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Zabern/Saverne (F) (Galerie)

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    • Zabern/Saverne (F) (Galerie)

      Zaberns Name rührt vom römischen "Tres Taberne" her, als den 3 Gasthäusern und Relaisstationen, welche die Römer an der Straße bauten, die von Straßburg über den niedrigsten aller Vogesenpässe, der sog. "Zaberner Steige", nach Lothringen hinauf führt. Eine erste Stadtmauer entstand schon im 3. Jh. Ab 1170 beherrschte der Bischof von Straßburg die Stadt Zabern und Umgebung. 1414 wurde der Bischofssitz von Straßburg nach Zabern verlegt Hier residierten die Straßburger Bischöfe bis zur Revolution. Zwischen 1828 und 1853 wurde der Rhein-Marne-Kanal erbaut, die Eisenbahn 1842 bis 1851. In Zabern haben sich sehr schöne Fachwerkhäuser in einer sehenswerten Altstadt erhalten. Als wir im September 2018 dort waren, sind einige Bilder enstanden, die ich euch gerne vorstellen möchte:



      Das bekannteste und wohl auch schönste Fachwerkhaus Zaberns ist das des Bischöflich Straßburgischen Landschreibers Katz von 1605. Namentlich in den Fenstereinrahmungen ist dieses Haus überreich beschnitzt mit Hermen, Karyatiden und Masken. Bemerkenswert auch der "Dreieckserker":











      In Zabern fallen die vielen schönen Hauserker auf, hier einige Beispiele;




      Das Rathaus, ursprünglich Barock, hat zum Ende des 19. Jh. eine Neorenaissancefassade erhalten:





















      Im Kreuzgang des ehemaligen Recolettenklosters:













      Ein Wachthäuschen am einstigen Schloss:









      Das Zaberner Schloss. Der Vorgängerbau war um 1770 abgebrannt, als die Revolution ausbrach, stand der jetzige Bau noch als Rohbau da. Erst Napoeon III. hat in der Mitte des 19. Jh. das Gebäude vollendet. Die Schauseite zeigt nicht zum Schlossplatz und zur Hauptstraße hin, sondern zum Garten. Leider haben die Revolutionäre den ehemaligen Schlossgarten aufgeteilt und veräußert, so dass nur noch ein ganz kleiner Teil direkt am Schloss übrig blieb. Zu allem Überfluss durchschneidet auch noch der Rhein-Marne-Kanal den Schlosspark.










      Es folgen noch einige Bilder vom Postamt, das 1894 als "Kaiserliches Postamt" errichtet wurde.

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    • Das 1894 errichtete Postamt wurde mit Vogesensandstein im Stil der Neorenaissance erbaut. Das Bauwerk besitzt einen Turm:



      Der Haupteingang befindet sich in der Mitte der zum Bahnhofsplatz ausgerichteten Fassade. Hier sehen wir auch den Giebel. Inmitten dieses Giebels befand sich der Kaiseradler, da das Postamt ja ein Kaiserliches Postamt war. Nach 1918 wurde der Kaiseradler entfernt. Im Übrigen stammen noch alle Fenster und Türen aus der Erbauungszeit. Interessant finde ich auch die beiden Lampen rechts und links der Eingangstreppe.





      Über dem Dreieckserker ein Steindach mit zwei Drachen. Das Erkerfenster besitzt noch die ursprünglichen Glasmalereien:














      Im Relief Merkur:





      Das Wappentier im Stadtwappen von Zabern ist das Einhorn, das auch am Postamt anzutreffen ist: