Potsdam - Neubauquartier III am Alten Markt

  • Was ist denn mit Dir los, Luftpost? ...

    Was ist denn mit Dir los Konstantin? Leider, so sehe ich, ist hier das Rechtsverstandnis doch noch Entwicklungsfähig.


    1. nur weil jemand in einem Amt arbeitet, heißt das noch lange nicht, dass der eine "Person öffentlichen Interesses" ist. Da empfehle ich Dir mal zu googeln. Das ist ein unbestimmter Rechtsbegriff, der jedoch auf "Personen des Zeitgeschehens" abziehlt. Da kann selbst der Potsdamer OB noch nicht mal darunter fallen... Definitv jedoch nicht Amtsmitarbeiter XY.


    2. Nur weil auf einer Webseite der (unvollständige) Name von Jemanden steht, hast Du noch lange nicht das Recht, den Namen von diesem Jemanden auf einer 3. Seite zu nennen. Oder gar zu vervollständigen. (Verletzung des Persönlichkeitstrechts und Recht auf Privatsphäre contra Recht auf Darstellung)


    3. steht auch auf der von Dir verlinkten Webseite nirgends die PRIVATE, personenbezogene Emailadresse des Mitarbeiters der Stadtverwaltung. Das ist eine PRIVATES Datum und unterliegt dem Datenschutzgesetz. Allein der Mitarbeiter entscheidet, wem er seine persönliche Emailadresse ANVERTRAUT. Wenn da ein Bedarf besteht, an den Denkmalschutz zu schreiben, ist dafür eine organisationsbezogene Emailadresse veröffentlicht.


    4. Du Konstantin, hast keinerlei Recht oder Befugnis oder sonstwas, diese -außer für Deine persönliche Kommunikation mit dem Mitarbeiter- zu verwenden, geschweige denn diese auch noch so wie hier, ohne Einverständnis zu veröffentlichen.
    Wenn mich das mich alles täuscht, ist das ein Straftatbestand (§44 BDSG), wenigstes jedoch eine Ordnungswidrigkeit (§43 BDSG).


    Ums Dir noch mal einfach zu sagen: MACH DAS WEG!


    An die Admins: wenn das nicht schnellstens verschwindet, kann auch das Forum bzw. deren Betreiber, als Erfüllungsgehilfe belangt werden.


    Luftpost.

  • Unsinn. Dienstliche Emailadressen sind genauso öffentlich wie die Postadresse des Rathauses. Die vom Oberbürgermeister, der im übrigen für alles in Potsdam verantwortlich ist, lautet oberbuergermeister@rathaus.potsdam.de.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • ^ ^ Beratungsresistent.


    Steht in Deinem Beispiel Vorname.Zuname@rathaus.potsdam.de? Ja? NEIN.


    An die Admins: lasst Euch von Konstantin nachweisen, dass er das Recht auf Veröffentlichung personenbezogener Daten in diesem Forum von dieser Person erhalten hat. Wenn er das nicht vorweisen kann, dann entfernen.


    Luftpost
    PS den Datenschutz muss man nicht lieben. Jedoch dient er jeden einzelnen Bürger: vor unberechtigter Verbreitung der eigenen Daten. Auch dem Herrn Konstantin und seinen personenbezogenen Daten.

  • Ich denke jetzt ist es aber langsam mal genug Luftpost. Das Theater was du hier veranstaltest ist völlig sinnfrei, genauso wie deine Signatur zur Hagia Sophia.

  • Ich habe gerade erst wieder ein Workshopwochenende zum Thema Datenschutz besucht. Das was du da erzählst ist nicht auf gängige Urteile zu stützen, Luftpost. Sorry. Tut hier aber auch nichts weiter zur Sache, Energieverschwendung das Thema. Lieber auf konkrete Aktivitäten als auf vermeintliche Paragraphenreiterei konzentrieren.


    Die allermeisten machen sich seit Mai 2018 bei dem Thema sinnlos(!) komplett irre, dabei galten die Regelungen zum einen seit 2016 und zum anderen bezieht sich ein Großteil der DSGVO auf Speicher-, Schutz- und Auskunftspflichten von datenverarbeitenden Unternehmen und Institutionen. Konstantin ist Privatmann und nimmt aus den Regelungen vor allem Rechte, kaum zusätzliche Pflichten. Das Rathaus Potsdam ist eine Institution, Ansprechpartner werden auf den Webseiten genannt, mit Kontaktdaten. Dementsprechend ist die interessenbezogene Weitergabe dieser Kontaktdaten völlig legitim.


    Steht in Deinem Beispiel Vorname.Zuname@rathaus.potsdam.de? Ja? NEIN.

    Doch, genau so steht's da. ?(

  • Luftpost hat insofern recht, als auf der Internetseite vom Rathaus der Vorname des Mitarbeiters und die ihm persönlich zugeordnete E-Mail-Adresse nicht angegeben ist. Für den Kontakt werden Zimmernummer, Sprechzeiten und Telefonnummer angegeben. Die einzige angegebene E-Mail-Adresse ist die für den gesamten Dienstbereich: "Denkmalpflege..." Es wäre problemlos möglich gewesen, bei den Angaben zu den einzelnen Mitarbeitern, die individuell zugeordnete dienstliche E-Mail-Adresse zu nennen. Warum wurde das nicht gemacht? Steckt dahinter eine Kommunikationsstrategie? Schutz vor Spam oder so? Würde mich mal interessieren. Im Moment sieht es für mich so aus, als ob Luftpost und Konstantin teilweise recht haben.

  • Das wird heute oft aus Spamschutz gemacht, weil irgendwelche Mail-Crawler die Webseiten abfischen und dann zumüllen können.
    Wenn ein System hinter der Email-Ordnung erkennbar ist, kann sich jeder an 3 Fingern abzählen, welche Mail für welchen Mitarbeiter zutrifft. Hat null mit Datenschutz oder sonstigen Mimosenbefindlichkeiten zu tun.


    Zurück zum Thema Potse, fänd ick jut. biggrin:)

  • Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) berichtet in ihrer Ausgabe vom 25.08.2019, dass in Potsdams Mitte bald die Bagger anrücken werden. Jetzt soll mit der Erschließung des alten Fachhochschulgrundstücks begonnen werden. Eigentlicher Baustart ist in wenigen Monaten.


    https://www.pnn.de/potsdam/wie…e-bagger-an/24940120.html


    Das muss man Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) lassen, ein wirklich guter Artikel.


    cclap:)

  • Streit in Potsdam - Frauennamen für die Mitte beschlossen
    Der Kulturausschuss hat beschlossen, dass drei Straßen in der historischen Mitte neue Namen bekommen sollen. Den Artikel aus den PNN findet ihr hier.
    Völlig unverständlich die Aktion, aber auch passend zu Potsdam im Jahr 2019.

  • Das ist wie mit modernistischer Architektur.
    Die gehört dort nicht hin.
    Und ebenso diese 3 Frauennamen nicht.
    Es gibt genug Neubauviertel, die dafür geeignet sind.
    Aber eben nicht die Altstadt.

  • Sollte diese Posse wirklich in der Stadtverordnetenversammlung durchkommen, bliebe nur die Möglichkeit, unter das Straßenschild zweite Straßenschilder in anderer Schrift mit dem Aufdruck "ehemalige...straße" anzubringen. So würde zumindest der historischen Erinnerung Genüge getan.

  • Es geht überhaupt nicht um Frauennamen, sondern darum, daß die bestehenden, jahrhundertealten Straßennamen Schloß-, Schwertfeger- und Kai(y)serstraße zugunsten der drei streng nach SPD, CDU und Linksgrünen Vorschlägen sortiert sind. Bei CDU und SPD sind das verdiente Parteigänger, im Falle der SPD die dritte parteiliche Benennung nach Otto Braun und Friedrichs Ebert. Das Damenkränzchen ist dabei natürlich nur Vorwand, die Parteigehörigkeiten angeblich alle "Zufall".


    Für diese Umbennenungen gibt es keinen Grund ausser der Tatsache, daß sich die Parteien in den Stadtgrundriß einschreiben wollen und die Altstadt behandeln als sei es ein Neubaugebie. Im November wird in der SVV abgestimmt.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • In dem PNN-Artikel werden Feministinnen zitiert, die sagen, man müsse die Frauen endlich (!) sichtbar machen. Wohlan!


    Einer der wichtigsten Plätze der Potsdamer Innenstadt ist der Luisenplatz.



    Königin Luise von Preußen, Gemälde von Josef Grassi, 1802, SPSG


    Ich fordere zusätzlich die Rückbenennung der Zeppelinstraße in Luisenstraße!


    Eine der wichtigen Innenstadtstraßen ist die Charlottenstraße.



    Krönungsbildnis der Kaiserin Alexandra Fjodorowna von Russland, geborene Charlotte von Preußen, Gemälde von George Dawe, 1826


    Ein Teil der Charlottenstraße hieß früher Elisabethstraße. Machen wir eine Rückbenennung und schon ist eine weitere Frau sichtbar!


    Schloss Charlottenhof ist übrigens nach einer anderen Charlotte benannt (und Charlottenburg in Berlin wieder nach einer anderen). In Potsdam gibt es noch Schloss Cecilienhof nahe dem Jungfernsee.


    Ferner gibt es in Potsdam bereits Rosa-Luxemburg-Straße, Clara-Zetkin-Straße, Geschwister-Scholl-Straße (da steckt Sophie Scholl drin) und sicherlich noch ein paar andere Straßen für wirklich bedeutende Frauen.


    Ach ja! Im unmittelbaren Zentrum Potsdams, am Bassinplatz, finden wir dann noch diese Frau:


    Katholische Propsteikirche St. Peter und Paul, die Figuren von Petrus, Maria und Paulus an der Turmfront zum Bassinplatz, 1867-1870 (Foto: Beko, März 2017, CC-BY-SA-4.0)

  • @ Konstandindegeer: du hattest ja in Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) einen Kommentar abgegeben.


    Wie kann das Abstimmungsverhalten im November denn ausfallen? Kann die neue linke Rathauskooperation, die bürgerlichen Kräfte überstimmen ? Wie stehen CDU/ANW und Bürgerbündnis zur Umbenennung der Straßennamen?

  • Es geht überhaupt nicht um Frauennamen, sondern darum, daß die bestehenden, jahrhundertealten Straßennamen Schloß-, Schwertfeger- und Kai(y)serstraße zugunsten der drei streng nach SPD, CDU und Linksgrünen Vorschlägen sortiert sind. Bei CDU und SPD sind das verdiente Parteigänger, im Falle der SPD die dritte parteiliche Benennung nach Otto Braun und Friedrichs Ebert. Das Damenkränzchen ist dabei natürlich nur Vorwand, die Parteigehörigkeiten angeblich alle "Zufall".


    Für diese Umbennenungen gibt es keinen Grund ausser der Tatsache, daß sich die Parteien in den Stadtgrundriß einschreiben wollen und die Altstadt behandeln als sei es ein Neubaugebie. Im November wird in der SVV abgestimmt.

    Es erinnert doch alles stark an DDR-Zeiten. Da hatte man solche Dinger wie "Otto-Nuschke-Straße" oder "Wilhelm-Külz-Straße" überwunden und nun gehts von vorne los. Das ist schon traurig. Man tut auch den durchaus honorigen Damen keinen gefallen, sie so für eine städtebauliche Auseinandersetzung zu instrumentalisieren.

  • ...zugunsten der drei streng nach SPD, CDU und Linksgrünen Vorschlägen sortiert sind. Bei CDU und SPD sind das verdiente Parteigänger, im Falle der SPD die dritte parteiliche Benennung nach Otto Braun und Friedrichs Ebert. Das Damenkränzchen ist dabei natürlich nur Vorwand, die Parteigehörigkeiten angeblich alle "Zufall"....

    Lieber Konstantin,
    könntest Du bitte diese Andichtung "Linksgrün" lassen. Das wird üblicherweise vom rechtsnationalen Rand bewusst diskreditierend verwendet. Wohl wissend, dass die Grünen wenig mit der DDR-Staatnachfolgepartei gemein haben. Noch weniger inPotsdam, in dem die Grünen ehr bürgerlich, aus den ehemaligen Bürgerbewegungen der friedlichen Revolution '89, entstammen.


    Welche der 3 Frauen soll denn etwas mit den Grünen gemein haben und daher- im Sinne Deiner linksgrünen Zuschreibung- diese Partei bedienen?


    Dein politischer Vergleich hinkt! Und ich lese da eine erschreckende Radikalisierung aus Deinen wenigen Zeilen. SCHADE.


    Um noch etwas zu Aussicht zu sagen, ob das durch die SVV kommt: dadurch dass die CDU mit deren langjährigen brandenburgischen Ehrenvorsitzenden Erika Wolf bedacht wurde und Frau Zielenziger -mit Recht- als Verfolgte des Naziregimes gelten kann, sind die Aussichten sehr sehr hoch, dass
    1. sich ein sehr breites Parteinenspektrum für die Umbenennung findet, und
    2. sich niemand findet, der für die historischen Namen Partei ergreift, da man sich dann vermeintlich gegen eine Verfolgte des Naziregimes stellt und somit damit vermeintlich gemein macht.


    Mal wieder ganz geschickt GEGEN die Potsdamer Mitte agiert, Herr OB... Oder wieder ein Erfolg der Anderen?


    Luftpost