Namibia (ehem. Deutsch-Südwestafrika)

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    • Namibia (ehem. Deutsch-Südwestafrika)

      Anbei ein paar Eindrücke aus Namibia. Ich stelle einmal die Bilder ein. Wenn Ihr Fragen hierzu habt, dann beantworte ich diese sehr gerne!

      Ein paar Eindrücke aus Windhoek:



      Denkmal für den Gründer der Stadt:





      Christuskirche





      Gibt noch eine ziemlich intakte Gemeinde mit viel Nachwuchs - davon kann man in Deutschland vermutlich nur träumen:





      Herzig, dieselben Probleme wie wir ;-):



      "Man kann einen gesellschaftlichen Diskurs darüber haben, was Meinungsfreiheit darf. Oder man hat Meinungsfreiheit!"

      Ein Wald ohne die vielfältigen Stimmen der Vögel, das ist ein toter Wald. Eine Demokratie ohne die vielfältigen Stimmen von Elite und Bürgertum, das ist eine zutiefst gefährdete Demokratie!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Exilwiener ()










    • "Man kann einen gesellschaftlichen Diskurs darüber haben, was Meinungsfreiheit darf. Oder man hat Meinungsfreiheit!"

      Ein Wald ohne die vielfältigen Stimmen der Vögel, das ist ein toter Wald. Eine Demokratie ohne die vielfältigen Stimmen von Elite und Bürgertum, das ist eine zutiefst gefährdete Demokratie!
    • Der Ton wird leider auch in Namibia rauer. Die absurde Enteignungskampagne schwappt aus Südafrika ins Land. Hoffen wir mal, dass es im Sande verläuft und alle zur Vernunft kommen. Der Abriss des Südwestreiters ist natürlich sehr bedauerlich. Damit wurde ein schönes Ensemble zerstört und das auch noch für so lächerliche nordkoreanische Erzeugnisse.
      Deutschland sollte sich dort wirtschaftlich viel stärker engagieren, statt immer nur den Kopf in den Sand zu stecken. Aber es ist ein kleines Land. Kein großer Markt.
    • Komisch, mir war es, als wenn ich hier vor dem Wochenende noch andere Beiträge las, die ich eigentlich nun beantworten wollte? Bitte Info, weshalb hier wieder heimlich still und leise "gemaasregelt" wird. Diese (eigentlich jede) Galerie soll doch zur Diskussion anregen?

      Wie auch immer, weiter geht es mit Swakopmund (das vermutlich südlichste Seebad Deutschlands :-)):

      Swakopmund ist eine wunderschöne und gemütliche Seebadstadt. Ich habe in Namibia keine einzige Stadt gesehen, die so
      "deutsch" war wie diese. Liegt sicherlich auch daran, dass hier auch die meisten Deutsch-Namibier leben. Es gibt sehr gute Lokale in Swakopmund und überhaupt macht die Stadt einen sehr entspannten, sauberen und sicheren Eindruck. Aber seht selbst:













      Da tummeln sich gerade wenig Menschen, weil es in Namibia gerade Winter ist...in der Nacht an die 0 Grad und unter Tags so um die 30 Grad, aber das Wasser ist momentan sehr kalt.


      Im Hotel Schweizerhaus befindet sich das berühmte Cafe Anton! Alles gleich und quasi am Strand.
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    • Exilwiener schrieb:

      Komisch, mir war es, als wenn ich hier vor dem Wochenende noch andere Beiträge las, die ich eigentlich nun beantworten wollte? Bitte Info, weshalb hier wieder heimlich still und leise "gemaasregelt" wird. Diese (eigentlich jede) Galerie soll doch zur Diskussion anregen?
      Es wurde eine soziologische Debatte ohne Bezüge zur Architektur angeregt. Deshalb wurde sie deaktiviert.

      Diskussionen über Architektur und ihrer Umwelt darf gerne diskutiert werden.
    • @Der Moderator

      Vielen Dank für die rasche Aufklärung! Dann werden wir tunlichst darauf achten, die soziologischen Themen auf intelligente Art und Weise in eine geeignete Architekturstruktur zu packen :-).
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    • Weiter geht es (noch immer Swakopmund):

























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    • weitere Eindrücke aus Swakopmund:


















      Hier auch die Melodie dazu...von Heino gesungen :harfe:

      youtube.com/watch?v=dVwx2AnQBaA&index=1&list=RDdVwx2AnQBaA





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    • weitere Bilder aus Swakopmund:

      Evangelische Kirche von innen: Die deutsche Gemeinde in Swakopmund ist gefühlsmäßig dort die größte im ganzen Land. Man merkt es in und an den Geschäften und auch in den Lokalen und auch die Kirche dortige Kirche hat laut dem in der Kirche anwesenden Aufpasser ca allein 4.000 Gemeindemitglieder - alles sehr gepflegt:







      ehemaliger Bahnhof - jetzt Hotel






      ehemalige Hansa Brauerei, die vor ein paar Jahren schloss und nun auch ein Hotel ist



      die Sonnenuntergänge sind in Namibia ohnedies allein eine Reise wert, aber auch am Atlantikstrand einfach unvergesslich:
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    • letzte Bilder aus Swakopmund:

      Das Brauhaus




      da lächelt das Herz des Altösterreichers :)



      ...und hier des Münchners :)






      Gefallenendenkmal





      Diese Stadt ist einfach typisch deutsch...sogar eine Dönerpalme gibt es hier :-)))
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    • Lüderitz (Lüderitzbucht)

      Ganz im Süden sowie an der Küste des Landes befindet sich die Stadt Lüderitz, die ihre Glanzzeit leider hinter sich hat. Man merkt es auch an der Stimmung in der Stadt. Es wohnen auch nimmermehr viele Deutsch-Namibier dort. Das merkt man auch, wenn man mit den Deutschen vor Ort redet. Eher eine pessimistische Stimmung und ganz anders als zB in Swakopmund mit seiner sehr vitalen Gemeinschaft. Die Deutsch-Namibier sind hier mittlerweile zur absoluten Minderheit geworden und das merkt man auch am Stadtbild selbst bereits. Die hohe Arbeitslosigkeit ist sicherlich auch wenig hilfreich. Wenigstens gibt es den Tourismus, der hier für etwas Beschäftigung sorgt. Zum Beispiel das Lüderitz Nesthotel oder die benachbarte "Geisterstadt Kolmannskuppe", die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

      Anbei ein paar Bilder:









      Goerke Haus (jetzt ein Museum) und gehört der Diamantgesellschaft, die dort ihren Sitz hatte, welcher aber vor ein paar Jahren nach Oranjemund verlegt wurde


      Eingang ins Goerke Haus (ich habe von innen auch Bilder, wenn es jemanden interessiert)



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    • weitere Bilder aus Lüderitz:












      Die Kirche wird für Besucher am Vormittag und am Nachmittag für ein paar Stunden geöffnet. Der Pfarrer selbst reist mittlerweile nur noch aus Swakopmund an und pro Messe finden sich nicht mehr als 30 Seelen ein...fast schon bundesdeutsche Verhältnisse.








      Dieses Fenster ist vom Herzog von Mecklenburg gespendet worden
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    • Eigentlich müssten diese Gebäude auch unter Kolonialstil fallen, tun sie aber oberflächlich betrachtet nicht. Unter Kolonialstil denken wir doch eher an lateinamerikanische Bauten, wohl weil die Spanier und Portugiesen gegenüber den Deutschen dominierten.

      Der gängige Kolonialstil stammt meistens aus dem Barock, ein bisschen auch noch aus der Renaissance. In Nordamerika war es eher der Klassizismus und die Neugotik (England!). Namibia war ja erst um die Jahrzehnte um 1900 herum eine deutsche Kolonie; vielleicht hat es auch damit etwas zu tun, dass ich die hier vorgestellten Bauten nicht als typisch für den Kolonialstil empfinde. Vor allem die Wohnbauten mit Fachwerk und komplizierten Dächern machen auf uns Europäer einen eher unbeholfenen Eindruck. Auch Blumenau in Brasilien zeigt ähnliche Bauten wie die hier vorgestellten Bauten aus Namibia. Es wurde ja auch erst um 1850 von Deutschen Auswanderern gegründet. Aber die Bauten sind mir sehr sympathisch!

      (Wie sähen wohl Bauten aus, wenn auch die Schweiz Kolonien gehabt hätte? ;) )
    • Riegel schrieb:

      Wie sähen wohl Bauten aus, wenn auch die Schweiz Kolonien gehabt hätte?
      Es gab immerhin schweizerische Siedlungen in Übersee, z.B. Nova Friburgo in Brasilien und Nueva Helvecia in Uruguay. Die Orte sind heute wohl weitgehend ihrem Umfeld assimiliert, aber ein paar Spuren der Schweizer bleiben doch.

      nzz.ch/uruguays-schweizer-ohne-schweizer-pass-1.16756321

      van-bevern.com/immobilien/juge…in-nueva-helvecia-dch522/

      municipiodenuevahelvecia.com/w…uploads/2016/10/werwe.jpg

      i2.wp.com/carmeloportal.com/wp…iza.jpg?resize=1140%2C570


      Nava Friburgo RJ Brasil - Queijaria Suiça, Estátua de Guilherme Tell - panoramio [CC BY 3.0 (creativecommons.org/licenses/by/3.0 )], von Josue Marinho (panoramio.com/photo/94443376), vom Wikimedia Commons

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Tübinger ()

    • @Tübinger

      Zwar keine Schweizer, aber mehr oder weniger selbe Stamm...die (protestantischen) Zillertaler aus Tirol, die in Zillertal/Erdmannsdorf in Schlesien heimisch wurden und ihre eigene und für Schlesien untypische Bauweise mitnahmen:



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    • In Namibia, genau genommen im Etosha Nationalpark, gibt es sogar eine echte Rekonstruktion zu bewundern:

      Das ehemalige deutsche Fort Namutoni: de.wikipedia.org/wiki/Fort_Namutoni

      Im Fort gibt es auch ein kleinen Museum über das Fort selbst als auch über den Nationalpark, der unter deutscher Zeit 4x so groß war als heute mit seinen immerhin noch 23.000 km² und somit noch immer größer wie die halbe Schweiz ist!

      Ein paar Bilder dazu habe ich natürlich auch:










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    • Der beste Architekt ist jedoch zumeist die Natur selbst! Diese unendlichen Weiten, diese intensiven Farben und diese herrlich und unbeschreibliche Einsamkeit ist für mich eines der Haupterlebnisse gewesen! Man fährt mitunter eine halbe Ewigkeit und niemand kommt einem in die Quere...außer ein paar wilde Tiere vielleicht :-). Die Landschaften sind je nach Region sehr unterschiedlich und manchmal fühlt man sich sogar auf einen anderen Planeten versetzt. Auch in der Nacht ist es spannend: Keine Lichtverschmutzung, da weit und breit keine Stadt, die den Blick auf das himmlische Sternenfirmament trübt!

      Von den Bergen in der Kalahari hat man stets einen 360 Grad Rundumblick oftmals bis zu 100 km in die Ferne...menschenleer und ganz großes Kino!


      Momentaufnahme aus der Kalahari


      Köcherbaumwald in der Kalahari


      Kalahari


      Aufstieg...3 Schritte vor und 2 zurück...


      Blick von der mit 380m höchsten Düne in der Namib


      Salzpfanne in der Namib



      Ein paar Bilder von wilden Tieren, die einem über den Weg laufen hätte ich auch noch beizusteuern, wenn es wen interessiert.
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