Angepinnt Abstimmung "Bauwerk des Jahres" 2017

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    • Abstimmung "Bauwerk des Jahres" 2017

      Welches Gebäude soll "Bauwerk des Jahres" 2017 werden? 125
      1.  
        Dresden: Dinglingerhaus (27) 22%
      2.  
        Dresden: Trier-Saulsches Haus (2) 2%
      3.  
        Berlin: Eisenzahn 1 (41) 33%
      4.  
        Berlin: Palais Holler (41) 33%
      5.  
        Berlin: Kronprinzengärten (5) 4%
      6.  
        Berlin: Klostergärten (5) 4%
      7.  
        Nürnberg: Weißgerbergasse 34 (4) 3%
      Liebe Stadtbildfreunde,

      wie bereits angekündigt hier nun die Umfrage zur diesjährigen Verleihung des Preises "Bauwerk des Jahres" 2017. Ich habe eure Vorschläge ausgewertet und nun in Form einer Umfrage beigefügt. Jeder von Euch hat eine Stimme.

      Zur Übersicht anbei nochmal eine kurze Info zu den zur Auswahl stehenden Bauten (jeweils mit Bildern):

      1. Dinglingerhaus am Neumarkt in Dresden (Reko)
      de.wikipedia.org/wiki/Dinglingerhaus

      2. Triersches Haus am Neumarkt in Dresden (Reko)
      arstempano.de/dresden/tourplan…cityplugin%5BoCard%5D=276

      3. Eisenzahn 1 in Berlin-Wilmersdorf (Neubau)
      eisenzahn1.com/

      4. Palais Holler am Berliner Kurfürstendamm (Neubau)
      noefer.de/projekte/show/kurfuerstendamm-170

      5. Kronprinzengärten in Berlin-Friedrichswerder (Neubau)
      neubaukompass.de/neubau/kronprinzengaerten-berlin/

      6. Klostergärten an der Parochialkirche in Berlin (Neubau)
      neubaukompass.de/neubau/klostergaerten-berlin/

      7. Weißgerbergasse 34 in Nürnberg (Neubau)
      architekturbuero-rester.de/wp/…6-geiersberg-23-nurnberg/

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Zellerfelder ()

    • Bisher haben sich sage und schreibe 24 Personen an der Umfrage beteiligt.
      Wirklich enorm für einen Verein der deutschlandweit aktiv ist.
      Wie viele Mitglieder hat Stadtbild Deutschland eigentlich? Manchmal habe ich den Eindruck, wir sind in Wahrheit nur ein winziges Häuflein Gleichgesinnter und überschätzen unseren Einfluss maßlos.

      PS: Ich würde die Umfrage zusätzlich auch auf Facebook starten, um zu sehen ob das Ergebnis von der forumsinternen Umfrage abweicht.
      In dubio pro reko

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Stuegert ()

    • @ Königsbau

      ich denke man sollte erst mal abwarten. Es ist Urlaubszeit, der Traffic ist grade glaube ich generell sehr gering, das betrifft nicht nur das APH, sondern auch das DAF und sämtiche social media Plattformen.
      Aber im Grunde hast du natürlich schon mehr recht als auch mir manchmal lieb ist. Die Bereitschaft zum Engagement ist fern ab des Rezipierens und gelegentlichen Kommentierens von Beiträgen dann doch eher gering, leider. Dies trifft aber auf viele gesellschaftiche Bereiche zu.
      Ich denke aber, dass die sozialen Medien da trotzdem eher ein Vorteil sind, weil sie die Hemmschwelle senken und die Kontaktanbahnung dann doch etwas leichter fällt.
      Aber auch ich fände es sehr schön, wenn sich zumindest die aktiven APH-ler an dieser Umfrage beteiligen würden.

      @ Schinkel

      vielelicht wäre es möglich auf der Facebook-Seite auf die Umfrage hinzuweisen und zur Teilnahme zu animieren. Ferner wäre es auch schön, wenn die Ortsverbände auf ihren Facebookseiten da auch mitziehen würden. Zumindest die Ortsvereine, die auch mit Gebäuden bei der Umfrage vertreten sind.
      Also auf 200 bis 300 Leute die abstimmen sollten wir schon kommen. Dafür sollte man alle Multiplikatoren nutzen, die zur Verfügung stehen.
      APH - am Puls der Zeit
    • Hallo, ich habe für das Eisenzahn-Gebäude gestimmt und möchte das auch kurz begründen. Es muß nicht immer eine gelungene Rekonstruktion sein, so wie die beiden Beispiele aus Dresden. Um Architekten etwas zu ermutigen auch mal neue Gebäude zu entwerfen, die einen guten Stil haben und das Stadtbild schmücken, statt zu stören, sollte mal ein Preis in diese Richtung vergeben werden.
    • Da hier der ein oder andere auch eine kleine Meinungserläuterung abgibt, muss ich hier einmal mehr Königsbau aus dem Vorschlagsthread zitieren. Was klassische Neubauten angeht: "Das Palais Holler nicht auszuwählen wäre eine vertane Chance..."
      Geschmäcker sind verschieden und so, richtig, aber das Palais Holler spielt in seiner Qualität, innen wie außen, in einer komplett anderen Liga als z.B. die ebenfalls nominierten Klostergärten. Was viele Abstimmenden womöglich nicht wissen, Beim Palais Holler setzt sich die hohe Qualität und die spektakuläre, klassische Gestaltung auch im Inneren fort. Das Haus ist ein Gesamtkunstwerk. Hier nur ein paar Inneneindrücke:










      Alle Bilder: noefer.de/projekte/show/kurfuerstendamm-170

      Da viele klassische Neubauten nur oberflächlich ganz schick aussehen aber leider recht billig (Spritzputz auf Wärmedämmplatten und Styropor anstatt Stuck), in stilistischer Massenware, ohne Liebe zum Detail und nach dem Motto: Beim Interieur hört die Gestaltung auf hochgezogen werden, müsste das Palais Holler eigentlich als besonderes Gegenbeispiel gewürdigt werden. Es steht praktisch außer Konkurrenz.

      Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob eine Onlineumfrage den passenden Auswahlprozess für einen Verein wie Stadtbild Deutschland darstellt. Vielleicht sollte sich auch zusätzlich eine Jury des Vereins damit auseinandersetzen? Nur ein Vorschlag.
      Und das spricht jetzt noch nicht einmal an, dass für Rekonstruktionen und Neubauten im klassischen Stil eigentlich aus verschiedensten Gründen in getrennten Kategorien abgestimmt werden sollte.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Treverer ()

    • Treverer schrieb:

      (...) Und das spricht jetzt noch nicht einmal an, dass für Rekonstruktionen und Neubauten im klassischen Stil eigentlich aus verschiedensten Gründen in getrennten Kategorien abgestimmt werden sollte.
      Das sehe ich auch so. Zwar finde ich das Dinglingerhaus absolut genial, habe ihm aber nicht meine Stimme gegeben. Weil das Bauwerk des Jahres, meiner Meinung nach, eine Neuschöpfung sein sollte. Diese Auszeichnung soll die Bemühungen heutiger Architekten honorieren. Bei einer Rekonstruktion wird "nur" auf einen alten Plan zurückgegriffen. Die alten barocken Bauten werden schon in vielen Fachbüchern hoch gelobt. Da braucht es nicht noch unsere Auszeichnung für den "Nachbau". Um es mal so auszudrücken.

      Übrigens kann man seine Wahl bei der Abstimmung nachträglich verändern. ;)
    • Habe es von Anfang an auch so gesehen wie meine Vorredner. Dieser Preis soll ein Ansporn für traditionalistische Architekten sein, die sich besonders viel Mühe gegeben haben. Schwierig war die Auswahl am Anfang schon: am Ende haben es bei mir zwei Bauten geschafft: der Palais Holler von Nöfer und das Eisenzahn 1 von Patzschke. Habe mich schließlich für das letzte Projekt entschieden, da es schwungvollere Formen hat und sogar schmiedeeiserne Brüstungen! Aber das Palais Holler ist auch genial mit der Eingangshalle und dem Innenhof, insgesamt aber ein wenig zu schlicht!
      Um zur Facebookseite des Ortsverbandes Saarbrücken zu gelangen klickt mich !
    • Ich sehe das genau so wie Treverer und Neußer und habe auch für das "Palais Holler" gestimmt. Das Dinglingerhaus finde ich am schönsten, aber eine Reko macht in dieser Umfrage meiner Meinung nach keinen Sinn. Dort wo es möglich ist, kann man verloren gegangene wertvolle Gebäude rekonstruieren, aber offensichtlich ist das kein geeignetes Modell für den Städtebau der Zukunft. Das "Palais Holler" ist gefällig, hochwertig und schlicht, aber nicht schmucklos. Architektur, die nicht erst "erklärt" werden muss, keine "spannenden Brüche erzeugt" und gleichzeitig nicht in den Verdacht gerät "Disneyland" oder "kitschig" zu sein.
    • Treverer schrieb:

      Ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob eine Onlineumfrage den passenden Auswahlprozess für einen Verein wie Stadtbild Deutschland darstellt. Vielleicht sollte sich auch zusätzlich eine Jury des Vereins damit auseinandersetzen? Nur ein Vorschlag.
      Und das spricht jetzt noch nicht einmal an, dass für Rekonstruktionen und Neubauten im klassischen Stil eigentlich aus verschiedensten Gründen in getrennten Kategorien abgestimmt werden sollte.
      Dieser Vorschlag (mit der Jury) ist ernstlich zu bedenken und sollte vielleicht auf unserer nächsten JHV erortert werden. Nur werden wir sicher keine zwei Wettbewerbe veranstalten. Die Frage, ob ein einstmals wichtiges zerstörtes Gebäude rekonstruiert werden sollte, und das allgemeine Lob für eine solche realisierte Maßnahme hat nichts mit der Würdigung eines herausragenden Gebäudes unserer Zeit zu tun. Darum sollten wir eher Rekonstruktionen von dieser Prämierung ausschließen und uns darauf fokusieren, die kreative Leistung eines Architekten unserer Tage publik zu machen.
    • Dann wäre ja die Auszeichnung des Museum Barberini letztes Jahr schon nicht konsequent gewesen!?
      Allerdings plädiere ich dafür Rekonstruktionen nach wie vor für die Auszeichnungen einzubeziehen, da wir bei Bürgerhäusern sowieso und bei Großbauten meistens KEINE archäologischen, wissenschaftlich genauen Rekonstruktionen sehen werden, wie sie die Frauenkriche fast perfekt zeigt oder im Extremfall in Burgund der Bau einer mittelalterlichen Burg unter Rekosntruktion und Anwendung der mittelalterlichen Bautechniken etc..
      Die sogenannten Rekonstruktionen, mit denen wir es zu tun haben, sind meist Zwitterkandidaten, d.h. meist äußerlich dem Original entsprechend, auf der Schauseite, straßenseitig, aber im Hof und im Innern macht die Rekonstruktion einem modernen Bau Platz, meist unter Provokation unästhetischer Brüche für die Gesamterscheinung.
      Wir sollten darauf achten und schauen inwieweit die modernen Bauteile sich harmonisch und stimmig zur den rekonstruierten Bauteilen verhalten. Gibt es ein stimmiges Gesamtbild ab? Paßt Material und Formgebung zueinander? Wurde im Sinne, in der Essenz, im Prinzip dem Original angelehnt der Bau modernisiert. Dazu könnte ein Kriterienkatalog erarbeitet werden, nach dem dann zu prämierende Bauprojekte geprüft und eingeschätzt werden. Die Auszeichnung für die stimmige Lösung dieses Spannungsfeldes kann Bauherren und -damen, wie Architekten und Stadtplanungsämter sensibilsieren und motivieren auf diese Kriterien mehr Beachtung zu legen.
      Die andere Ebene ist die der Neuschöpfungen im klassischen Sinne: Harmonikale Proportionensysteme angewendet, Wahl natürlicher Baumaterialen bzw. alternativer dem klassischen Bauprinzip nicht entgegenstehende Materialien, wie nicht schadstoffbelastende Dämmmaterialien, handwerkliche und kunsthandwerkliche Ausführung, Ausschmückung mit Ornament und wie korrespondiert dieses mit der Architektur!? Ist es organisch eingefügt? Bauen im Umfeld: Fügt sich der Bau in sein Umfeld ein oder gibt er eine neue klassische Linie zur ästhetischen Aufbesserung des ganzen Viertels vor, etc., etc. !

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von SchortschiBähr ()

    • Was hat es mit dem Gebäude "Weißgerbergasse 34" aufsich? Ich habs jetzt eingehend betrachtet und mir erschließt sich einfach nicht das Besondere, das Ehrenwerte an diesem Gebäude.
      Ja, es ist ganz gut und stört kaum die ansonsten vom Fachwerk geprägte Straße, aber zB Garageneinfahrten im Erdgeschoss konnten nur durch Bürgerprotest verhindert werden. Für mich insgesamt ein gefälliges aber gewöhnliches Bauwerk.
      Da bisher immerhin 4 Leute dort etwas sehen, was mir offenbar verschlossen bleibt, möchte mich ja vielleicht jemand aufklären?
      98% of everything that is built and designed today is pure shit. There's no sense of design, no respect for humanity or for anything else. Frank Gehry
    • Treverer schrieb:

      Warum nicht einfach eine Auszeichnugen in zwei Kategorien vergeben? Eine Auszeichnung für die beste Rekonstruktion und eine Auszeichnung für den besten Neubau im klassischen Stil?
      Es handelt sich bei dieser Prämierung nicht um eine Kampagne unseres Forums sondern um einen Vorstoß des Vereins STADTBILD DEUTSCHLAND e.V., der auf seiner Jahreshauptversammlung 2015 beschlossen hat, jedes Jahr ein "Gebäude des Jahres" auszuzeichnen, und zwar ganz bewusst ohne Differenzierung zwischen verschiedenen Kategorien; denn diese Presseaktion richtet sich nicht an architektonisch Interessierte, sondern an den Durchschnittsdeutschen, der in Architekturfragen ziemlich unbedarft ist und kaum in der Lage, zwischen Rekonstruktionen, "klassischen" und "modernen" Neubauten zu unterscheiden. Bei vergleichbaren Pressevorstößen wie "Mann des Jahres", "Unwort des Jahres" und dergleichen würde ja auch niemand nach einer Differenzierung rufen.
    • Treverer schrieb:

      Geschmäcker sind verschieden und so, richtig, aber das Palais Holler spielt in seiner Qualität, innen wie außen, in einer komplett anderen Liga als z.B. die ebenfalls nominierten Klostergärten. Was viele Abstimmenden womöglich nicht wissen, Beim Palais Holler setzt sich die hohe Qualität und die spektakuläre, klassische Gestaltung auch im Inneren fort. Das Haus ist ein Gesamtkunstwerk. Hier nur ein paar Inneneindrücke:
      Das ist wohl alles wahr, ich habe trotzdem eine Mindermeinung eingenommen und für die Kronprinzengärten gestimmt. Bei der Gewichtung der Kriterien werte ich die Außenansicht und die Bedeutung für das Stadtbild wesentlich höher als das (zweifelslos auch wichtige) Innere der Gebäude und die Bauausführung im Einzelnen.
      Dies u.a. auch, weil meinereiner (wie fast alle Einwohner) kaum in den Genuss kommen werden, das Innenleben der Gebäude zu bewundern, und es letztlich ja um das "Stadtbild" geht.

      So gesehen leisten die Kronprinzengärten (gerade auch im Hinblick mancher scheußlicher Neubauten in direkter Umgebung) in meinen Augen für die Aufwertung der Umgebung und das Stadtbild mehr.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von newly ()

    • Hm, die aktuelle Führung für das Palais Holler kann ich angesichts der Konkurrenz nicht so ganz nachvollziehen. Sicher ist das kein schlechter Bau, aber doch insgesamt eher langweilig.
      Von den Nicht-Rekos finde ich eindeutig Eisenzahn 1 am gelungensten. Die elegant geschwungene Fassade finde ich jedenfalls deutlich ansprechender als die des etwas eindimensionalen Palais Holler.
    • @ Philon
      erst mal schön wieder von dir zu hören. Ich hoffe, du bringst dich wieder etwas mehr ein, deine Beiträge haben gefehlt :D

      auch von der Sache her unterstütze ich deine Meinung voll und ganz. Ich kann die Begeisterung für das Palais Holler auch nur begrenzt teilen. Ja, der Bau ist nicht schlecht, aber auch irgendwie schwer und wenig elegant.

      Ganz anders der Eisenzahn. Wenn man die Rekos raus lässt, ist er meiner Meinung nach der mit Abstand beste Neubau auf der Liste. Er wirkt für die Baumasse sehr leicht, die Proportionen sind gut gelungen, denn hier geht leider oft einiges schief, weil man immer eine Etage mehr rein quetscht, als man das nach historischen Mustern eigentlich tun würde. allein hierfür verdient der Eisenzahn eigentlich schon den Preis. Und auch was die Eleganz und den sicheren Einsatz historischer Elemente angeht, ist der Eisenzahn meiner Meinung nach dem Palais Holler eindeutig voraus.

      Aber es ist halt letztlich auch Geschmackssache!
      APH - am Puls der Zeit
    • Eisenzahn ist konsequent klassisch und in diesem Sinne ausgesprochen geglückt, wem es vorrangig darauf ankommt der wird sich für dieses Projekt entscheiden. Das Palais Holler jedoch wagt mehr. Es verkörpert den Versuch, klassische und moderne Stilmittel in einen neuen Ausdruck zu überführen, der beide Seiten zu versöhnen vermag. Das gab es in dieser Form noch nie, deshalb zeichnet dieses Projekt eine enorme Inspiration und Innovationskraft aus. Weil ich finde, dass darin eine große Chance liegt und dieser Ansatz daher größte Unterstützung verdient, habe ich mich für das Palais Holler entschieden.
      In dubio pro reko

      Dieser Beitrag wurde bereits 7 mal editiert, zuletzt von Stuegert ()

    • Lingster schrieb:

      Was hat es mit dem Gebäude "Weißgerbergasse 34" aufsich? Ich habs jetzt eingehend betrachtet und mir erschließt sich einfach nicht das Besondere, das Ehrenwerte an diesem Gebäude.
      Hallo Lingster,

      ich habe für dieses Gebäude gestimmt, da mich die warmen Farbtöne sehr ansprechen. Außerdem gefallen mir die Dachkonstruktion und die Gauben. Ich finde es einfach super, dass man - gerade in diesen Zeiten der Flachdach-Moderne - sich entscheidet, die klassische Bauweise, also mit schrägem Ziegeldach und warmherzigen Gauben sowie mediterranen Fassadenfarben zu vorzuziehen.

      Ganz besonders habe ich bei meiner Wahl für ausgerechnet dieses Gebäude den sozialen Aspekt mit einbezogen, denn ich finde, es ist unter den obigen Vorschlägen möglicherweise das einzige Haus, in denen sich die "Otto Normalverbraucher", also Menschen mit kleinerem Geldbeutel eine Wohnung leisten könnten. Somit ist der Nürnberger Neubau in der Weißgerberstraße 34 für mich darin ein großes Vorbild, dass man auch für Menschen, die sich bei Weitem nichts Teures leisten können, repräsentativ und schön bauen kann.

      Natürlich gefallen mir die anderen Vorschläge auch und mein 2. Platz ist der Eisenzahn 1, jedoch sind dieses alles Luxushäuser für die "Oberen Zehntausend", wo in den entsprechenden Stadtteilen auch nur solche zu finden sind. Die Reichen werden dort nur unter ihresgleichen sein, abgekapselt von der restlichen Welt - ein gelungener Wohnungs- und Städtebau besteht für mich jedoch aus einer ausgewogenen Mischung der sozialen Schichten innerhalb der einzelnen Stadtteile.

      Aber gut, das sind meine Gedanken zu dieser Sache. Und wie schon gesagt, den Eisenzahn 1 finde ich auch wunderschön, da er rundum klassizistisch harmonisch ist.
    • Das derzeitige Zwischenergebnis ist interessant ...

      Ich hab lange zwischen Eisenzahn und Holler geschwankt. Holler hat die konsquentere Qualität, aber Eisenzahn wirkt eindeutig sympathischer. Ich hab mir beide extra noch einmal im Original angeschaut. Am Ende hat die Sympathie gesiegt (also welches Gebäude ich mir noch mehr öfter wünschen würde).

      Die Klostergärten sehen toll aus, hätte ein Gewinner sein können, aber die Klopfprobe hat mich sofort vom Gegenteil überzeugt.

      Die Kronprinzengärten, merk ich gerade, hab ich mir noch gar nicht genau genug angeschaut ... na ja, jetzt is eh zu spät.

      Für eine Reko würde ich auch eine eigene Kategorie aufmachen.