Sonstige Meldungen aus Berlin

  • Was heißt schon wieder? Noch ist ja nichts passiert...Ja, sie war schon geplant - aber bisher ist eben nichts passiert, weil sich die Behörden so schön Zeit lassen...

  • Hatten wir diese Geschichte nicht schon mal irgendwo, oder ist dies ein neuer Fall? Es wuerde mich nicht wundern. :boese:


    Das ist doch so transparent wie billig! :wuetenspringen: Klar kann die Wohnungsbaugesellschaft in Berlin (der Name sagt ja schon alles: die sind eben auf Wohnungsbau geeicht) irgendeinen so genannten Experten finden, der die Stuckdekorationen in einem irreparabel schlechten Zustand befaenden und eine Gefahr fuer die Sicherheit darstellten. Und aus dem Grunde durften, nein, MUSSTEN sie auf der Stelle entfernt werden, egal wann die Gerichtsverhandlung stattfindet.


    So etwas versetzt mich in Rage und Trauer. Auch bin ich keineswegs davon ueberzeugt, dass die einzelnen Stuckteile vor ihrer Zerstoerung tatsaechlich "abgeformt" wurden. Natuerlich wuerde ich mich masslos freuen wenn all die Zierde wiederkaeme, aber ich bezweifle es. :augenrollen:


    Ich wuerde auf einer sofortigen Mietsenkung bestehen. :aufdenkopf:

  • Schädlinge: Bode-Museum muss saniert werden
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Museumsinsel-Museumsinsel-Bode-Museum;art1047,2473771\r
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Museu ... 47,2473771


    Quote

    Nur 15 Monate nach der feierlichen Wiedereröffnung muss das Berliner Bode-Museum wegen Wartungsarbeiten schon wieder teilweise geschlossen worden. Wegen Schädlingsbefalls im neuen Parkettboden seien zwei Drittel des Obergeschosses für die Besucher gesperrt, teilten die Staatlichen Museen zu Berlin mit. Bis Anfang April sollen die Arbeiten beendet sein.


    Wie viele Schädlinge sind nötig, um das Neue Museum von Grund auf zu sanieren? :boeseslachen:


    Quote

    Weil bei Routinekontrollen ein Schädlingsbefall festgestellt wurde, behandle man den Parkettboden mit Mikrowellen. Gleichzeitig schütze man die Kunstwerke in den betroffenen Räumen mit Stickstoffzelten.

  • Die mipim steht an und einen kleinen Einblick, was in Berlin "zeitnah" realisiert werden soll und dafür Dollar sucht, findet man hier:
    http://www.mipim-berlin.de/partners/index.html\r
    http://www.mipim-berlin.de/partners/index.html



    Mit dem Umzug der Amis kann nun der Neustädtische Kirchplatz umgestaltet werden: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/ausschreibungen/kirchplatz/index.shtml\r
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/a ... ndex.shtml


    Dann kommt wohl auch bald die Bebauung an der Westseite und hoffentlich werden die umstehenden Altbauten endlich saniert. Könnte ein nettes Plätzchen werden.

  • Unsachliche Bemerkungen zu Chipperfield und darauf bezugnehmende Äußerungen wurden gelöscht. Bitte sachlich bleiben!



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    Mit dem Umzug der Amis kann nun der Neustädtische Kirchplatz umgestaltet werden: http://www.stadtentwicklung.berlin.de/aktuell/wettbewerbe/ausschreibungen/kirchplatz/index.shtml\r
    http://www.stadtentwicklung.berlin.de/a ... ndex.shtml


    Also das einzige, was auf den Neustädtischen Kirchplatz gehört, ist die Dortheenstädtische Kirche, die dort stand bevor Ulbricht sie in den '60iger Jahren abreißen ließ:


    http://www.heimatsammlung.de/t…enstaedter-kirche-120.jpg

  • Philon
    Das ist zwar ein frommer Wunsch, aber ich glaube nicht, dass in Zeiten, wo Kirchen zusammengelegt, geschlossen und auch abgerissen werden, diese Kirche wiederersteht. So stadtbildprägend war sie jetzt auch nicht, obschon sie typisch preußisch daherkam. Erinnert ein bisschen an die Matthäikirche: http://maps.live.de//LiveSearch.LocalLive?cp=52.50806982511395~13.367266438089501&scene=12401033&style=o&lvl=2\r
    maps.live.de//LiveSearch.LocalLi ... le=o&lvl=2

  • Oh ja, eine Neugestaltung (oder überhaupt eine Gestaltung) dieses Platzes gehört auch zu meinen großen Anliegen. So schön die Kirche auch war, aber man sollte wieder realistisch sein und einsehen, dass kein Bedarf für neue/alte Kirchen besteht, wie Kv2D schon sagte.


    Ich fänds schon gut, wenn man der Kirche mit einer Reko des Turms gedenkt, viell. mit Ausgrabungen der Kirche - sofern vorhanden - drumherum. Dann hätte man den Turm wieder in der Skyline und keine rostige Stahlkonstruktion, bei der keiner nachvollziehen kann, was die mit der Kirche zu tun hat. Auf dem Rest des Platzes sollte dann eben eine ansprechende Grünanlage errichtet werden.


    Das selbe würde ich mir auch für die Petrikirche wünschen, wobei es dort auf Grund der Straßenbreite nicht gehen wird.

  • In Berlin erinnert, direkt neben dem Holocaust-Mahnmal, eine Ausstellung des Vereins "Berliner Unterwelten" an die damals geplante "Welthauptstadt Germania".


    Quote

    [...] Blickfang ist ein Modell der gigantischen Nord-Süd-Achse, die Hitlers Generalbauinspekteur durch die Stadt schlagen wollte. Es stammt aus dem Fundus des Fernsehfilms „Speer und Er“, ist nicht ganz korrekt, weil stark verkürzt, aber im Vergleich zu Brandenburger Tor und Reichstagsgebäude wird hier höchst anschaulich, welche gewaltigen Proportionen die geplanten Bauwerke gehabt hätten.
    Ausgehend von einem riesigen Südbahnhof am Flughafen Tempelhof sollte eine Via Triumphalis bis zu einem neuen Nordbahnhof im Wedding reichen. Als Kulminationspunkt war die 290 Meter hohe „Große Halle“ im Spreebogen geplant. Ihr Scheitelpunkt wäre so hoch geworden wie die Kugel des heutigen Fernsehturms am Alexanderplatz.


    Gut besoldete Gedenkprofis rümpfen gern die Nase über solche Ausstellungen ehrenamtlicher Enthusiasten, die mit ihren Mitteln an die Geschichte der Stadt erinnern. [...] Bei der Vorbesichtigung schaute auch Bundesfinanzminister Peer Steinbrück vorbei, der selbst in einem Ministeriumsgebäude aus den Dreißigerjahren arbeitet. „Das wären keine bewundernswerten architektonischen Leistungen geworden“, resümierte er seinen Eindruck, „sondern das war Ausdruck eines totalitären Staates“. Damit formuliert er zwar den korrekten politischen Konsens, unterschätzt aber vermutlich die Faszination, die Großbauwerke dieser Art bis heute auslösen, egal welcher Couleur die Bauherren sind. [...] Wer die Pläne Speers abseits der monumentalen Nord-Süd-Achse betrachtet, findet den Geist des 19. Jahrhunderts, etwa beim vergleichsweise moderaten Straßen-Durchbruch durch das Herz der Stadt nach Osten, bei dem in der Manier des Pariser Stadtplaners Haussmann die neuen Gebäude mit der älteren Bebauung verknüpft werden sollten. Es wäre die bis dahin größte Umgestaltung Berlins geworden.
    Aber wer diese Pläne mit den Visionen der Nachkriegsplanung eines Hans Scharoun oder Le Corbusier vergleicht, wird erkennen, dass die Großmeister der Moderne – hätte man sie gelassen – viel mehr traditionelle Stadt abgerissen hätten als Speer. [...]


    http://www.welt.de/kultur/article1800032/So_monumental_sollte_Germania_werden.html#reqRSS\r
    http://www.welt.de/kultur/article180003 ... tml#reqRSS


    Die Ausstellung ist noch bis zum 31. Dezember 2008 im Pavillon am "Holocaust-Mahnmal", Gertrud-Kolmar-Straße/Hannah-Arendt-Straße zu sehen.

    Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)

  • Bild von Benni (Beitrag vom 7.1.2008)




    Weiß eigentlch einer von euch Berlinern, ob dies Gebilde fertig ist?
    Da fehlte doch noch die Sitzbank.
    Aktuelle Fotos währen natürlich immer willkommen! :zwinkern:

  • Bei der Mauer hat sich wohl noch nicht viel geändert. Hab auf Flickr.com ganz aktuelle Fotos gesehen, wo sie noch immer genau so dasteht.

  • Hurra, Berlin bekommt ein noch ein Mahnmal!


    Quote

    Ein Mahnmal für verfolgte Homosexuelle


    Mit einem Denkmal am Tiergarten wird in Berlin an die von den Nazis verfolgten Homosexuellen erinnert. Kulturstaatsminister Neumann weiht am Dienstag zusammen mit dem Regierenden Bürgermeister Wowereit den Quader ein, in dessen Fenster ein Film mit sich küssenden Männer zu sehen ist. [...]


    http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,555541,00.html\r
    http://www.spiegel.de/kultur/gesellscha ... 41,00.html


    Der Entwurf besteht aus einem Sichtbeton-Kubus mit Fenster...


    http://www.zeit.de/news/artikel/2008/05/26/2538269.xml\r
    http://www.zeit.de/news/artikel/2008/05/26/2538269.xml
    http://www.berlin.de/landespressestelle/archiv/2008/05/23/101131/index.html\r
    http://www.berlin.de/landespressestelle ... index.html
    http://www.norwegen.no/culture/painting/elmdragsetdenkmal.htm\r
    http://www.norwegen.no/culture/painting ... enkmal.htm
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/;art772,2538269\r
    http://www.tagesspiegel.de/kultur/;art772,2538269
    http://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2008/01/2008-01-29-denkmal-verfolgte-homosexuelle.html\r
    http://www.bundesregierung.de/Content/D ... uelle.html

    Wenn du ein Haus baust, denke an die Stadt (Luigi Snozzi)

  • Die Idee als solche finde ich ja nicht schlecht, die Materialisierung ist allerdings eine einzige Katastrophe. Grausam, vor allem, wie das Teil schon in 5 Jahren bei durchschnittlicher mitteleuropäischer Witterung aussehen wird.

  • :schild3: Das kann doch nicht wahr sein! Wer ist denn auf die geniale Idee gekommen? Es gibt doch nichts einfallsloseres als einen grauen Betonwürfel.


    Holocaust oder Homosexuelle. Immer nur Betonklötze. Dafür brauche ich keinen Gestaltungswettbewerb.

  • Sieht aus, wie aus Resten den Holocaustmahnmal gemacht. Sehr schwach. Bin auf das Sinti&Roma-Mahnmal gespannt. Ist ja alles top secret.

  • Schade, dass es nicht für mehr als eine Betonstele gereicht hat. Und dass das Mahnmal nur eine Öffnung hat und daher entweder nur schwulen Männern ODER nur lesbischen Frauen gedacht werden kann, halte ich für einen großen Fehler (ein Wechsel des Films nur alle 2 Jahre). Eine zweite Öffnung wäre sinnvoll gewesen!