Umfeld Berliner Schloss - Allgemeines

  • Es sollte alles wiederaufgebaut werden. Apothekerflügel, Marstall Bauakademie...pp, da sind wir uns einig. Hoffentlich geht ein Ruck durch die Bevölkerung und die Regierenden!!


    Meine Beobachtungen vor Ort sind da sehr positiv. Viele Besucher sind positiv beeindruckt !

  • Nochmal kurz, auf die Relikte der sogenannten DDR kann ich gut und gerne verzichten !!! Sei es das Staatsratsgebäude, das Rechenzentrum in Potsdam, usw

  • Nochmal kurz, auf die Relikte der sogenannten DDR kann ich gut und gerne verzichten !!! Sei es das Staatsratsgebäude, das Rechenzentrum in Potsdam, usw

    Ästhetisch geht mir das genauso. Allerdings heißt "Denkmalschutz" ja nicht notwendigerweise, dass hier etwas Tolles geschützt wird. Es heißt vielmehr "Denk' mal!". Deshalb steht ja auch beispielsweise die Kongresshalle des Reichsparteitagsgeländes in Nürnberg unter Denkmalschutz, ohne dass dies eine Unterstützung der Erbauer darstellen möchte.


    Und genau so, wie Schulklassen nach Nürnberg fahren und dort den guten Gedanken des "Nie wieder!" plastisch untermalt bekommen, sollten die Menschen mit den Zeugnissen des zweitdunkelsten Kapitels der deutschen Geschichte umgehen.

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    Gutmensch = Gut gemeint, nicht zuende gedacht, schlecht gemacht

  • Die Weide trauert demonstrativ und vor sich hin und verdeckt die schöne Aussicht.

    Ich mach mir eher um die schöne Aussicht auf den Lustgarten durch die Birken an der Nordseite Gedanken.


    Es wäre sogar gut, wenn die Weide nicht allein bliebe. Von mir aus könnten gerne Weiden entlang der gesamten Ostfassade gepflanzt werden.

  • Hier ist eine kleine Auswahl von Neubauten, wohl nach Meinung der Schlossgegner rückwärtsgewandte Nachbauten aus feudalen Zeiten, Fälschungen, Imitate, Disneyland-Pappmaschee-Kulissen? Wären an den vielen sehr prominenten Plätzen Europas nicht moderne Bauten, z. B. minimalistisch im Bauhaus-Stil, oder provozierende Solitäre von Modearchitekten auch mitten in alten Ensembles viel interessanter, damit zeitgemäße Schichten erkennbar werden?

    Berlin: Berliner Schloss, Charlottenburger Schloss, Kommandantur, Kronprinzenpalais, Deutscher + Französischer Dom, …. Potsdam: Stadtschloss, Garnisonkirche. Dresden: Zwinger, Taschenberg-Palais, Frauenkirche, Neumarkt, Residenzschloss. Frankfurt: Römerberg-Fassaden, Goethehaus. Hamburg: St. Michaelskirche, Hildesheim: Knochenhaueramts-Haus. Köln: Kirche Groß-St. Martin. München: Residenz.

    Belgien: Kathedrale Dijksmulde, Tuchmacherhalle Ypern. Bosnien: Brücke von Mostar. Frankreich: Kathedrale Orleans. Griechenland: Erechtheion Athen. Italien: Campanile Venedig, Oper Venedig, Monte Casino- Lettland: Schwarzhäupter-Haus Riga. Litauen: Großfürstliches Schloss Vilnius. Polen: Altstadt Breslau, Königsschloss Warschau, Stadtzentrum Danzig. Russland: Erlöserkathedrale Moskau. Spanien: Altstadt Toledo.

    Ukraine: Michaelskloster Kiew, …


    Sollten wir nicht froh sein über die nach furchtbaren Zerstörungen kunstvoll wieder geschaffene Erinnerungskultur in ganz Europa?

  • Eiserner Pirat

    An anderer Stelle hatte ich früher geschrieben, dass ich die Idee mit dem Flussbad-Planschbecken im Stadtzentrum ganz lustig finde. Das war wohl nicht gut überlegt. Der Artikel in der Berliner Zeitung hat mich davon überzeugt, dass es falsch wäre, in diesem engen, zentralen Stadtraum zwischen Schinkelplatz und Fernsehturm, der jetzt schon historisch und kulturell hochverdichtet und funktionell sehr komplex ist, noch mehr Funktionen und Bespaßungsräume hineinzupressen. Ohnehin stehen sich hier viele politische, städtebauliche, architektonische, künstlerische, soziale und historisch interessierte Anspruchsteller fundamental und bis an die fletschenden Zähne bewaffnet gegenüber. Es gibt im großen Berlin genügend passende oder ausbaufähige Räume für alle Funktionen der Kultur, der Erholung und der Freizeitgestaltung. Das muss nicht alles in der Mitte von Berlin-Mitte zusammengepfercht werden, zumal dann ein ungeordneter, sich gegenseitig irritierender und störender Gesamteindruck entsteht. Die Gestaltung dieser Mitte Berlins prägt nicht nur das Gesicht der Stadt. Ebenso wie man aus Respekt vor anderenTeilnehmern und vor der Leistung der Künstler nicht in löchrigen Schlabber-Jeans in ein Konzert geht, ebenso sollte Berlin aus Selbstachtung und aus Respekt vor seiner Rolle als Hauptstadt sich hier in einer geordneten und anspruchsvollen Aufmachung repräsentieren.

  • Eiserner Pirat


    Besten Dank für Deinen Link zur BZ.


    Ein sprachlich, wie auch inhaltlich sehr guter Artikel, der die hysterische politische Diskussion schonungslos als das beschreibt, was sie ist: grotesk, absurd und lächerlich.


    Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass die Rekogegner, nachdem sie zähneknirschend dem Wiederaufbau des Schlosses zuschauen mussten, nun alles unternehmen, um das Umfeld so wenig wie möglich historisch zu gestalten und durch Kontraste letztlich das Schlossbild doch noch zu beschädigen.


    Ich persönlich finde den Gedanken der hinter der Wippe steht gar nicht schlecht, aber die Wippe passt auf keinen Fall an diese Stelle.

  • Langsam wachen einige Leute auf und merken, daß der heutige Zustand des Schlossumfeldes unter der Lüscherchen Vorstellung total verhunzt ist. Man möchte besonders den Schlossplatz so schnell wie möglich verlassen und meine Befürchtungen bei 35 Grad im Sommer werden mich noch bestätigen so schnell wie möglich in den hoffentlich eröffneten Schlüterhof zu gelangen, um möglichst einen Schattenplatz zu erreichen.

  • Es ist manchmal eigenartig, an der eigenen Orientierung zu arbeiten, wenn man einen Perspektivenwechsel unternimmt. Mir ist auch schon „Lüscher-Bashing“ vorgeworfen worden, wenn ich ihren maßgeblichen Einfluss auf die Schlossplatz-Planung und auf die Gestaltung des von Kunstwerken entblößten Platzes und der so geschaffenen Leere heftig kritisiert habe. An meiner Kritik an dem Ergebnis hat sich nichts geändert. Ich habe aber in YouTube ein Interview mit Frau Lüscher gehört und dabei eine hochintelligente, differenziert argumentierende, sympathische Frau kennengelernt, die beruflich und privat viel über Berlin nachgedacht und interessant gesprochen hat.


    Den Kritikern der Freiraumplanung empfehle ich, ihr in dem Interview zuzuhören: „Berliner Städtebaugespräche 2 – Regula Lüscher – YouTube“


    https://www.youtube.com/watch?v=LaIXfgT8MhM.

  • Es gibt, auch wenn das Thema in der Sache erledigt ist, weiterhin viele unzufriedene Befürworter der vollständigen Rekonstruktion des älteren Ostteiles des Schlossbaus inklusive Renaissancebau und Apothekerflügel. Meist ging es dabei eher um eine emotionale Kritik an der Stella-Fassade.

    Ich sehe es ein wenig anders - der Wiederaufbau des Ostflügels wird finanziell überhaupt nicht machbar gewesen sein.


    So hat man sich dann wohl doch zu Stellas Variante entschieden, eine Betonmauer an der Ostfront zu errichten.


    Ich denke auch, wir werden diese Kröte erst einmal schlucken müssen, bis es machbare Möglichkeiten zur Wiedererrichtung des ehemaligen Ostflügels gibt.


    Vorerst scheint mir aber eine solche Rekonstruktion nicht finanzierbar zu sein.


    Ich denke aber, daß in weiterer Zukunft die Stellafassade zugunsten einer historischen verschwinden wird - nur wann...das weiß wohl noch keiner so recht.

    • Kunsthistorische Sicht: Die Barockfassaden Schlüters und Eosanders waren und sind wieder eine Berühmtheit auf höchstem europäischem Niveau. Die zusammengesetzten alten Ostfassaden, in der wilhelminischen Zeit in historisierendem Stil „aufgehübscht“, zeigen dagegen keine ursprüngliche und gleichrangig wertvolle Ansicht.

    Und genau diese "zusammengesetzte" Kleinteiligkeit machte den Charme des alten Ostflügels aus, zusammen mit dem romantischen Garten und dem direkten Zugang zum Wasser.


    Der Effekt ist ähnlich dem einer romantischen Altstadt: Niemand erwartet ein durchgängiges Architekturkonzept - es ist gerade die im Laufe der Jahrhunderte gewachsene Struktur, die sie so attraktiv macht.


    Es geht also nicht nur um architektonische "Berühmtheiten", sondern auch schlichtweg um Wirkung.

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  • Und genau diese "zusammengesetzte" Kleinteiligkeit machte den Charme des alten Ostflügels aus, zusammen mit dem romantischen Garten und dem direkten Zugang zum Wasser.

    Wie wahr, aber es nützt nichts, am Status quo wird sich so schnell nichts ändern. Zumal man die durch den heute sehr schmalen Ostflügel gewonnenen großzügigen Außenbereichsflächen für Flanieren und Gastronomie in feinster Lage direkt am Wasser wohl aufgeben wird.

  • Walhall:

    Ich kann Ihre Sympathie für eine der Vorkriegssituation entsprechend rekonstruierte Ostfassade durchaus verstehen. Das aus alten Bildern vertraute, kleinräumige Erscheinungsbild mit den abwechslungsvollen Elementen würde sicher wohnlicher, gemütlicher, historisch gewachsener und authentischer wirken als die großflächig glatte, aus einem Guss geplante, kühl und fast monoton wirkende, moderne Stella-Fassade. Man hätte aber, wenn schon, nicht nur die historischen Fassaden, sondern damit auch die Wohn-, Sakral- und Arbeitsräume „archäologisch“ wieder herstellen müssen. Und das wäre im Widerspruch zur geplanten durchgängigen Museumsfunktion gewesen.


    Ich glaube deshalb nicht, dass für diese Wahl Kosten entscheidend waren, sondern auch funktionale Argumente und das gewünschte hybride Erscheinungsbild. Auch die öffentliche Uferfront wäre so nicht möglich gewesen. Nach Westen, Norden und Süden des HF gibt es historisch wirkende Nachbarschaften, die auf den Barockbau geradezu gewartet haben. (absolute Widersprüche dazu sind allerdings die Wippe, der verweigerte Neptunbrunnen und die in der Diaspora gefangenen Rossebändiger!!!) Im Osten wird es keine historisch anmutende Nachbarschaft, sondern Parkanlagen oder eine moderne Bebauung geben, auf die Stella reagiert hat. Das Gesamtergebnis ist ein entsprechend den Ausschreibungen gewünschter Hybrid. Dafür konnte am besten auf die alte Ostfassade verzichtet werden.


    Ich empfehle dazu einen hervorragenden Artikel im Berliner Extrablatt Nr. 95:

    „Vom Unbehagen am Unversehrten. Das philosophische Konstrukt des Hybriden, der Kreuzung aus Historischem und Modernem, erobert die Architektur. Es sagt viel über die Verfasstheit unserer Gegenwart aus – von Dankwart Guratzsch. Jede Entscheidung ist eben ambivalent.

  • Ja, der Artikel von Dankwartz Guratzsch ist sehr hilfreich. Es ist wie beim Umbau des Neuen Museums durch Chipperfield: Das Alte komplett zu rekonstruieren, ist angeblich "unauthentisch". Drei weitere Aspekte sind für mich ebenso entscheidend, weil auch sie Teil des Zeitgeistes sind: der Bruch, die Verfremdung und das Framing. Das erleben wir bei fast jeder Theater- und Opferaufführung und wir erleben es auch in der Denkmalpflege, wo Ergänzungen von Altbauten nicht in behutsamer Angleichung erfolgen, sondern in der Setzung von Kontrasten. Das Alte wird gleichsam wie ein Präparat isoliert und damit zu einem Fragment oder Fremdkörper innerhalb des Neuen. Und es wird durch das Neue gerahmt und so zu einem musealen Objekt degradiert, das man bestaunt, dem aber keine Wirkkraft mehr zugestanden wird, und das durch den neuen Rahmen auch innerhalb der Moderne verortet und durch die Moderne domestiziert wird. In diesem Sinne haben auch die modernen Elemente des Humboldt-Forums die Aufgabe, das historische Erbe des barocken königlichen Preußen und v.a auch des 'schrecklichen' Kaiserreichs einzuhegen und zu zeigen, dass man es zwar unter ästhetischen Gesichtspunkten schätzt, man diese Vergangenheit sonst aber zum Glück überwunden und mit ihr gebrochen hat. Letztlich nimmt man - zumindest dem Neuen Meuseum möchte ich das unterstellen - sehr viel Hässlichkeit in Kauf : eine Hässlichkeit des Ruinösen, die sich vollkommen unterscheidet von der Schönheit einer romantischen Ruine und die man als "authentisches" und "ehrliches" Zeugnis für die Hässlichkeit des letzten Krieges schätzt.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Seinsheim:

    Ihren Beitrag finde ich ganz hervorragend. Vielen Dank. Sie bringen es auf den Punkt. Genau das verfolgen auch der Berliner Senat und Senatsbaudirektorin Frau Regula Lüscher mit der Isolierung des Schlossbaus gegenüber dem Umfeld. Genau das soll durch die ferngehaltenen Neptunbrunnen und Rossebändiger erreicht werden und genau das soll die Wippe erreichen. Wenn das aber nicht nur Senatspolitik ist, sondern ein allgemein und überall schwebender Zeitgeist, dann haben Rekonstruktionsfreunde keine Chance, historisch bedeutsame Kunstwerke und Stadtbilder wieder unbeschädigt zu gewinnen. Über alles muss in unverständlicher Arroganz eine moderne Zeitschicht übergestülpt werden.

  • Bauaesthet

    Genau darum geht es: Elemente fortzulassen, die das Schloss mit dem Stadtraum verbinden könnten - und dazu würden neben Neptunbrunnen und den Kolonnaden des alten Nationaldenkmals auch die Schlossterrassen und die Rossebändiger gehören (letztere auch als ikonographische Brücke zu den Tierkampfgruppen und den Dioskuren vor bzw. auf dem Alten Museum).

    Es ist, und das wird auf dem Forum ja auch immer wieder diskutiert, der Mangel der Moderne an Souveränität. Eine Epoche, die sich explizit durch den Bruch mit der Geschichte definiert und sich als einen Gegenentwurf zur Geschichte versteht, muss die Geschichte zwangsläufig als ihren Feind betrachten und in jedem Ansatz, Geschichte Geltung zu verschaffen, einen (persönlichen) Angriff sehen. In letzter Konsequenz kann das sogar pathologische Züge annehmen. Von allen Epochen der Kulturgeschichte ist die Moderne wohl die paranoideste.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Es ist, und das wird auf dem Forum ja auch immer wieder diskutiert, der Mangel der Moderne an Souveränität. Eine Epoche, die sich explizit durch den Bruch mit der Geschichte definiert und sich als einen Gegenentwurf zur Geschichte versteht, muss die Geschichte zwangsläufig als ihren Feind betrachten [...]

    Es ist nicht nur der Mangel an Souveränität, sondern auch und besonders die Vormundschaft über den Betrachter, die die Moderne beansprucht, wenn Altes oder Rekonstruiertes in einer zeitgenössischen Umgebung zusammenkommen. Der Bruch mit der pöhsen Geschichte tobt sich aus an den Hinterlassenschaften der Vergangenheit.

    Als wäre das Heute das Maß aller Dinge, auch beim Blick auf die Vergangenheit.

    Dabei sind die architektonischen Modeerscheinungen so kurzlebig wie noch nie in der Geschichte. Alle paar Jahre wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben und alles muss wieder ganz "neu gelesen" werden.

    Das Neue soll das Alte immer brechen, in Frage stellen, zerstören...

    Diese unausrottbare Arroganz gegenüber der Vergangenheit könnte man als Präsentismus bezeichnen, analog zum Rassismus, Sexismus und sonstigem Ismus. Diese Ismen sind alle nicht weniger geworden, sie suchen sich nur neue Spielplätze zum Austoben, je nachdem wie der Wind gerade weht.

  • Diese unausrottbare Arroganz gegenüber der Vergangenheit könnte man als Präsentismus bezeichnen, analog zum Rassismus, Sexismus und sonstigem Ismus. Diese Ismen sind alle nicht weniger geworden, sie suchen sich nur neue Spielplätze zum Austoben, je nachdem wie der Wind gerade weht.

    Im Grunde würde der Begriff Modernismus schon ausreichen. 1500 Jahre lang hat der Begriff "modernus" das Gegenwärtige bezeichnet, das sich aus dem Vergangenen, dem "antiquus", entwickelt hat und mit selbigem in einen Wettstreit (im Sinne einer Imitatio oder auch eines Überbietens) getreten ist. Dabei stand fest, dass das Antike immer ein Maßstab bleiben wird und alles Moderne in absehbarer Zeit selbst zum Vergangenen werden wird, abgelöst von einer neuen Moderne. Der Fehler der "Modernisten" zu Beginn des 20. Jh. bestand darin, dass sie ihre "Moderne" als den Höhe- und Endpunkt der Geschichte verabsolutiert haben. Nach dieser Art von Radikal-Moderne konnte somit nur noch die Postmoderne kommen. Der Modernismus ist also per definitionem eine totalitäre Ideologie.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)