Vilsbiburg (Galerie)

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    • Vilsbiburg (Galerie)

      Nach längerer Zeit gibt es nun mal wieder eine neue Galerie zu einer niederbayrischen Stadt. Zum nahen Landshut existiert ja bereits schon eine umfangreichere APH-Galerie. Nun soll auch mal eine der beiden Städte im Landkreis Landshut (die andere ist Rottenburg an der Laaber) zum Zuge kommen. Vilsbiburg liegt im Tal der Vils (welche bei Vilshofen in die Donau mündet) an der Straße von Landshut nach Burghausen und hat etwa 11700 Einwohner.


      Zunächst einige gut einen Monat alte Aufnahmen vom Nordwest-Südost-verlaufenden Stadtplatz.

      Den nordwestlichen Abschluss des Stadtplatzes bilden die Spitalkirche und das Obere Tor.


      Die Bürgerhäuser am Stadtplatz recht abwechslungsreich, z.T. mit Giebel, z.T. traufseitig, ein paar mit barocken Schweifgiebeln, ein paar wenige mit gotisch anmutenden, an Landshut erinnernden Giebeln, dazwischen ein paar Häuser, die gerade abschließen und entsprechend an die Nähe zu Inn und Salzach erinnern. Nicht wenige Gebäude stammen aus der Zeit um 1900.






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    • Die Nr. 39 erinnert an gotische Landshuter Bürgerhäuser, besitzt aber im Gegensatz dazu einen Erker. Das Gebäude wurde 1927 in Anlehnung an den Vorgänger neu errichtet.

      Benachbart die Spitalkirche, heute als Heimatmuseum genutzt.


      Der nordwestliche Abschluss des Stadtplatzes mit Spitalkirche Heilig Geist und Oberem Tor.




      Die Nr. 4 der traditionsreiche und zeitgemäß ehemalige Gasthof Stammler.

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    • Das Gebäude links das jetzige Rathaus.

      Jenseits der Vils die Untere Stadt:



      Interessant noch der Gasthof Untere Stadt 11
      upload.wikimedia.org/wikipedia…Stadt_11_(Vilsbiburg).jpg


      Zurück am Stadtplatz. Links die Nr. 30, das ehemalige Rentamt mit neubarocker Fassade. Die Nr. 31 rechts auch nicht auf der Denkmalliste.

      Den Stadtplatz abschließend noch ein Blick Richtung Mariahilfberg:


      Es folgt dann noch die Stadtpfarrkirche, ein wenig Obere Stadt und schließlich der Mariahilfberg oberhalb der Vils (eine gewisse Parallele zum oberpfälzischen Amberg).
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    • Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt


      Die Stadtpfarrkirche ist ein gewaltiger Backsteinbau des 15. Jahrhunderts („Landshuter Schule“). Der 75m hohe Kirchturm erinnert an die Münchner Frauenkirche. Die Pfarrei gehörte bis zur Säkularisation über 4 Jahrhunderte zum Benediktinerkloster Sankt Veit oberhalb von Neumarkt.


      Man beachte die „lebendige“ Neugestaltung des Platzraumes im Vordergrund.


      Südportal


      Auch im Inneren wird die Nähe zu Landshut und seinen spätgotischen Kirchen spürbar.




      Neugotischer Hochaltar mit Maria und den 14 Nothelfern.
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    • Obere Stadt


      Obere Stadt nennt sich der unmittelbar vor dem Oberen Tor rechtwinklig dazu verlaufende Straßenzug („Vormarkt“). Links die Nr. 25, eines von zwei Gebäuden der Oberen Stadt (neben der Nr. 33), welches noch auf der Denkmalliste verbleiben durfte. 3 Gebäude hat man dagegen rausgestrichen und das Ensemble auch gleich mit...


      Die Nr. 25 bekrönt von dieser Figur


      Die Nr. 31 links ein ehemaliger Gasthof, der jüngst aus der Denkmalliste gestrichen wurde.

      Obere Stadt 33


      Die Nr. 21 links scheint ebenfalls aktuell nicht mehr in der Denkmalliste auf.



      Der Turm der Stadtpfarrkirche schaut hier ein wenig in den Straßenraum.




      Oberes Tor und Turm der Spitalkirche, nun von der Oberen Stadt, der „Feldseite“, aus.



      Eine typisch niederbayerische Stadt in der Provinz, deren Stadtbild ziemlich überformt wurde, aber trotzdem noch seine Reize hat.
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    • Mariahilfberg

      Abschließend noch der Mariahilfberg mit der Wallfahrtskirche.


      Am Anstieg zur Mariahilfkirche ein (sich nicht in der Denkmalliste wiederfindender) Blockbau, der einzige, der mir in Vilsbiburg aufgefallen ist. Solche Blockbauten findet man ja im Niederbayerischen durchaus noch in einigen Orten, wenn auch durchwegs in geringer Zahl.


      Blick vom Mariahilfberg zur Stadt und Pfarrkirche.


      Die Wallfahrtskirche Maria Hilf geht auf einen aus Mähren zugewanderten Tessiner namens Donatus Otelli zurück. Dieser baute eine Kapelle und stellte darin ein Gnadenbild auf. Ab 1701 erfolgte der Bau einer barocken Kirche, die 1831 abgebrochen wurde. Die heutige Kirche ein danach im Laufe des 19. Jahrhunderts aufgeführter Neubau.

      Das recht nüchterne Innere:


      Der Hochaltar ist eine Nachschöpfung des ursprünglichen barocken Altares und stammt von 1953. Darin das an Passau und Innsbruck erinnernde Gnadenbild.




      Votivtafeln



      Das war´s von Vilsbiburg.
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