Meldungen aus Benelux

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    • Meldungen aus Benelux

      Hallo,

      ich habe gerade von einem Projekt in Brandevoort gehört. Dort wird oder wurde schon seit lägerem ein "Dorf" im mehr oder weniger traditionellen Baustil errichtet. Scheint ein ziemlich großes Projekt zu sein, die Holländer haben es wohl langsam begriffen, wo der richtige Weg verläuft. 8)


      brandevoort.nl/frameset.html

      ...dann auf Impressies :zwinkern: klicken und schnell das erste Bild wegscrollen- das Gebäude ist das einzigste was nicht besonders gelungen ist!!!!!!!!!
    • Denkmalschutz-Versagen auch in Belgien

      Eupen: Das verschandelte Stadttor

      Wer durch die Baulücke späht, der glaubt, ein Trümmerfeld aus dem Zweiten Weltkrieg zu erkennen. So als sei im Herzen Eupens eine gewaltige Bombe eingeschlagen. Die Rede ist von der Paveestraße. Die Häuserzeile war einst die Visitenkarte der Stadt. ...

      netecho.info/schlagzeilen/rubr…42CB-B98F-A1F0223B61AE%7D
      http://www.baukunst-nuernberg.de/ - Architektur in Nürnberg vom Mittelalter bis zur Gegenwart
      Nürnberger Bauernhausfreunde e. V.
    • Gibt es denn überhaupt eine eigenständige belgische Kultur? Letztlich ist dieser Staat doch eher zufällig in der jetzigen Form entstanden und besteht aus Niederländern, Franzosen und (seit dem Versailler Vertrag) einigen Deutschen, die halt eine gemeinsame Regierung, Außenpolitik usw. haben.
    • Ich muß sagen, daß es in Belgien sowohl gut renovierte Städte als auch absolute Katastrophen gibt. Lüttich ist eine Mischung aus Katastrophe und zum Teil gelungenen Restaurierungsmaßnamen. Denken wir an so schöne Städte wie Brügge, Gent, Antwerpen, Brüssel, Namur, Tournai, Courtrai oder Mechelen. Da kann uns Deutschen aber der Kitt aus der Brille springen. Solche prachtvollen Städte kann man bei uns leider seit dem 2. Weltkrieg an einer Hand abzählen. In der Provinz Lüttich sieht dies durch die hohe Arbeitslosigkeit etwas anders aus, hier stehen Kirchen häufig kurz vor dem Einsturz oder ganze Stadtviertel verschwinden noch heute unter der Abrißkugel. Das Schlimme an belgischen Städten ist halt der fehlende Bebauungsplan. Hier steht ein 8-stöckiges Wohnhaus neben einem 2-stöckigen Jugendstilhaus. Lüttich führe ich hier wieder besonders als Beispiel auf.
    • Neubauten in der Altstadt von Leeuwarden (Friesland, NL)

      Es folgt eine kleine Bilderreihe über Neubauten und Planungen in der Altstadt der alte Residenz-und Hauptstadt Frieslands, Leeuwarden.
      Die Altstadt ist ein wunderschönes Ensemble von alten Grachten, Bürgerhäuser aus den 17en, 18en und 19en Jahrhundert und Gebäude die Zeugnisse sind von der Zeit als Leeuwarden Residenzstadt der Nassaus war, die Vorfahren des heutigen Königshauses Oranje-Nassau der Niederlande.

      Leider wird die Silhouette der Kleiteilige und Pittoreske Altstadt jetzt volkommen überragt durch Wolkenkratzerartige Gebäude.
      In der Zukunft wird es noch schlimmer kommen, schon gebilligte Pläne werden auch in der Altstadt selber eingreifen.

      Bild 1.Der 115 meter hohe Achmeaturm am Rande der Altstadt.



      Bild 2.Nochmal dieses Monstrum



      Bild 3.Planung Neubau Friesisches Museum im Herzen der Stadt



      Bild 4,5,6,7.Planung neues Provinzhaus mitten in der Altstadt, ein Klotz mit einer Höhe von 40 meter der auf grobste Weise ein Bürgerhaus aus dem 19en Jahrhundert zitieren soll (schon gebilligt)









      Bild 8 Maquette, gut zu sehen was für einen Klotz das wird.



      Bild 9.Das alte Provinzhaus (ende 18en Jahrhunderts)

    • Re: Meldungen aus Benelux

      In Luxemburg zieht ein Haus von Luxemburg nach Grevenmacher um, damit es nicht verloren geht.

      „Ein Fall Maison Berbère reicht“
      Das Gebäude im Artdeco-Stil soll ab nächster Woche abgetragen und in der Moselmetropole wieder aufgebaut werden

      Seit über einem Jahr hält die Diskussion um den Abriss der „Maison Berbère“ in der hauptstädtischen Rue Glesener bereits an. Nun scheint von der Organisation „Luxembourg Patrimoine“ und dem Promotor des Grundstücks eine Lösung für das umstrittene Projekt gefunden worden zu sein. Das prachtvolle Haus soll Stein für Stein abgetragen und in Grevenmacher, auf dem Terrain seines Mäzens, wieder aufgebaut werden.

      Da es nicht möglich war, mit den Verantwortlichen der Stadt Luxemburg einen Kompromiss, wie man die „Maison Berbère“, das eigentlich „Wohnhaus Goebbels“ heißt, an ihrem Standort erhalten könnte, zu finden, suchten die Verantwortlichen der Organisation „Luxembourg Patrimoine“ nach einer Möglichkeit, das Gebäude an anderer Stelle wieder aufzubauen. Anfang September erklärte sich schließlich ein Kunstliebhaber bereit, das Haus zu erwerben und in Grevenmacher, auf seinem Grundstück, wieder aufzubauen. [...]

      Volltext mit Bild: Luxemburger Wort
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Marktplatz Groningen

      Die Ostseite des Marktplatzes soll neu gebaut werden. Allerdings soll auch das Groninger Forum entstehen .. :schockiert: :



      Quelle: Gemeente Groningen

      Mehr Infos. groningerforum.nl/groninger-forum/het-gebouw-1
      Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker
    • Also wohl anstelle dieses Parkhauses: 53.217222,6.574722 - Google Maps

      Der Neubau ist ja schockierend! So ein Gebäude sprengt die Maßstäbe einer Altstadt. Es dient auch nicht den Bewohnern der Stadt, sondern bestenfalls dem Architekten, der sich hier ein Denkmal setzen will. Im Prinzip Aggressivarchitektur. Wer sowas zulässt, darf sich nicht wundern, wenn sich das Gewaltpotential in einer Gesellschaft vergrößert. Das ist dasselbe, wie wenn man Menschen in Hochhäuser steckt, in denen platzsparend größere Menschenmassen untergebracht werden können. So hat man es in den 60ern und 70ern getan, und einige dieser Ungeheuer sind wieder verschwunden, weil man gemerkt hat, dass sie ganz böse gesellschaftliche Konsequenzen hervorrufen. Nichts anderes sehe ich in so einem monströsen Ungeheuer, mit dem hier jemand Groningen "beglücken" will. :kopfschuetteln:
    • Aggressivarchitektur. Der Begriff trifft es gut. Wobei die Aggression vom Architekten und eventuell von einigen städtischen Bauverantwortlichen ausgeht, unter der dann die Allgemeinheit leiden soll. Vielleicht aber sorgt man in Groningen nur künftigen Aggressionsentladungen vor. Würde man nämlich die noch offene Seitenfront auch noch mit Beton schließen, hätte man einen geräumigen Hochbunker. Garantiert Randalierer- und Terror-sicher.
    • Eine Rekonstruktion der alten Giebel und vor allem der Hoofdwacht rechts vor dem Martiniturm (ein backsteingotisches Gebäude) könnte den Niederlanden ihren schönsten Platz wiedergeben. Die jetzt vorgeschlagenen Fassaden für die Ostzeile wären zwar eine Verbesserung, aber kein Vergleich zu den alten Giebeln.

      Auf jeden Fall sind die vorgeschlagenen Berliner Staffelgeschosse bei den Ostzeilenhäusern zu vermeiden. Und das "Forums"-Hochhaus verbietet sich schon dadurch, daß es in eine ungünstige optische Konkurrenz zum Martini-Turm treten würde. Auch in jeder anderen Hinsicht ist das Hochhaus ein Monstrum und es ist auf jede denkbare Weise zu verhindern. Mit dem "Forums"-Hochhaus wäre die Groninger Altstadt endgültig kaputtgemacht.
      VBI DOLOR IBI VIGILES
    • Ein bizarrer Unfall gestern Abend in Herzogenbusch:

      blikopnieuws.nl/sites/default/…el/pand.png?itok=bADz_pCM

      Mit Video: nos.nl/artikel/2089529-winkelp…-den-bosch-ingestort.html

      Es wird behauptet, nur knapp eine Stunde vor dem Einsturz sei das im Kern 400-jährige Doppelhaus teilweise entkernt worden...

      So sah das Gebäude aus (kein "Rijksmonument"; die Chancen auf eine altstadtgerechte Wiederherstellung stehen also ziemlich schlecht):
      tpo.nl/wp-content/uploads/2016/02/Den-Bosch-1-750x467.png

      Zum Glück hat der Einsturz das angrenzende Jeroen-Bosch-Haus nicht erwischt (das grüne Haus mit dem Aufschrift "De Kleine Winst").

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