Sonstige berlinische Meldungen

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    • Ich bin ja auch kein Fan von ihr...
      dennoch anbei Teile des Interviews aus dem Schweizer Tagesanzeiger, wie sie ihre "Erfolge" darstellt, und ihre Haltung zu Rekonstruktionen...dort gibt sie sich ja zumindest lernfähig bzw. kompromissbereit.


      ....
      Was war der grösste Erfolg?
      Es gibt drei grosse Ausrufezeichen: Das erste ist das Kulturforum, der Raum zwischen Philharmonie, Neuer National­galerie, Gemäldegalerie und Staatsbibliothek. Ich bin stolz darauf, dass ich den Mut hatte, zunächst lange abzuwarten, obwohl ich von vielen Seiten bedrängt wurde, und erst dann einem Wettbewerbsverfahren zuzustimmen, als klar war, was wir da eigentlich wollen. Jetzt haben wir die Chance, mit einem herausragenden Museumsprojekt von Herzog & de Meuron die komplexe städtebauliche Situation dort zu lösen. Das zweite hat mit der historischen Mitte der Stadt zu tun, also dem städtebaulich heftig umkämpften Raum um das Rote Rathaus. Da ist es mir gelungen, in einem sehr aufwendigen Beteiligungsverfahren zehn Bürgerleitlinien für die Gestaltung auszuarbeiten, die vom Berliner Parlament nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern sogar mit grosser Mehrheit beschlossen wurden.
      Und das dritte?
      Ich habe im grössten Stadtentwicklungsgebiet, das ich verantworte, am Hauptbahnhof, vor dem Regierungswechsel noch alle Bebauungspläne durchs Parlament gebracht, als abgeschlossenes Paket. Ich konnte zum Ende der Legislatur also alles beenden, was ich mir vorgenommen hatte.


      Ein grosses Ausrufezeichen hat gerade Hamburg mit der Elbphilharmonie von Herzog & de Meuron gesetzt: Sie verleiht der Stadt ein modernes Gesicht, man nennt den Bau bereits einen ­Leuchtturm des 21. Jahrhunderts. Warum steht dieser Leuchtturm in Hamburg und nicht in Berlin?
      Es ist nicht so, dass Berlin kein modernes Gesicht hätte – es zeigt sich nur nicht, wie jetzt in Hamburg, in einem einzelnen Projekt. Das neue Regierungsviertel an der Spree mit Bundeskanzleramt, Reichstag und den verschiedenen Bundestagsgebäuden ist aus meiner Sicht sehr wohl ein Leuchtturm modernen Bauens, auch wenn er in den Medien nicht so wahrgenommen wird. In einer modernen Demokratie den Mut zu einem gewissen Monumentalismus zu haben, also zu Grösse und Repräsentativität, der architektonisch dann gleichwohl zum Ausdruck einer zutiefst demokratischen Gesellschaft wird, das halte ich für eine grosse Leistung.
      unterfinanziert.



      In Berlin ist alles Bauen immer historisch überfrachtet: das preussische Erbe, die Bestände der Gründerzeit, die Nazizeit, die ­Verluste nach der Zerstörung 1945, die Zäsur der Teilung, die DDR- und die West-Berliner Moderne, das zeitgenössische Bauen nach der Wende. Diese Brüche machen Berlin für Touristen so interessant und gleichzeitig das Bauen so umstritten. In welchem Verhältnis sollten die historischen Schichten stehen?
      Es gibt im Spannungsfeld zwischen Zerstörung, Erinnerungskultur und Vergessenwollen in dieser Stadt keinen Common Sense darüber, wie man mit den verschiedenen Schichten umgehen will. Das erstaunt mich immer wieder. Berlin ist architektonisch offensichtlich eine historisch gemischte Stadt. Das ist sogar das eigentlich Besondere an ihr. Sie sollte nur auch dazu stehen. Aber offenbar ist vor allem die Distanz zur jüngsten Geschichte noch nicht gross genug, um sich darauf zu einigen.

      ....

      Es heisst, dass Sie vor allem am Erhalt der DDR-Moderne und dem zeitgenössischen Bauen interessiert seien. Für den Wiederaufbau des preussischen Berlin, etwa des ­Stadtschlosses, hätten Sie dagegen wenig übrig. Stimmt das?
      Ja, das gibt meine Überzeugung gut wieder. Als ich aus der Schweiz nach Berlin kam, aus einem Land, das nicht damit konfrontiert ist, dass Geschichte nicht mehr sichtbar ist, weil sie zerstört wurde, brachte ich eine feste Überzeugung mit: keine Rekonstruktionen. Wiederaufbau war für mich Geschichtsfälschung. In Berlin musste ich meine radikale Haltung differenzieren. Es war eine Folge davon, dass ich mich mit der Stadtgesellschaft auseinandergesetzt habe. Ich bin immer noch der Meinung, dass die besten Zeugen der Geschichte die Originale sind. Nichtsdestotrotz . . .


      Berlin rekonstruiert ohne Ende.
      Nicht nur Berlin, das ist in allen Städten Deutschlands ein grosses Thema. Das Bedürfnis, gewisse Zeugen der Geschichte wieder räumlich und haptisch vor sich zu haben, ist stark, weil diese das Erinnerungsvermögen stimulieren und die Bürger mit dieser Hilfe ihre Stadt wieder besser lesen können. Selbst beim zeitgenössischen Bauen gibt es eine grosse Vorliebe für historisierende Architektur. Sie spiegelt eine Sehnsucht, alte Zeiten und deren vermeintliche Gewissheiten zurückzuholen.
    • Bohnenstange schrieb:

      Ich musste sofort lachen! Guter scherz! Danke campus solis!
      Das hat mir jetzt echt Freude bereitet. :daumenoben: :applaus:
      Das freut mich, liebe/r Bohnenstange, dass ich dir eine Freude manchen konnte. :D Allerdings ist es doch leider eher zum heulen, statt zum lachen. Ich wollte mir ursprünglich noch die Mühe machen, jeweils ein Foto mit einzufügen, aber ich glaube, wir wissen alle wie es dort aussieht... Ich schlage vor, eine extra Stadtrundfahrt für schweizerische Touristen anzubieten: "Regulas Berlin-Ausrufezeichen"


      Tagesanzeiger schrieb:

      Berlin rekonstruiert ohne Ende... Selbst beim zeitgenössischen Bauen gibt es eine grosse Vorliebe für historisierende Architektur ...
      Schön wär´s! Die Realität sieht anders aus!
    • Man möge mir das fehlen eines Beweisfotos verzeihen... aber an der Kreuzung Chausseestraße/Torstraße wird doch gerade tatsächlich die Kuppel eines gründerzeitlichen Eckhauses rekonstruiert.

      Bin da neulich schon vorbeigefahren und wunderte mich dass die an dem Haus schon wieder rumbauen. Doch siehe da: Seit heute hat das Haus wieder eine "historische" Kuppel.
      Am Ufer der Sonne wo die wesen vom sehen träumen ist in Echtzeit überall Nacht
    • Gute Nachrichten aus dem Ortsteil Grünau: Die seit 1991 leerstehenden ehemaligen Ausflugsrestaurants "Riviera" und "Gesellschaftshaus", beide Ende des 19. Jahrhunderts erbaut (den Krieg unbeschadet überstanden) und ehedem beliebtes Ausflugsziel der Berliner, werden saniert und danach eine Seniorenwohnanlage beheimaten.

      Ende Februar hat mit der Terragon Projekt GmbH ein neuer Eigentümer die über 100 Jahre alten denkmalgeschützten Bauten übernommen. Geplant ist eine Seniorenwohnanlage. Dabei werden die beiden denkmalgeschützten Bauten erhalten und auf einem gegenüberliegenden Grundstück durch vier Neubauten ergänzt. Das „Gesellschaftshaus“ wird Seniorenwohnungen aufnehmen, äußere Gestalt und Veranda bleiben erhalten. Der historische Ballsaal im „Riviera“ wird denkmalgerecht saniert und soll künftig auch für öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung stehen.

      Investor will "Riviera" und "Gesellschaftshaus" zur Seniorenwohnanlage umbauen

      Der verfallene Ballsaal im Riviera
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • An der Stelle der früheren Waisenbrücke wird es wohl keinen weiteren Spreeübergang in Form einer Fußgängerbrücke geben.

      Senatsverwaltung für Stadtentwicklung schrieb:

      Die Vorschläge des Forums Stadtbild zum Wiederaufbau der Waisenbrücke sind dem Senat bekannt. Die Unterlagen wurden weder in städtebaulicher noch in technischer Sicht geprüft, so dass hierzu keine fundierte Aussage bezüglich der Realisierbarkeit getroffen werden kann.
      [...]
      Ein Wiederaufbau der Waisenbrücke würde zwar die fußläufige Verbindung zwischen den beiden ehemaligen Altstadtquartieren bedeuten, hat aber aus unterschiedlichen Gründen derzeit keinerlei Priorität und ist deshalb ohne benennbare Realisierungsperspektive.
      Punkt. Aus.
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Neuer Hauptstadtvertrag. Ein paar -zig Millionen p. a. mehr für Berlin und dazu viele Grundstückswechsel und -tauschgeschäfte. Schön ist "Humboldtforum" und "Humboldt-Forum" - das versüßt mir den Tag.

      Deutscher Bundestag schrieb:

      Berlin: (hib/fla) Der neue zwischen dem Bund und dem Land Berlin ausgehandelte Hauptstadtvertrag hat im Haushaltsausschuss ein positives Echo gefunden. Dies zeigte sich bei der Sitzung unter Leitung der Vorsitzenden Gesine Lötzsch (Die Linke). Der Parlamentarische Staatssekretär im Finanzministerium, Jens Spahn (CDU), versicherte, der am 8. Mai unterzeichnete Vertrag stehe unter dem Vorbehalt, dass das Parlament den Vereinbarungen bei der Verabschiedung des nächsten Haushaltsplans auch zustimmt.

      Er hob hervor, dass der Bund per Grundgesetz zu einem Ausgleich der Berliner Hauptstadtkosten verpflichtet sei. Herausgekommen sei "ein guter Kompromiss und ein ausgewogenes Gesamtkonzept".
      "Beträchtlich" sei die Aufstockung der Sicherheitsleistungen von jetzt 60 Millionen Euro jährlich schrittweise auf 120 Millionen Euro jeweils 2023 bis 2027. Diese "ziemlich große finanzielle Leistung" erbringe der Bund pauschal. Es werde nicht im Detail abgerechnet, ob das Geld etwa für die Sicherheit bei Staatsbesuchen oder allein Berlin betreffende Maßnahmen verwandt werde. Wie der Bundeszuschuss eingesetzt werde, sei allein Sache des Senats.
      Spahn zeigte sich zufrieden darüber, dass teilweise schon länger konträr erörterte Grundstücksfragen nun geklärt seien. Die nötigen Wertermittlungen würden jetzt anlaufen. So datiere das letzte Gutachten für den großen Komplex des Hauses der Statistik am Alexanderplatz aus dem Jahre 2016. Inzwischen seien die Preise in Berlin deutlich gestiegen. Der Vereinbarung zufolge muss Berlin das Haus der Statistik dem Bund abkaufen.
      Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) erläuterte, dass die Kulturhoheit zwar bei den Ländern liege, der Bund aber laut Verfassung Verantwortung trage für die Repräsentation der Hauptstadt. Nachdem die Schwerpunkte bei drei früheren gesonderten Hauptstadtkulturverträgen bei Museen und Gedenkstätten gelegen hätten, sei jetzt "ein Akzent in der Musik" gesetzt worden - bei acht Orchestern und drei Opernhäusern. Im Bereich Kultur erhält Berlin pro Jahr 27,5 Millionen Euro mehr vom Bund. Davon gehen an die Berliner Philharmoniker 7,5 Millionen, und an die Opernstiftung zehn Millionen Euro.
      Beide Seiten seien sich von vornherein einig gewesen, den Hauptstadtkulturfonds aufzustocken, mit dem die freie Szene unterstützt wird. Die Summe steige um 50 Prozent auf 15 Millionen Euro. Der Bund übernehme auch Kosten beim Betrieb des Humboldtforums, die eigentlich von Berlin im Rahmen der Beteiligung an der Stiftung Preußischer Kulturbesitz getragen werden müssten. Dadurch bekommt die Hauptstadt laut Gütters mehr Spielraum für den Betrieb der eigenen Etage im Humboldt-Forum.
      Im Rahmen der vereinbarten Tauschgeschäfte bei Gebäuden und Grundstücken geht mit dem Komplex des Martin-Gropius-Baus auch der damit verbundene Parkplatz in den Besitz des Bundes über. "Nicht ganz abwegig" sei die Überlegung, ob darauf einmal ein Filmhaus gebaut werden könne, das unter anderem die Berlinale beherbergen könne, meinte Grütters. Das müsse aber natürlich "möglich und finanzierbar" sein.
      Neben Haus und Grundstück Gropius-Bau geht auch die Akademie der Künste am Pariser Platz an den Bund über. Dies sei sinnvoll, weil der Bund auch beide Einrichtungen betreibe, meinte Grütters. Der Bund übernimmt auch das Grundstück des Jüdischen Museums an der Lindenstraße, einschließlich des Libeskind-Baus - zudem das Haus der Kulturen der Welt an der John-Foster-Dulles-Allee. Berlin erhält im Gegenzug vom Bund das "Dragoner-Areal". Der umstrittene Kaufvertrag mit einem privaten Investor wurde rückabgewickelt. Darüber droht indes ein Rechtsstreit. Der Bund gibt seine Flächen auf dem Flughafen Tegel an Berlin ab und erhält dafür das Grundstück der Schinkelschen Bauakademie.
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Wer will denn an diesen Stellen im Stadtzentrum überhaupt Menschen mit verrutschter Badekleidung aus dem (auch künftig) trüben Wasser klettern sehen?
      100 Jahre, nachdem die letzte Flussbadeanstalt im Mühlengraben geschlossen wurde, soll 2025 der Kupfergraben, heute ungenutzter Spreekanal, als öffentliches Naturschwimmbad eröffnet werden. Doch die Macher vom Projekt Flussbad Berlin haben Probleme mit dem Denkmalschutz.
      [...]
      „Wir bauen aber keine Spaßlandschaft mit Liegewiesen, sondern wollen nur einen Kanal so aufräumen, dass man ihn wieder nutzen kann“, beruhigt der Flussbad-Erfinder. Konkrete Vereinbarungen mit dem Denkmalschutz gibt es noch keine; auch keine Beschlüsse seitens des Senats. Edler hofft auf Verständnis der Denkmalschützer und zeigt sich kompromissbereit. Statt der breiten Treppe am Lustgarten könnten zwei schmalere Zugänge ins Wasser an beiden Seiten des zukünftigen 850 Meter langen Flussschwimmbades gebaut werden: einer direkt an der Monbijoubrücke am Bodemuseum und einer vor der European School for Management and Technology (ESMT Berlin) – dem früheren Staatsratsgebäude der DDR.
      [...]
      Vier Millionen Euro hat der Flussbad-Verein von Bund und Land schon bekommen, um die Pläne für Berlins ungewöhnlichste Badewanne inmitten der Stadt voranzutreiben.
      [...]
      Das eigentliche Schwimmbecken wäre zwischen Bodemuseum und der früheren Schleuse am Auswärtigen Amt. Über breite Treppen kommt man ins Wasser. Abwässer, die derzeit zum Beispiel bei Starkregen aus der Kanalisation in den Kupfergraben fließen, könnten unter einem Steg in einem separaten Kanal parallel zur Ufermauer geleitet werden. Nach den Plänen könnte man Duschen, Toiletten und Umkleideräume unsichtbar in den ungenutzten Katakomben unter dem ehemaligen Kaiserdenkmal am Schloss integrieren.
      Denkmalschützer bremsen Flussbad-Pläne - Berliner Woche
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Der Discounter Aldi steigt ins Immobiliengeschäft ein und plant in Berlin bis zu 2000 Wohnungen zu schaffen. Ästhetische Ansprüche spielen hierbei natürlich keine Rolle, Hauptsache billig ist das Motto. Das beunruhigende im Artikel ist folgendes:

      Das Besondere dabei: Die geplanten Mehrfamilienhäuser sollen auf zentral gelegenen Grundstücken in der Innenstadt gebaut werden, auf denen bereits Aldi-Märkte stehen. Diese alten Märkte werden abgerissen, neu gebaut und um darauf liegende mehrstöckige Wohnblöcke ergänzt. Auf Projektskizzen sind simple, aber moderne Bauten mit einem großzügigen Discounter im Erdgeschoss zu sehen. Und, typisch für den Discounter: Die Wohnungen sollen günstig vermietet werden.

      Jetzt kommt die Billig-Wohnung von Aldi
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Altbau/Neubau: so wohnt Berlin (Morgenpost)

      Hochspannende interaktive Karte mit Architekturbezug:

      Alt- oder Neubau? So wohnt Berlin (Morgenpost)

      "Gründerzeit-Villa, Nachkriegsblock oder Platte: Irgendwann war jedes Haus einmal ein Neubau. Die Karte zeigt, in welchen Jahrzehnten das heutige Berlin entstanden ist - Wohnblock für Wohnblock. Entdecken Sie, welche Bau-Epochen die Gegenden der Stadt ausmachen und wie alt Ihre Wohnumgebung ist."
    • Historismus wiederentdeckt

      von Carsten Sauerbrei
      Wenig sensiblen Sanierungen der Nachkriegszeit fielen zahlreiche historische Fassaden zum Opfer. In Berlin sanierten «avp architekten» nun ein einstiges, mehrfach überformtes Hotel der Gründerzeit in Anlehnung an die Originalgestaltung.


      Quelle: german-architects.com/de/archi…istorismus-wiederentdeckt


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

    • Mal abgesehen vom unästhetischen "zeitgenössischen" Dachgeschoss, scheint mir das ein äußerst steriler und abgespeckter Historismus zu sein, auf den sich diese Modernisten als Novum berufen. Wissen diese Leute überhaupt noch was derselbe ist oder konnten sie sich gerade noch nur über diesen in ihren Zirkeln verunglimpfend auslassen? Na hoffentlich bemerken es Trüby und arch+ Rekowatch nicht, sonst können sich die verantwortlichen Architekten womöglich für ihre "Wiederentdeckung" auf bittere Schelte gefasst machen...


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zeitlos ()

    • Ach, das ist doch das Haus nahe Unter den Linden, was vom Bund saniert wurde. Ulkig, dass man dieses Haus als Beispiel für die Wiederentdeckung des Historismus als Beispiel nimmt. Das Haus ist bis zur Unkenntlichkeit entstellt, noch immer, eine große Verbesserung zu zuvor sehe ich nicht.
      Die sollen mal nach Leipzig oder Görlitz schauen, da sehen sie was teilweises enormes geleistet wird, um sich entstellten Fassaden des Historismus wieder anzunähern oder 1 zu 1 Fassaden zu rekonstruieren.