Radebeul

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    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • In Radebeul, dem "sächsischen Nizza", wird derzeit die Villa Arnold in der Meißner Straße saniert. 15 Jahre Leerstand, Vandalismus und Entsorgungsort für jeglichen Müll haben Spuren hinterlassen, aber:

      „Wir wollen die Villa so herrichten, wie sie früher stand“, sagt Pätzold. Immerhin war das Gebäude einst auf der Denkmalliste von Radebeul, flog dann aber runter. Ursprünglich hatte der Radebeuler den Plan, das Haus wieder auf diese Liste zu bringen. Also alles denkmalgerecht zu sanieren. Doch die Auflagen dafür waren hoch. Und Pätzold kamen die Vorschriften zum Teil überhaupt nicht sinnvoll vor, insbesondere in Hinblick auf die Energieeffizienz des Hauses. Deshalb verwarf er die Idee mit dem Denkmallistenplatz wieder. Das Haus soll aber trotzdem seine historischen Besonderheiten zurückbekommen.

      Vom Müllhaus zum Schmuckstück
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Die historische Villa Wach im Augustusweg, welche durch eine 70er Jahre Sanierung stark entstellt wurde wird im Rahmen der Sanierung wieder ihr ursprüngliches Aussehen bekommen.

      Das letzte Mal wurde die Villa 1975 umgebaut. Damals kam der graue Spritzputz auf die Fassade, der das Erscheinungsbild des herrschaftlichen Hauses bis heute prägt. Schöne Gestaltungselemente am Haus, etwa die Ziergiebel, wurden zurückgebaut. Nach der Wende bekam die Villa deshalb auch keinen Denkmalstatus mehr.

      Beim genauen Hingucken erkennt man noch den bröckligen Fries unterhalb des Daches. Das Stilelement soll jetzt auch saniert und wieder richtig sichtbar werden. Der alte Putz muss abgeschlagen werden – ordentlich Lärm ist vorprogrammiert. An der Wach’schen Villa wird nach der Sanierung die ursprüngliche Fassadengliederung wieder erkennbar sein. Durch farbliche Absetzungen sollen die Säulen und der Sockel wieder besser hervortreten. Welche Farbe die Villa bekommt, stehe noch nicht fest, sagt Ramisch. Wahrscheinlich wird es ein heller Ton.

      Neuer Glanz für die Villa Wach


      Radebeul Villa Wach [CC BY-SA 3.0 de
      (creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en
      ), CC BY-SA 3.0 (creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0) or GFDL (gnu.org/copyleft/fdl.html)], by Jbergner, from Wikimedia Commons
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Das ist sehr erfreulich, wobei an dieser Villa nie wirklich viel Tektonik bzw Stuck vorhanden war - hier ein Foto aus 1914:



      (Quelle: Deutsches Museum - deutsches-museum.de/sammlungen…nk/detail/?id=205&period=)

      Das Haus lebte und profitierte vor allem von der Freitreppe und den Sonnenmarkisen, die die bestimmenden Elemente waren. Wäre schön, wenn das so ähnlich womöglich wieder käme. Vielleicht sieht der Investor dieses Foto oder recherchiert noch vor der Umsetzung. Sein Projekt würde definitiv davon profitieren! Auch den Wintergarten könnte er vermutlich wieder bewilligt bekommen...
      "Man kann einen gesellschaftlichen Diskurs darüber haben, was Meinungsfreiheit darf. Oder man hat Meinungsfreiheit."