Der Altmarkt

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    • Tja wer sich angesprochen fühlt ^^ , ob man sich hier äußert oder nicht tut nichts zur Sache , weil,s eh Egal ist und dieses etwas , diese Demokratie oder was auch immer das sein soll , die gleiche Willkürsch....e wie die DDR ist , Komments werden gelöscht weil sie zu Politisch sind ... ob hier genau solche Meldem...u..s wie bei Fratzebuch sitzen und die Komments deaktivieren wenn man die Wahrheit schreibt , man weiß es nicht. Mit dem Begriff Mobben wäre ich an deiner stelle vorsichtig (Märchenbuch) , und hier Leuten ihre Architekturkenntnisse abzusprechen (der Kulti sieht nunmal Scheiße aus) ist genauso Vorverurteilung ... eigentlich betreibst Du hier Mobbing. :blah:
    • "Rastrelli" hat insofern recht, als eine Bebauung an der besagten Stelle wohl unhistorisch wäre. (Wenn ich falsch liege, bitte korrigieren.) Natürlich kann man über die Beurteilung der architektonischen Qualität des Kulturpalastes verschiedener Meinung sein, aber es ist nun einmal ein Blickbezug und ein sicherlich für die Stadt nicht unbedeutendes Gebäude. Viel schlimmer finde ich, dass man sich seinerzeit nicht für eine kleinteilige historische Bebauung auf der Südseite des Platzes entschlossen hat.
    • Es gab zumindest in den 1930er Jahren einen Kiosk, das sogenannte Rehfeldhaus, und in den 1950er Jahren eine Wartehalle an dieser Stelle. Und an der Südseite stand von 1748 bis zum In-Mode-Kommen der Straßenbahn und der Kraftomnibusse das Chaisenhaus der Dresdner Ratschaisenträger, welches wohl zum Ende seiner Existenz nicht sehr beliebt gewesen zu sein scheint.
    • Civitas fortis wrote:

      Es gab zumindest in den 1930er Jahren einen Kiosk, das sogenannte Rehfeldhaus, und in den 1950er Jahren eine Wartehalle an dieser Stelle.
      Wie fies es immer zu sehen ist, dass in den 50ern noch die herrlichen großen Zierlaternen auf dem Markt standen... :crying:
    • Civitas fortis wrote:

      Es gab zumindest in den 1930er Jahren einen Kiosk, das sogenannte Rehfeldhaus, und in den 1950er Jahren eine Wartehalle an dieser Stelle. Und an der Südseite stand von 1748 bis zum In-Mode-Kommen der Straßenbahn und der Kraftomnibusse das Chaisenhaus der Dresdner Ratschaisenträger, welches wohl zum Ende seiner Existenz nicht sehr beliebt gewesen zu sein scheint.
      Und bis 1707 stand dort das erste Dresdener Rathaus. August der Stracke hat es umgepustet.

      de.wikipedia.org/wiki/Altes_Rathaus_(Dresden)

      Lasst uns doch DAS wieder hinstellen.
      In Pfefferkuchen.

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      Okay, Scherz beiseite.
      Städtebaulich könnte man sich für die windig-zugige Wilsdruffer Straße und / oder die Nordseite des Altmarkts durchaus etwas einfallen lassen, finde ich.
      Ulm hat an einem beeindruckenden Beispiel von Stadtreparatur gezeigt, wie so etwas geht. Dort wurde eine komplett überdimensionierte Verkehrsschneise durch die Altstadt mittels eines schlanken Gebäudes städtebaulich entschäft, ohne Einschränkungen für den Verkehr.
      ulm.de/tourismus/stadtgeschich…stage-und-orte/neue-mitte
      Man vergleiche v.a. den Reiter "Ehemals dominante Verkehrsader".

      Aber in Dresden ist so etwas einfach undenkbar. Wir stellen hier ja gerade die offene autogerechte Stadt unter Denkmalschutz (verhinderter Saal-Neubau gegenüber Orangerie).
      Da ist natürlich die Großräumigkeit von Wilsdruffer und Altmarkt unantastbar. Aufmarsch-Schneisen als kulturelle Großtat!

      Rastrellis Standpunkt gibt im Prinzip schön den derzeit üblichen Dresdener Mehrheits-Konsens wieder.
      Urbane Stadtlandschaft? Brauchen wir nicht! Großräumig, zugig, soooo schön grün, überdimensioniert und fern ab menschlichem Maßstab: so war es seit 45 und "so woll mer dos".

      Als man vor 10 Jahren anfing, um die Frauenkirche zu bauen, fanden das auch einige meiner Familienmitglieder "total doof". "Da wird doch die Frauenkirche so zugebaut und man sieht sie gar nicht mehr..."
      Damals wollte ich am liebsten in den Tisch beißen.

      Heute findet der Durchschnitts-Dresdener - glaubt man den Statistiken - seine neue Altstdadt zwar i.d.R. ziemlich knorke, aber befragt zum Königsufer und Neustädter Markt möchte man dann doch lieber keine Veränderung. Ist doch alles so schön offen...

      Da fällt einem nix mehr ein.

      The post was edited 1 time, last by eryngium ().

    • Ich glaube, die Ulmer Neue Mitte, die auf der verlinkten Seite als Sieg der modernen Architektur gepriesen wird, findet in unseren Kreisen eher nicht so viel Anklang. Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Ulmer Gebäude "Münstertor" weist in Dresden ein von Horst Witter auf einem schmalen Grundstück zwischen dem Dr.-Külz-Ring und der Waisenhausstraße errichtetes Geschäftshaus nahe der Straßenbahnhaltestelle "Prager Straße" auf.

      Das Bauvorhaben von Investor Saal an der Ecke Ostra-Allee, Am Zwingerteich hat mit pro und contra autogerechte Stadt nichts zu tun.

      Die Wilsdruffer Straße weist heute pro Fahrtrichtung nur noch eine Fahrbahn auf. Die Straße wurde so umgebaut, dass sie für Fußgänger leicht zu queren ist, auch außerhalb der Ampelbereiche. Der Autoverkehr dominiert diese Straße längst nicht mehr. Die Wilsdruffer Straße ist eine großstädtische Flaniermeile und steht durchaus für Urbanität. Die Neumarktquartiere sind auf eine ganz andere Weise ebenfalls Ausdruck von Urbanität. Große Städte sind vielfältig. Sie zeigen verschiedene Baustile, Zeitschichten, städtebauliche Konzepte.