Friedland

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    • Das berühmte Grenzdurchgangslager Friedland im Süden Niedersachsens bekommt ein neues Dokumentationszentrum rund um die brandaktuellen Themen Asyl und Migration, wobei Geschichte (seit 1945) und Gegenwart dieses Themas verknüpft werden sollen. Den Architekturwettbewerb gewann ein Berliner Büro, aber lassen wir doch die Jury in ihrer unvergleichlichen Sprache zu Wort kommen:

      Vor der dunklen Tonschindelverkleidung kennzeichneten die hellen Kolonnaden wie selbstverständlich die Wegeführung in das Zentrum, das geometrisch gefaltete Satteldach markiere die seitlichen Zugänge. Im Inneren verleihe die sichtbare Holzkonstruktion der langgestreckten Gebäudegeometrie eine strukturelle Dynamik. Die offene Organisation der Ausstellungsflächen als „Marktplatz der Kulturen“ im Erdgeschoss und im Obergeschoss als „Speicher der Erfahrungen“, über die sich das Raster der hölzernen Unterzüge wölbt, entspreche dem partizipativen Gedanken der Auslobung, so die Jury

      Migration, Heimat, Asyl - Wettbewerb Museum Friedland entschieden
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.