Potsdam - Neubauquartier III am Alten Markt

  • Wir können ja gerne Wetten abschließen. Ich setze darauf, dass trotz hausweiser Bebauung die Bauarbeiten vor 2050 abgeschlossen werden. Für jeden Monat vor Januar 2050 bekomme ich 10 € von Dir, für jeden Monat ab Januar 2050 bekommst Du 10 € von mir. Klingt fair?

  • Wir können ja gerne Wetten abschließen. Ich setze darauf, dass trotz hausweiser Bebauung die Bauarbeiten vor 2050 abgeschlossen werden. Für jeden Monat vor Januar 2050 bekomme ich 10 € von Dir, für jeden Monat ab Januar 2050 bekommst Du 10 € von mir. Klingt fair?

    Naja von der Beschlussfassung bis zum Baubeginn hat es knapp 30 Jahre gedauert! Nochmal 30 Jahre bis zur Fertigstellung scheint mir in Potsdam durchaus realistisch :D:D:D

    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Eine solche Wette wäre aber nur fair, wenn die Auszahlung so oder so zumindest erst auf das Jahr 2060 terminiert ist. Sonst kassiert der eine schon 2023, während der andere noch 27 Jahre auf den Beginn seiner Leibrente warten muss. Bis dahin ist er vielleicht tot.

  • *Stöhn* Das Quartier besteht nun mal aus mehreren Einzelgrundstücken, für die mehrere Eigentümer unabhängig voneinander verantwortlich sind - was ja auch ganz in unserem Sinne sein dürfte. Da kann jeder nach Erteilung der Baugenehmigung anfangen, wann er lustig ist. Einen Zwang zur gemeinsamen Bauerstellung bzw. Koordinierung gibt es m. E. nicht (sh. Lübecker Gründerviertel, dort gibt es auch nebeneinander die verschiedensten Baustadien von leeren Gruben bis zum zweiten drin gefeierten Osterfest...). Das bedeutet lange nicht, dass die einzelnen Grundstücke in zeitlicher Abfolge nacheinander bebaut werden... Der Bauherr vom "Plögerschen Gasthof" war nun mal besonders schnell am Start...

    Ich müsste mich schon sehr irren, aber ich denke, in den nächsten Wochen wird auch auf anderen Grundstücken begonnen. Es sei denn - in Potsdam scheint ja so einiges möglich zu sein - es gibt eine gezielte Vorgabe zur Erstellung der Bauten. das wäre dann schon eine ziemliche Zumutung für Bauherren/ Investoren...

    Wer zwischen Steinen baut, sollte nicht (mit) Glashäuser(n) (ent)werfen...

  • Das Quartier besteht nun mal aus mehreren Einzelgrundstücken, für die mehrere Eigentümer unabhängig voneinander verantwortlich sind - was ja auch ganz in unserem Sinne sein dürfte.

    Das ist ein ganz wichtiger Hinweis! Wir wünschen uns doch bei solchen Projekten immer verschiedene Bauherren, die auf einzelnen Parzellen bauen und nicht einen großen Block, dem man dann vermeintliche Einzelfassaden vorhängt.

  • Hoffentlich nicht allzu langsam. Zahlreiche Baulücken, die nur sehr zäh und kleckerweise geschlossen werden, wie derzeit im Lübecker Gründungsviertel, wären hier nicht förderlich für das Erscheinungsbild.

    „Die Freiheitsliebe ist bei den Deutschen nicht entwickelt“ (Madame de Stael)

    „Die Frage ist nicht, was wir dürfen, sondern was wir mit uns machen lassen“ (Nena)

  • Es gibt doch einen Bauzeitenplan, in welchem ein wenig die Termine der Fertigstellung der einzelnen Blöcke aufgedröselt sind. Bei aller Hoffnung auf schnelle Fertigstellung muss man immer auch die technologischen Randbedingungen beachten - entweder wird ein Gebäude parallel zum Nachbarobjekt mit einer Etage Abstand errichtet oder man lässt etwa 2 bis 3 Monate Setzungszeit.

    Wenn verschiedene Baufirmen jeweils den Rohbau erstellen, werden die Bauherren allein schon aus versicherungstechnischen Gründen zeitlich versetzt arbeiten lassen.

  • Ich finde es ja herrlich, wie mein simpler Wunsch nach einem zügigen Vorranschreiten der Bauarbeiten hier von einigen mit völlig falschen Behauptungen vermischt wird.:applaus:

    Ich habe nirgends geschrieben, dass ich dagegen bin, dass es relativ viele verschiedene Bauherren gibt. Ich habe nirgends dafür plädiert hier eine Großwohnanlage zu errichten, und ich nehme mal für mich in Anspruch wohl besser mit der Materie vertraut zu sein, als mancher Kommentator!


    Meine Kritik galt ausschließlich der Langsamkeit der Prozesse in Potsdam. Und wer der Meinung ist, dass ein vielfältiges Quartier nicht einigermaßen gleichzeitig zu realisieren sei, dem empfehle ich immer den Blick nach Dresden.


    Durch Corona scheint hier wohl der ein oder andere etwas unter Langeweile zu leiden.



    Ich schlage vor wir kehren hier mal wieder zum eigentlichen Geschehen zurück anstatt sich hier ewig dran aufzuhalten, ob man nun meine persönlichen Bedenken teilt oder nicht!

    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Warum wird das Quartier III denn nicht in einem Guss gebaut, sondern offenbar abschnittsweise ??

    Ich finde es eigentlich beruhigend, dass das hausweise geschieht, dadurch ist auch innen eine gewisse Parzellität und Kleinteiligkeit gewährleistet.

  • Die Genossenschaft baut schon kräftig am Plögerschen Gasthof und den weiteren Parzellen des Loses. Grunddämmung leider mit Styropor - Glassschaumschotter oder was etwas anderes Umweltfreundlicheres wäre besser gewesen.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Der Plögersche Gasthof aus Styropor? Wie soll das bei einer so plastischen Fassade gehen?

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • ^Die Grunddämmung, nicht die Fassade. Die kommt aus Sandstein.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Es gibt jetzt ein Bauschild der PWG



    Wie man sieht, soll es Dachbegrünung geben? Im Innenhof zudem ein kleines Gebäude.


  • Das Luftbild hat keine große Relevanz, da es nicht die Wettbewerbssieger zeigt. So würde das Quartier aussehen, wäre PWG überall zu Zuge gekommen. Das erste und zweite Bild sind schon deutlich aussagekräftiger, da bis auf das mittige Haus alle dort gezeigten Entwürfe realisiert werden.