Umfeld Berliner Schloss - Allgemeines

  • Die Frage hat Konstantindegeer ja schon beantwortet.


    (Man muss auch nicht aus allem ein Politikum machen!)

    Ich glaube, Du hast eben ein Politikum daraus gemacht. Ich habe nur vorgeschlagen, die Fahrradständer dort zu montieren, wo sie weniger stören.... ~:-[]

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Besteht die lange klotzige Sitzbank denn wenigstens aus Naturstein? Oder aus liebreizendem Beton??

    "80 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkriegs wiederholen Politiker jedes Jahr die Worte 'Nie wieder'. Und nun sehen wir, dass diese Worte wertlos sind." (Wolodymyr Selenskyj)

  • Nicht mehr lange, und man wird denken, das Schloss war nie weg! cclap:)

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    Gutmensch = Gut gemeint, nicht zuende gedacht, schlecht gemacht

  • lange klotzige Sitzbank

    Die (egal ob aus Naturstein oder Beton) finde ich wesentlich störender als die Fahrradständer.


    Aber offensichtlich ist eine Überwachung mit Kameras geplant. Wird viel im Forum beruhigen. (Dürfte an so einem Ort aber wahrscheinlich wirklich notwendig sein)

  • Warum hat man die Fahrradständer eigentlich nicht vor dem ehem. Staatsratsgebäude errichtet?

    Weil das kein Neubau ist und deshalb der Ist-Zustand Bestandsschutz geniesst. Die Alte Nationalgalerie und das Pergamon-Museum haben auch keine.


    Da das Humboldtforum nicht nur Museum sondern auch Kongreoßzentrum ist glaube ich aber schon, daß Fahrradstellplätze nötig sind und sehe darin auch kein Problem.

    „Kreativität entsteht nicht durch Überfluß sondern durch Mangel.“
    Richard David Precht

  • Ich könnte mir vorstellen, der gute Seinsheim meinte: "Warum hat man die für das Humboldtforum vorgeschriebenenFahrradständer eigentlich nicht vor dem ehem. Staatsratsgebäude errichtet?"


    Dann wäre der Vorschrift entsprochen gewesen, der Schlossplatz wäre für eine zukünftige Gestaltung frei geblieben, und zugleich hätte man die Radständer auch als Staatsradständer für das Abstellen von Staatsrädern vor dem Staatsradgebäude gebrauchen können.

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  • Ich halte die Fahradständer am Schloß auch für arg mißglückt. Da hätte es mit Sicherheit ansehnlichere Möglichkeiten gegeben.


    Hier hätte man beim U Bahnbau gleich einen unterirdischen Raum für die Radl mit berücksichtigen können.

  • Hier hätte man beim U Bahnbau gleich einen unterirdischen Raum für die Radl mit berücksichtigen können.

    Das ist aus meiner Sicht als Radfahrer keine wirklich ernsthafte Alternative zu ebenerdigen Abstellmöglichkeiten und würde wohl auch nicht den einschlägigen Berliner Bauvorschriften entsprechen auf die Konstantindegeer ja bereits mehrfach hingewiesen hat.


    https://www.stadtentwicklung.b…/bauen/AVStellplaetze.pdf

  • Besteht die lange klotzige Sitzbank denn wenigstens aus Naturstein? Oder aus liebreizendem Beton??

    Sieht wie Granit aus.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Die Fahrradständer sind doch nur die Sonderparkplätze für den Berliner Senat.


    Ansonsten wären die Ständer vollkommen sinnlos, ein Witz.

    Ich lebe in der Fahrradstadt Münster. Hier gibt es massenweise Abstellmöglichkeiten für Fahrräder.

    Wer allerdings glaubt, dass die genutzt werden, irrt sich!

    Fahrräder stehen da, wo der Fahrer gerade halten will. Zur Not auch quer vor einem Geschäftseingang.

  • Besteht die lange klotzige Sitzbank denn wenigstens aus Naturstein? Oder aus liebreizendem Beton??

    Ich vermute, die ist aus echtem Naturbeton.


    Die gewellte Oberfläche, die ja so gestaltet sein muss, dass Regenwasser abfließt, hätte bei Naturstein aufwändiger Steinmetzarbeiten oder anderer kostspieliger Oberflächenbearbeitung bedurft. Der dafür notwendigen Investition halte ich den Berliner Senat nicht für willens - zumindest nicht an dieser Stelle.

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  • Ich vermute, die ist aus echtem Naturbeton.


    ..... Der dafür notwendigen Investition halte ich den Berliner Senat nicht für willens - zumindest nicht an dieser Stelle.

    Sieht aus der Nähe aber sehr nach Granit aus .... (@ Dropdeaded209, ich habe Dein Bild missbraucht - bitte Bescheid geben wenn nicht ok).


    Schöner wird die Bank durch die Verwendung von Naturstein IMHO nicht - man hätte sie einfach weglassen sollen. Sitzen wird da ob der scharfen Kanten und des "kalten" Materials eh kaum jemand (- oder kommt da noch Holz drauf?).


    39945186ee.png

  • Die Wellenform soll uns vermutlich für den Neptunbrunnen entschädigen. :zwinkern:

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Nun wird das einzig Positive an der Spreeterrasse, der Gestus der Freitreppe, auch noch durch ein Geländer konterkariert. Die Bürokratie spuckt überall in die Suppe.

    Schließlich hätte man die Handläufe auf intelligente Weise - etwa als Eintiefungen - in die Seitenmauern integrieren können, wie Chipperfield das im Neuen Museum getan hat.

    Nimm das Recht weg, was ist der Staat dann noch anderes als eine große Räuberbande? (Augustinus von Hippo)

  • Die mittigen Geländer sind ab einer gewissen Breite der Treppen leider vorgeschrieben. :kopfschuetteln:

    So steht es in der Landesbauordnung. Ich als Planer fühle mich von solchen Vorschriften auch hin und wieder eingeengt und muss mir oft die Frage gefallen lassen: "Was hat der Architekt sich denn dabei gedacht?" huh:)

  • Fahrradständer Nr.2 :crying:

    "Moderne Architektur heißt seit über 50 Jahren: Rechtwinklig, weiß, kahl, leer, gebaut von immer schwarzgekleideten Architekten."

    -Gerhard Kocher