Landau in der Pfalz

  • Schöne Meldung aus dem pfälzischen Landau: Eine seit dem Zweiten Weltkrieg eingelagerte Statue, welche den bayerischen Löwen mit dem mittelalterlichen Landauer Stadtwappen darstellt, wurde wieder an ihrem ursprünglichen Platz beim Zutritt zum Kreuzgang des ehem. Augustinerklosters angebracht. :applaus:


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    Auch Bürgermeister und Baudezernent Dr. Maximilian Ingenthron zeigt sich angetan vom neuen/alten Fassadenschmuck des Stadtbauamts. „Natürlich begrüße ich es, dass der Löwe dorthin zurückgekehrt ist, wo er hingehört“, so der Bürgermeister. „Die Figur wertet das Stadtbild in diesem Bereich weiter auf – ein sichtbares Zeichen und positives Signal zugleich auch für die anstehende Sanierung der Königstraße. Ich hoffe sehr, dass es gelingen wird, noch so manches dekorative Kleinod wieder an seinen angestammten Platz im Landauer Stadtgebiet zurückzubringen.“


    Im II. Weltkrieg eingelagert: Löwen-Figur kehrt an ihren angestammten Platz an der Fassade des Landauer Stadtbauamts zurück

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

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  • In der Landauer Salzhausgasse 2 wird derzeit ein barockes Gebäude von 1719 saniert und im Frühjahr 2018 bezugsbereit sein.


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    Oberbürgermeister Thomas Hirsch machte sich jetzt vor Ort ein Bild vom Fortschritt der Sanierungsarbeiten. „Es ist faszinierend zu sehen, wie die Firma mit der Jahrhunderte alten Bausubstanz umgeht“, zeigte sich der Stadtchef im Gespräch mit Rolf Fuhrman, dem Geschäftsführer des renommierten Denkmalspezialisten, beeindruckt. Die Liebe zum historischen Detail werde beim Blick in die einzelnen Stockwerke des Gebäudes in der Salzhausgasse sichtbar, so Hirsch. Grund zur Freude gab es für Investor und städtische Denkmalpflege, als bei den Arbeiten ein zuvor verborgener Torbogen zum Vorschein kam. Dieser soll das geplante Ladengeschäft im Erdgeschoss des Gebäudes noch attraktiver machen.


    Landau: Aus dem Dornröschenschlaf erwacht – Denkmalgeschütztes Haus in der Salzhausgasse wird saniert

    In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.


    Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

  • Als großer Fan historischer Architektur in einer Stadt, die für ihre (für eine Provinzstadt) außergewöhnlich prächtige und sehr gut erhaltene Ringstraße bekannt ist, möchte ich mich auch endlich an diesem Forum beteiligen. Und mit eben dieser Ringstraße fange ich auch an:


    Am Landauer Westring wurde ohne großes Aufhebens und bisher ohne mediale Wahrnehmung ein Neubau in historistischer Formensprache errichtet, der sich seinen Nachbargebäuden anpasst: https://www.rheinpfalz.de/loka…el/es-geht-auch-um-schoen

  • Danke für den Hinweis. Ein - bis auf die Blechgauben - wunderbar anzusehender Neubau.
    Hier sind nämlich ein paar weitere Ansichten zu sehen.


    Wäre schön, wenn du Bilder machen und hier einstellen könntest/würdest, Kurpfalz.

    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • In Landau zeichnet sich ein größeres innerstädtisches Bauvorhaben ab. Der 1964 eröffnete Kaufhof-Komplex kann nicht mehr saniert werden und soll abgerissen werden (Die Rheinpfalz). Direkt gegenüber dem Hauptbahnhof gelegen bildet er ein Eingangsportal, wenn auch kein schönes, für Besucher der Stadt (Foto im Zeitungsartikel). Bis 2024 soll das Neubauprojekt abgeschlossen sein.



    Quelle: Archiv der Rheinpfalz


    Weiß jemand, welches Gebäude dort früher stand?


    PS: Ich habe noch ein Foto des Baus gefunden:



    Quelle: Stadtarchiv Landau

  • Das Ergebnis des Architekturwettbewerbs für den Neubau des Kaufhof-Gebäudes steht fest: Siegerentwurf mit Turm anstelle von Kaufhof-Bau (weiterer Artikel ohne Bezahlschranke) - eine typische moderne Rasterfassade, immerhin etwas abwechslungreicher gegliedert als der Neubau der lokalen VR-Bank und mit einem in der Visualierung ganz ansprechend wirkenden Eckturm.


    Zwei interessante Neubauprojekte schließen Baulücken entlang der Waffenstraße am westlichen Rand der Altstadt: Diese Baulücke gegenüber dem Altbau des Otto-Hahn-Gymnasiums wird durch einen Neubauriegel geschlossen, dabei wird auch ein verfallener Altbau saniert (auf der Seite des Architekturbüros: Moser-Carré).


    In einem weiteren Neubauprojekt entsteht ein Eckbau zur Reiterstraße auf dem Gelände einer ehemaligen Ziegelbrennerei (deren markanter Schornstein erhalten bleiben soll), weiterhin wird hier ebenfalls ein Altbau saniert (das Gebäude der Schreinerei, die zuletzt das Gelände genutzt hat): Projekt Reiterstraße


    Beide Neubauprojekte wollen sich bewusst der gründerzeitlichen Umgebung harmonisch anpassen, das gelingt meiner Meinung nach mit der Fassadengestaltung des Eckbaus zur Reiterstraße deutlich besser, trotz der auch hier vorgesehenen überdimensionierten Dachgauben, die gerade in Landau allgegenwärtig sind.