Und noch ein Industriegebiet

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    • Ja, in der Tat, so kommt es mir auch vor. Z.B. was seit einigen Jahren zwischen Neustadt und Titisee um die Ansiedlung der Firma Tesco und dem Spaßbad an Scheusslichkeiten auf die grüne Wiese gesetzt wird, das ganze Tal versaut und gerade wieder erweitert wird (bei Tesco und der Badelandschaft schon geschehen). Null, absolut null Bezug zur umgebenden Landschaft oder mit irgendeinem weiterentwickelten traditionellen Stilwollen. Grausig ist das!!!!

    • Nach meinem Besuch in den Vogesen musste ich feststellen, dass dieses "Schwestergebirge" des Schwarzwaldes viel naturbelassener und ursprünglicher ist. Zersiedelung und Flächenversiegelung findet man dort bei Weitem nicht in diesem Maß. Warum gehen die Deutschen so rücksichtslos mit ihrer Natur um, wo sie doch sonst so öko-versessen sind? Mir ein Rätsel. Besonders absurd ist die Naturzerstörung ausgerechnet im Namen der Ökologie (Windkraftanlagen). Diesen Wahnsinn gibt es so nur in Deutschland.
      In dubio pro reko
    • In der Tat, ich bin oft in den Vogesen. Ist mir wie die Flucht in ein Paradies. Die Horizonte ganz ohne Windkraftanlagen. Allerdings sind es strukturschwache Gegenden, wo halt nichts investiert wird(außerhalb von ausgesprochenen Touristenregionen), vieles dem Verfall übergeben ist, die Leute abwandern und Deutsche und Schweizer dann die alten Bauernhäuser aufkaufen und restaurieren (Südestvogesen).









      eigene Fotos
    • Frage an die Moderation! Vielleicht könnte dieser Faden allgemeiner benannt werden, etwa mit der Bezeichnung:
      Industrialisierung: Landschaftszerstörung und Landschaftbewahrung, Beispiele ...
      Falls auch Aziabel einverstanden ist!?
      Nur auf Furtwangen bezogen ist das zu eng und der Faden schläft gleich wieder ein. Wir haben ja jetzt schon weiter gefasste Themen.
    • Das ist mir letztes Jahr auch aufgefallen, als ich im Elsaß, in Lothringen und der Moselregion war. Das Land wirkt weiter und naturbelassener. Liegt wohl auch an der geringeren Bevölkerungsdichte als im deutschen Südwesten.
      Aber klar, die BRD definiert sich über ihr "Wirtschaftswunder", die Wirtschaftskraft und die Industrie, gelegentlich wird noch das Grundgesetz beschworen, höhere Werte gibt es leider nicht. Man muß sich nur mal anschauen, wie der klassische Bildungskanon an unseren Gymnasien zusammen gekürzt wurde - alles dafür, daß die jungen Menschen "auf dem Arbeitsmarkt fit sind" und auch kulturfremde Einwanderer keine "Nachteile" haben.

      Und ja, die Windräder sind ein besonderer Graus.Ich habe den Eindruck, man baut sie ostentativ in die unberührte Natur, um den "modernen ökologischen Geist" überall sichtbar zu machen. Wer etwas dagegen hat, ist ein "Klimaleugner" (man beachte die religiöse Konnotation des Begriffes "leugnen").
    • Auch wenn das jetzt etwas off-Topic ist, auch Frankreich hat seine Widersprüche. Einerseits malerische Natur und Städte, weit weniger durch Zersiedelung und Industrialisierung beeinträchtigt als in Deutschland. Auf der anderen Seite kenne ich auch die alpinen Wintersportzentren. Was da in Frankreich in die Landschaft gebaut wurde ist wirklich brutal, kein Vergleich zu den traditionellen, idyllischen Bergdörfern im deutschsprachigen Alpenraum.

      In dubio pro reko