Dresden - die Pirnaische Vorstadt

  • Habe ich auch so verstanden. Aber wieso sind die Bilder bei der SZ nicht mehr zu finden? Dafür habe ich mich ja extra registriert. Vielleicht hat man die Abbildungen bereits von der Seite gelöscht.


    Wie auch immer. Bis was gebaut wird, dauert es noch. Das Venezianische Haus kommt aber wahrscheinlich zurück. Jede weitere Reko wäre ein super Bonus.

  • Auch die Sz musste die Bilder wegen Urheberrecht rausnehmen. Darf anscheinend nur noch die 3 vorhandenen verwenden.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • OT aber ich muß an dieser Stelle noch mal eines ganz klar stellen: Das Einstellen ganzer Zeitungsartikel, ganz gleich ob Text kopiert oder Foto, stellt eine Urheberrechtsverletzung dar, und ist daher verboten!

    Bei Vergehen dieser Art hier im Forum, werden Sanktionen erfolgen.

    Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.

    Horst Seehofer

  • Ich glaube auch nicht, dass - abgesehen vom Venezianischen Haus - die abgebildeten Fassaden mehr als reine Platzhalter sind. Jedenfalls würde es mich sehr wundern, wenn selbst das V.H. bereits in allen Einzelheiten durchgeplant wäre. Die Bilder sollen wohl eher einen allgemeinen Eindruck vermitteln, was hier möglich ist. Darum darf bitte niemand enttäuscht sein, wenn in zehn Jahren von den vorgestellten Entwürfen mehr als das V.H. erkennbar errichtet wurde...

  • Die Sz und der Architekt hatten wegen den Verlinkungen Urheberrechtsverletzung angemahnt.

    Bevor hier nicht korrekte Ratschläge in Sachen Urheberrecht die Runde machen: Eine Verlinkung stellt in aller Regel keine Urheberrechtsverletzung dar. Ich weiß, es gibt sehr seltene Ausnahmen, deshalb schreibe ich "in aller Regel". Ein Link auf einen Zeitungsartikel einer renommierten großen Zeitung ist somit unbedenklich. Richtig weist Onkel Henry darauf hin, dass keine Vollzitate oder Abbildungen des gesamten Artikels verwendet werden dürfen. Text und Bild einer solchen Publikation sind meist urheberrechtlich geschützt.


    Auch die Sz musste die Bilder wegen Urheberrecht rausnehmen. Darf anscheinend nur noch die 3 vorhandenen verwenden.

    Ob dies wirklich nötig war oder lediglich eine Vorsichtsmaßnahme gewesen ist, bleibt zunächst offen. Es gibt stets die Möglichkeit eines Bildzitats in einem eigenen Werk, was ein solcher Zeitungsartikel zweifelsohne darstellt. Ich nutze diese Möglichkeit regelmäßig. Ein Forumspost stellt dagegen in den meisten Fällen kein eigenes Werk dar. Mehr dazu: https://www.zeilenabstand.net/…at-zitatrecht-fuer-fotos/


    Entschuldigt das OT, aber ich hielt es für richtig, hier mal Klarheit zu schaffen.

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat die Website für Stadtbild Deutschland erstellt und war eine Zeit lang als Webmaster für Forum und Website verantwortlich.

  • Erzähl das nicht mir, sondern den Moderatoren.

    Ich hatte nur Links zu Bildern drin. Kein Text und keine Zitate



    Aber ist mir jetzt auch egal, wer es sehen konnte , hat es gesehen. Wer nicht,Pech gehabt.

    Ich habe sie mir persönlich gesichert.

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • [...] Die Enttäuschung von Centralbahnhof teile ich nicht.


    Man muss berücksichtigen, dass in Dresden der Wiederaufbau überwiegend mit großen Plattenbauten erfolgte und auch nach der Wende Freiflächen (südlich des Altmarkts, Postplatz) vielfach mit sehr großen Gebäuden gefüllt wurden. Das Problem kennen wir auch aus Magdeburg. Kleinteiligkeit im modernen innerstädtischen Bauen riecht in Dresden fast schon nach Revolution. Bei Wießner gibt das Venezianische Haus die Orientierung für die Neubauten vor und nicht mehr die großen DDR-Platten.

    Dresden ist die Stadt, die das Neumarkt-Areal baut. Ein vergleichbares Stadtreparatur-Projekt der Größe gibt es in Deutschland gar nicht. Und Städte wie Potsdam und Frankfurt, die auf kleineren Arealen auf historischem Grundriss bauen, haben deutlich mehr auf modernistische Adaptionen als auf Rekonstruktionen gesetzt. Unter den richtigen Vorraussetzungen geht in Dresden also offenbar sehr viel - und Herr Wießner scheint doch selber ein Rekofreund zu sein.
    Kleinteiliges modernes Bauen ist übrigens in jeder deutschen Großstadt ein Fremdwort, würde ich behaupten. In Köln kaufen die Investoren auch immer ganze Häuserblocks auf und überbauen die teils noch historischen Parzellen mit riesigen Komplexen, die dann den ganzen Block einnehmen. Ist halt günstiger. Kleinteiliges Bauen mag da ein Schritt in die richtige Richtung sein, das ist schon richtig, aber wenn dann dort langweilig gestaltete und schlecht proportionierte Gebäude stehen, hat man auch nicht wirklich etwas gewonnen.

  • Mehr urban bauen heisst:


    - Kleinteilig bauen

    - Traditionel bauen: Erker, Sprossen, Steil, Walm oder Mansarde Dächer usw.

    - Kunstreiche Details

    - Reko's

  • Danke für die vielen Infos. Ich meine meine mich zu erinnern, dass dieses Eckgebäude ja bei der Stadt in der Gestaltung durchgefallen ist und nachgearbeitet werden musste. Das ist dann der geänderte Entwurf? Hm, immerhin ne Runde Ecke...Hast du Informationen darüber, welche Materialien für die Fassade verwendet werden?


    Zur Planung des schönen Eckgebäudes von Gottfried Semper weiter oben an der Bürgerwiese liegen mit derzeit keine neuen Infos vor, weiß da ein Insider mehr?

  • Das "schöne Eckgebäude von Semper" was das berühmte Palais Oppenheim.


    Dazu gibt es nichts Neues.

    Ich glaube ja eigentlich nicht mehr, dass das kommen wird. Das wäre einfach nur zu schön...

  • Bzgl. Materialien heißt es im Protokoll der Sitzung der Gestaltungskommission vom 3. Mai 2019 (Wiedervorlage):

    Der Wiederaufbau des Palais Kaskel-Oppenheim wird mehrheitlich vom Stadtrat gewünscht und ist planungsrechtlich möglich:

    Ein Neubau von Gebäuden nach historischem Vorbild wie z. B. das Palais Kaskel-Oppenheim ist durch die Festsetzungen des Bebauungsplans gegeben.

    Es wird ja diskutiert, ein neu zu schaffendes jüdisches Museum evtl. dort einziehen zu lassen. Die DNN berichteten erst vor zwei Tagen wieder über diese Möglichkeit.

  • Es wäre wirklich ein Traum, wenn diese Inkunabel des Historismus, das POK von Gottfried Semper wiederkame und das Jüdische Museum darin einziehen würde. Was könnte es denn überhaupt Besseres geben??


    Aber m. E. schließt das ja nicht aus, dass auch noch andere Funktionen - Wohnen in den anderen Etagen (ich denke, das Museum wäre wohl nur in der Beletage anzusiedeln?) - dazukämen.

  • Hat die Gerchgroup sich endlich mal zum Abriss der Kantine entschieden?

    Wenn nicht anders angegeben, sind alle Bilder von mir.

  • Aus dem SZ-Artikel:

    [Die] Gerchgroup [...] wartet noch auf eine Beschlussfassung der Stadt, was mit der Robotron-Kantine passieren soll, die Teil der Fläche ist.

    ... also wohl, ob die Stadt die Kantine doch noch für knapp 12 Mio. Euro kaufen will. Soweit ich weiß, gilt noch der Stadtratsbeschluss, dass die Kantine erhalten werden soll, auch wenn der Eigentümer daran wohl nicht gebunden ist.

  • Neubau Grunaer Straße

    Wie die Sächsische Zeitung berichtet, soll das ehemalige HO-Schnellrestaurant"Picknick", in Dresden besser bekannt als "Zum Dreck'schen Löffel", an der Grunaer Straße direkt am Straßburger Platz abgerissen und die Fläche mit einem siebenstöckigen Geschäftshaus mit einem großen Dachgarten neu bebaut werden, und zwar so:


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    © Visualisierung: Immvest Wolf in: Sächsische Zeitung


    Der Entwurf stammt von Leinert Lorenz Architekten, Investor ist die Immvest Wolf GmbH.