Rothenburg ob der Tauber

  • Es ist ein Stück altes Lebensgefühl, was da abgebrannt ist. Ewig schade. Weiß nicht, ob das Gebäude heutzutage einen besonderen touristischen Nutzen haben kann, es liegt doch weit außerhalb, und Städtetouristen hatschen nicht gern so weit. Ehrlich gesagt scheint es mehr als Lokal für die Menschen vor Ort aus, und da gibt es wohl nicht mehr so viel, überhaupt solche, die Zeit und Muße haben. Ein typisches Lokal für Menschen um 1900, die solches hatten und einfache Dinge zu genießen verstanden bzw in Wandervogelbewegungen organisiert waren. Die paar Qualitätstouristen, die länger in Rothenburg weilen und sich Zeit für solch schöne Erkundungsausflüge nehmen, vermögen so ein Lokal nicht mehr zu füllen.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • (...) hoffen wir, dass keine "moderne" Bausünde dort abgeladen wird! (...)

    Diesen Gedanken hatte ich auch, wagte ihn jedoch nicht auszusprechen (Warmer Abriss wegen Neubauplanung). Sollte es derartige Pläne geben, wird sich aber hoffentlich genügend Widerstand dagegen formieren. Rothenburg ob der Tauber hat ja einen überregional guten Ruf als historische Märchenstadt.

  • Ja, wenn der Hang nur zuwächst, wäre das noch das kleinere Übel. Wenn ein Grundeigentümer die "Gunst der Stunde" nutzen will, um Pseudo-Bauhaus-Mehrfamilienhäuser dort hinzuknallen, kommen wir vielleicht dem Grund des Brandes näher. Ich hoffe natürlich auf eine äußere Rekonstruktion und Wiederbelebung des Gebäudes.

  • Rothenburg ob der Tauber 1954



    Man erkennt sehr gut den Zustand der Gebäudesubstanz der Nachkriegszeit, vereinzelt auch noch Brachen.

    Die heute farbigen, instand gesetzten Fassaden können jedoch im Vergleich zum damaligen Stadtbild im Detail nicht darüber hinwegtäuschen, dass auch das romantische Rothenburg seither von mangelndem oder fehlendem Gestaltungswillen in Form von Vereinfachungen heimgesucht wurde und Verluste hinnehmen musste. Insbesondere die für Rothenburg heute auffällige Vernachlässigung der Fensterthematik (Versprossung, Fensterläden) wird bei genauer Betrachtung deutlich. Rothenburg lebt seither noch mehr von seiner Stadsilhouette und seiner prächtigen Stadtbefestigung, also den Türmen und Toren. Der profane Hausbestand wurde dabei nach 1945 bis heute leider teilweise vernachlässigt. Es ist nur eine These: Letzteres könnte mit den vereinfachten Neubauten infolge der großflächigen Zerstörungen im Bereich der Altstadt zusammenhängen. Die abschnittweise zu standardisierten, neuen Fassaden des Wiederaufbaus sind im Rückblick für ein Stadtbild wie das von Rothenburg aus heutiger Sicht eigentlich unzureichend und bedürfen der Nachbesserung. Zum Nachteil könnten sich diese Neubauten mit ihren gestalterischen Vereinfachungen allerdings auch auf den unzerstörten Bestand in den Jahren nach dem bei 2.Weltkrieg bei anstehenden Erneuerungsmaßnahmen ausgewirkt haben. Bei eingehender Betrachtung gewinnt man den Eindruck, dass der Stil des Wiederaufbaus dabei sogar maßgeblich wurde.

  • Ein kleiner Einblick in die aktuelle Gemütslage von manchem Innenstadtbewohner:



    Quote

    Viele Rothenburger Altstadt-Bewohner haben’s nicht leicht, sie wohnen im Denkmal: Die Stadt regelt das Erscheinungsbild der Häuser so genau, dass Sanierungen für die Besitzer oft teuer und umständlich sind. Die Altstadt verliert immer mehr Einwohner, stattdessen zieht man ins Neubaugebiet. Viele ärgert zudem, dass die strengen Regeln für Investoren nicht zu gelten scheinen. Die Rothenburger Altstadt steht vor Wahl: Historische Kulisse oder Heimat für die Bewohner?

    Eine strenge Regelung (Gestaltungssatzung) ist an und für sich eine gute Sache, gerade wenn für viele Häuser kein "amtlicher" Denkmalschutz greift (obwohl das im Beitrag etwas missverständlich ausgedrückt wird), und der befragte Altstadtbewohner sagt auch, dass er grundsätzlich auch einverstanden ist, aber seinen Verdruss kann ich auch nachvollziehen, wenn dann für Investoren drumherum Ausnahmen gemacht werden...

  • Ich kann hier bloß die Ausnahme für die Investoren nicht erkennen. Die Neubauten scheinen ganz gut zu Rothenburg zu passen.

  • Es ist die Frage, ob man eine derartige ahistorische Verdichtung peripherer Altstadtgebiete will. Und der Abriss des alten Stadels war wohl auch nicht so ohne. Ich finde, man sollte eine Stadt wie Rothenburg nach Möglichkeit belassen, wie sie ist. Mit ihren Brachen in den Hinterhöfen.

    wohnt Tilman Hamel eigentlich überhaupt in der "richtigen" Altstadt oder im Wiederaufbaugebiet?

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Ja so wie es aussieht wohnt er in der im WK 2 zerstörten östlichen Altstadt, in der Galgengasse. Hier blieb wirklich nichts mehr stehen... Auch die Umgebunjg alles ab 1950ff


    Zu den geplanten Neubauten: ja die sehen wirklich furchtbar aus gerade im Detail. Klar sie haben Satteldach und Sprossenfenster, es wirkt aber alles so aufgesetzt und wie nicht gekonnt. Insbesondere die Giebel sind verfehlt...

  • Ich finde trotzdem die Argumentation des Bürgermeisters sehr wichtig: welche Zukunft soll eine Stadt haben, wenn immer mehr Leute wegziehen und sie langsam ausstirbt? Selbst wenn Rothenburg als Freilichtmuseum bei gleichzeitiger Bewahrung der gesamten Bausubstanz finanziell überleben könnte, was ich bezweifle, dann wäre es doch schließlich keine lebendige Stadt mehr und hätte seine Seele verloren... eine Stadt lebt nicht nur von ihren Häusern, sie lebt auch von den Leuten. Von daher finde ich die Strategie, Leute mithilfe von Neubauten in die Stadt, vor allem in peripherere Gebiete, zu locken, schon richtig. Über die Architektur kann man sicher streiten, aber eine Nachverdichtung der Hinterhöfe, zumal in nicht ganz zentralen Bereichen, ist doch nichts Schlechtes. Es ist halt eine Gratwanderung.

    Was die Frage der Fenster betrifft: erstens scheinen mir die Bestandsfenster in diesem Fall noch nicht in so schlechtem Zustand, dass sie unbedingt ausgetauscht werden müssen und zweitens finde ich das Vorgehen der Stadt mit einer genauen Gestaltungssatzung absolut richtig; es ist halt mal so, dass Leben in einem Denkmal bis zu einem gewissen Grad "Leben für das Denkmal" bedeutet und wenn die Gestaltungssatzung bei Fassaden an der Straße selbst bei Nachkriegsbauten zweiflügelige Fenster vorsieht, dann sollen diese bitteschön bei einer Erneuerung auch so eingebaut werden, selbst wenn es mehr kostet. Ich hab in meiner Wohnung in einem Jugendstilhaus auch schon ein paar Fenster ausgetauscht, das letzte Mal habe ich für ein einziges dreiflügeliges Holzfenster mit Oberlichte über 6000 € bezahlen müssen, was für mich sehr viel Geld ist... wenn der Denkmalschutz nicht darauf bestehen würde, hätte man auch Plastikfenster mit weniger Sprossen einbauen können, was sehr viel billiger gekommen wäre. Aber ich finde das Bestehen auf Holzfenstern mit originaler Sprossierung absolut richtig und viel schöner und zahle deswegen gerne mehr. So ein Fenster tauscht man aber halt auch nur dann aus, wenn es unbedingt sein muss und belässt das alte drin, solange es irgendwie geht.

    "In der Vergangenheit sind wir den andern Völkern weit voraus."

    Karl Kraus

  • für ein einziges dreiflügeliges Holzfenster mit Oberlichte über 6000 € bezahlen müssen

    Das muss man sich allerdings auch leisten können.

    Es wäre von Seiten der Stadt und des Denkmalschutzes eigentlich erforderlich, die Förderung solcher Maßnahmen drastisch zu erhöhen. Mindestens 50%, wenn nicht überhaupt die Mehrkosten gegenüber einem üblichen Fenster sollten übernommen werden. Dann entsteht daraus natürlich eine gesellschaftliche Diskussion. Ist es der Allgemeinheit, die von einem schönen Ortsbild profitiert, wert, dieses auch mit Hilfe von Steuergeldern zu fördern?

  • Ich halte eigentlich das mit den "sterbenden" Städten für leere Getue. Warum soll sich für den Rothenburger Denkmalbestand irgendetwas zum Positiven wenden, wenn bisherige Brachflächen bebaut werden? Letztlich handelt es sich um einen Ausfluss des blindwütigen Wachstumskultes. eine stadt wie Rothenburg kann einfach nicht aussterben, das ist albern. Und so gesichtslose Klotze, die der FWLH völlig zurecht kritisiert hat, haben da nichts zu suchen. Nachverdichtung kann man sich woanders überlegen, hier ist sie fehl am Platze.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Naja oft geht die Kalkulation beim Denkmalbestand so: Das Denkmal ist nicht ausbaubar aber teuer, also finanziert man quer, weil es ein größerer Grundstückskomplex ist und baut hinten einen modernen großen Wohnklotz und das Denkmal saniert man dann in ein Schmuckstück. Ist in diesem Fall wohl nicht so, habe ich aber schon hundertfach so gesehen.

  • Natürlich gibt es diese Konstellation, und man kann nichts über einen Kamm scheren. Wenn ein wichtiges Gebäude gerettet werden soll, kann man manches in Kauf nehmen. Und natürlich kann Verdichtung auch erstrebenswert sein.

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Warum soll sich für den Rothenburger Denkmalbestand irgendetwas zum Positiven wenden, wenn bisherige Brachflächen bebaut werden?

    Weil wieder Leute in die Stadt geholt werden, die diese dauerhaft beleben (nicht nur Touristen) und das Sozial- und Wirtschaftsgefüge am Laufen halten, womit dann wieder der Denkmalbestand in Schuss gehalten werden kann*. Eine Stadt ist eben auch eine Gemeinschaft, nicht nur ein Museum, und die Häuser und Straßen sollten von der Bevölkerung mit Leben gefüllt werden. Zu sozialistischen Zeiten im Ostblock mag es funktioniert haben, dass man Städte ein halbes Jahrhundert lang nicht renoviert hat, die Leute hatten nicht, wohin zu gehen. In einer Wohlstandsgesellschaft aber hauen die Leute ganz schnell woanders hin ab, wenn ihnen der Lebensstandard oder irgendwelche Umstände nicht passen. Venedig ist natürlich ein ganz ähnlicher Fall, es gibt dazu auch ein interessantes Buch von Salvatore Settis: Wenn Venedig stirbt (Se Venezia muore).


    * Eine Zeitlang finde ich es durchaus reizvoll, wenn Städte Patina ansetzen, aber irgendwann ist es vielleicht doch mal nötig, was zu reparieren...

    "In der Vergangenheit sind wir den andern Völkern weit voraus."

    Karl Kraus

  • Na ja, worin besteht der Nutzen von zusätzlichen Bewohnern? Irgendwelche Kommunalabgaben, aber macht das das Kraut wirklich fett? mE ist das alles ein wenig milchmädchenhaft. Wachstum um jeden Preis. Steht Rothenburg denn so leer? Und wieso profitieren Altbauten, wenn Leute in Neubauten ziehen? Glaubst, dass die alle im Stadtzentrum einkaufen bzw dort essen gehen? Eher werden sie in irgendwelche Supermärkte fahren, wie es Otto N eben so macht. Daneben stehen ja auch Passiva - Verkehrsaufkommen, Energieverbrauch, ökolog. Kosten... Langfristig haben sich viel eher Konzepte des Gesundschrumpfens bewährt.

    eine Stadt ist kein Museum - so Mottenkistenphrasen sagen normalerweise Leute, die alles andere als Stadtbildfreunde sind. Das hat man vorgebracht, um einen ordentlichen Wiederaufbau zu verhindern. "Strassen und Plätze mit Leben füllen"... das kann man in Zeitz vorbringen, wenn du schon den Ostblock erwähnen willst, aber in R. ist das doch geradezu grotesk. Droht R. etwa zum Ostblock zu werden? Erreicht man "Belebung" mit Zunahme des Individualverkehrs? Mit einer Wohn- oder Siedlungsstruktur, die überhaupt nicht zum Ort passt? Wirst du nächstens die Errichtung von Plattenbauten hinter alten Fassaden befürworten?

    Augustinus (354-430) - Zweiundzwanzig Bücher über den Gottesstaat
    14. Buch 9. Kapitel
    Der Staat oder die Genossenschaft der nicht gottgemäß, sondern nach dem Menschen wandelnden Gottlosen dagegen, die eben infolge der Verehrung einer falschen und der Verachtung der wahren Gottheit Menschenlehren anhangen oder Lehren der Dämonen, er wird von den bezeichneten verkehrten Gemütserregungen geschüttelt wie von Fieberschauern und Stürmen.

  • Na geh, von Wachstum hab ich nirgends geschrieben, sondern von Aufrechterhaltung der Bevölkerung und der Sozialstruktur. Es geht nicht um zusätzliche Bewohner, es geht erstens darum, den schon stattgefundenen Wegzug zu kompensieren und zweitens Anreize zu schaffen, dass es nicht zu großem weiterem Wegzug kommt, z.B. von jungen Familien, die Platz brauchen.

    Ich finde allgemein, dass eine Stadt Leute braucht, die dort wohnen, sich mit der Stadt identifizieren und sich einbringen, damit sie lebendig bleibt. Die Bewohner der Neubauten werden sicher auch die Dienste von Geschäften, Wirtschaften und Handwerkern in der Altstadt in Anspruch nehmen, das hat schon seine Effekte.

    Langfristig haben sich viel eher Konzepte des Gesundschrumpfens bewährt.

    Gibt es dafür Beispiele, dass alte Städte signifikant an Bewohnern verloren haben und trotzdem ihr bauliches Erbe dauerhaft wohlbehalten über die Zeit retten konnten?

    Und die Masche mit dem Ostblock...

    Das ist keine Masche, sondern Realität. Ich kenne viele Beispiele von kleinen Städten und Dörfern in Rumänien, in denen inzwischen viele Häuser leer stehen, weil die jungen Leute entweder in die größeren Städte oder gleich in den Westen gezogen sind. Die westlichen Städte, auch Wien, sind voll mit solchen Leuten, die auf der Suche nach Arbeit oder einem höheren Lebensstandard ihre alte Heimat verlassen haben. Da heißt Gesundschrumpfung, dass noch ein paar alte Hansln mühsam ihr Dasein fristen und alle jungen Leute weg sind. Ob du oder ich eine halbverlassene Kleinstadt romantisch finden oder nicht, ist dabei nicht die Frage, solange eine Mehrheit der jungen Leute dies anders sieht und wegzieht. Irgendwann hast du nämlich das Problem, dass selbst lebenswichtige Geschäfte nicht mehr in der Altstadt zu finden sind, weil nicht mehr genügend Kundschaft da ist und die Bewohner mit dem Auto woanders hinfahren müssen, um sich ihr täglich Brot zu kaufen. Das ist z.B. bereits heute in gar nicht so wenigen bayrischen Landgemeinden der Fall, dass es kaum mehr Bäckereien oder Ärzte gibt. Wenn du da kein Auto hast, bist du aufgeschmissen.

    Das soll jetzt natürlich absolut nicht heißen, dass ich für die uneingeschränkte Modernisierung von Altstädten bin, um Gottes willen; aber um gewisse Kompromisse wird man nicht herumkommen und eine totale Musealisierung, vor allem von peripheren, weniger bedeutenden Bereichen, wird man nicht durchsetzen können. Das Leben fordert seine Rechte ein, auf die eine oder andere Weise.

    "In der Vergangenheit sind wir den andern Völkern weit voraus."

    Karl Kraus

  • Überhaupt die Vorstellung, dass Nachverdichtung schlecht ist, ist historisch gesehen unüblich. Die größten Städte hätten sonst ja noch ihre mittelalterlichen landwirtschaftlichen Flächen im Zentrum, oder Stadtzentren wären immer noch nur zwei bis drei Stockwerke hoch. Gesunde Städte kennen eigentlich kein Gesundschrumpfen, schaut mal Detroit an, da wird kräftig gesund geschrumpft, um die Ausgaben in den Griff zu bekommen. Sind trotzdem pleite gegangen und sieht furchtbar aus da.

  • Beide Seiten kann ich verstehen! Natürlich sind die Garagen nicht wirklich erhaltenswert, aber ich sehe das Bauvorhaben dennoch kritisch weil mir die Neubauten für Rothenburg viel zu billig erscheinen. Für diese Traumstadt muss man einfach allerhöchste Ansprüche haben in Sachen Fassadenqualität die selbst teilweise die Nachkriegsbauten nicht erfüllen. Deshalb: ja ich wäre auch für eine Nahverdichtung, nur eben muss sie auch wirklich qualitativ hochwertig sein!