Trier - die historische Innenstadt (Galerie)

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    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • @ Luxemburger

      erst einmal vielen Dank für die Schadenskarte, ich habe die Lücken ja auch bemerkt, insbesondere wenn man nach Süden geht und teilweise ja auch gezeigt, aber ich finde, dass sich das alles im Rahmen hält und in der Summe habe ich das als wenig negativ erlebt.

      @ Treverer

      ich habe mich zunächst einmal auch sehr gefreut, dass mir Trier so gut gefallen hat, wie ich aber sagen muss, dass ich auch in Worms oder auch Kassel durchaus schöne Ecken finden konnte. Man muss eben etwas länger suchen in solchen Städten.

      Ich kann aber sagen und ich denke dafür mache ich diese umfangreichen Galerien ja, dass ich Trier nicht absichtlich besser dargestellt habe, wie es ist. Ich erhebe nicht den Anspruch auf Vollständigkeit, aber ich schöne auch nichts. Das habe ich in Köln nicht gemacht, in Worms nicht und tue das auch in Trier nicht, ich bilde das ab, was ich gesehen habe. Ich muss anhand der oben gezeigten Schadenskarte zugestehen, dass ich bei meiner Route extremes Glück hatte, weil sie durch die weniger zerstörten Areale führte, aber jeder, der meine Route abläuft, wird exakt das Bild vorfinden, welches ich hier dokumentiert habe. Ich habe das in Köln schon angemerkt, dass dies ein wichtiger Anspruch meiner Galerien ist, das abzubilden, was ist.

      Und da muss ich einfach sagen, dass bei dem, was ich gesehen habe, mein Eindruck einfach extrem postitiv war. Nirgends ist alles Gold, nirgends ist man vollumfänglich zufrieden, gerade in Deutschland, aber man sollte bei aller Kritik auch mal aufhören, immer alles latent schlecht zu reden. Wenn man in Rom den Altstadtbereich verlässt und das habe ich getan, dann wird es ganz schnell auch ganz gruselig. Wir neigen leider oft dazu, insbesondere die Orte im Ausland auch ein bisschen zu verklären und uns selber unnötig klein zu machen. Ja, auch in Trier gibt es hier und da sicher einges zu tun, aber das ist in Wien, Paris oder London nicht anders.

      Ich habe mir die letzten Monate so viele Städte in Deutschland angesehen und die Tour geht munter weiter, und bei all dem, was ich bisher gesehen habe, bin ich nicht mehr bereit, mir unser Land immer so schlecht reden zu lassen. Ich für meinen Teil habe mir vorgenommen, mehr das zu betonen, was schön ist, als immer auf den Defiziten rum zu reiten. Dabei verschließe ich vor den Problemen in meinen Galerien nicht die Augen, aber eine realistische Betrachtung sollte schon sein und da ist Trier in vielerlei Hinsicht eine deutsche Leuchtturmstadt. :D :D
      APH - am Puls der Zeit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Apollo ()

    • Wissen.de schrieb:

      Wenn man in Rom den Altstadtbereich verlässt und das habe ich getan, dann wird es ganz schnell auch ganz gruselig.
      :kopfschuetteln: Mit Verlaub, so einen Stuss hab ich noch nie gelesen. Abgesehen davon, dass es einer beträchtlichen Anstrengung bedarf, in Rom die Grenze des "Altstadtbereichs" zu erreichen, stellt sich die Frage, was denn an Städten jenseits der alten oder historisichen Stadtteile denn so besonders sehenswert und schön sein soll. Der moderne Städtebau hat jenseits neuer, um Repräsentation bemühter, meist zentraler Viertel nichts Schönes hervorgebracht, ja auf den Parameter Schönheit in den wenigsten Fällen Wert gelegt. Umsomehr wird man einer Millionenmetropole wie Rom zugutehalten dürfen, dass auch sie jenseits des unvergleichlich gigantischen Innenstadtbereichs ( an die 20km²), von dem eine Minfutzikolonie wie Trier naturgemäß nicht einmal träumen kann (was für eine absurde Idee, hier einen Vergleich mit Rom einzustreuen, um das bedauerlicherweise durch bekannte Umstände wie Bombenkrieg und Wirschaftswunder arg zerrüttete Stadtbild irgendwie zu relativieren!), eben so auszusehen, wie es moderne Millionenmetropolen nun mal zu tun pflegen.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Augusta Treverorum war sicher vieles, aber keine "Minifutzikolonie". Dort lebten mehrere zehntausend Menschen, eine Metropole für damalige Verhältnisse.

      Da braucht man sich nur mal das Modell des römischen Triers vergegenwärtigen:


      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…Treverorum.jpg?uselang=de


      Jedenfalls eine wunderbare Stadt und Bilderschau, vielen Dank wissen.de!
    • ursus carpaticus schrieb:

      Abgesehen davon, dass es einer beträchtlichen Anstrengung bedarf, in Rom die Grenze des "Altstadtbereichs" zu erreichen
      Genau davon kann man aber nicht absehen, wie Du später ja auch feststellst:

      ursus carpaticus schrieb:

      jenseits des unvergleichlich gigantischen Innenstadtbereichs (an die 20km²)
      Aber ich frage mich, ist es im Rom außerhalb der Altstadt wirklich so gruselig, wie Wissen.de meint?

      google.de/maps/@41.8543431,12.…9.42t/data=!3m1!1e3?hl=de
      google.de/maps/@41.8713661,12.…9.41t/data=!3m1!1e3?hl=de
      google.de/maps/@41.8583326,12.…9.41t/data=!3m1!1e3?hl=de
      Die bauliche Dichte ist freilich enorm!
    • @ursus

      Manchmal wäre etwas mehr inhaltliche Tiefe und etwas weniger Sarkasmus und Provokation schon angebracht. Tut mir leid das sagen zu müssen aber ich kann mit Beiträgen die andere in erster Linie blöd dastehen lassen sollen wirklich nix mehr anfangen.
      Ich war bei meinen Rom Aufenthalt sowohl in der Stadt und danach einem Tag im Umland und bin mit dem Bus vom Zentrum in die Außenbezirke gefahren und kann nur sagen dass Rom außerhalb der wirklich großen Altstadt eben auch nicht mehr so schön ist. Dass man Trier und Rom nicht vergleichen kann ist selbstredend.
      Warum man aber jeden Beitrag dann dazu nutzt, User bewusst falsch zu verstehen und die Aussagen völlig uminterpretiert, obwohl du so klug bist, dass du genau weißt, was dein gegenüber sagen wollte, das ist teils etwas bedauerlich.
      APH - am Puls der Zeit
    • Du meinst solche Ansichten wie diese?
      google.de/maps/@41.8645323,12.…!2e0!7i13312!8i6656?hl=de

      Finde ich nicht wegen dem Baustil "gruselig", sondern wegen der schon erwähnten hohen Baudichte. Ansonsten schaut's so aus wie in dem von Euch so geschätzen Bamberg außerhalb der alten Stadt.

      Eine solche Monotonie gibt's in Bamberg aber nicht: google.de/maps/@41.8832207,12.…!2e0!7i13312!8i6656?hl=de
    • Wissen.de schrieb:

      außerhalb der wirklich großen Altstadt eben auch nicht mehr so schön
      Das ist eine passende Formulierung! "Gruselig" ist für mich was anderes.

      In Klausenburg schaut's übrigens so aus:
      google.de/maps/@46.7553079,23.…!2e0!7i13312!8i6656?hl=de
      Da bin ich auch schon mal durchgefahren, Gott sei Dank nur als Beifahrer. Da muss man höllisch aufpassen.
    • Es ist eben immer eine Frage welche Kriterien man anlegt. Es war außerhalb, zumindest da wo ich war, sehr dreckig. Sehr abgewohnt. Alles sehr einfach. Es war das Bild einer völlig abgewohnten Stadt.
      Ich will auch Rom nicht schlecht reden. Die Stadt ist fantastisch. Die Ausdehnung der Altstadt einmalig.
      Aber es gibt eben auch ein Zone darüber hinaus und die ist genauso problematisch wie in anderen Städten auch. Mehr wollte ich gar nicht sagen.
      Ich finde es einfach nur problematisch, dass wir Deutschen dazu neigen, alles in anderen Ländern immer etwas zu glorifizieren und das eigene Land immer schlecht zu reden. Ja, deutsche Städte haben Probleme. Vielleicht partiell etwas mehr wie andere. Aber sie sind nicht so schlecht wie einige hier das manchmal darstellen. Ich rate einfach dazu mal selber hin zu fahren. Sich Städte mal zu erlaufen und eine differenzierte Analyse zu machen und auch mal damit aufzuhören die deutschen Städte immer künstlich schlechter zu machen als sie sind.
      Ja. Wir haben einen erheblichen Substanzverlust hinnehmem müssen. Aber nach wie vor haben unsere Städte so extrem viel zu bieten. Ich bin es einfach leid mir das immer schlecht reden zu lassen.
      APH - am Puls der Zeit
    • Nach zahlreichen Italienurlauben lautet mein Urteil: Die italienischen Stadterweiterungen des 19. Jahrhunderts sind zwar besser erhalten als ihre deutschen Gegenstücke, doch ihrer architektonischen Qualität nach nicht überlegen. Die Bauten des späteren 20. Jahrhunderts sind so schlecht wie in Deutschland, wobei das südliche Klima manches freundlicher erscheinen lässt.

      Wenn Ursus von Roms gigantischer Altstadt spricht, meint er vermutlich das Areal innerhalb der spätantiken Stadtmauer. Davon bedeckt die mittelalterliche und renaissancezeitliche Stadt aber nur ungefähr ein Viertel, vor allem im Bereich des antiken Marsfeldes im Tiberbogen. Der Rest wurde überwiegend erst im 19. Jahrhundert wieder bebaut und ist, abgesehen von verstreuten antiken Resten und etlichen romanischen Kirchen etc., kunsthistorisch nicht eben hochbedeutend.

      Zu Trier: Eine deutsche Stadt, die man mit Trier einigermaßen plausibel vergleichen kann, ist Regensburg. Zwar können die Porta praetoria und die anderen Reste der Kastellmauer nicht mit den Trierer Römerbauten mithalten, doch immerhin ist Regensburg eine Stadt, deren römischer Ursprung noch deutlich sichtbar ist. Bei den mittelalterlichen Bauten braucht Regensburg ohnehin keinen Vergleich zu scheuen.
    • Tübinger schrieb:

      Wenn Ursus von Roms gigantischer Altstadt spricht, meint er vermutlich das Areal innerhalb der spätantiken Stadtmauer. Davon bedeckt die mittelalterliche und renaissancezeitliche Stadt aber nur ungefähr ein Viertel, vor allem im Bereich des antiken Marsfeldes im Tiberbogen. Der Rest wurde überwiegend erst im 19. Jahrhundert wieder bebaut und ist, abgesehen von verstreuten antiken Resten und etlichen romanischen Kirchen etc., kunsthistorisch nicht eben hochbedeutend.
      Na geh'... es ist zwar richtig, dass das antike Marsfeld größer war als der heutige Rione Campo Marzio, aber das mittelalterliche, renaissance- und barockzeitliche Rom bedeckt das viel größere Areal zwischen den Mura Aureliane und den Mura Gianicolensi, ein Gebiet von ca. 15 km², welches auch der UNESCO-Welterbezone entspricht. Das antike Marsfeld hingegen hatte nur ca. 2,5 km², das ist schon ein deutlicher Unterschied. In der gesamten Altstadt Roms gibt es außerdem fast in allen Rioni (Vierteln) kunsthistorisch höchst bedeutsame Bauwerke und Monumente, nicht nur "verstreute antike Reste und etliche romanische Kirchen etc", die Stadt hat mit über 25000 Denkmälern auf 15 km² die höchste Dichte an Denkmälern weltweit. Sie ist so riesig und unüberschaubar, dass man wirklich - wie Ursus sagt - sich anstrengen muss, um aus ihr herauszufinden. Zu behaupten, dass ein großer Teil der Altstadt Roms aus dem 19. Jhdt stamme und "kunsthistorisch nicht eben hochbedeutend" sei ist gelinde gesagt eine Frechheit; die kunsthistorische Bedeutung der Denkmäler ist in den meisten Fällen viel bedeutender als das Meiste, was in anderen Städten steht, es gibt keine Stadt, die Rom in dieser Hinsicht das Wasser reichen kann. Bitte habts ein bissl mehr Respekt vor Rom.

      Ursus hat sicher ein bissl scharf reagiert, aber die Idee, fehlende architektonische Substanz in deutschen Städten durch die häßlichen Vorstädte in Rom zu rechtfertigen, ist schon sehr abenteuerlich. Jede Millionenmetropole hat gschlamperte Vorstädte, aber dies trotz der weltweit einzigartigen und riesigen Altstadt ausgerechnet Rom vorzuwerfen ist wirklich absurd. Wen kümmert es, dass die Vorstädte Roms nicht immer schön sind, wenn dafür das Zentrum so außergewöhnlich ist? Was hat das überhaupt für eine Relevanz? Deutschland hat nie eine Stadt hervorgebracht, die solch eine Konzentration an stilistisch verschiedenster und höchst wertvoller Bausubstanz vorweisen kann wie Rom, da wäre etwas mehr Bescheidenheit angesagt. Außerdem gibt es auch außerhalb der eigentlichen Altstadt noch Viertel mit genügend hochwertigen Gebäuden aus dem 19. und 20. Jahrhundert, nach denen man sich in Deutschland alle 10 Finger abschlecken würde und auch die Standard-Wohnblöcke sind meistens nicht schlimmer als ihre deutschen Pendants, nur halt nicht immer so gepflegt. Die von Zeno gezeigten Beispiele auf Google Maps finde ich sogar besser als vieles, was in bundesdeutschen Vorstädten (und teilweise Innenstädten) so rumsteht.
    • Also jetzt sollten wir aber nicht uber Rom diskutieren oder? Ich denke eher dass man sollte Wissen.de Aussage so verstehen - dass sogar Rom hat auch ihre Bausunden und wenig attraktive Stadtvierteln - das hat jede Grosstadt heute.

      Dazu gibt es fur mich persohnlich viel zu wenig Gotik fur mein Geschmack in Rom so fur mich ist es persohnlich egal falls die Altstadt ist 100km2 gross oder 2km2 gross..

      Aber zuruck zu Trier.....