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Sachsenhausen

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    • Sachsenhausen

      Da ich auf einem Zwischenstopp in Frankfurt war, heute einige aktuelle Bilder aus der kompletten Innenstadt, da ich kein Thema gefunden habe, mache ich für Sachsenhausen mal ein neues auf, da ich aber nur vom Parkhaus zur Altstadt unterwegs war, hält sich die Galerie noch in Grenzen. Aber da auch hier sehr viele schöne Altbauten stehen, lohnt sicherlich eine Ergänzung, mir fehlte heute nur leider die Zeit. Los geht´s:














      Blick rüber zum anderen Mainufer




      APH - am Puls der Zeit
    • Wissen.de, das es dein erster Beitrag zu deinem Frankfurt-Stopp war, wollte ich kurz danke sagen für die Bilder, ist immer lustig den eigenen Alltag hier zu sehen :D
      Schade nur dass du nicht in Höchst warst, dort (wo ich wohne) sind noch Fachwerkhaüser erhalten, und die zeigen, wie schön Frankfurt früher war ;)
      (und wie schlimm die Stadt heute ist :daumenunten: )
    • @ uhugreg

      ja, wenn man so Fotostrecken macht, muss man leider immer abwägen, was man zeigt und was man einstellt. Und da habe ich mich nach den mehrheitlichen Interessen des APH gerichtet.

      Ich möchte zu Bedenken geben, dass man die gesamten Strecken ja nicht nur ablaufen und fotografieren muss, alle Bilder müssen dann sortiert, konvertiert, hochgeladen, eingestellt und in einen sinnvollen Kontext mit zumindest etwas Text gebracht werden und das ist eben nicht in 3 Stunden gemacht.

      Allein gestern musste ich 400 Bilder sichten, über 200 wurden eingestellt glaube ich. Klar geht immer mehr, aber das war leider das, was man an einem Tag schaffen kann.

      Vielleicht kann man die Gelegenheit auch hier mal nutzen und allen im APH danken, die diesen "Job" hier schon seit Jahren machen. Ich will mich da mit meine 3 Galerien daher auch gar nicht weiter hervorheben, es gibt aber doch einige Nutzer, die diese Mühen seit Jahren auf sich nehmen und auch mir ging es bisher so, man hat diesen Service beinahe schon selbstverständlich konsumiert, weil auch ich nie wusste, was für ein Aufwand dahinter steht. Ich jedenfalls weiß diese Qualitäten des APH nun noch mehr zu schätzen als vorher denn auch wenn die Meinung immer wichtig ist, aber was wäre insbesondere das APH ohne Bilder?
      APH - am Puls der Zeit
    • Alt-Sachsenhausen zum neuen "Dom-Römer-Projekt" machen?

      Das Potenzial der Sachsenhausener Altstadt wird noch zu wenig genutzt!

      Alt-Sachsenhausen braucht dringend Aufwertungen, wie auch diese Bildergalerie hier zeigt. Sonst ist es bald nichts mehr, was man noch "Altstadt" betiteln könnte. Wenn man es behandelt wie jeden anderen Stadtteil und einfach alles beliebig "verdichtet".

      Was meint ihr? Ich denke zunächst mal führt praktisch nichts daran vorbei, dass die Sachsenhäuser Altstadtseite ihr Schmuddel-Image abschüttelt und aufgewertet wird. Ausgehviertel ja, aber vom Niveau vllt. eher etwas wie die Marburger Oberstadt oder das alte Tübingen. Dafür braucht's klar definierte Maßnahmen, ein Sanierungskonzept für die Fachwerkhäuser, Abriss/Sanierung von Bausünden, Reinigung, gutes Stadtmobiliar, Baulückenschließungen im angepassten Stil usw.


      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…_am_Main_(8356043968).jpg


      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…ergasseo_(8356051188).jpg


      journal-frankfurt.de/journal_n…sen-aufmoebeln-31249.html


      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…tergasse_(8354984077).jpg


      Die CDU-Bürgermeisterkandidatin Bernadette Weyland empfahl unterdessen:

      Im Journal Frankfurt fordert OB-Kandidatin Bernadette Weyland (CDU), die Dom-Römer-Gesellschaft künftig in Alt-Sachsenhausen einzusetzen – um den Stadtteil endlich voranzubringen. Was sagt deren Geschäftsführer dazu?

      Der CDU-Kandidatin ist der Zustand Alt-Sachsenhausens ein Ärgernis. „Die Häuser verfallen hier – und die Stadt macht seit Jahren nichts“, sagt sie im Gespräch mit dem Journal Frankfurt. Ihre Idee: "Die Dom-Römer-Gesellschaft hat den Bau der neuen Altstadt nahezu abgeschlossen. Es wäre sinnvoll, sie in ein Baumanagement für Alt-Sachsenhausen zu überführen. Mit ähnlichen Gedanken hat sich auch schon der Ortsbeirat hier befasst."

      Michael Guntersdorf, Geschäftsführer bei DomRömer, fände das richtig: „Die Stadt kam in dieser Sache schon vor einigen Jahren auf uns zu, ich kann mir das gut vorstellen – auch wenn die Voraussetzungen ganz andere sind als am Römer.“
      Er meint damit: Anders als in der Altstadt gehörten in Alt-Sachsenhausen die meisten Gebäude privaten Investoren. „Mit denen könnte sich eine Gesellschaft wie unsere aber zusammentun – und das machen, was wir auch bei der Altstadt geschafft haben: Viele Dinge, die nicht geregelt sind, regeln. Dafür würde man mit einer kleinen, schlagkräftigen Mannschaft einen Generalplan aufsetzen – und das Viertel rasch voranbringen.“

      So etwas wünscht sich auch Weyland – und kritisiert die derzeitige Stadtregierung für ihr Zögern beim Paradieshof. Die Zuständigkeiten hätten sich in den vergangenen drei Jahren dreimal geändert. Ins Rollen brachte die Idee, das städtische Gebäude der European School of Design zu geben, noch der grüne Planungsdezernent Olaf Cunitz. Mike Josef von der SPD erbte nach der Kommunalwahl das Thema, nun sind die Liegenschaften aber zum CDU-Dezernenten Jan Schneider gewandert. An ihn gewandt sagt Weyland: "Nicht nur die Design-Schule hat eine gewaltige Last zu tragen, die Ankündigung, die Stadt wolle Alt-Sachsenhausen wieder schöner machen, hat auch Macher wie Steen Rothenberger oder Architekten wie Marie-Theres Deutsch ermutigt, ihren Weg weiterzugehen. Dieses Vertrauen in die Stadt sollte man nicht erschüttern – im Gegenteil, man muss solchen engagierten Bürgern die Hand reichen."

      journal-frankfurt.de/journal_n…sen-aufmoebeln-31249.html
    • Weiterer Beitrag zum Thema:

      Stadtgeflüster: Michael Guntersdorf könnte Alt-Sachsenhausen retten

      29.01.2018
      Er gilt als Experte für schwierige Aufgaben: Seit 2009 ist Michael Guntersdorf als Geschäftsführer der städtischen Dom-Römer GmbH für den Bau der neuen Altstadt zuständig. Jetzt ist er für eine neue Aufgabe im Gespräch. Und zwar könnte er eine neue Gesellschaft übernehmen, die um die Sanierung von Alt-Sachsenhausen kümmert.

      Guntersdorf ist sich jedoch noch nicht sicher ob er diese neue Herausforderung annehmen wird. „Ich warte erst mal die Oberbürgermeisterwahl ab“, (Anm.: 25. Februar 2018) sagte der Baufachmann. Er weiß, welche Aufgabe in Sachsenhausen auf ihn zukäme: „Dann hätte ich es mit allen einzelnen Grundstückseigentümern zu tun, was eine ganz andere Voraussetzung darstellt als auf dem Dom-Römer-Areal“, betonte der 67-Jährige. Er werde auch genau hinhören wie die Aufgabenstellung sein soll und welche Möglichkeiten ihm angeboten werden.

      fnp.de/lokales/frankfurt/stadt…n-retten;art51666,2891792


      Wäre gut, wenn diese frisch erworbene Expertise nicht einschläft und gleich weiter genutzt wird! Und zwar dort, wo Eile geboten ist. Mit weiteren Quartieren in der Kernaltstadt können wir allzu schnell wohl eh nicht rechnen; immerhin mit den Rathaustürmen.
    • Ich denke wenn man Sachsenhausen wieder attraktiver machen wollte müsste man im zentralen Bereich an der Alten Brücke anfangen. Hierzu ist der Rückbau der den Stadtteil zerstörenden Walter-Kolb Strasse notwendig. Dadurch würden große Flächen frei die für eine Wiederherstellung des zerstören Zusammenhangs zwischen der Frankfurter Altstadt nördlich des Main und den noch bestehenden Teilen südlich des Mains. Die Alte Brücke sollte verkehrsfrei werden (ähnlich wie die Alte Moldaubrücke in Prag). Der ehemals sehr pitoreske Teil der Sachsenhäuser Altstadt (Löhergasse, direkt am Ufer) könnte ebenso wiederhergestellt werden wie der zentrale Platz vor der Deutschordenskirche (besteht bis heute). Diese Maßnahme wäre entscheidend für die Entwicklung Sachsenhausens. Anbei eine historische Karte des Bereiches um die alte Brücke und ein Kartenbild der heutigen Situation.
      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…rt-Ravenstein1861-Bl8.jpg Karte des Umfeldes der alten Brücke (noch ohne Walter Kolb Strassendurchbruch der 60 er Jahre)
      schaut man sich dann diese Gegend auf Google Earth an erkennt man sofort die stadtzerstörende Wirkung. Hier müsste eine Stadtreparatur ansetzen.

      Links zu Bildern der Seite Altfrankfurt im betreffenden Bereich
      altfrankfurt.com/Stadtteil/Sachsenhausen/Loehergasse/
      altfrankfurt.com/Stadtteil/Sac…/Sachsenhausen_Main-0.htm
      altfrankfurt.com/Stadtteil/Sac…s_Zu_den_drei_Rindern.htm
      altfrankfurt.com/Stadtteil/Sachsenhausen/Mainufer/
      altfrankfurt.com/Stadtteil/Sachsenhausen/Ebbelwoi/
      altfrankfurt.com/Stadtteil/Sachsenhausen/Brueckenstrasse/
      altfrankfurt.com/Stadtteil/Sachsenhausen/Dreikoenigstrasse/
    • Prinzipiell ist die Idee zu begrüßen. Wenn ich auch den Wirbel der da immer mal wieder um " Alt-Sachsenhausen retten" gemacht wird nicht ganz verstehen kann. Die wirklich schönen, wertvollen Teile von Sachsenhausen wurden 1944, bzw. bei dem rigorosen Durchbruch der Elisabethen-/Walter-Kolb-Straße vernichtet. Auch in den Seitenstrassen steht nicht viel, klar wäre es toll die -vielleicht zwei Duzend- alten Häuser zu sanieren, ich verspreche mir aber nicht besonders viel davon.
    • Ich denke das man im Kern um die Alte Brücke anfangen sollte. Ein Rückbau der Walter-Kolbstrasse wäre eine Riesenchance für den gesamten Stadtteil. Der Verkehr müsste um Sachsenhausen herum geführt werden und nicht mehr durch das Herz des Stadtteils. Derzeit ist der Bereich vor der Alten Brücke eine unwirtliche städtebauliche Ödnis ohne jegliche Aufenthaltsqualität.Eine Rückgewinnung des historischen Strassenrasters wäre Vorraussetzung für einen Wiederaufbau einiger wichtiger Bauten und Bereiche.
    • Na gut, dann will ich mal gesprächig sein ;): Ich empfinde den präsentierten Zustand der Sachsenhauser/-hausener? (in meiner Heimat würde man sogar Sachsenhäuser sagen) Altstadt sehr gemischt. Es handelt sich hier ja nicht um eine vom demografischen Wandel gebeutelte nordosthessische Kleinstadt, sondern um das Zentrum eines beliebten Stadtteils einer wirtschaftlich enorm erfolgreichen Stadt. Dafür sehen die Ladeneinbauten und der Fassadenzustand tlw. wirklich aus, als sei hier seit den frühen Neunzigern nichts mehr passiert. Es gibt dort zweifellos schöne Häuser und dass sich so ein Bereich in einer Stadt wie Frankfurt so gut gehalten hat, ist ja per se auch etwas Schönes, aber die Zeit wirkt etwas stehengeblieben dort (liegt vielleicht auch an den nicht ganz aktuellen Fotos?).
    • @"Stadtfreund"
      Das sind völlig unrealistische Träumereien. Wer soll eine solche Verkehrsumbau-Maßnahme mit anschließender Teilrekonstruktion derzeit bezahlen? Zumal das einen Aufschrei geben wird bezüglich des Verkehrsproblems, dass danach entstehen wird. Und, wenn man die Walter-Kolb-Straße zurückbauen würde, müsste man die an dieser stehenden Hochbauten gleich auch abreißen, weil sie sich mit einer künftigen kleinteiligen, altstadtgerechten Altstadtbebauung (sofern das gewünscht ist) nicht vertragen. Das wären Stadtumbau-Maßnahmen in beinahe schon Haussmannschen Dimensionen. Dafür wird man derzeit keine Mehrheiten in Frankfurt finden.

      @"Erbse"
      Du wünscht Gespräche zum Thema. Doch diese sind in der Vergangenheit schon zu Genüge getan worden. Ich erinnere mich, dass ich vor sicherlich 20 Jahren auf einem städtischen Termin über die Aufwertung Sachsenhausens war. "Wir reden nicht nur, sondern wollen die Sache jetzt real angehen", hieß es damals. Seinerzeit wurde von einer Neugestaltung des Frankensteiner Platzes gesprochen. Diese ist nun vor ca. 2 Jahren erfolgt, wenn auch nicht sehr stark bemerkbar. Es wurde von einer Begrünung und Verschönerung der Elisabethenstraße gesprochen. Diese erfolgt nun gerade. Nach 20 Jahren.
      Die aktuellen Probleme Alt-Sachenshausens wurden in diesem BFF-Bericht 2014 dokumentiert. Einige dieser Probleme sind mittlerweile gelöst (Große Rittergasse 88 ist saniert, das Pflaster vor dem Kuhhirtenturm ist ausgebessert, die Elisabethenstraße wird begrünt, die Situation am Frankensteiner Platz ist etwas verbessert). Andere Probleme bestehen fort (Gorjel-Schwenker ist weiterhin leerstehend und vom Abriss bedroht, das Nebengrundstrück zum Gorjel-Schwenker-Areal ist weiterhin eine Brache, Große Rittergasse 75 ist immer noch ohne rekonstruiertes Obergeschoss, da das Konzept des Eigentümers wohl ohnehin nur an Gastronomie im Erdgeschoss interessiert ist, der Paradieshof steht weiterhin leer). Man hat es hier mit vielen Eigentümern zu tun. Viele sind desinteressiert bzw. nur am schnellen Geld durch Kneipenpacht interessiert. Die Stadt hat nicht das Geld, allen beratungsresistenten Eigentümern ein Abkauf- und Sanierungsangebot zu unterbreiten. So wird weiter herumgewerkelt, bis es für manche Eigentümer plötzlich ganz lukrativ wird, zu investieren. Bloß, wenn nicht in dieser Niedrig-Zins- und Wohnungsnot-Phase, wann dann?
    • Interessanter Beitrag Heimdall!
      Es wird ja deutlich dass hier viel Klein-Klein gemacht wurde.
      Ich denke dort braucht es vor allem ein effektives Quartiersmanagement. Jemand der eine übergreifende Idee entwickelt und auch für deren Umsetzung sorgt. In enger Abstimmung mit den Anliegern. Insofern ist der Vorschlag mit der Dom Römer Gesellschaft schon sehr sinnvoll.
    • Verkehr ist tatsächlich der große Knackpunkt, an dem auch bei einem eventuell vorhandenen politischen Willen alles scheitern würde. Die Verkehrsströme die die Alte Brücke, sowie Elisabethen- und vor Allem Walter-Kolb-Straße nutzen bekommt man nicht so einfach aus Sachsenhausen raus, Alternativen existieren schon heute so gut wie keine.
      Es wäre aber schon riesige Aufwertung, den Straßenraum selbst und den Platz an der Deutschordenskirche attraktiver neu zu ordnen, und die furchtbaren flankierenden Flachdachklötzer durch Neubauten zu ersetzen die bei Architektur und Traufhöhen zumindest das gründerzeitliche Umfeld aufgreifen, in der Nähe von Rittergasse bzw ehemaliger Schellgasse aber auch gerne einen harmonischen Übergang zu den erhaltenen Altstadtresten vermitteln.
    • Bin gestern nochmal kurz nach "Alt"-Sachsenhausen gelaufen um ein paar Bilder zu machen:

      Die Paradiesgasse:



      Außer dem Kuhirtenturm ist hier rein gar nichts Altes.....

      Die Kleine Rittergasse, rechts das gelbe Fachwerkhaus ist der einzige Altbau der Straße:





      Auch hier sind alles Nachkriegsbauten:



      Besser sieht es in der Klappergasse aus, allerdings sind auch hier ca. 40% Neubauten:





      Höhepunkt der Straße /des Viertels, das gotische Steinhaus:



      Und nochmal die Klappergasse:





      Fazit:

      Was man hier groß an "Altbauten sanieren" will erschließt sich mir nicht.... Allerdings könnte man die Klappergasse sehr wohl als schönen Altstadtstraßenzug wiederherstellen.