Sonstige Potsdamer Meldungen

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    Die Abstimmung für das Gebäude des Jahres 2018 ist geöffnet! Abstimmungsende ist am 15. November 2018. Bitte gebt bis dahin Eure Stimme ab.

    • Das Original von National Geographic gibbet hier:

      traveler.nationalgeographic.co…inations-rated/intro-text

      Der Index wird aus verschiedenen Größen gebildet und bildet nicht nur historische Architektur ab.

      Germany: Potsdam historic areas

      Score: 80

      "The imprint of Soviet life is rapidly disappearing and excellent restoration work is succeeding it; Potsdam is assuming its deserved place as one of Germany's most important cultural centers. Potsdam is well on its way to a sustainable future."

      "Potsdam, easy to reach with public transport from Berlin, has a great deal of history to tell and historic buildings to show."

      "The Lenne landscapes are a breath of air—well managed and delightful."

      Erstaunlich wie viele verschiedene Potsdam threads es hier gibt, diesen könnte man eventuell mit dem "über Potsdam" zusammenlegen, falls das technisch geht.
    • "National Geographics" schrieb:

      "The imprint of Soviet life is rapidly disappearing and excellent restoration work is succeeding it; Potsdam is assuming its deserved place as one of Germany's most important cultural centers. Potsdam is well on its way to a sustainable future."


      Das stimmt natürlich, besonders wenn man an die Gegend um den Neuen Garten denkt.

      Mein Wunsch:

      "The imprint of WWII and SED is rapidly disappearing."
      "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
      Friedrich der Große
    • Komische Liste. Wenn es nach vielen von uns ginge, dürften Städte in Amerika und Ozeanien wahrscheinlich gar nicht erst antreten - die beiden sollten sich besser auf intakte Naturräume beschränken. Ein gut konserviertes, historisches Stadtbild kann in vielen Fällen kaum ausschlaggebend gewesen sein. Dem aufmerksamen Leser entgeht auch nicht die seltsame Mischung aus Anglozentrismus - man beachte nur die Zahl der Nominierungen aus dem englischsprachigen Raum - und "affirmative action" - unbedingt für die Quote auch ein paar Nicht-Westler anführen -, die zu diesem Ranking geführt hat.
      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • Wenn in Potsdam weiter so rekonstruiert wird wie hier



      (Schopenhauerstraße 26, Bild von Maximus aus diesem Potsdam thread)

      wird Dein der ranking-Seite von National Geographic entnommener Wunsch dass the imprint of WWII and SED is rapidly disappearing sich eines Tages in die Wirklichkeit umsetzen, Sagebiel. :engel:

      Unter den Befragten waren nicht nur Reisebureauleute sondern auch eine Grosszahl von architekturkundigen und speziell in traditioneller Architektur bewanderten Experten. Die 6 Kriterien lauteten:

      - environmental and ecological quality;
      - social and cultural integrity;
      - condition of historic buildings and archaeological sites;
      - aesthetic appeal;
      - quality of tourism management;
      - and outlook for the future.



      Sicher wuerde jeder von uns eine andere Liste aufstellen, vielleicht auch mit anderen Kriterien, und nicht in jeder wuerde Potsdam Platz 8 einnehmen. Wenn es Euch interessiert welche Staedte weltweit zur Auswahl standen (einige hoechst erstaunlich) und wie sie abschnitten koennt Ihr sie hier sehen.

      Ich jedenfalls sage Potsdam Herzlichen Glueckwunsch. :blumen:

      -
    • Das mit der HlGeist Kirche wird wohl nichts mehr werden, da die Stelle überbaut ist (übrigens nicht mal so schlecht, die alten Umrisse blieben gewahrt).
      Das alte Burgviertel besteht ohnehin nicht mehr.
      Wichtiger wären mE das Palais Barberini, die Bauten in der Schlossstraße und Fr.Ebert Straße, Hotel zum Einsiedler, alte Kommandatur (Attika-Statuen erhalten!), 8 Ecken-Kreuzung, und der herrliche Eckbau zur Yorckstraße (an Stelle des grindigen Hochhauses).
      Dann könnte sich Potsdam wieder sehen lassen.
      Aber das wird nichts. Schon das Schloss erscheint mir fraglich. Erkennbar ist nur der politische Wille, die Sache in die Länge zu ziehen.
      Schade, denn nach der Wende ist ganz im Stillen eigentlich viel gelungen.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • "Sagebiel" schrieb:



      Plattner-Spende von 265 000 Euro für Stibadium-Sanierung übergeben.



      Der Denkmal-Tag ist noch nicht vorbei und hier schon mein Prachtstück für die aphler:














      Mehr dazu:

      de.wikipedia.org/wiki/Botanisc…ekturen_im_Paradiesgarten
      "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
      Friedrich der Große
    • Re: Periphere Potsdamer Meldungen

      @Sagebiel

      Die Vasen sehen wieder besonders schön aus. Ich habe in der letzten AD-Ausgabe und überhaupt das erste Mal davon gelesen. Wenn ich mir Deinen interessanten Link ansehe, dann kann man auch den Zustand von vor der Teilrekonstruktion ansehen. Potsdam ist für mich die Stadt der kleinen und großen Wunder.

      Bis dato war ich nocht nicht beim Stibadium, obwohl ich laut Gartenplan anscheinend daran vorbei lief.... Ich muss endlich wieder einmal hinauf ins schöne Potsdam!
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Merkel, Krieg und Denkmalschutz“!

      Treffendes Lied über deutsche Architektur!
    • Etwas anderes, ein Video über die russisch orthodoxe Kirche Alexander Newski:

      Jubiläumsgottesdienst - Alexander-Newski-Gedächtniskirche feiert 180. Geburtstag

      Die Russisch-Orthodoxe Alexander-Newski-Gedächtniskirche hat am Sonnabend ihr 180-jähriges Kirchjubiläum gefeiert. Mit einem Festgottesdienst ganz nach russischer Tradition würdigte die Gemeinde das langjährige Bestehen. Auf Anordnung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. war sie 1829 für die aus Russland stammenden Soldaten errichtet worden. Seit vielen Jahren wird die Gedächtniskirche für Gottesdienste und Besichtigungen genutzt.


      potsdamtv.net/Stadtleben/Jubilaeumsgottesdienst-8539.html
    • Re: Periphere Potsdamer Meldungen

      Merkel eröffnet Villa Schöningen

      Stadt und Land veranstalten Bürgerfest auf Glienicker Brücke / Gedenken für Opfer der DDR-Diktatur

      Berliner Vorstadt - Der Fall der Mauer vor zwanzig Jahren wird in Potsdam an der Glienicker Brücke gefeiert: Am Sonntag, dem 8. November, wird Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) das neue Freiheitsmuseum in der Villa Schöningen eröffnen. Dies teilte die Tourismusmarketing Brandenburg GmbH (TMB) gestern mit. Am Dienstag, dem 10. November, veranstalten die Stadt Potsdam und das Land Brandenburg ein Bürgerfest auf der Glienicker Brücke. Das gab die Staatskanzlei gestern bekannt.
      Zur Eröffnung der Villa Schöningen, die in den vergangenen Monaten von den Eigentümern – Springer-Vorstandschef Mathias Döpfner und Bankier Leonhard H. Fischer – restauriert und zu einem Privatmuseum ausgebaut wurde, wird hochrangige Politprominenz erwartet. Neben Bundeskanzlerin Merkel sollen auch der frühere US-Außenminister Henry Kissinger und der polnische Außenminister Radoslaw Sikorski sprechen, so die TMB. Erwartet würden 500 geladene Gäste. ...



      http://www.pnn.de/potsdam/231204/\r
      www.pnn.de/potsdam/231204/
    • Re: Periphere Potsdamer Meldungen



      So sah sie vorher aus.

      Wirklich toll, was der Döpfner da geleistet/bezahlt hat und es ist auch sehr löblich, daß er die Villa nicht privat nutzt, sondern ein Museum und ein Cafe an dieser schönen Stelle eröffnet.
      "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
      Friedrich der Große
    • Re: Periphere Potsdamer Meldungen

      "Exilwiener" schrieb:

      So, die einzige österreichische Tageszeitung von Geltung - Neue Freie Presse -, die es in meiner Heimat gibt, nachdem man uns das Prager Tagblatt auf so grausliche Weise genommen hat, hat diese Woche wieder bewiesen, dass sie auch kulturelle Blicke über unsere eng (intellekt) gefassten Grenzen wagt.

      In der "Presse am Sonntag" wurde neben vielen Beiträgen, welche das glücklichste Jahr 1989 zu Thema hatten, auch dieser Artikel abgedruckt (aber lest selbst):

      Ein Haus der deutsch- deutschen Geschichte

      07.11.2009 | 18:24 | (Die Presse)

      Heute wird in Potsdam die Villa Schoeningen eröffnet – mit der Ausstellung »1989«, die in Kooperation mit der Kunsthalle Wien und ihrem Direktor Gerald Matt entstand.

      Das Haus erzählt schon ohne jede Ausstellung deutsch-deutsche Geschichte: 1843 wurde es im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm IV. von dessen Hausarchitekten Ludwig Persius für Kurd Wolfgang von Schöning, den Hofmarschall des Prinzen Carl, gebaut. Es sei, sagt der heutige Miteigentümer Mathias Döpfner, „aus einer ästhetischen Laune des Königs heraus“ entstanden: „Der König hat gesagt, der Blick dort drüben stört mich, da steht etwas Hässliches“, weshalb er den Hofmarschall gebeten habe, dort mit dem Architekten seines Vertrauens, „letztlich auch mit seinem Geld“, ein Haus zu bauen. „Wenn man so will, war das eine nur als Privathaus getarnte feudale Geste“, meint Döpfner.

      Später wurde es von der Familie des Mitgründers der Deutschen Bank, Hermann Wallich, gekauft. Eine jüdische Familie, die dort über hundert Jahre Eigentümer war „und sozusagen beispielhaft eine jüdische Assimilationsgeschichte in Deutschland erzählt“, wie Mathias Döpfner meint, und zwar bis zum Ende: Hermann Wallichs Sohn Paul hat sich am Tag nach der Reichspogromnacht umgebracht und einen Abschiedsbrief hinterlassen, in dem er schrieb, dass die Nazis „jetzt die Hakenkreuzfahne auf unserem Haus hissen“ könnten – was dann auch passierte. Nach den Nazis kamen die Russen, das Haus wurde zum KGB-Büro, an der nahe gelegenen Glienicker Brücke, die für den normalen Verkehr gesperrt war, wurden zwischen West und Ost Spione ausgetauscht. 1950 wurde das Haus zum DDR-Kindergarten.

      Nach der Wende wurde die Villa von einem westdeutschen Immobilieninvestor gekauft, der es abreißen wollte, um auf dem Grundstück mehrere Häuser zu errichten. In diesem Moment kamen Döpfner, der seit 1998 in Potsdam wohnt und jeden Tag über die Glienicker Brücke nach Berlin und zurückfährt, und sein Freund Leonhard Fischer ins Spiel. Sie kauften das Haus, sanierten es und machen es ab heute der Öffentlichkeit zugänglich.

      Im unteren Teil des Hauses wird vor allem mit dem Medium Video deutsch-deutsche Geschichte dokumentiert. Im oberen Stock sind Wechselausstellungen geplant, in denen diese Geschichte aus der Perspektive der zeitgenössischen Kunst reflektiert werden sollen. Den Anfang macht „1989“, eine Kooperation mit der Kunsthalle Wien, wo Gerald Matt derzeit eine ziemlich eindrucksvolle Ausstellung mit demselben Titel zeigt. Zur Eröffnung wird am Vorabend des 20. Jahrestags des Mauerfalls die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.

      ("Die Presse", Print-Ausgabe, 08.11.2009)


      In einem anderen Artikel habe ich heute zum ersten Mal über einen sogenannten Stalinteppich gelesen... grässlich, diese DDR war wirklich zum Speihen.
      "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
      Friedrich der Große