Kaliningrad - Königsberg

  • Architektonische Rundschau 1888.


    Bühne für theatralische Vorstellungen in einem Restaurationssaal in Königsberg in Preußen (Königsberg i. Pr.), entworfen von Architekt B. Schäde in Berlin:


  • Im sowjetischen Spielfilm "Schild und Schwert" Teil1

    Щит и меч 1

    spielen zwischen 1:10:14 und 1:16:51 Szenen auf dem Areal des Königsberger Schlosses.

    Die Sicht ist aus Nordost, etwa in Höhe Blutgericht (Standort des LKW auf dem Trümmerschutt) zwischen Berwart-Turm und Haberturm. Der Nordwestturm (Berwart-Turm) ist bereits gesprengt (1967). Der Haberturm ist schon früher beseitigt worden. Zu sehen sind noch die Reste des Südwestturms, die Basis des ehemaligen Schlossturms weiter östlich, und südöstlich die Aussenmauern der Ruine des Unfriedtbaus.

  • Guten Tag.

    Vergib mir mein schlechtes Deutsch (ich schäme mich sehr).


    Kaufte ein historisches Gebäude in der Siedlung Krasnojarskoje Kaliningrader Gebiet (bis 1946 - Sodehnen Ostpreußen).

    Das ist das Gebäude der Kaiserpost. Das Baudatum ist ungenau 1886-1902 Jahr.

    Jeden Tag gibt es in der Region immer weniger Baudenkmäler.


    Die Essenz meiner Nachricht:

    Sagen Sie mir, wer weiß, wo, wer, wie es möglich ist, technische Dokumentation oder Entwürfe von Gebäuden der Kaiserpost aus der Zeit von 1880-1930 zu bekommen/einzulösen/zu lernen.

    Ich möchte dieses Gebäude behalten!


    Ich bin allen geantwortet im Voraus dankbar.


  • Wunderbar, Alexander! Vielen Dank für deinen Einsatz für den Erhalt unseres Kulturerbes. Das kann man nicht genug würdigen. Спасибо большое!!!


    Leider kann ich dir bei deinem Anliegen nicht helfen, aber ich bin mir sicher, einige Experten hier haben Tipps.


    PS: Als kleine Ergänzung: Diese Postkarte kennst du vermutlich? Hier ist das Postamt abgebildet:


    https://www.bildarchiv-ostpreu…nu=1&bildinfos=1&id=31550


    PPS: Ich habe gerade folgende Seite gefunden, wonach 2020 eine Villa von Hans Scharoun in Sodehnen abgerissen wurde:


    http://scharoun-gesellschaft.d…kte/haus-gobert-sodehnen/


    Auf einem der Bilder erkennt man auch Ihre alte Post. Vielleicht kann man in diesem Zusammenhang recherchieren?

    Wissen Sie, warum die Villa + Schulanbau abgerissen wurde? Gehört das Grundstück einem anderen?

  • Почтовое отделение изображено здесь:


    https://www.bildarchiv-ostpreu…nu=1&bildinfos=1&id=31550

    Guten Tag! Vielen Dank für das historische Foto. Das bedeutet mir sehr viel!


    Die traurige Tatsache des Abrisses der Villa Gobert ist mir natürlich bekannt:

    Adé, Gobert!

    Villa ist mein direkter Nachbar...


    Es tut mir wirklich leid. Ich bin bereits mit dem Ergebnis der Zerstörung konfrontiert worden. Wer es war und wer der Besitzer der Ruine (Villa Gobert) ist, ist mir noch nicht bekannt.


    Wer es war und wem die Ruine (Villa Gobert) jetzt gehört, weiß ich noch nicht (ich arbeite daran).

  • Im Deutschen Reich ab 1871 war die Post eine Reichsbehörde. Die Postämter trugen deshalb den Namen Kaiserliches Postamt. Die Postämter repräsentierten nach Außen auch das Deutsche Reich. Die Baupläne aller Postämter sowie die Baupläne der Oberpostdirektionen mussten dem Kaiser zur Genehmigung vorgelegt werden. Von Kaiser Wilhelm I. heißt es, er habe nicht einen einzigen Bauplan eines Postamts eine Änderung gewünscht. Sein Enkel, Kaiser Wilhelm II., so habe ich mal irgendwo gelesen, habe hingegen oft Änderungen an den Bauplänen der Postämter verlangt. Ob die Bauakten noch irgendwo aufbewahrt sind, weiß ich leider nicht. Auch habe ich keine Kenntnis darüber, in welchem Archiv und unter welcher Anschrift sich hierzu Unterlagen befinden könnten.


    Es gab vor einigen Jahrzehnten ein Postmuseum, ich meine mich dunkel zu erinnern, dass dieses sich in Frankfurt am Main befunden hat. Vielleicht weiß unser lieber Heimdall etwas dazu. Falls es dieses Postmuseum noch gäbe, wäre es vielleicht möglich von dort Informationen zu den Bauplänen bzw. den Bauakten der Postämter und zu deren Verbleib zu bekommen.

  • Das gibt es noch und heißt heute „ Deutsches Museum für Post und Telekommunikation“ - weiterhin in Frankfurt am Main

  • Das Bundesarchiv in Berlin verwaltet offenbar auch die Akten der „Deutschen Reichspost“.

    Das wäre vielleicht auch eine vielversprechende Adresse.

  • Soeben habe ich herausgefunden, dass es die folgende Gesellschaft gibt:

    Deutsche Gesellschaft für Post- und Telekommunikationgeschichte e . V.

    Anschrift:

    DGPT e. V.

    Schaumainkai 53

    60596 Frankfurt a. M.

    Telefon +(0) 69 94 13 95 77

    Telefax + 49 (0) 69 60 365


    Evtl. könnte man auch von der o. g. DGPT e. V. Auskunft über die Bauakten der Kaiserlichen Postämter erlangen.

  • Im Deutschen Reich ab 1871 war die Post eine Reichsbehörde. Die Postämter trugen deshalb den Namen Kaiserliches Postamt. Die Postämter repräsentierten nach Außen auch das Deutsche Reich. Die Baupläne aller Postämter sowie die Baupläne der Oberpostdirektionen mussten dem Kaiser zur Genehmigung vorgelegt werden. Von Kaiser Wilhelm I. heißt es, er habe nicht einen einzigen Bauplan eines Postamts eine Änderung gewünscht. Sein Enkel, Kaiser Wilhelm II., so habe ich mal irgendwo gelesen, habe hingegen oft Änderungen an den Bauplänen der Postämter verlangt. Ob die Bauakten noch irgendwo aufbewahrt sind, weiß ich leider nicht. Auch habe ich keine Kenntnis darüber, in welchem Archiv und unter welcher Anschrift sich hierzu Unterlagen befinden könnten.


    Es gab vor einigen Jahrzehnten ein Postmuseum, ich meine mich dunkel zu erinnern, dass dieses sich in Frankfurt am Main befunden hat. Vielleicht weiß unser lieber Heimdall etwas dazu. Falls es dieses Postmuseum noch gäbe, wäre es vielleicht möglich von dort Informationen zu den Bauplänen bzw. den Bauakten der Postämter und zu deren Verbleib zu bekommen.

    Herzlichen Dank! Das ist für mich eine sehr interessante und wertvolle historische Information!

  • Diese Nachricht, gibt mir Hoffnung und macht mich glücklich!

    Ich werde in diese Richtung arbeiten!

    Vielen Dank!

  • PPS: Ich habe gerade folgende Seite gefunden, wonach 2020 eine Villa von Hans Scharoun in Sodehnen abgerissen wurde:


    http://scharoun-gesellschaft.d…kte/haus-gobert-sodehnen/

    Die grundlegenden Informationen über die Villa Gobert von Hans Scharoun in Sodehnen (Krasnojarskoje) finden wir auch in russischer Sprache auf prussia39.ru (Villa Gobert). Im Internetportal "prussia39.ru" werden Informationen zur Geschichte und Kultur des nördlichen Ostpreußen / Kaliningrader Gebiets vor und nach 1945 zusammengetragen. Dafür steht schon der Name der Website: "Preußen" (russisch: Пруссия / Prussija) wird verbunden mit der Ordnungsnummer des Kaliningrader Gebiets im Rahmen der Russischen Föderation. (Daher auch die 39 im Nutzernamen von Alexander.)


    Die Angaben zum Haus Gobert finden sich auf Deutsch auf der Seite der Scharoun-Gesellschaft. Eine interessante Ergänzung stellen aber einige Fotos aus dem September 2019 dar. Sie zeigen vor allem die Anbauten für die Klassenräume und die Turnhalle. Dadurch war das Gebäude schon stark verändert. Bis 2008 wurde es als Schule genutzt.


    Das Haus Gobert hatte den Krieg ohne Schäden überstanden (Angabe auf prussia39.ru) und konnte deshalb seit 1946 als Dorfschule genutzt werden. Schulen waren in der Sowjetunion ordentliche und gepflegte Gebäude. Es ist schon schade, dass das Gebäude in den letzten Jahren dann doch noch zerstört wurde. Die Scharoun-Gesellschaft wurde erst 2017 auf das Haus aufmerksam. Einige Jahre früher und es wäre vielleicht noch zu retten gewesen.

  • Quote

    Das Haus der Sowjets steht am Ort des Königsberger Schlosses, es sollte dieses Symbol der Vergangenheit zerschmettern und eine neue Identität stiften, was misslang.

    Das Gebäude soll nun abgerissen werden, nachdem es nie genutzt wurde.


  • Ich bin der Englischen Sprache nicht mächtig,aber das,das Schloss wieder aufgebaut werden soll ging nicht in dem Video hervor.So wie es jetzt aussieht, wird wohl an selber Stelle ein moderner Hochhauskomplex mit Shopping Center entstehen.

    Also nix mehr Schloss.:sad:

  • Historische Gebäude sollten unabhängig vom politischen Regime im Land erhalten werden (Schlösser des Tefton-Ordens, Villen berühmter Architekten oder Persönlichkeiten, architektonische Exemplare der jeweiligen Epoche...)


    Entschuldigung. Es tut mir SEHR leid, dass die Siedler es versäumt haben, das Erbe Ostpreußens zu bewahren. Das Land geriet in die falschen Hände... (Nicht ungebildete Bauern hätten nach dem Krieg 1939-1945 umgesiedelt werden sollen, sondern kompetente Ingenieure, die in der Lage waren, die Region zu schätzen, zu verstehen und wiederherzustellen).


    Es tut mir wirklich sehr leid.

  • Vielleicht hat jemand ein Interesse daran:


    Konzert


    aW1hZ2UwMDguanBnQDAxRDc4OUUzLkE5N0MzNEYw;jsessionid=107FF207F1BC5E54234ED3C06E9C2160-n2.bs06b»Kürbishütte @ Instantopia«

    Lieder und Echtzeitklänge aus dem alten Königsberg und dem heutigen Kaliningrad


    Samstag 21. August 2021, 18 Uhr


    Schloss Biesdorf, Alt-Biesdorf 55, 12683 Berlin


    Eintritt frei


    Info: schlossbiesdorf.de




    Sonntag, 22. August 2021, 16 Uhr


    Schloss Demerthin, Schulstraße 12, 16866 Gumtow


    Eintritt € 10.-, erm. € 6.-


    Voranmeldung erbeten unter 01590-5235344 oder klanglandschaftprignitz@gmail.de




    Während der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) in weiten Teilen Europas die Menschen in Angst und Schrecken versetzte, schuf im friedlichen Königsberg der Musiker und Dichter Heinrich Albert mit seiner Gartenlaube namens «Kürbishütte» einen Musenort, an dem ein illustrer Freundeskreis auf damals neue Art sang und dichtete.


    In unserem Konzert rezitiert Mariel Jana Supka Simon Dachs poetische »Klage über den endlichen Vntergang vnd Ruinirung der Musicalischen Kürbishütte vnd Gärtchens«, begleitet von Minimal-Perkussionsklängen des Multiinstrumentalisten Maurice de Martin. Ausgewählte Lieder von Heinrich Albert singt der Tenor Jan Kobow, begleitet von Andreas Arend auf der Laute.



    Schauen Sie zur Einstimmung den Kurzfilm »Ännchen von Tharau« von Mariel Jana Supka, auf dem YouTube-Kanal des Kulturforums.



    Eine Veranstaltung des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Kooperation mit Schloss Biesdorf und dem Kulturkombinat Perleberg.




    Pressekontakt


    Dr. Klaus Harer

    Deutsches Kulturforum östliches Europa

    Berliner Straße 135

    14467 Potsdam

    T: +49 (0)331 20098-14

    F: +49 (0)331 20098-50


    harer@kulturforum.info

  • historische Aufnahmen der alten preußischen Krönungsstadt Königsberg, ob sie hier schon gezeigt wurden ?


    Stadtplan von Königsberg



    Stadtmodell, Blick auf die Kneiphofinsel, rechts der Pregel mit der Grünen Brücke im Vordergrund



    Modell des Königsberger Schlosses, hier wurde ihm Jahr 1861 der letzte preußische König Wilhelm l. der spätere Kaiser Wilhelm l. gekrönt



    Erläuterung des Schlosses, Schlossplan



    Das Königsberger Schloss






    Der Innenhof










    Die Grüne Brücke



    Das Königstor



    1928 Hundegatt am Hafen



    1930 Rossgärter Markt




    1927 Altstädtischer Markt



    1928 Altstädtischer Markt




    Denkmal Deutsche Michel



    1944 Speichergebäude am Pregel

  • Modell des Königsberger Schlosses, hier wurde ihm Jahr 1861 der letzte preußische König Wilhelm l. der spätere Kaiser Wilhelm l. gekrönt

    Wilhelm I. war nicht der letzte preußische König. Er war der zweite und letzte preußische König, der sich selbst krönte. Wilhelm II. war der letzte deutsche Kaiser und preußische König.