Potsdam - Baugeschehen in den barocken Stadterweiterungen

  • Na, ihr Friedensstifter wohnt ja beide nicht in der Potsdamer Altstadt und wir können in Potsdam nichts dafür wieweit die Gräßlichkeiten in Wittenberg und Hessen fortgeschritten ist und was ihr da schon für nomal haltet.


    Zu sagen es gäbe Schlimmeres stimmt ja immer. Das klingt eher nach Langeweile und wer die hat sollte Facebook besuchen und nicht in einem Architekturforum diskutieren. Inhaltliche Einlassungen sind immer willkommen.


    Grüsse aus unserer kleinen Puppenstube:


    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Konstantindegeer Ist das von Dir gepostete Bild nicht eher ein weiteres Argument dafür? Solange wir mitten in der Innenstadt siebzehnstöckige Punkthochhäuser stehen haben, macht sich doch so ein alles in allem harmloser Neubau doch ganz gut. Ich finde ihn jedenfalls besser als die bisherige Baulücke bzw die jahrelange Bauruine... Und ich wohne in der Innenstadt, 50 Meter von einem dieser Punkthochhäuser entfernt.

  • Ich finde die Hochhäuser - wenn man in der Altstadt ist - nicht so problematisch. Die sind viel zu hoch, als das man hochschaut. Bei Dir ist es ja die ganze Neustädter Bucht - da kann ich die Bedrängung verstehen.


    Ich meine man sollte bei jedem Haus versuchen das Optimum zu erreichen und sich nicht mit faulen Kompromissen zufriedn geben.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Der ebenfalls denkmalgeschützte Bau Gutenbergstraße N°10.
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    Na, schau mal an - wie erfreulich.



    Noch nichts geschieht leider bei der N°7.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Gutenbergstraße N°106 ff.


    Gutenbergstraße N°94


    Friedrich-Ebert-Straße N°17, Alte Schule



    Benkertstraße N°3, früherer Sitz des Stadtmuseums [2011]

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    Wikimedia, Urheber 'Clemens Franz', CC BY-SA 3.0


    Und 2020:


    Gutenbergstraße/Hebbelstraße, die Natur holt sich das Grundstück zurück.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Bei der Gutenberg 94 sind die Fenster im OG schon eigenartig verrutscht. Naja, sonst ganz annehmbar. An der Gutenberg Ecke Hebbel (Moltke) geht es bald los. Der auswärtige Investor hatte die komunale Denkmalpflege etwas unterschätzt. Aber scheint sich alles zum Guten zu wenden.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Bilder von heute vom neu entstehenden Hotel am Kanal. Das Gebäude ist in meinen Augen viel zu hoch geworden und überragt (im Gegensatz zu dem was in den Visualisierungen gezeigt wurde) sogar die neue Post. Ansonsten wird in der Potsdamer Innenstadt auf sehr hohem Niveau gebaut, deshalb kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen, warum das Ding so kommen konnte und es keine Kritik gab.




    Alle Bilder sind von mir und dürfen verwendet werden.

  • Ich hatte vor drei Jahren versucht diese Einwände nochmal vorzubringen. Das Holiday Inn ist nicht nur zu hoch sondern mit dieser endlosen Fassade auch viel zu monoton. Zudem gibt es die eigntlich für die Straße Am Kanal typischen Mansarddächer auf (Ausnahme war der Einsiedler)., die die häßlichen Neubauten der 1990 etwas weiter östlich noch haben.

    Aber Saskia Hüneke, heute Grünen-Chefin, hat mir erklärt man aber sich bei dem B-Plan (uralt) an dem Wohnungsbau des Zentrum Süd gegenüber orientiert.


    Man hätte wenigsten die Fassede variieren und einen sichtbaren Eingang planen können. Das lehnte aber der Baubeigeordnete Rubelt ab, weil es "unehrlich" sei - gleiche Nutzung, gleiche Fassade.


    Erster Entwurf 2019



    Historische Bebauung:



    Holiday Inn


    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Das letzte Bild von dir, die Visualisierung, meine ich. Dort wird vorgegaukelt, dass das Hotel wesentlich niedriger sei.

  • Ja, ein schönes Beispiel von Renderingbeschiß

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht