Zittauer Gebirge (Galerie)

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    • Zittauer Gebirge (Galerie)

      Ich möchte Euch ein paar Bilder aus dem benachbarten Oybin an der sächsisch-böhmischen Grenze nicht vorenthalten! Direkt an der Grenze gibt es die traumhafte und original erhaltene Hochwaldbaude! Daneben steht eine zweite Baude mit dem Hochwaldturm und die Aussicht von dort oben ist einfach nur WELTKLASSE! Man sieht bei gutem Wetter tatsächlich die Schneekoppe, den Jeschken sowieso, weit ins Böhmische (bis vor Prag) und in Richtung Sachsen wunderbar Zittau, Löbau, Lückendorf und und und...













      Ich kann einem jeden nur diese wunderbarste Gegend empfehlen! Es gibt kaum ein schöner Land`!
      "Man kann einen gesellschaftlichen Diskurs darüber haben, was Meinungsfreiheit darf. Oder man hat Meinungsfreiheit."
    • Oybin (Galerie) I

      Ich ergänze Exilwieners Bilderchen zu Oybin mal mit einer ausführlichen Galerie. Ich war Ende August gleich zweimal im Kurort, welcher im charismatischen Ost-Zipfel unseres Landes liegt, entsprechend gibt es Bilder mit und ohne Kaiserwetter.

      Oybin liegt südlich von Zittau in einem Tal, in welchem sich der gleichnamige Berg Oybin erhebt und auf dem sich die Burg- und Klosterruine befindet, für die der Ort überregional bekannt ist. Mein kleiner Trip führt uns einmal um und auf den Berg, beginnend an seinem südöstlichen Fuß am Bahnhof.




      Der Bahnhof von Oybin, Endhaltestelle der Zittauer Schmalspurbahn.












      Weiter geht es die Hauptstraße entlang durch Parkanlagen, welche sich wie ein grünes Band durch die Ortsmitte ziehen. Oft stehen Hinweisschilder in diesen, deren Zeilen mir erst letzte Woche im Park Sanssouci und im Neuen Garten in Potsdam mehrmals durch den Kopf gingen:
      Hört Ihr Leut' und lasst Euch sagen,
      schonet diese Parkanlagen.


      Tretet nie auf Rasenflächen,
      duldet nicht das Blumenbrechen.


      Gesund ist das Spazierengehen,
      darum lasst das Fahrrad draußen stehen.


      Wird dann noch der Lärm vermieden,
      hat hier jeder Ruh' und Frieden.

      Baustelle Hauptstraße mit Blick auf den Oybin.




      Und noch ein paar Impressionen aus dem Ort entlang der Hauptstraße, bevor es den Berg hinauf geht.





      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • Oybin (Galerie) II

      Weiter geht es zum Aufstieg des Berges vorbei an der Bergkirche.







      Die Bergkirche






      Der Bergsteiger kann sich nun zwischen dem kürzeren, anstrengenden Treppenweg, oder dem längeren, aber relativ gemütlichen Ritterweg durch die sogenannte Ritterschlucht entscheiden. Wir suchen das Abenteuer und gehen natürlich durch die Schlucht. :biggrin:

      Auf dem Weg dorthin begegnen wir vorher jedoch einem einsamen Sockel. Trotz Recherche konnte ich bisher nicht herausfinden, wer oder was hier mal stand. Ich vermute aber das es sich vielleicht um ein Standbild Kaiser Wilhelms I. handelt, welches zu DDR-Zeiten entfernt wurde. Wer weiß mehr?



      Um den Berg zu erklimmen, durchschreiten wir nun endlich die Ritterschlucht.








      Oben angekommen treffen sich die beiden Wege wieder vor den Toren der Burg. Das Erste Tor übersieht man leicht, weist doch nur eine Informationstafel auf dessen nicht mehr vorhandene Existenz hin. Drum stehen wir direkt am Zweiten Tor:




      Wie es sich für zivilisierte Menschen gehört, klingeln wir an der Pforte und erbitten um Einlass. *Ironie aus* Weiter geht es dann hoch zum Burgkloster.

      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • Fusajiro schrieb:



      Auf dem Weg dorthin begegnen wir vorher jedoch einem einsamen Sockel. Trotz Recherche konnte ich bisher nicht herausfinden, wer oder was hier mal stand. Ich vermute aber das es sich vielleicht um ein Standbild Kaiser Wilhelms I. handelt, welches zu DDR-Zeiten entfernt wurde. Wer weiß mehr?
      Sieht ganz nach dem Sockel des alten König-Albert-Denkmals aus.



      Weiß allerdings nicht, ob es erst nach dem Krieg enfernt oder schon währenddessen der "Metallspende" zugeführt wurde.
    • Oybin (Galerie) III - Burgkloster-Ruine (Kaiserhaus)

      Nachdem wir unseren Wegezoll entrichtet haben, steigen wir nun die steile Rampe durch das Dritten Tor hinauf zur Burg.

      Die Burg Oybin wie sie vor ihrer Zerstörung ausgesehen hat. Links unten in der Ecke des Bildes das Erste Tor, unten mittig im Bild das Zweite Tor und darüber das Dritte Tor.


      upload.wikimedia.org/wikipedia…ter_-_Bahrhaus_06_ies.jpg

      Von der anderen Seite. Links das Kloster, rechts das Kaiserhaus.

      upload.wikimedia.org/wikipedia…ter_-_Bahrhaus_05_ies.jpg


      Blick hinauf zur Klosterruine. In der Felswand sieht man wo die Dachbalken des Pferdestalls eingelassen waren.




      Nun ein paar Impressionen der Ruine des Kaiserhauses.






      Blick Richtung Olbersdorf/ Zittau




      Rechts der Berggasthof












      Blick nach Süden auf Oybin, dahinter auf dem Berg steht der Hochwaldturm.

      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • Oybin (Galerie) V - Berg Oybin

      Noch ein Blick auf das Kloster,...






      ...dann geht es wieder runter ins Tal. Neben der Klosterruine befindet sich noch der Bergfriedhof, der Friedhof der Gemeinde Oybin.






      Die Wanderwege auf dem Oybin sind nicht immer leicht zu begehen, sollten aber nicht verlassen werden. Einen Meter weiter könnte es tief nach unten gehen.



      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • Oybin (Galerie) VI - Berg Oybin (Hausgrund)

      Lassen wir nun Burg und Berg hinter uns und steigen vorbei am Zugang zur Ritterschlucht hinab zum Hausgrund, zurück Richtung Bahnhof - jetzt wieder mit Sonnenschein. Hier übernimmt ganz die Natur die Landschaftsarchitektur.










      Hier begegnet uns neben Felsbrocken mit den schönen Namen wie Brezel, Totenturm und Faßspitzel,...




      auch der Wächter des Waldes. Auch hier wieder ein großes Fragezeichen, wer ist sie und welche Bedeutung hat sie? :whistling:



      Weiter geht es zum Hausgrundteich, von welchem man im sonst recht dichten Wald einen Blick auf den Berggasthof und die Burgruine erhaschen kann.






      Danach folgt noch 200 Meter Märchenwald...




      ..bis uns der Goldbach, aus Oybin kommend und parallel zu den Gleisen fließend, begrüßt und wir damit wieder am Bahnhof angekommen sind.





      EDIT: Rätsel gelöst und die Wächterin gegendert.
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • Fusajiro schrieb:



      auch die Wächterin des Waldes. Auch hier wieder ein großes Fragezeichen, wer ist sie und welche Bedeutung hat sie? :whistling:


      ... Diese "Wächterin" ist aber nur gegendert eine, und nach der Einnahme von Testosteron... :lachentuerkis:

      Hier wird die Figur als "unbekannter Ritter" bezeichnet: fotocommunity.de/photo/oybin-u…ter-darkchrisman/31185394

      Man lese den zugehörigen Text. Nichts genaues scheint niemand zu wissen...
    • Danke Heimdall für den Link, Rätsel gelöst. Aus den Kommentaren auf der verlinkten Seite:

      Ruppersdorferin schrieb:

      Hallo! Ich bin grad über dein Foto gestolpert. Bist du dir sicher, dass die Figur aus Stein ist? Sie sieht nämlich aus als sei sie vom Holzschnitzer Günter Schönfelder in Schönbrunn bei Großhennersdorf gefertigt worden. [...]

      Karsten Voigtmann schrieb:

      [...] Auf Nachfrage beim Künstler selbst (wie oben schon bezeichnet Herr Schönfelder), ist es der Hausgrundritter von Oybin [...]

      Tatsächlich bin ich auch davon ausgegangen das es sich hierbei um einen Herren handelt. Meine Begleitung bestand aber darauf, mit Verweis auf die Haarpracht am Rücken der Figur, dass es sich hierbei um eine Ritterin handelt. Nachdem ich durch diesen Märchenwald gegangen und unter anderem Bambi begegnet bin, habe ich das einfach übernommen, weil das einfach auch so zauberhaft gepasst hätte. Vielleicht war die Naturlandschaft auch wie eine Droge, vernebelt die Sinne. :rolleyes: Hab das jetzt entsprechend... regegendert. :thumbup:
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.