Die großen Berliner Warenhäuser vor der Zerstörung

  • Also wenn man mich fragen würde, ist der Originalzustand immer der Zustand eines Gebäudes, den es als erstes (nach der Vollendung) hatte. Alle anderen Zustände (Entstuckung, Aufstockung mit Flachdach....) sind Veränderungen, die den Originalzustand zerstören.


    Hier ein Beispiel:
    Das prächtige Kaufhaus am Spittelmarkt.


    Der Originalzustand (rechtes Gebäude):



    Der verstümmelte modernisierte Zustand Ende der 30er Jahre:




    und vor dem Abriß:



  • Also wenn man mich fragen würde, ist der Originalzustand immer der Zustand eines Gebäudes, den es als erstes (nach der Vollendung) hatte. Alle anderen Zustände (Entstuckung, Aufstockung mit Flachdach....) sind Veränderungen, die den Originalzustand zerstören.

    Genau diese Sichtweise ist aber in der Denkmalpflege seit Jahrzehnten zu recht überholt. So hat man noch in Köln an St. Maria im Kapitol beim Wiederaufbau nach Kriegszerstörungen die spätromanischen Umbauten einfach negiert und einen purifizierenden Erstbau hingesetzt. Heute undenkbar!


    Nun wäre die Frage, ob man die veränderte Sichtweise auch auf ganze Ensembles oder Stadtquartiere übertragen kann. Und da sind wir wieder bei dem Thema Kaufhäuser, die häufig den gewachsenen Stadtstrukturen erheblich störten und zerstörten.

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat die Website für Stadtbild Deutschland erstellt und administriert sowie zeitweise das Forum als technischer Administrator begleitet.

  • Ich darf mal auf einen Unterschied zwischen 'Kauf-' und Warenhäusern hinweisen.


    Bei 'Kaufhäusern' gibt es nur ein eingeschränktes Warenangebot wie z. B. Textilien, Textilmöbel und ähnlichem. So beim ersten Jandorf am Spittelmarkt/Leipziger Straße oder dem oben gezeigtem Kaufhaus Herzmansky, die Teppiche, Gardinen, Stoffe etc. anboten.


    Bei 'Warenhäusern' gibt es alle Sortimente, bei Wertheim z. B. vom "Nagel bis zum Sarg". Hier fallen also in diese Kategorie für Berlin die Häuser von Karstadt, Tietz, Jandorf(später) und Wertheim.


    So zählten Jordan, Maaßen und Hertzog 'nur' zu den Kaufhäusern, da hier alle möglichen Textilien bzw. Textilprodukte angeboten wurden. An 'Kaufhäusern' gab es in Berlin eine Unmenge, an 'Warenhäusern' aber nur die oben genannten.

  • Genau diese Sichtweise ist aber in der Denkmalpflege seit Jahrzehnten zu recht überholt. So hat man noch in Köln an St. Maria im Kapitol beim Wiederaufbau nach Kriegszerstörungen die spätromanischen Umbauten einfach negiert und einen purifizierenden Erstbau hingesetzt. Heute undenkbar!
    Nun wäre die Frage, ob man die veränderte Sichtweise auch auf ganze Ensembles oder Stadtquartiere übertragen kann. Und da sind wir wieder bei dem Thema Kaufhäuser, die häufig den gewachsenen Stadtstrukturen erheblich störten und zerstörten.

    Nun, das stimmt wohl. Bei Gebäuden ist es relativ einfach. Der Originalzustand ist der Zustand der Fertigstellung.
    Gebäudeensembles, die aus vielen kleinen Gebäuden bestehen und somit einen gewachsenen Charakter haben sind hier ausgenommen.
    Z.B. Besteht der Aachener Dom aus vielen im Stil völlig verschiedenen Gebäuden (karolingisch, romanisch, gotisch, barock, klassizistisch...) Keiner würde hier auf die Idee kommen alles, bis auf den karolingischen Ursprungsbau abzureißen weil das der Originalzustand war.


    Aber ganz klar muss man auch sagen, dass für die Kaufhäuser viele historische Häuser aus dem Barock und Klassizismus weichen mussten. Wären die alten Kaufhäuser nicht so schön, wäre dies unerträglich gewesen. Aber die Architektur hat diesen Verlust abgemildert bzw. verschmerzbar gemacht.

  • Vielen Dank für den interessanten Hinweis. Den Unterschied kannte ich garnicht. Für mich waren Kaufhäuser auch immer Warenhäuser, Geschäft und umgekehrt.


    Eine Bitte an einen Admin. Die Überschrift so ändern, dass das Wort "Warenhäuser " in "Waren- und Kaufhäuser" ersetzt wird.
    Vielen Dank

  • Lieber Kaiser Karl,


    diese Bilder sind ganz phantastisch! Dürfen wir daraus auch eine Galerie auf unserer Vereins-Facebookseite erstellen?


    Beste Grüße,
    Schinkel

  • Ich denke, anders als vielleicht der ein oder andere hier, dass in Berlin noch sehr viel mehr vorhanden ist, wenn man etwas genauer hin schaut. Allerdings gebe ich Königsbau in einem Punkt recht, zwei bedeutende Grundarten von Bauten fehlen heute in Berlin, die aus dem Stadtbild leider komplett verschwunden sind, das sind erstens die historischen Innenstadtbahnhöfe, die eigentlich die Paläste der Neuzeit waren. Das keiner dieser Bauten in Berlin überlebt hat, ist extrem bedauerlich. Und das sind zweitens die Gebäudegruppe der Kaufhäuser, Passagen und Hotels der Gründerzeit. Dieser Verlust ist wirklich bei fast 100 Prozent und gerade bei den Käufhäusern ist es extrem ärgerlich.
    Ihr wisst, ich bin einer der größten Gründerzeitfans im Forum und mich trifft das daher ganz besonders. Nur leider ist dies nicht nur ein Berliner Phänomen, sondern man findet dies egal ob in Dresden, Köln oder sonst wo in der Republik.
    Dies liegt einfach in der Tatsache begründet, dass es ja selbst heute hier im Forum noch eine nennenswerte Zahl an Menschen gibt, die dieser Epoche ja beinahe die Existenzberechtigung absprechen und das war nach dem Krieg noch viel eklatanter. Vergessen wir nicht, dass bereits in den 20-ern mit dem Abbruch dieser Bauten begonnen wurde und man den Krieg nur zugern als Anlass genutzt hat, sich dieser Bauten zu entledigen. Es war eben damals der Zeitgeist.
    Die Faszination für diese Bauten ist doch erst in den letzten Jahren wieder auf breiterer Basis gewachsen. Und das ist gut so. Ich habe die Abneigung gegenüber dieser Epoche nie verstanden. Ja, man ging teils sehr rücksichtslos mit den Vorgängerbauten um, man muss schon ehrlich sagen, dass man in der Gründerzeit mit Baudenkmälern nicht zimperlich war. Aber ich bin der Meinung, die Gründerzeit ist eine der faszinierndsten Epochen der Architekturgeschichte.
    Man sieht in den Bauten förmlich den Aufbruch, den Fortschrittsglauben, den Wunsch nach Repräsentation. Ja, manchmal hat man es übertrieben, aber es war eben die Zeit, wo alles möglich schien, wo man Erfindungen gemacht hat, die die Welt auf ein völlig neues Niveau gehoben haben, vergleichbar mit der Digitalisierung heute.
    Und diese "Alles ist möglich" Mentalität wird in diesen Kaufhäusern sichtbar wie nirgends sonst. Man wollte zeigen, dass man theoretisch alles kaufen kann, was das Herz begehrt, der Kunde war damals noch König, Einkaufen ein Erlebnis wie als wenn man heute in den Urlaub fährt.
    Ich gebe der Einschätzung einiger meiner Vorredner recht. Ich glaube, viele dieser Bauten würden heute auch ohne den Krieg nicht mehr existieren, einfach weil keine Branche so sehr dem Wandel unterlegen ist und auch Moden wie das Warenhaus. Sicher, einige wenige Leuchttüre wären erhalten geblieben, aber die große Masse der Häuseer wäre heute verschwunden.
    Aber: Ich bin mir sicher, dass wir irgendwann zumindest einen der Bauten irgendwo wieder sehen werden, zumindest was die Fassade angeht. Dass man sich jetzt an das ehemalige Karstadt in Berlin Neukölln ran macht, zeigt ja, dass sich Einkaufen wieder verändert. Durch den Internethandel muss der stationäre Handel neue Konzepte entwickeln und eigentlich zu dem zurück, was er ganz am Anfang war, nämlich Einkaufen zum Erlebnis machen. Und wo könnte man so ein Erlebnis besser starten als vor so einer tollen Fassade. Ich bin mir sicher, dass es in nicht allzuferner Zukunft ein Investor mit genau so einem Konzept versuchen wird. Und ich bin dann der erste, der vor dieser Tür stehen wird :thumbsup:

  • Vielen Dank für Erklärung. Mir war der Unterschied bislang unbekannt. Nun stellt sich mir allerdings eine Frage: Das KDWE (Kaufhaus des Westens) , ist das nun als Warenhaus oder als Kaufhaus zu sehen?

  • Da hast du Recht, wissen. In Zeiten, in denen das bequeme Einkaufen vom heimischen Sofa aus immer beliebter wird, müssten sich die Kaufhausbetreiber schon mehr einfallen lassen als schmale, grell erleuchtete Regalstraßen in rein funktional konzipierten Verkaufsetagen. Wenn man bedenkt, dass vor hundert Jahren der Kunde sich geradezu gefeiert und hofiert vorkommen musste, wenn er einen dieser Einkaufpaläste betrat, wie er in solchem Ambiente ein großbürgerlich-aristokratisches Lebensgefühl auskosten konnte, dann begreift man, was für eine Sensation es wäre, wenn ein Kaufhauskonzern sich dazu durchringen würde, auch nur einen dieser gewaltigen Lichthöfe von einst ins Zentrum eines Neubaus zu pletzieren.

  • Lichthöfe gibt's auch heute (hier Breuninger Stuttgart). Das scheint den Leuten repräsentativ genug zu sein. Und es ist ja auch wirklich nicht schlecht, natürlich kein Vergleich zu damals, aber immerhin eine postmoderne Reminiszenz. Den Anblick des Breuninger von Außen erspare ich euch lieber.


  • Aller Einkaufstempel zum Trotz, welche in den Großstädten um 1900 errichtet wurden, sehr viele "Herrschaften " ließen sich die Einkäufe in ihre Villen anliefern. Lebensmittel und Gegenstände des täglichen Bedarfs wurden durch die Händler über den "Lieferanten- und Dienstboteneingang" angeliefert und vom Hauspersonal in Empfang genommen.


    Bei Textilien ließ man häufig den Schneider oder die Schneiderin ins Haus kommen, um Maß nehmen zu lassen. Der Anzug oder das Kleid wurden nach Fertigung zur Anprobe gleichfalls ins Haus geliefert. Viele wohlhabende Leute mieden größere Menschansammlungen in Großstädten, aber auch in stark fequentierten Kaufhäusern schon alleine deshalb, weil auch schon damals in den Großstädten eine Vielzahl von Taschendieben unterwegs waren, die nur auf einen günstigen Augenblick warteteten, um "zu ziehen". Im Menschengewühl könnten diese Gauner dann schnell untertauchen.

  • @Ruine: das KaDeWe ist natürlich ein Warenhaus, es gibt zwar nicht mehr alle, aber das Sortiment ist doch immer noch breit gefächert: Lebensmittel, Porzellan, Küchenutensilien, HiFi-Kram, Bücher, Parfüm, Textlien und sicher noch vieles mehr.


    Aber mit dem breiten Angebot eines Warenhaus Wertheim in der Leipziger Straße ist das kein Vergleich!







  • Bitte mich nicht falsch zu verstehen: die ästhetische Wirkung und wohl auch Wert (das Görlitzer Beispiel schafft es locker in diverse Kunstbände) sind enorm. Indes nicht ganz frei von Ambivalenz. Mich für meinen Teil berührt das eindeutig sakrale Element, das auf diesen Bildern zu sehen ist, doch ein wenig unangenehm. Es ist eine Architektur der Maßlosigkeit und diese Maßlosigkeit spiegelte sich auch in der Gesinnung wider, diese Pracht immer wieder und peu à peu offenbar bedenkenlos dem Profitstreben zum Opfer zu bringen. All dies hat was sehr Unsympathisches.


    Die Aussage das Warenhaus Wertheim hätte den Krieg "überlebt" kommt mir denn doch ziemlich übertrieben vor. Dass so etwas wie eine restaurative Wiederherstellung des Urzustandes (und nur dieser war von hinreichendem ästhetischen Belang) nicht in Betracht kam, schon aus der urkommerziellen Bedingtheit dieser Bauten- sie sind wie zuerst von tegula richtig ausgeführt ohne äußere Notwendigkeit vereinfacht, verunstaltet, abgerissen, verscherbelt, ersetzt etc worden, bedarf keiner Erwähnung.
    Es ist keine Frage, dass uns dadurch heute etwas fehlt, und dass diese Warenhäuser heute zu großen Sehenswürdigkeiten zählen würden. Den Umkehrschluss, dass es sich damit auch um die größten Verluste handelt, würde ich indes nicht zulassen. Ich würde zb den Verlust wirklicher Kirchen als schmerzlicher ansehen.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Genau diese Sichtweise ist aber in der Denkmalpflege seit Jahrzehnten zu recht überholt. So hat man noch in Köln an St. Maria im Kapitol beim Wiederaufbau nach Kriegszerstörungen die spätromanischen Umbauten einfach negiert und einen purifizierenden Erstbau hingesetzt. Heute undenkbar!
    Nun wäre die Frage, ob man die veränderte Sichtweise auch auf ganze Ensembles oder Stadtquartiere übertragen kann. Und da sind wir wieder bei dem Thema Kaufhäuser, die häufig den gewachsenen Stadtstrukturen erheblich störten und zerstörten.

    Die Crux ist, dass man diese Frage nicht nach ideologischen Grundsätzen beurteilen sollte, sondern nach künstlerischen Maßstäben. Das ist meines Erachtens auch das große grundlegende Problem der modernen Denkmalpflege. Es werden nicht nur viel zu oft Dinge unter Denkmalschutz gestellt, bloß weil sie typisch für eine gewisse Epoche waren, sondern es wird auch die Bedeutung von "Originalsubstanz" völlig überbewertet. Aus künstlerischer Sicht sollte man sich immer an allererster Stelle hineindenken und -fühlen, was der schöpfende Architekt aussagen wollte (das ist zuerst mal das Wichtigste, weil dieser sich am meisten damit beschäftigt hat) und dann eventuelle spätere Änderungen durch andere Architekten oder Künstler im Geiste des originalen Bauwerks auch wiederum künstlerisch beurteilen. Es gibt Fälle, in denen durch spätere Veränderungen ein Bauwerk entstellt wurde und gibt Fälle, in denen ein Bauwerk hingegen durch Veränderungen gewonnen hat. Das kann man nicht allgemeingültig als Regel festlegen, sondern muss man immer im Einzelfall entscheiden. Dafür bräuchte man aber Entscheidungsträger, sowohl in den Denkmalschutzämtern als auch bei den Eigentümern, die sowohl gebildet und künstlerisch sensibel als auch demütig genug sind, um richtige Entscheidungen zu treffen. Tendenziell würde ich behaupten, dass der ursprüngliche Künstler, insofern es sich um einen guten Künstler handelt, meistens die stimmigste und überzeugendste Lösung gefunden hat und dass es meistens keine gute Idee ist, daran später herumzudoktorn. Bei den oben präsentierten Beispielen der Gründerzeit-Warenhäuser gibt es sicher einige künstlerische Exzesse und Geschmacklosigkeiten, doch sind die Ergebnisse meistens in sich stimmig und besitzen eine klare künstlerische Intention; wenn man jetzt einzelne Dekorationselemente herausnimmt, wird man sehr schnell die innere Balance zerstören, so dass das Resultat überhaupt nichts mehr aussagt. In den seltensten Fällen kann man Kunstwerke "einfach" reparieren, meistens bedarf es dafür einer kompletten Neukonzeption; von daher ist es meistens besser, man belässt den Kunstwerken ihre in sich gesehen kleineren künstlerischen Schwächen und bewahrt zumindest den Gesamteindruck. Für Modifikationen bedarf es eines außergewöhnlichen Einfühlungsvermögens und selbst dann ist es oft problematisch. Es gibt aber sicher trotzdem einige gelungene Beispiele für solche späteren Änderungen, von daher muss eine Entscheidung durch eine künstlerisch sensible Person erfolgen.
    Was meinen Vorwurf der überbewerteten Originalsubstanz betrifft, so möchte ich ein Beispiel bringen: Wissen.de hat in seiner Galerie über das Dresdener Schloss auch ein Foto der stark beschädigten Originalskulptur der Justitia von 1692 gezeigt; von einem künstlerischen Standpunkt aus besitzt diese Skulptur nahezu überhaupt keinen Wert mehr, die Formen sind kaum mehr zu erkennen. Ich bin mir sicher, dass, wenn man den Bildhauer, der diese Statue einst schuf, heute fragen könnte, ob er möchte, dass man seine Statue in diesem zerstörten Zustand der Öffentlichkeit präsentiert, er "nein" sagen würde. Er würde ausführen, dass er diese Statue natürlich ganz anders konzipiert hat und dass der heutige Zustand mit seiner ursprünglichen Vorstellung nichts mehr zu tun habe. Er würde wahrscheinlich bitten, dass man die Skulptur gefälligst wieder in seinen Originalzustand versetzen möge oder, falls dies nicht möglich wäre, sie wegzuräumen. Er würde seinen Namen sicher nicht mit solch einer Ruine assoziiert wissen willen. Das Entscheidende für einen Künstler ist nämlich seine künstlerische Idee und nicht das materielle Objekt. Er würde lieber etwas Neues machen, als etwas schlechtes "Originales" von ihm herumstehen zu haben. Nur kapieren das die Nicht-Künstler in den entscheidenden Gremien nicht, dafür fehlt ihnen der künstlerische Sinn.

  • Übrigens finde ich einige der oben gezeigten Warenhäuser trotz gewisser Exzesse und Geschmacklosigkeiten als absolut beeindruckend, sie haben, wie Ursus richtig angemerkt hat, etwas Sakrales, was ja auch folgerichtig die Bedeutung dieser Warenhäuser als Konsumtempel und neue "Religion" des materiellen Konsums ausdrückt. Danke für die beeindruckenden Bilder!

  • In Paris muss man sich zum Glück keine Gedanken machen über die philosophische und materielle Existenzberechtigung historischer Kaufhäuser. Die gehen einfach hin und sagen "Wow, ist das schön."




    Sowas könnte Deutschland heute auch noch haben. Aber irgendwelche Kleingeister damals meinten, das sei nicht mehr zeitgemäß und haben alles weggebaggert.