Berlin - architektonische Impressionen II (Galerie)

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    • Berlin - architektonische Impressionen II (Galerie)

      Diese neue Galerie mit architektonischen Impressionen aus Berlin soll die bereits vorhandene Galerie fortsetzen bzw. ergänzen mit dem Schwerpunkt mehr auf Architekturfotografie gerichtet. Dabei wird auf die bildnerische Gestaltungsabsicht fokussiert und es geht dabei um die Lust an der Bildgestaltung mit Formendetails, graphischen Strukturen, Licht und Stimmungen.
      In loser Folge werden in mehreren Fortsetzungen Fotos vom Mai 2015 präsentiert. Die Bilder mögen weitestgehend für sich selbst sprechen, Freude und Augenschmaus bereiten, sowie motivieren auf eigene Erkundungen durch das in weiten Teilen sehr schöne Berlin zu gehen. Deshalb halte ich mich mit Erläuterungen zurück, nur ganz sparsame Ortsangaben. Die Orte dürften im allgeminen bekannt sein, bzw. zum eigenen Erkennen herausfordern. Manche Örtlichkeiten werden mit mehreren Bildern im Zusammenhang vorgestellt und "beobachtet", dann gibt es auch wieder gemischte Bildreihen.

      Im Vordergrund soll, wie gesagt die Bildgestaltung und deren Wirkung stehen. Hoffe es gefällt!


      Berlin-Moabit, an der Spree




      Berliner U-(Hochbahn) mit Jugendstilpylonen






      Spree zwischen Marstall und Nikolaiviertel






      Rohbau Berliner Schloß




      Zum Nikolaiviertel







      Rohbau Berliner Schloß






      Berliner Dom




      Am Gendarmenmarkt





      Quelle: eigene Fotos!

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    • Teil 5

      Der Heilige Georg bewacht das Nikolaiviertel



      Eine Fahrt auf der Spree

      am Dom vorbei







      Bodemuseum





      Reichstag und Regierungsgebäude













      Chipperfield-Bau



      Bodemuseum und Dom nochmal





      Und in gewittriger Abendstimmung die Oberbaumbrücke. Die Spree ist dort ganz schön breit! Die Brücke wurde (was man ihr zuerst nicht ansieht) im Krieg übel zugerichtet.








      Quelle: aktuelle Fotos eigene

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    • Teil 7

      Ein Streifzug auf der Museumsinsel mit Schwerpunkt Bodemuseum
      Die Museumsinsel mit alter Nationalgalerie von der Spreeseite her, von Norden



      Das Bodemuseum









      Der Kuppelsaal mit Schlüter's großem Meisterwerk











      Am Pergamonmuseum






      Drumherum mit stilvoller Laternensäule












      Quelle: eigene Fotos

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    • Großstadtmelodie 1943

      In einem arte-Film zum 100 - jährigen Jubiläum der UfA wurde ich auf den Film "Großstadtmelodie" von 1943 aufmerksam. Wahrscheinlich wurde der Film schon einmal im Forum verlinkt. Weiß aber nicht wann und wo!? Ich nehme mal an der Film stößt mit seinen Außenaufnahmen vom Berliner Großstadtleben Anfang 40iger Jahre und mit seinen darin enthaltenen Stadtansichten des unzerstörten Berlins hier auf Interesse:



      Für Euch rausgesucht:

      Minute Szene
      15:45 Potsdamer Platz etc.
      30:37 Schloß, Dom, Hafen, Gedächtniskirche
      37:01 S-Bahn, Bus nach Potsdam, Nikolaikirche
      48:48 Strand, Wannsee, Glienicker Brücke, Avus, Olympiastadion, Straßenszene
      1:00:10 Straßen, Markt, Lager, Hafen, U-Bahn, Industrie, S-Bahn, Straßenszenen
      1:08:15 Hotel Kaiserhof
      1:17:19 Olympiastadion,
      1:22:46 Furtwängler dirigiert, Tempelhof-Flugfeld, Schloß Charlottenburg, Altes Museum von einem Schloßportal gesehen, Neptunbrunnen, Sanssouci, Industriebauten und Kaleidoskop verschiedener Bauten zum Schluß,...

      Leider schlechte Filmdigitalisierung!
    • Vielen Dank, Schortschibähr, für diese wundervolle Galerie! Ich bin gerade im Berlin-Fieber und kann überhaupt nicht genug Bilder bekommen von dieser tollen Stadt!

      Berlin ist so unglaublich spannend, nur wenige Städte weltweit haben eine ähnlich bewegte Geschichte vorzuweisen. Und diese wechselhafte, turbulente Geschichte ist noch heute auf Schritt und Tritt zu spüren, sie hat sich im Stadtbild manifestiert. Berlin ist Abbild der neueren deutschen Geschichte, hier sind die turbulenten Jahrhunderte der jüngeren deutschen Geschichte sichtbar, wie in einem Brennglas verdichtet. Die stürmische Vergangenheit der Deutschen ist hier Stein geworden, aber nicht nur das, auch die grundsätzlichen Spannungen der modernen Zivilisation haben sich hier in architektonischen Manifestationen verwirklicht.

      Wohl kaum eine andere Stadt verfügt über so viele Monumente unterschiedlichster Ideologien wie Berlin. In der deutschen Hauptstadt haben die großen Weltanschauungen steinerne Repräsentationen hinterlassen, durch die abstrakte Gedankenwelten in ihrem Wesen greifbar werden sollten und die die Überlegenheit der jeweiligen Ideensysteme demonstrieren sollten. In Berlin findet man natürlich etliche Prachtbauten der Monarchie, Bauwerke, mit denen Fürsten und Könige ihre Macht und ihren Reichtum zeigten. Man denke nur an "Unter den Linden", an das Schloss Charlottenburg, an den Dom, an das Stadtschloss - Denkmäler des alten Preußens, von dynastischer Alleinherrschaft und Gottesgnadentum. Jedoch war Berlin nicht nur Hauptstadt des zweiten, sondern auch des dritten deutschen Reiches. So hat sich auch der Nationalsozialismus, die deutsche Ausprägung des Faschismus, in Berlin verwirklicht und Bauwerke wie das Olympiastadion, das heutige Finanzministerium oder den Flughafen Tempelhof hinterlassen. Nach dem Zweiten Weltkrieg war Berlin geteilt, der Ostteil wurde Hauptstadt der kommunistischen DDR. Damit hat auch der Sozialismus, die zweite bestimmende Ideologie des zwanzigsten Jahrhunderts, in Berlin Repräsentationsbauten geschaffen. Noch heute kann man die neoklassizistischen Protzbauten der Karl-Marx-Allee oder den filigranen Fernsehturm bewundern. Aber auch die Demokratie hat Berlin geprägt. Im Westteil der Stadt findet man zum Beispiel die Nachkriegsbauten am Breitscheidplatz, die damals die wirtschaftliche Superiorität des kapitalistischen Systems demonstrieren sollten. Berlin zeigt seine Stellung als Hauptstadt des vereinigten, demokratischen Deutschlands auch in den modernen Bauwerken des Regierungsviertels.

      Es gab in der Vergangenheit viele "Berlins", die oft widersprüchlich und einander diametral entgegengesetzt waren. Im Jahre 1943 wurde von Berlin aus Hitlers Reich verwaltet, Berlin galt weltweit als Stadt des Imperialismus und der Tyrannei. Zwanzig Jahre später konnte der US-Präsident Kennedy folgenden Satz sprechen: "Alle freien Menschen, wo immer sie leben mögen, sind Bürger Berlins, und deshalb bin ich als freier Mensch stolz darauf, sagen zu können ‚Ich bin ein Berliner‘!“ Berlin war in kürzester Zeit vom Hort der Diktatur zu einem weltweiten Symbol des "freien Westens" geworden. Es gab viele widersprüchliche "Berlins", doch sie alle bilden in ihrer Masse das heutige Berlin, sie alle haben ihre Spuren hinterlassen, die sich im heutigen Antlitz der Stadt zu einem einmaligen, spannungsgeladenen Ganzen vereinen. Das macht die Stadt so spannend!
    • Schöne Liebeserklärung. Allerdings wäre ich glücklicher, wenn noch mehr vom kaiserzeitlichen Berlin erhalten wäre. Auf die späteren "Zeitschichten" könnte ich gut verzichten. Und vor der gegenwärtigen Verwahrlosung in Teilen der Stadt sollten wir auch nicht die Augen verschließen. Aber das gehört vielleicht besser in einen anderen Strang.
      In dubio pro reko
    • Ich kann das auch gut nachvollziehen und bin ein großer Berlin-Fan . . . trotz allem. Schade, dass so viele Möglichkeiten ungenutzt blieben (und wohl auch bleiben werden): Domkuppel, Heilig-Geist-Viertel, Kolonnaden WI Nationaldenkmal, Schloß-Ostseite, Reichstagskuppel, Alsenviertel, Amtsgericht Littenstraße, Torhäuser Leipziger Platz, Lutherdenkmal usw. usf. man stelle sich nur mal vor, man hätte alles, was da entstellt noch herumsteht in den ursprünglichen Zustand versetzt und die ganzen entstuckten Häuser wieder bestuckt . . . wie schön wäre Berlin, trotz der unfassbaren Verluste!

      Man sollte mal dringend mit einer "Wieder-bestuckungs-Prämie" anfangen :)
      "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"
    • Königsbau schrieb:

      Schöne Liebeserklärung. Allerdings wäre ich glücklicher, wenn noch mehr vom kaiserzeitlichen Berlin erhalten wäre. Auf die späteren "Zeitschichten" könnte ich gut verzichten. Und vor der gegenwärtigen Verwahrlosung in Teilen der Stadt sollten wir auch nicht die Augen verschließen. Aber das gehört vielleicht besser in einen anderen Strang.
      Ja und nein - jetzt muss man sagen wenn es kommt zu grunderzeitliche Wohnvierteln gibt es in Berlin eine wahnsinnige Fulle - nur Prenzlauer Berg hat eine grosse von eine deutsche Grosstadt. Ich habe Stunden nach Stunden durch Berlin gegangen und es gibt tausende von tausende Grunderzeitbauten - manchmal in gute Zustand aber oft entstuckt. Trotzdem gibt es nirgendswo in Deutschland sowas.

      Verwahlrlosung? Mehr als Mannheim/Ludwigshafen? Klar Kottbuser Tor meide ich gerne aber Berlin ist so gross (ein bisschen kleiner Flache als London aber grosser als Paris) so da gibt Platz fur Himmel und Holle.

      Ich habe hier drei Fotos von der Bergmann-viertel im Kreuzberg die ich vor funf Jahren genommen hat. Sowas finde ich nur im Gorlitz, Berlin und Leipzig.





    • Hier eine andre Beispiel - Ich wohnte ja auch kurz im Berlin (Husemanstrasse) - Ich habe ja hier Haus, Innenhof und Strasse dokumentiert. Ich bin ja kein Grunderzeitfan und bevorzuge dann altere Stadten aber niemand kann die Lebensqualitat hier absprechen. Ich wurde nochmal zuruckziehen falls ich konnte.










      Oder solche Ecken gibt es auch am Ende Hufelandstrasse


      Will man ein bisschen Altberlin gibt es auch - ich mag persohnlich die ecke um Sophienkirche / Sophienstrasse

      kubische-panoramen.de/index.php?id_id=12670&p=i

      google.com/maps/@52.525374,13.…ckZhEA!2e0!7i13312!8i6656

      google.com/maps/@52.5259381,13…h8kXnQ!2e0!7i13312!8i6656

      Oder diese Kreuzung am Auguststrasse
      google.com/maps/@52.5261839,13…pJnE2A!2e0!7i13312!8i6656