Tagung "Altstadt 2.0 - Städte brauchen Schönheit und Seele"

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    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • Für mich war der Artikel TAZ äußerst interessant!

      Wie viel ich doch noch nicht wusste, wie ich bis ins Alter blind herumgetappt bin. Vielen Dank, liebe TAZ, dass ich so Vieles jetzt endlich weiß über diese Rechtsradikalen, verborgen, versteckt und verstockt: Da ist als Erster schon mal Hermann Hesse ans Licht gezogen, Nobelpreisträger, aber Nazi: Hat er sich doch ganz wesentlich für die Rekonstruktion des Goethegeburtshauses eingesetzt, welche Maßnahme freilich Herr Stephan Trüby schon längst als rechtsradikal entlarvt hatte.

      Gut, dieser Hesse lebte im faschistischen Westen, sogar in der kapitalistischen Banken-Schweiz. Da hätte man es ahnen müssen. Aber alle die Rechtsradikalen, die Bürger der DDR waren! Da ahnte man es keinesfalls. Diese Leute, die das Forum Fredericianum rekonstrieren ließen oder die Alte Nationalgalerie oder den Gendarmenmarkt oder das Nikolai-Viertel - alles Rechtsradikale! Die Mitglieder des Politbüros, die zugestimmt haben: Rechtsradikale!

      Und nun, ich wage kaum zu atmen: Erich Honecker, der eigentlich das Stadtschloss gerne selbst rekonstruiert hätte und sogar darin residieren wollte, wie man heute weiß: Honecker ein Nazi! Wer hätte das je gedacht!

      Die TAZ bringt’s ans Licht!

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    • Guten Tag allerseits!

      Die TAZ feiert sich: Nach eigenen Angaben hat die TAZ ein neues Hauptbuero bezogen das selbst eine Rekonstruktion ist! Das neue Hauptbuero der TAZ ist eine rekonstruktion eines Hauses das von einem Komunisten in Moskau gebaut worden war und mitlerweile nicht mehr steht. Das Original war von Anfang der 1920`ziger!


      Weiter ist das Gebaeude ein Geschenk der neutralen Regierung. Denn die TAZ konnte Ihre Miete nicht mehr aufbringen.
      Die Haelfte gabs als Subvention, die andere Haelfte kahm von der Berliner Landesbank.
    • Booni schrieb:

      lose Inspiration durch einen Radioturm
      Zitat aus dem Artikel:
      Das Netz als „ein System ohne Hierarchie, in dem jedes Element die gleiche Wichtigkeit hat”, so die Architekten, passt sehr gut zur genossenschaftlich organisierten taz.
      Das ist natürlich so gelogen wie die gläserne "Transparenz" für Banktower und Regierungsgebäude, in denen ganz intransparente Vorgänge vor sich gehen. Wenn man ein "System ohne Hierarchie" passend darstellen wollte, könnte das allenfalls für einen Internet-Anbieter, der z.B. Blogs zur Verfügung stellt, gelten. Zumindest teilweise. Weder war die frühe Sowjetunion mit ihrer Propaganda ein System ohne Hierarchie noch ist es ein traditionelles Medienunternehmen wie die taz. So ist ja die Hierarchie zwischen demjenigen, der eine Nachricht tausendfach verbreiten kann, und demjenigen, über den eine Nachricht tausendfach verbreitet wird, nicht aufgebrochen. Ebenso nicht zwischen dem Ersteller einer Nachricht und den Konsumenten einer Nachricht, die allenfalls hoffen dürfen, dass ihr Leserbrief auf der vorletzten Seite gedruckt oder ihr Leserkommentar (als einer von vielen) freigeschaltet wird.
    • Baumeister: Altstadt 2.0, Phillipp Krüpe

      Die tendenziöse Berichterstattung von polemischem Charakter zum Wiederaufbau der Frankfurter Altstadt hat infolge der Brandstiftung innerhalb der Architekturszene durch Stephan Trüby und den Zeitungsartikeln aus der Zeit sowie der taz einen neuen Tiefpunkt erreicht, mit der Unterstützernde von traditioneller Architektur in Sippenhaft genommen und verleumdet werden. Im Architekturmagazin 'Baumeister' schreibt Phillipp Krüpe* zur Altstadt 2.0: baumeister.de/40244-2/


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

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    • Krüpe entstammt dem gleichen Stall wie Trüby. Beide arbeiten für das während der 68er-Bewegung gegründete Magazin arch+.

      archplus.net/home/archiv/autor/46,3640,1,0.html

      Und Philipp Krüpe studierte "im Rahmen eines Mentoren-Master-Programms bei Prof. Stephan Trüby Architektur und Kulturtheorie".

      sto-stiftung.de/de/content-detail_58816.html
    • Eine nervige Baggage, die im Grunde keine Aufmerksamkeit von uns verdient.

      Dennoch sei der Dokumentation halber auf diesen Kommentar von Tobias Becker bei Spiegel Online verwiesen, der ins selbe Horn stößt (schnarch) - man merkt, dass es sich hier um ein Untergangsgefecht einer vergangenen Ideologie handelt, allein schon durch die absurde politische Vermengung (Bezahlschranke!):

      "Nostalgie-Architektur
      Frankfurt am Main liegt jetzt in Retroland

      Die Frankfurter haben eine neue Altstadt. Die Rekonstruktionsarchitektur versucht letztlich dasselbe wie der Rechtspopulismus: den Problemen von heute mit den Lösungen von gestern beizukommen." Von Tobias Becker

      spiegel.de/plus/frankfurt-am-m…02-0001-0000-000159547716
    • Naja, ich glaube bis zum Gegenwartsverlust ist es in FFM noch etwas hin. Und Lösungen von gestern sind Rekonstruktionen auch nicht, das ist eher die Moderne, die einfach keinen urbanen Städtebau kann.
      Ich warte ja immer noch auf den Beweis, dass die Architekten von heute gleichwertige Stadträume schaffen können wie es ihre Vorgänger bis zur Gründerzeit konnten. Nur mittlerweile müssen sie halt nach den vielen Enttäuschungen damit leben, dass man ihnen zum Üben nicht mehr widerstandslos die Sahnestücke überlässt.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)