Wuppertal - Pavillon in Hochbarmen

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    • Wuppertal - Pavillon in Hochbarmen

      Aus der einstigen Bedürfnisanstalt unterhalb des Toelleturms in Wuppertal-Barmen (Quartier: Lichtenplatz, Eisenlohrstraße) ist seit Anfang Mai 2017 ein schickes Eiscafé geworden.

      Das Gebäude stammt aus der Zeit um 1910 und steht unter Denkmalschutz. Schön, dass es eine derartige Aufwertung erleben durfte und sein Bestand somit gesichert ist, denn lange Zeit drohte gar der Abriss. So aber zieht das neue Eis-Café auf dem schönen urbanen Schmuckplatz rund um den Toelleturm zahlreiche Besucher an.

      Die beiden Bilder zeigen den Zustand des Pavillon im Wandel der Zeiten: 2017 und 2013.

      Wuppertal-Barmen (Lichtenplatz), Eisenlohrstraße im Mai 2017:


      Wuppertal-Barmen (Lichtenplatz), Eisenlohrstraße im Juli 2013:
      Für weniger Ideologie!
    • Ich vermute, dass die geschwungenen Gegenstreben aus optischen Gründen entfernt wurden. An der Seitenwand wurden als Konzession an die neue Nutzung Öffnungen ausgebrochen. Die Ansicht über Eck hätte eigenartig ausgesehen, wenn an der Giebelseite die Gegenstreben erhalten geblieben wären.

      Ich bin ja sehr für die Erhaltung von Originalsubstanz, aber hier war es eindeutig eine optische Verbesserung.




      (Edit. 2 Std. später: ich hatte zu wenig genau hingeschaut; sieh die nächsten beiden Beitäge)
    • Dieser Begründung kann ich nicht ganz folgen.
      Man hat in der Mitte der Seitenwand zwei Fenster mit nach außen klappbaren Fensterläden/Preistafeln eingebaut. Aber dafür musste man doch diese gebogenen Streben nicht entfernen. Weder an der Seite, noch an der Giebelwand.

      Sind da eigentlich noch immer Toiletten in dem Häuschen? Oder weshalb wurde das Schild mit der Aufschrift "Herren" nicht entfernt? An der Tür steht, wenn ich das richtig sehe, "Zutritt nur für Personal".
    • Du hast recht, Neußer, da habe ich offensichtlich zu wenig genau hingeschaut (die Seite "Abload" widert mich dermassen an, dass ich die Bilder dort jeweils nicht vergrössere). Somit ist es mir auch unverständlich, weshalb man die geschwungenen Gegenstreben entfernt hat. Es sieht jetzt aber trotzdem besser aus, weil die Wände nun mehr Ruhe ausstrahlen. Die Parallelität mit den geschwungenen Streben im Giebelfeld war irgendwie zu viel - Historismus eben ;) .