Dresden - der Altmarkt

  • Quote from "Georg Friedrich"


    Ich meine, an der Südseite des Altmarkts wäre einer der wenigen Orte in Deutschland gewesen, wo ein neohistoristischer Kraftmeierbau, ähnlich denen im heutigen Russland und abgestimmt auf die umgebenden Stalinbarockfassaden, vielversprechend gewesen sein könnte.


    Wieso denn Anleihen aus dem fernen Russland nehmen? Eine Reko der Reichskanzlei hätte diesen Platz sehr stimmig schließen können.

  • @GF, ad Südseite
    wir zweibeide können ewentunnel eine Einigung erzielen.
    Ich lass dir deine neohistoristische Kraftmeierei, will sie nur entsprechend den derzeitigen Platzverhältnissen (dh sogar ein wenig darüber hinaus) nach hinten verschoben wissen. Davor placieren wir, vorgeblendet, also ohne Zwischengasse, ganz à la Liegnitzer Heringsbuden (die ja auch einem historistischen Monumentalbau quasi vorgeblendet wirken) , und auf diese Weise die historischen Proportionen wahrend, eine Reko exact nach Canaletto.
    Nur an der Ostseite muss ich, zwecks Einhaltung der historischen Platzdimension, die für mich allererste Priorität hat, auf meinen (post)modernistischen Vorschlag bestehen.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Ich schließe mich GF an; es hätte eines würdigen Gegengewichts bedurft; nicht nur, was die Baumasse-Typologie angeht...sondern vor allem in weltanschaulich-stilistischer Hinsicht. So abscheulich die Absicht hinter dem Stalinbarock sein mochte (die gewaltsame Neuausrichtung deutscher Baukultur für die Zwecke einer ausländischen Kolonialmacht), so sehr finden sich auch heute ausgetilgte, dennoch wertvolle Geisteselemente in seiner Enstehungsgeschichte. Man könnte die Absicht vom Weg trennen - in einer anderen, mehr oder weniger autoritären politischen Kontellation hätte der Altmarkt in fast derselben Weise entworfen werden können. Die Frage ist somit tatsächlich die nach der Zukunft; nach der Antwort, die ebenso in


    UNSEREM


    kulturellen Koordinatensystem liegen muß.


    Und hier findet sich im Dt. Expressionismus eine hervorragende "Waffe". In der monumentalen Grundform vllt. dem Karl-Marx-Hof in Wien ähnlich, d.h. eine kraftvolle Abfolge eigentlich übersteigerter Bauelemente - hier aber mit Steildach und ornamentalen Adaptionen AUCH des Arbeiterbarocks (dessen bauliche Ausführungen v. Arkaden und v.a. der Treppenhäuser bereits übersteigert sind). D.h. es wird tatsächlich eine stilistische Unabhängigkeit anstelle einer Paraphrase geschaffen, ohne die optischen Folterinstrumente der Dritten Moderne.

    Nein, die werden gedünstet

  • Schlagt mich, aber mir gefällt der Neubau! War heute seit langer Zeit mal wieder in der City (leider ohne Cam) und habe mir mal fast alle Baustellen angeschaut. Schon interessant, was jetzt alles so gemacht wird. Los ging es am Postplatz, die Erweiterung der Altmarkt-Galerie betrachten. Was soll man sagen: Fertigbetonteile! Dann rüber zum Schlossareal, sehr interessant, kann man sich noch nicht wirklich vorstellen, dass dort in wenigen Monaten wieder Gebäude stehen. Kurz zur Rampischen Straße und zum British-Hotel. Wahnsinn, und ich war nicht allein. Viele Leute mit Cam, die das genau Beobachten. Vom British Hotel in Richtung Kreuzkirche, wo ja gerade der Vorplatz saniert wird. Wenn alles fertig ist, wird das schon sehr schön aussehen. Der Neubau "Hotel am Altmarkt" gefiel mir persönlich sehr gut. Bin dann mal kurz über den Altmarkt zur Haltestelle, da ja viele sagen, dass der Blick von dort furchtbar wäre. Muss aber gestehen, ich fand es spitze. Na ja, weiter in Richtung Dr.-Külz-Ring zum anderen Neubau und dort war ich erstaunt, weil das Erdgeschoss steht schon. Und dann ging es wieder in Richtung Heimat, und damit youngi nicht weint, war mit den Öffentlichen in der Stadt :D

  • Hier mein Kommentar aus dem Blog:

    Quote from "youngwoerth"

    Die Nase ist ja keine Erfindung des Architekten, sondern wurde von der Dresdner Stadtplanung als das zentrale Gestaltungsmerkmal dieses Bauwerks vorgegeben. In den ganzen Jurytexten zu den platzierten Wettbewerbsteilnehmern dreht sich dann auch alles um die goldene Nase. Gelobt wird sie, gerühmt wird sie - man muß halt Prioritäten setzen. Und eine Flachdachkubusnase mit überbreiten Fenstern und vollverglaster Rückseite ist am Hauptplatz einer ehemaligen Weltkulturmetropole nunmal von besonderer Bedeutung. Zudem verdeckt sie die belanglose Kreuzkirche und entfernt diese elegant vom atemberaubenden Platzensemble.


    Wie gut, daß die Dresdner Stadtplanung so besonnen und reflektiert agiert - was ist dagegen schon die GHND, die sich stümperhaft mit von Kindergartenhand nachzuzeichnenden Stuckplastiken beschäftigt? Dabei könnte man seine Energie so konstruktiv einsetzen, wie es uns die Herren Wurff&Co vormachen. Gut, daß es studierte Experten gibt - da weiß man das einstige Elbflorenz Erich Kästners in adäquaten Händen.

    Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
    Jesus ist mein Herr und Retter!

  • In der Wochenendausgabe der DNN ist ein Luftbild des NH-Hotels abgebildet, das dieser "Un-Architektur" tatsächlich die Krone aufsetzt. Hinter dem Dach, das oft als einer der wenigen positiven Aspekte des Gebäudes angeführt wird, versteckt sich, ähnlich wie beim Hotel de Saxe, ein "Flachdach". Verabscheulicht wird dieses Konstrukt durch die Tatsache, dass es nicht wirklich ein Flachdach ist, sondern eine durch Gitter bewirkte Abdeckung der umfangreichen Haustechnik. Da kann man doch den Blick vom Kirchturm tatsächlich genießen!

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Quote

    Dresden. Langsam schließt sich das Bild am Altmarkt: Die Fassade steht schon, der Innenausbau des Hotels „NH Dresden Altmarkt" läuft auf Hochtouren. In Kürze wird mit der Eröffnung des Vier-Sterne-Hotels die letzte Lücke am Altmarkt Vergangenheit sein. Am Freitag erlaubte Hoteldirektor Jurek Schwarz interessierten Journalisten einen ersten exklusiven Einblick in das neue Haus.


    Ein erster exklusiver Blick ins neue Vier-Sterne-Hotel am Altmarkt


    Hier gibt es Fotos:


    http://www.dnn-online.de/dnn-h…-galerie-2338-210901.html

  • Auf dem Platz "An der Kreuzkirche", zwischen Westportal und neuem NH-Hotel, wird derzeit das Ernst-Julius-Otto-Denkmal rekonstruiert. Es stellt den langjährigen Kreuzkantor in Form einer Büste dar, die auf einem hohen Granitsockel thront und dem wiederum eine Kinderschar vorangestellt ist. Die Skulpturen wurden 1943 der deutschen Rüstungsindustrie gopfert, wobei, es lebe die deutsche Gründlichkeit, Gipsabgüsse angefertigt wurden, die die Zeiten im Lapidarium nicht ohne Schaden überdauert haben.


    Dazu ist folgender Artikel von 2004 zu empfehlen:


    http://www.neumarkt-dresden.de/Presse/07-09-04.html


    Außerdem zu empfehlen ist dieser Artiekl von Anke Binneberg aus dem Jahre 2008:


    http://edoc.hu-berlin.de/kunst…-anke-1/PDF/binnewerg.pdf


    Neben einer Abbildung der Skulptur kann man hier lesen, dass das Denkmal um eine moderne Zutat ergänzt werden soll. Ich bin mal gespannt wie das dann aussehen wird.


    Hier ein aktuelles Foto vom 21.06.2010:



    Bild ist von mir.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Rund um den Altmarkt sind weiterhin Aktivitäten zu beobachten, die nicht selten keinen Grund zur Freude darstellen.



    Diese Seite der Altmarktgalerie sollte mittlerweile sattsam bekannt sein.



    Wenn man allerdings jenen "Angstraum" zu durchqueren bereit war, stößt man schnell auf diese...



    ...Sackgasse, einen üblen Hinterhof. Hier scheint Stadtplanung faktisch nicht stattgefunden zu haben.


    In letzteren Fotos sehe ich ein wesentlich größeres Armutszeugnis der Dresdner Stadtentwicklung, als in der bekanntermaßen schlechten Fassadenabwicklung der Galerie entlang der Wilsdruffer Straße.


    Da ist folgendes Hotel am DR.-Külz-Ring (Großraum Altmarkt-Süd) doch durchaus verschmerzbar.



    woernerundpartner


    Interessanterweise wird dieser Hotel-Bau in "Plattenbautechnik" errichtet. Die drei Fensterachsen umfassenden Wandscheiben werde per Tieflader zur Baustelle transportiert und montiert. Allerdings war man in der DDR von der Technik her scheinbar weiter, da man damals schon die Fenster eingebaut hatte, die hier noch separat montiert werden müssen.


    Fotos sind von mir.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Mit Efeu zuwachsen lassen, dann könnte ich den Räumen im "Innenfof" wenigstens noch was abgewinnen.

  • Quote from "bilderbuch"

    Rund um den Altmarkt sind weiterhin Aktivitäten zu beobachten, die nicht selten keinen Grund zur Freude darstellen.


    Das sehe ich genau so. Dabei finde ich, dass das Gebäude Wilsdruffer im Rohbau noch harmlos aussieht. Im Moment sieht es fast noch gut aus. Das Problem finde ich vor allem diese Unsitte der assymetrischen Fenster (z.Zt. durch Werbung verdeckt - Absicht?), die aber vermutlich erst dann ihre volle Wirkung entfalten werden, wenn das Gebäude fertig ist.


    Was ich besonders schade finde, ist, dass diese ganzen Bausünden in Dresden so unnötig sind. Man könnte für das selbe Geld schön bauen. Aus irgendeinem Grunde ist dies aber nicht erwünscht von unseren Politikern. Ich habe mir in letzter Zeit häufig Neubauten in Berlin angesehen, dort gibt es zwar auch viel Müll, aber auch sehr viel gutes, vielleicht 50/50. Warum die Stadtplanung in DD so hartnäckig auf destruktive Architektur beharrt, ist mir schleierhaft.


    Danke übrigens für die Fotos, welche Ansicht ist das auf dem zweiten bild, bitte? Von welcher Stelle aus, meine ich.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • Quote from "Sankt Petersburg"

    Danke übrigens für die Fotos, welche Ansicht ist das auf dem zweiten bild, bitte? Von welcher Stelle aus, meine ich.


    Bei der Einstellung handelt es sich um die Gegenrichtung zu Bild 3, also den Blick aus dem Hinterhof in Richtung Süden zum Herbert-Wehner-Platz. Auf der rechten Seite kann man die Altmarktgalerie erkennen und links ist das Erdgeschoss der Rückfront der Westseite der Altmarktbebauung aus den 50'ern zu sehen.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe

  • Quote from "Sankt Petersburg"

    Was ich besonders schade finde, ist, dass diese ganzen Bausünden in Dresden so unnötig sind. Man könnte für das selbe Geld schön bauen. Aus irgendeinem Grunde ist dies aber nicht erwünscht von unseren Politikern.


    Ja sicher. Ist es immer noch Umerziehung des Volkes oder vielmehr auf-jeden-Preis "zeitgemäß" sein wollen?

    VBI DOLOR IBI VIGILES

  • Vielen Dank für die Hinweise mit dem Bild! So hatte ich es auch vermutet (Blick nach Süden, links der recht gute Stalinbarock, rechts die weniger guten ECE-Klötze), war allerdings nicht sicher.


    Mir fiel noch etwas auf:


    Quote from "bilderbuch"


    Bei diesem obigen Bild hier denke ich, der Baustil wäre völlig akzeptabel, würde man nicht immer Beton und Glas nehmen. Das gleiche Gebäude mit Naturstein wäre zwar noch kein Meisterwerk aber völlig in Ordnung, ich finde z.b. die Proportionierung der Fenster sehr gut. (anders als z.B. am Altmarkthotel Nr. 7, wo sie sich bizarr dehnen und nach Osten immer länger und riesiger werden). Würde man dem Gebäude auf obigem Bild noch ein gescheites Dach verpassen - muss nicht immer Ziegel sein, Flachdach mit elegantem Gesims oder kleine Ballustrade kann sehr gut aussehen - wäre es völlig in Ordnung aus meiner Sicht. Es sind also oft Kleinigkeiten, die den Unterschied machen. Wie auch Du bereits richtig sagtest, fand Stadtplanung hier nicht statt, worin ich völlig zustimme.


    Das jetzige ECE-Projekt bewegt sich m.E. zwischen Note "es hätte schlimmer kommen können" und "typisches Elend autistischer Stadtplaner". Was mich wirklich ärgert, sind die Kleinigkeiten. Man müsste nicht viel verändern, um aus der Bausünde - und dies hier ist eine - zumindest eine nicht störende Belanglosigkeit zu machen. Ich frage mich wirklich, ob die Stadtplaner die viel Geld kassieren für die "Meisterwerke" die sie planen, sich auch nur eine Sekunde mit der Stadt Dresden beschäftigt hatten.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • ^ Ein dieses Forums entsprechendes "gescheites" Dach bekommt es ja immerhin. Und ich weiß nicht, was du mit "immer Glas und Beton nehmen" meinst. Bis jetzt ist ja nur der Rohbau zu sehen. Die Fassade wird mit einem Kunststein im EG verkleidet, die Zimmergeschosse mit einem gewöhnlichen Wärmedämmverbundsystem. Kannst du alles im obigen Link nachlesen.


    Was die Sackgasse im Hinterhof angeht: Bei einem rein privat genutzten Weg mag dies ja noch irgendwie angehen, aber bei einer öffentlichen Gasse, es scheint mir, dass dem so ist, kann es niederschmetternder kaum sein. Um es dramatisch zu sagen, der Passant muss sich vorkommen, wie in einem städtebaulichen Katastrophenlabyrinth, aus dem es kein entkommen gibt.

  • Quote from "spacecowboy"

    Und ich weiß nicht, was du mit "immer Glas und Beton nehmen" meinst.


    Damit meinte ich: "immer Glas und Beton nehmen". :zwinkern:


    Nun - dies sind die Materialien "unserer Zeit", wie von Modernistenseite immer wieder betont wird und wie man auch recht deutlich in den Zentren sieht. Wenn du in unseren Innenstädten kein Überangebot an Stahl/Glas/Beton bei heutiger Architektur siehst - Wiener Platz? Prager Strasse? Frankfurt, Köln, Hannover etc. - was dann? Naturstein und Ziegel doch wohl sicher nicht.


    Da das Gebäude noch gar nicht fertig ist, sah ich mir eine Graphik an wie es nach Fertigstellung aussehen soll. Sorry, aber auch Kunststein etc. überzeugt mich nicht. Am allerschlimmsten finde ich diese Unsitte der ohne erkennbares System durcheinandergewirbelten Kassenbon-Fenster. Ich bleibe dabei: Mit kleinen Modifizierungen wie z.B. Naturstein (nicht Kunststein) etc. hätte man hier etwas halbwegs Erträgliches erschaffen können. Ist aber von Politik und Lobbyismus nicht erwünscht. Fakt: Einfach mal durch DD laufen und sich die "Meisterwerke" seit der Wende ansehen. Die Stadtplanung DD versucht offenbar mit viel Elan, die Fehler der 60er Jahre zu wiederholen.


    Worin ich Dir zustimme: Ein Katastrophenlabyrinth. Aber obgleich Hinterhöfe etc. auch wichtig sind, mir geht es vor allem um die Wiederherstellung Dresdner Plätze und Strassen, die zum Teil als solche gar nicht mehr erkennbar sind (bsp. Dippoldiswalder Pl., Pirnaischer Pl. und andere). Die Wilsdruffer ist eine der wichtigsten Strassen Dresdens, dazu noch mitten im historischen Zentrum genau zwischen Altmarkt und Neumarkt verlaufend. Hier hätte ich mir etwas qualititiv hochwertiges gewünscht, das Historie und Zeitgenössisch sinnvoll (nicht unbedingt "harmonisch" aber sinnvoll) vereint. Ich hätte noch eher mit tristem Hinterhof-Labyrinth leben können, wenn zumindest die Ansicht zu dieser wichtigen boulevardartigen Straße gelungen wäre. So aber ist beides verhunzt.

    "Die Modernisten sollten sich endlich eingestehen, dass sich die Qualität einer Stadt konventioneller Architektur verdankt" - (H. Kollhoff).

  • ^ Das Gebäude hat keine (zu recht oft kritisierten) zusammengwürfelten Zufallsfenster, es hat ein Satteldach und die Fassade besteht nicht aus Beton und Glas. Bleibt als einziger deiner Kritikpunkte noch der Kunststein, dessen Beschaffenheit du momentan noch gar nicht beurteilen kannst (rate mal, welches momentan am Neumarkt entstehende Gebäude ebenfalls Fassadenteile aus Kunststein enthält). Zusätzlich fügt sich das Gebäude wie hier oft gefordert ins Ensemble ein. Da bleibt wenig Substanz für den völligen Verriss des Gebäudes - es wäre also durchaus wünschenswert, wenn du mit solchen Urteilen bis zur Fertigstellung warten würdest.

  • Quote from "spacecowboy"

    Ein dieses Forums entsprechendes "gescheites" Dach bekommt es ja immerhin.


    Titanblech ist nicht unbedingt eine "gescheite" Dacheindeckung, auch wenn sie sehr haltbar sein mag.

    Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe