Greifenstein

  • Die "Schande" besteht auch nicht darin, dass das Haus noch nicht abgerissen wurde, sondern dass der Eigentümer ein Bauerhaus aus dem 18. Jahrhundert so verkommen lassen hat, niemand bereit ist ein solches Objekt zu sanieren und insbesondere, dass es kein gesetzlichen Regeln gibt das die Denkmalschutzbehörden (die den Namen dann verdient hätten) so etwas verhindern könnten.

  • Doch, gibt es. In der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung können für jedes Jahr, welches nachweislich ohne Instandsetzungsmaßnahmen ins Land gegangen ist 25.000 Euro selbstverschuldete Wertminderung angesetzt werden. D.h. dass dort sicherlich die Wirtschaftlichkeit durch Unterlassung kein Argument sein dürfte. Leider folgen allzu oft die mittlerweile schon in Kommunalparlamenten vertretenen Möchtegern-Berufspolitiker augenscheinlichen Standardlösungen ohne durch fachliche Qualifikation eigene Beurteilungen zu erstellen. Das blank geputzte Neubauhaus lässt sich für die Polemik-anfällige Bevölkerung dann auch immer einfach als Erfolg verkaufen, bis man die Identität und Geschichte des Ortes vollständig ausgelöscht hat.

    Die Feder ist mächtiger als das Schwert...wenn das Schwert sehr stumpf ist und die Feder sehr spitz!


    -Terry Pratchett

  • Doch, gibt es. In der Wirtschaftlichkeitsbetrachtung können für jedes Jahr, welches nachweislich ohne Instandsetzungsmaßnahmen ins Land gegangen ist 25.000 Euro selbstverschuldete Wertminderung angesetzt werden. D.h. dass dort sicherlich die Wirtschaftlichkeit durch Unterlassung kein Argument sein dürfte

    Diese Regelung ist aber offensichtlich nicht effektiv genug.