Populismus-Vorwurf in der Architektur

  • Ist schon lustig. Da sitzt jemand auf wohldotiertem Professoren-Posten, hat ein ganzes Netzwerk an Sympathisanten in ebensolchen Positionen hinter sich, ist bestens in der Medienszene vernetzt, bekommt ständig gefällige Interviews ermöglicht, in denen er sich vor großem Publikum selbst darstellen kann. Teilt mit der gröbsten Keule aus, ohne dass diejenigen, die er bewusst brandmarkt und sozial schädigt, unter den derzeitigen Machtverhältnissen die Möglichkeit hätten, auch nur auf ansatzweise ähnlicher Augenhöhe antworten zu können.

    Und was fällt einigen Forums-Diskutanten dazu ein? Sie bauen die Person noch weiter als großen Geist und "wichtigen" Gesprächspartner auf, dem man zuzuhören habe, dem man Podien bieten solle. Er könne ja mal "entsprechend befragt werden", schreibt der Eine. Damit sein in Rekonstruktionsanhänger-Kreisen wohl zu negatives Bild "anders gerückt" werden könne. Man könne ihn "ja mal anhören", meint der Andere, denn vielleicht "weiss er mehr als wir". :ueberkopfstreichen:

    Wäre ich er, würde ich herzlich lachen. "Du willst mich anhören?", würde ich fragen. "Das kannst Du haben. Morgen im `Spiegel´, übermorgen in den `Tagesthemen´."
    Stockholm-Syndrom? Die Selbstvermarktungs-Strategie scheint jedenfalls positive Früchte zu tragen. :lachentuerkis:

  • Warum sollen wir ihm seine "Märtyrer-Rolle" denn einfach so überlassen? Das wäre zu einfach. Widerspruch ist sehr geboten, ebenso aber auch späte Erkenntnis. Ich sage nur Jochem Jourdan. Auch ein Hans Kollhoff wurde mal zutiefst modernistisch ausgebildet und geprägt.

    Die Einteilung der Welt in Gut und Böse war noch nie sonderlich hilfreich... Ich weiß, manch einem fehlt ohne scharfes Feindbild fast jeglicher Lebensinhalt. Ist in allen Lagern so.

  • Welche Märtyrer-Rolle? Weil in diesem kleinen Forum ein paar Leute Kritik geübt haben? "Märtyrer" bei einer krisensicheren Anstellung und einem Gehalt von mindestens 5000 Euro? Und beim Zugang zu den wichtigen Mainstream-Medien? Und bei einem großen Unterstützer-Umfeld? Und bei der Äußerung von einigen politischen Thesen, die ganz auf der dominierenden Zeitgeist-Welle liegen?

    Und, wer hat denn damit angefangen, die "Welt in Gut und Böse" einzuteilen? Plötzlich sind offenbar jene Rekonstruktionsfreunde, die Kritik üben, schuld, weil ihnen wohl "ohne scharfes Feindbild fast jeglicher Lebensinhalt" fehle. Der eigentliche Täter aber wird zum lieben Kerl gemacht, mit dem man nur etwas reden müsse, dem man zuzuhören habe, worauf er vielleicht gnädigerweise zu schnurren anfängt und ein wenig gnädiger wird. Diejenigen, die sich wehren, werden hingegen zu Tätern gestempelt. Da kann sich einer wirklich einen lachen.

    Das ist übrigens ein sehr interessantes psychologisches Phänomen. Stockholm trifft es schon irgendwie, finde ich. Aber auch dieser riesige Wunsch nach Harmonie, danach, von denen, die Macht inne haben und Aggression ausüben, verstanden und angenommen zu werden. Dieses Muster findet sich ja weit über diesen Konflikt hinaus. Das geht sogar ein wenig in Richtung des autoritären Charakters (Max Horkheimer).

  • Küchenpsychologie mal beiseite. Ich bin wie gesagt einzig und allein vom Erfolgsmodell überzeugt. Und das lautet nunmal nicht Angriff-Gegenangriff. Du kannst gerne den Beweis antreten, ich sehe nicht, wo uns das zuletzt geholfen hätte. Im Gegenteil: siehe Rechtsextremismus-Debatte rund um Rekos, siehe Berliner Einheitsdenkmal, siehe die Vorgänge hier im Forum. Das Agieren der "Kontra-Fraktion" in der Stadtbild-Community ist ein Manifest des Scheiterns. Auch die tragische Figur Leon Krier reiht sich da leider nahtlos ein, der immer gern politisch unkorrekt sein und z.B. Albert Speer senior huldigen möchte, aber eben auch in Europa kein einziges Projekt mehr umsetzen kann.

    Für mich sind erfolgreiche Macher solche Leute wie Wilhelm von Boddien. Hast du den irgendwo scharfe Angriffe fahren sehen in seinem Tun in all den Jahren? Hätte ihn das in seiner Position gestärkt oder doch eher geschwächt?

    Ihr könnt euch in eurem destruktiven Wir-gegen-alle-Denken so oft und unnachgiebig bestärken wie ihr wollt. Es nutzt nur nichts in der Sache. Und damit verabschiede ich mich hier wieder. Einige kapieren's leider nie. Schade für unsere Stadtbilder.

  • Na ja Erbse, was Du nun eigentlich willst kapiere ich auch nicht so ganz. Die andere Wange hinhalten? Oder wie die Chinesen immer freundlich lächeln? Deine Beiträge klingen immer nach tieferer Einsicht enden dann aber auch nur in Diffamierung der anders denkenden. "Manche kapieren's nie". Na macht nichts, bist ja jetzt raus.

  • Die fehlende Kompromissbereitschaft, die erbse bei den Kritikern beklagt, legt er gegenüber diesen selbst an den Tag. Vielleicht geht er auf diesen Punkt ein, wenn er in 2 Wochen mal wieder vorbeischaut.

    In dubio pro reko

  • Ich bin wie gesagt einzig und allein vom Erfolgsmodell überzeugt.

    Es gibt aber auch so etwas wie Würde - und ich betrachte es als unter unserer Würde, sich einem Menschen anzubiedern, der uns andauernd auf übelste Weise beschimpft.

  • der uns andauernd auf übelste Weise beschimpft.

    Vielleicht kenne ich nur nicht alle seine Verlautbarungen, aber hat Trüby jemals jemanden von uns namentlich oder den Verein oder das Forum beschimpft? Ich wäre da für ein konkretes Zitat dankbar. Oder projizieren wir hier nur etwas auf uns, weil er gegenüber Rekonstruktionen sehr kritisch eingestellt ist. Man kann sich mit seinen Thesen nämlich auch auseinandersetzen, ohne ständig Feindbilder aufzubauen. Ich hatte das bereits im August letzten Jahres versucht: https://www.zeilenabstand.net/sind-rekonstru…isch-motiviert/

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    Meine Kulturthemen

  • Mich persönlich interessiert dieser Trüby überhaupt nicht, bevor ich Stadtbild.e.V. kannte, sagte der Mensch mir rein garnichts - musste erst googlen um rauszufinden wer des überhaupt ist.

  • Muss er den Verein denn konkret beleidigen? Wenn man sich seine Aussagen über Rekonstruktionen anschaut, kann man sich doch wohl denken, was er von uns halten wird..

  • Muss er den Verein denn konkret beleidigen? Wenn man sich seine Aussagen über Rekonstruktionen anschaut, kann man sich doch wohl denken, was er von uns halten wird..

    Ich glaube, das ist genau der Fehlschluss, den ich hier häufig beobachte. Nur weil man in einer Sachfrage anderer Ansicht ist, muss man doch nicht gleich den Menschen dahinter verunglimpfen. Ich lese hier aber seit Monaten vielfach persönliche Anfeindungen gegenüber Trüby. Die Unterstellung, er würde "uns andauernd auf übelste Weise beschimpfen", ist aber auf Nachfrage offensichtlich nicht zu belegen. Vielleicht sollte sich der eine oder andere wieder Sachthemen zuwenden, anstatt ein Feindbild zu konstruieren.

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  • Vielleicht sollte sich der eine oder andere wieder Sachthemen zuwenden, anstatt ein Feindbild zu konstruieren.

    Danke tegula. Genau das ist mein Anliegen. Dass die Energien hier sinnvoller kanalisiert werden, als auf einen vermeintlichen Feind gerichtet, der in seiner Bedeutungslosigkeit wie eine Polle mit dem Wind weiterfliegt.

    Ergänzend und erstmal abschließend: Ich bin beileibe niemand, der hier alle mit Samthandschuhen anfasst. Dessen bin ich mir bewusst. Entschuldigt, wenn ich dem einen oder anderen damit auf den Schlips trete. Doch mitunter habe ich den Eindruck, dass mehr Selbstschutz Not tut. Was hier in den letzten Monaten und Jahren an unnützen bzw. wenig hilfreichen Debatten für Energien vergeudet wurden, das geht auf keine Kuhhaut. Diese Energien wären viel sinnvoller in der örtlichen Rettung von Baudenkmälern, für Reko-Projekte oder Live-Debatten mit Architekten/Stadtplanern/Entscheidern usw. eingebracht. Probiert's halt einfach mal aus. Dann seht ihr auch Ergebnisse und wisst, dass Erfolg eben am Ende immer nur drei Buchstaben kennt: Tun.


    Tatsächlich denke ich, dass viele Reko-Kritiken sehr oberflächlich sind und sich schnell in der Realität erschöpfen, wenn die Kritisierenden die Ergebnisse bestaunen können. Etwa auf diesem Niveau:

    "Andreas Maier beschreibt die Neue Altstadt (von Frankfurt am Main) für das Reiseblatt der FAZ vom „schönsten und nutzlosesten Ort Frankfurts“ aus, dem Belvederchen der Goldenen Waage, „Auge in Auge mit dem Domturm“.[118] Das 1944 zerstörte Belvederchen kannte er aus „Bildbänden über das alte Frankfurt“, die er als junger Mann studierte, „die Beschwörung einer nicht mehr imaginierbaren Epoche, ... reine Historie ... Frankfurt als Möglichkeit zum totalen Idyll.“ Er setzt sich dann zunächst grundsätzlich mit architektonischen Rekonstruktionen auseinander, am Beispiel des Dresdner Zwingers, des Knochenhaueramtshauses und der Warschauer Altstadt, die auf unterschiedliche Weise die Erinnerung an ihre Zerstörung wahrten. Er erinnert an einen früheren Artikel, den er zum geplanten Abriss des Technischen Rathauses und zu Rekonstruktionen in der Altstadt für Die Zeit schrieb, und in dem er sich über die „Fachwerk-Sehnsucht“ lustig machte, die „Sehnsucht nach einer Stadt, die so aussieht, wie die Städte aussehen, die die Frankfurter als Touristen vielleicht auch gern besuchen“.[119]

    Nach einer Besichtigung der Baustelle zeigt Maier sich jedoch beeindruckt von der Qualität der Bauausführung und auch der Architektur, von der Begeisterung der Handwerker. Er konstatiert: „Wertvolle Materialien, traditionelle Handwerkskunst, alles vom Feinsten. Mit seiner neuen Altstadt, die auch im Manufactum-Katalog stehen könnte, macht sich Frankfurt selbst ein Geschenk. Und als Praliné obendrauf gibt es das Belvederchen.“ Besonders beeindruckt ihn, neben dem Belvederchen, das Haus Schönau (Markt 10) – „ein ganz schmales Ding mit tief heruntergezogener Schieferfassade ... und leichter konvexer Wölbung der elegant gestuften Vorderfront. Wahrscheinlich ein absolutes Unikat.“ "
    Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Neue_Fran…stadt#Rezeption

  • Wir haben hier einen ganzen Strang mit 25 Seiten, der sich mit den Beleidigungen beschäftigt, die uns von Trüby und Konsorten entgegengebracht werden.

    Au meine Nachfrage hin kannst du nicht eine Beleidigung zitieren, die sich auf und bezieht. Ich werde sicher nicht meine Zeit investieren, die unhaltbaren Thesen anderer zu belegen.

    Was ist das überhaupt für eine unseriöse Vorgehensweise? Anderen Menschen etwas unterstellen und wenn man darum bittet, dies zu belegen, mit "suche doch selbst" zu antworten. Wenn wir mit unserem Anliegen ernst genommen werden wollen, sollten wir nicht solche Angriffsflächen bieten. Wir sollten das mal alle hinterfragen.

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  • Jetzt wirklich mein Schlusswort: Diese Politisierung der Architekturdebatte ist genau das, was unser Anliegen erheblich erschwert. Wollen wir uns das wirklich immer wieder aufzwingen lassen? Begegnet dem Ganzen doch sachlich, differenziert und zugleich charmant, mit mehr Chuzpe. Dagegen kann sich keiner wehren, wie bei einem Kompliment. Wir wissen doch alle, dass die Feder weit mächtiger ist als das Schwert.

    Wir wissen die Mehrheit der Gesellschaft auf unserer Seite. Weil Schönheit an sich unpolitisch ist und immer sein wird, universell ist. Das gilt es nicht zu pulverisieren, sondern weiter zu kultivieren.

  • Ich ging einfach davon aus, dass man die Angriffe Trübys parat hat, wenn man in einem Strang schreibt, der...nun ja... sich seitenweise nur um die Angriffe Trübys dreht. Ich hatte als Beispiel sogar ein Interview verlinkt.

  • Nun ja, ich ging einfach davon aus, dass man die Angriffe Trübys parat hat, wenn man in einem Strang schreibt, der...nun ja... sich seitenweise nur um die Angriffe Trübys dreht.

    Und ich ging davon aus, dass man Unterstellungen auch belegen kann, wenn man sich so weit aus dem Fenster lehnt.

    Ich hatte als Beispiel sogar ein Interview verlinkt.

    Wärst du meinem obigen Link gefolgt, hättest du gemerkt, dass ich mich in meinem Artikel genau mit diesem Interview auseinander gesetzt habe. Mein Artikel ist auch älter als dieser Strang hier, insofern bin ich mit dem Thema lange vertraut.

    Meine Nachfrage zielte darauf ab, dass ich möglicherweise nicht alle Aussagen Trübys kenne und ich wollte gerne wissen, wo ich das hier finden kann:

    der uns andauernd auf übelste Weise beschimpft

    Wenn es dafür aber nicht einen Beleg gibt, sollten wir solche Unterstellungen auch unterlassen. Ist es denn so schwer, zwischen der Sache und den Menschen zu unterscheiden? Es erscheint mir, als würden hier einige nach dem Motto vorgehen: "Wer nicht meine Überzeugungen teilt, ist mein persönlicher Feind. Und Feinde beschimpfen sich üblicherweise auf übelste Weise. Also tut er das auch."

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  • Wenn es dafür aber nicht einen Beleg gibt, sollten wir solche Unterstellungen auch unterlassen. Ist es denn so schwer, zwischen der Sache und den Menschen zu unterscheiden? Es erscheint mir, als würden hier einige nach dem Motto vorgehen: "Wer nicht meine Überzeugungen teilt, ist mein persönlicher Feind. Und Feinde beschimpfen sich üblicherweise auf übelste Weise. Also tut er das auch."

    Stellen wir uns einmal vor, es gäbe einen Verein der Hundeliebhaber. Nun käme irgendein "Intellektueller" daher und würde mit irren Thesen um sich schmeißen: Die Liebe zu Hunden sei rechtsradikal, denn sie sei hauptsächlich darauf zurückzuführen, dass diese Tiere mit Werten wie blinder Treue, Gehorsamkeit und Loyalität verbunden werden. Der Hund sei dementsprechend Symbol für eine patriarchal-autoritäre Gesellschaft von Befehl und Gehorsam und die Liebe der Deutschen zu ihren Vierbeinern nichts weniger als Ausdruck einer tiefliegenden Demokratiefeindlichkeit.
    Darüber hinaus sei der Hund spezifisch für die abendländische Kultur und würde deshalb als exkludierendes Zeichen den Zielen einer multikulturellen Gesellschaft entgegenwirken. Dementsprechend müsste man jedes Gassigehen als rechtspolitisches Statement begreifen und eine "Hundeliebhaberwatch" einrichten, um diesen Umtrieben Herr zu werden.

    Wenn nun die Mitglieder des Hundeliebhabervereins diese Thesen als Beleidigung auffassen würden, könntest du es ihnen verdenken? Wäre es wirklich so unverständlich?

  • Gut geschossen, Suebicus! :) Dein Beitrag hat nur einen Schönheitsfehler: Hunde standen noch nie im Verdacht, ein besonderes politisches Statement zu sein (eher ein individuelles). Architektur und Städtebau hingegen war immer auch ein Statement der Mächtigen, Reichen und Lenker. Architektur an sich ist also (auch) politisch. Schönheit ist jedoch darüber wie gesagt mE erhaben, denn sie ist universell und kann vom Kontext der Errichter durchaus getrennt betrachtet und geschätzt werden. Weswegen wir die in einer Diktatur entstandenen Altmarktbauten in Dresden durchaus schön finden können, genauso wie das Berliner Olympiastadion oder absolutistische Schlösser und mittelalterliche Gefängnisse oder römische Arenen, in denen sich blutrünstiges abspielte.

    Was soll also damit bezweckt werden, wenn wir uns darauf einlassen, Schönheit zu politisieren oder gar persönlich und beleidigend zu reagieren? Hilft uns das irgendwie, dieses Spielchen mitzumachen, uns provozieren zu lassen? Das wollen "die" doch nur. Und "ihr" tappt immer wieder schön treudoof (sorry, is so!) rein in diese Falle. Immer und immer wieder. :rolleyes:

  • Wenn nun die Mitglieder des Hundeliebhabervereins diese Thesen als Beleidigung auffassen würden, könntest du es ihnen verdenken?

    Ich möchte es so ausdrücken: Ich versuche dabei zu unterschieden zwischen Menschen, deren Ansichten existenziell in mein Leben eingreifen bzw. mich persönlich angreifen und Menschen, die lediglich diskussionswürdige Ansichten äußern. Trüby tut Letzteres. Wir tun uns wirklich keinen Gefallen damit, unsere unterschiedlichen Überzeugungen auf eine persönliche Ebene zu ziehen.

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  • Wir tun uns wirklich keinen Gefallen damit, unsere unterschiedlichen Überzeugungen auf eine persönliche Ebene zu ziehen.

    Ich rede auch überhaupt nicht davon, dass man nun irgendeinen persönlichen Hass gegen Trüby hegen sollte. Es geht mir lediglich darum, dass er nun einmal unser Gegenspieler im Architektur-Diskurs ist. Wir müssen dies anerkennen und auf eine anständige, zivilisierte Art und Weise unseren Standpunkt verteidigen - eine devote Anbiederung würde meiner Meinung nach sowieso nichts bringen.