Sonstige Potsdamer Meldungen

  • Gefällt mir aber nicht sonderlich...

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Was gefällt euch denn nicht? Es unterscheidet sich doch kaum, von seinen hist. Nachbarn. Nur, dass es eben noch nicht so "genutzt" aussieht...


  • Ich weiß es, es fehlen die Luken!


    Mir gefällt es aber, obwohl das Holländische (hässliches Wort es soll Niederländische Viertel heißen) Viertel eher Ostfriesisch aussieht, aber das zur Seite. :zwinkern:

  • Ist doch wunderbar! Könnte ich auf meine alten Tage glatt noch zum PDS-Wähler werden, wa? :zwinkern: (nicht wirklich)

    "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"

  • Mein Nichtgefallen hat keinen sachlichen oder historischen Grund. Mich stören die Fenster: Ich empfinde einfach persönlich diese schwarzen Ecken an den Fenstern als störend - zumindest auf den Bildern, müsste es mir vor einem abschließenden Urteil mal realiter ansehen; außerdem mag ich zentrale Fensterkreuze nicht sonderlich.

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Drakonische Bußgelder in Potsdams Gärten
    Parkwächter sollen jedes Fehlverhalten ungezogener Besucher ahnden: Wer den Rasen betritt, zahlt fünf Euro Strafe. Teurer wird es bereits für die, die beim Radfahren oder Baden erwischt werden. Doch die Maßnahmen dienen dem Schutz des bedrohten Weltkulturerbes.


    Also das Liegen auf dem Rasen zu verbieten finde ich schon etwas hart.


    Was zum Schmunzeln:

    Quote

    [Parkwächter sollen jedes Fehlverhalten ungezogener Besucher ahnden.] Eine Bürgerinitiative fordert nun statt der Parkwächter sogenannte Parkpädagogen [...]

    :lachen:

    Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
    Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
    Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.

  • Wenn sie sonst keine Sorgen haben...


    Meiner Meinung nach sollte es auf jeden Fall in allen Potsdamer Parkanlagen ausgewiesene Radwege geben. Wir waren auch schon mal mit dem Rad in den Potsdamer Parks unterwegs (ich hoffe ihr verratet mich nicht); alle Anlagen zu Fuß abzulaufen ist ja fast unmöglich. Mit dem Rad ist es eine tolle Sache.


    Meine selbst ausgearbeitete "6-Schlösser-Rad-Tour" ist sehr schön. Man hat hierbei die Gelegenheit einen Großteil der "Insel Potsdam" zu entdecken.


    Die Route: Großer Wannsee - Kleiner Wannsee (Kleist-Grab) - Villenkolonie Wannsee (Haus Max Liebermann, Haus der Wannseekonferenz) - Pfaueninsel - Nikolskoe - Schloß Klein-Glienicke - Jagdschloss Glienicke - Schloss Babelsberg - Neuer Garten mit Marmorpalais und Schloss Cecilienhof

  • 5 Wochen verspätung? Sollte nicht schon einem Jahr oder so mit der Kellertorbrücke oder dem ganzen Abschnitt begonnen werden?

  • Skandal in Potsdam


    Quote

    Ihre Baubehörde hat offenbar völlig willkürlich Baugenehmigungen für denkmalgeschützte Gebäude erteilt oder verwehrt. Sie geriet in Verdacht, auf fragwürdige Weise auf die Steuerbegünstigung eines Immobilieninvestors hingewirkt zu haben. Eine Behördenmitarbeitern steht unter Korruptionsverdacht. Seit Ende vergangener Woche ist die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.


    Es sind schwere Vorwürfe, die in einer Stadt wie Potsdam mit ihren rund 4000 denkmalgeschützten Gebäuden und Grünflächen besonderes Gewicht haben. Der Umgang mit der historischen Bausubstanz ist hier ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Allein im vergangenen Jahr haben Privatleute 50 Millionen Euro investiert. Touristen kommen in die Stadt, um Sanssouci zu sehen, das Holländische Viertel, die von Persius entworfenen Turmvillen, die barocke Innenstadt.


    Jakobs kennt die Vorwürfe. Viele davon konnte er gerade in einem Bericht lesen, den er selbst bestellt hat. Der renommierte Berliner Verwaltungsrechtler Ulrich Battis hat von März bis Anfang dieses Monats mehr als 60 Vorgänge in der Potsdamer Bau- und Denkmalschutzbehörde untersucht und dabei unter anderem festgestellt: Die „gleichmäßige Anwendung des Rechts“ sei „organisatorisch nicht sichergestellt“. Und das schon seit Jahren.


    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die-Dritte-Seite;art705,2331737\r
    http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Die- ... 05,2331737

    Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)

  • http://www.mgfa.de/html/bildarchiv_2005.php?sam_id=82


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    Moderne Ergänzung für das historische Ensemble

    :boese:


    WARUM???


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    Für 2,3 Millionen Euro wird in Potsdam die größte militärhistorische Bibliothek im deutschsprachigen Raum ausgebaut. ... Der historische Gebäudebestand wird mit einem großen Freihandbereich ausgestattet und um einen modernen Verwaltungstrakt ergänzt, der sich kontrastierend von der Reithalle abhebt.


    http://www.maerkischeallgemein…s/beitrag/10863609/60709/


    http://de.wikipedia.org/wiki/Villa_Ingenheim

    "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
    Friedrich der Große

  • Kleiner Tip für Potsdam-Besucher: Im Alten Rathaus gibt es für 3,50 Euro eine Farbbildmappe "Spaziergang durch das alte Potsdam", mit 27 Farbbildern in A5-Größe aus der Vorkriegszeit. Sehr schön!

    "Nichts zeichnet eine Regierung mehr aus als die Künste, die unter ihrem Schutze gedeihen."
    Friedrich der Große

  • Vielleicht habt Ihr's schon gelesen: Im neuesten SPIEGEL (01.10.2007) ist ein lesenswerter Artikel über Potsdam und seine reichen Promis (Jauch, Joop und andere). Die sitzen nicht nur in ihrer Villa am See, sondern engagieren sich weitaus mehr, als ich dachte. Jauch hat fast zwei Dutzend heruntergekommene Gründerzeithäuser gekauft und saniert (so jemanden hätte Leipzig gebraucht - was hätte er dort alles retten können...! :augenrollen: ). Andere haben abbruchreife historische Villen gekauft und gerettet.


    Soweit das erfreuliche. Während der OB dankbar und froh und stolz auf seine Bürger ist, wirft die Denkmalschutzbehörde diesen ständig Knüppel zwischen die Beine, überzieht sie mit idiotischen Forderungen und verhindert so teilweise sogar ein noch stärkeres Engagement. Es ist nicht zu fassen - was haben manche Denkmalschützer eigentlich zwischen den Ohren? Wenn ein geldgeiler Investor ein ganzes Gebäude weghauen will, schauen sie weg - aber wenn Günther Jauch alte Mietshäuser vor dem Verfall und dem dann folgenden Abriß bewahrt (und das, obwohl er selbst dabei einen Riesenverlust macht, den er aber gerne in Kauf nimmt), dann haben diese selbstgerechten Amtsschimmel nichts besseres zu tun, als ihn zu zwingen, ein bestimmtes Gitter am Kellerfenster anzubringen.


    Zum selben Thema: Eitelkeiten und Intrigen: Bauverwaltung im Chaos - Stadtkonservator Kalesse bepöbelt Jauch per Brief