selbst wenn die alten Häuser stark modernisiert oder durch neue Gebäude ersetzt worden sind, so wurden die für die Gegend typischen fränkischen Toranlagen (das große und auch recht hohe Rundbogentor für die Fuhrwerke und beladenen Erntewagen sowie das kleine "Läuferle" für die Fußgänger) doch in einigen Fällen erhalten. Hier nun Beispiel mit einem besonders schönen Tor aus der Renaissance, das mit dem Eierstabmotiv geschmückt ist:




      Hier eine andere Toranlage:





      Ein stattliches Gehöft mitToranlage und Fachwerkhaus, um 1600 erbaut:





      Eine Pieta/schmerzhafte Muttergottes an einem Haus in der Werbacher Hauptstraße:





      Ein Haus um 1900 mit wildem Wein bewachsen und mit Blumenschmuck an den Fenstern, im Hintergrund die Kirche:





      Das Gasthaus zum Ochsen, erbaut um 1840:





      Ein barocker Bildstock mit dem Hl.-Blut-Wunder des Wallfahrtsorts Walldürn :





      Die Dorfkirche. Der Turm hat viel von seiner einstigen Schönheit eingebüßt. Vor etlichen Jahrzehnten hatte dieser noch einen durchbrochenen steinernen Helm aus dem heimischen Buntsandstein nebst Fialentürmlein.





      Bei einer purifiziernden Renovierung, ich schätze in den1960 er oder 1970 er Jahren wurde die Kirche arg ausgeräumt. Die alten Altäre mussten raus, lediglich einzelne Statuen/Figuren durften bleiben:










      Marienkrönung zur Königin des Himmels:





      St. Wendelin, der Schutzpatron des Viehs und der Schäfer/Hirten:





      In Werbach fand im Deutschen Bruderkrieg, am 24.07.1866 eine Schlacht statt. An die Gefallenen jenes Krieges erinnert dieses Kriegerdenkmal am nördlichen Ortsausgang von Werbach:





      Hier die Inschrift:

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