Potsdam - Neubauquartier III am Alten Markt

  • Ich würde "updates" in diesem Fall mit "Aktualisierungen" eindeutschen. Aber "Neuigkeiten" trifft es schon auch ganz gut.

  • Ansicht vom Alten Markt in abendlichem Gegenlicht.

    Kommen wir vom offtopic Gefasel über die korrekte Übersetzung von "Update" wieder zurück zum eigentlichen Thema.


    Mantikors erstes Bild zeigt fast die gleich Perspektive wie die Visualisierung von Springer Architekten. (Schlossstraße 4 zeigt in der Visualisierung nicht den Siegerentwurf, der aktuell umgesetzt wird.)




    Als wirklich problematisch sehe ich das Verbindungshaus zwischen Plögerschem Gasthof und dem südöstlichen Achteckenhaus. Im folgenden Bild von Spreetunnel fallen die fürchterlichen Fensterformate besonders auf. Diese sind viel zu wuchtig, fast quadratisch.


    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Konstantindegeer dann muss aber fassadentechnisch noch einiges passieren bevor die Fensterformate stimmen.

    Wenn es jemand kann, dann ist es keine Kunst. Und wenn es jemand nicht kann, dann ist es erst recht keine Kunst!

  • Aktuelle Bilder von heute, die Bilder beginnen an der Nikolaikirchenseite und gehen dann um den Block im Uhrzeigersinn:







    Alle Bilder sind von mit und dürfen verwendet werden.

  • WAHNSINN!!!!

    Allein schon die Schließung der Räume!!

    Und wenn dann erst die historischen Fassaden kommen.......


    Großes Dankeschön an alle, die sich in P engagieren, pars pro toto Frau Kuster und Mitteschön!

  • WoW schon im Rohbau verbessert sich das Stadtbild durch die Häuser enorm!

    Das kann ich absolut nur bestätigen. Man hat bereits jetzt schon wieder das Gefühl, sich in einem Stadtzentrum zu befinden und nicht am Stadtrand, wie es zu Zeiten der Fachhochschule und der anschließenden Brache war.

  • WoW schon im Rohbau verbessert sich das Stadtbild durch die Häuser enorm!

    Wie wahr! Selbst geziegelte Rohbauten mit klassischer Lochfassade sind auf den ersten Blick bereits attraktiver als jeder modernistischer Neubau aus den Materialien Glas/Stahl/Beton. Ein Baumeister hat mir einmal auch die Erklärung hierfür geliefert: Traditionell gebaute Gebäude mit Holzfenstern, Putzfassaden und Ziegeldächern altern in Würde, während die Materialien „moderner“ Gebäude diese Eigenschaften von Haus aus nicht besitzen, da diese Materialien mit der Zeit nur vergammeln.

    „Dekoration ist der wichtigste Teil der Architektur“ (Sir William Scott)

  • Das letzte Bild finde ich wirklich toll. Ein herrliches Ensemble, mit Blick auf die Nikolaikirche. Solche Ansichten können irgendwann wieder mal Postkartenmotive werden.

  • Hervorragende Wiederaufbau wie in Dresden, Lübeck und Frankfurt.

    Leipzig bleibt mit Sanierungen ganz vorran.

    Nun auch noch in Berlin, Köln und Magdeburg ....

  • Klassiker, in Berlin ist in sachen Rekos nicht mehr viel zu erwarten bis auf Schloss und Kommandantenhaus und gerade noch mit hängen und würgen nach 30 Jahren Diskussionen endlich die Bauakademie. .Auch in MD nichts. Reko der Ulrichskirche 2011 nach Bürerentscheid (stark von Links beeinflusst) abgelehnt .In Lübeck sind nach meinem Kenntnisstand in den letzten Jahren eigentlich keine Rekos entstanden,sondern lediglich leicht historisierende und modern gemischte Gebäudequartiere . In Frankfurt hingegen,da gibt es ein Mix aus Traditionellem ,zahlreichen Rekos,und einigen Modernerem.

  • In Magdeburg ist immer noch vom Projekt Prämonstratenserberg die Rede, das einige Rekonstruktionen beinhalten würde, wenn auch transloziert. Im Lübecker Gründungsviertel wurde städtebaulich "kritisch rekonstruiert", es gab aber meines Wissens nach, dabei auch zwei echte, architektonische Rekonstruktionen. In Berlin muss man sehen, wie sich das Projekt Molkenmarkt entwickelt. Ich bin nicht euphorisch, aber vielleicht geschieht ja ein Wunder.

    Allerdings hat das alles nichts mit dem Quartier III in Potsdam zu tun.

  • 53666-ps1-per-02-1200-jpg

    Darf ich mal anmerken, dass es ein Glücksfall ist, dass letztendlich dieser Entwurf das Rennen gemacht hat? Ich erinnere mich, dass vor diesem ein, zwei andere Entwürfe umgesetzt werden sollten. Diese, vorallem der Letzte vor dem endgültigen Entwurf, waren ziemlicher Murks.
    Dieser Entwurf ist zwar modern aber dennoch auch sehr traditional in seinem Aufbau und seinen Fassadenelementen. Er ordnet sich gut ein in die Häuserzeile, und ordnet sich den schönen Fassadenrekonstruktionen gut unter.