Umfeld Berliner Schloss - Allgemeines

  • @ Goldstein


    Die Kirchenabrisse wie auch der Abriss des Berliner Schlosses geschahen aus ideologischen Gründen und waren völlig unnötig. Fahre mal
    nach Warschau oder Danzig und schaue dort wie mit der kulturellen Vergangenheit umgegangen wird, obwohl im Falle von Danzig das ja vor 1945 noch zu Deutschland gehört hat. Ich glaube dein Ansatz ist vollkommen falsch. ! :daumenunten:

  • Im DAF-Forum gib es eine aktuelle Bilderserie zu den bereits neu gepflasterten Flächen des Schlossplatz, die einen Vorgeschmack auf das Erscheinungsbild des übrigen Schlossumfelds bietet. Gottseidank besteht das Pflaster offenbar nicht nur aus grauen Steinen, so dass die Flächen doch ein wenig lebendiger wirken.
    Und tatsächlich sind auch weitere "Retro-Laternen" aufgestellt worden. Wollte Regula nicht immer ein "zeitgenössisch" gestaltetes Schlossumfeld? Wird Madame jetzt etwa inkonsequent?
    >> Link zum DAF-Forum

  • Die Pflasterung sieht irgendwie mau ( nicht Fisch nicht Fleisch ) aus und erfüllt meine Erwartungen an diesem historischen Ort nicht. Aber das ist meine Meinung, vielleicht denkt die Community da anders. Hat jemand vielleicht Bilder wie es Mal war ?

  • Das Pflaster und die Schweinebäuche (Granitplatten), wie sie nun verlegt wurden, sind typisch für Berlin seit dem 19. Jahrhundert. Die gleiche Gehweggestaltung findet sich auch entlang unter den Linden. Ich weiß jetzt nicht warum man sich darüber beschwert, ich bin zumindest positiv überrascht.
    Sehr positiv auch, dass man außerdem die Berlin-typischen Schupmann-Kandelaber aufstellt. Ich hoffe, die vereinfachten Versionen, die schon seit einigen Jahren dort stehen, werden ebenfalls durch diese ersetzt. Zweierlei Lampenmasten sähe schon seltsam aus. Die Schupmann-Kandelaber sind allerdings recht kostspielig. Hieß es nicht, sie kosteten 50000 € pro Stück, als man sie neu für Unter den Linden anfertigte?

  • Einige historische Aufnahmen der Laternen rund um das Schloss und zuletzt noch ein Blick vom Schinkelplatz mit der wunderschönen Laterne auf das Schloss.







  • Ich wäre vorsichtig. Die Bilder zeigen den Bürgersteig vor dem Marstall. Ob die andere Straßenseite, also der eigentliche Schlossplatz, die Schlossfreiheit und Bereich der Schlossterrassen adäquat gestaltet werden ist keineswegs sicher. Hier befürchte ich durchaus noch die einheitsgraue Granitwüste.


    Auf der Nordseite wurde ja bereits ein kleiner Bereich gepflastert, wo jetzt die Infobox steht. Leider kann man in der Webcam nicht erkennen, wie die dortige Pflasterung aus der Nähe aussieht. Vielleicht könnte gelegentlich jemand dort bitte ein paar aufschlussreiche Fotos machen und einstellen.


    Auch bei den schönen Schupmann-Kandelabern bin ich vorsichtig. Die stehen bisher noch ausschließlich auf der dem Schloss abgewandten Seite. Könnte also sein, dass die mögliche Granitwüste ums Schloss noch mit solchen potthässlichen Lichtstelen wie im Lustgarten oder neuerdings auf dem Bebelplatz verziert wird.

  • @Eiserner Pirat


    Auf dem dritten Foto in deinem Betrag (Blick aus der Brüderstraße) erkennt man im Hintergrund ein Gebäude mit zwei Kuppeln...ich bin gerade etwas desorientiert, aber das kann von der Perspektive her doch nicht der Dom sein, oder? Der wäre von dem Standpunkt aus doch nicht derart sichtbar, weder der alte, noch der neue Berliner Dom. Oder täusche ich mich grad derart? Aber was für ein Gebäude ist das dann? Oder schätzt ich die Perspektive grad so falsch ein?

  • Auf dem dritten Foto in deinem Betrag (Blick aus der Brüderstraße) erkennt man im Hintergrund ein Gebäude mit zwei Kuppeln...ich bin gerade etwas desorientiert, aber das kann von der Perspektive her doch nicht der Dom sein, oder? Der wäre von dem Standpunkt aus doch nicht derart sichtbar, weder der alte, noch der neue Berliner Dom.

    Nein, das sind die beiden Kuppeln des Bode-Museums (siehe Bild). Diese Sichtperspektive vom Schlossplatz aus war damals, als das Foto aufgenommen wurde noch möglich, da das Pergamon-Museum als massiver Block in der Mitte der Museumsinsel noch nicht existierte.

  • Das sind doch die beiden Kuppeln des Bode-Museums. Bei ungewohnten Ansichten schaue ich jeweils immer bei Google-Street-view nach. Der einstige Standort des Fotografen ist ja leicht zu ermitteln, und von dort aus einfach links an der Westfassade des Schlosses vorbeizielen und dann 'trifft' man auf das Bode-Museum.
    https://goo.gl/maps/hofmZQ2h8Gg3zPGSA

  • Vielen Dank. Ja mich hat zusätzlich noch irritiert, dass man doch aber das Alte Museum (1830 erbaut) sehen müsste, aber wie gesagt, ich war grad völlig unsortiert und hab vielleicht zu wenig nachgedacht :) Danke für die Antworten

  • Zumindest im Schlüterhof wich die Pflasterung von dem schlichten, für Berlin typischen Mosaikpflaster mit Granitplatten, wie man es in den innerstädtischen Straßen findet, ab. Man kann auf den alten Photographien erkennen, dass durch zwischen dunkleren verlegte hellere Steine Linien entstanden, die dann zusammen eine Art Rautenmuster ergaben. Besser kann ich es nicht beschreiben, da mir ein wirklich gutes Bild davon im Moment leider nicht vorliegt. Aber zumindest eine Ahnung davon vermittelt Bild 19 von 27 unter


    https://www.spiegel.de/fotostr…otostrecke-110364-19.html

  • Soweit ich weiß, ist die gleiche Rautenmusterpflasterung auch wieder für den Schlüterhof geplant.

  • Mir kommen gleich die Tränen, wie der Tagesspiegel berichtet kommt man mit der Wippe weiter nicht so richtig in die Gänge, frühestens im September 2019 könnte Baubeginn sein.
    Derweil macht man sich intensiv darüber Gedanken wie man es verhindern kann, dass sich Besucher oder Obdachlose unter die Wippe begeben und zerquetscht werden könnten. Die Lösung: Unter der Wippe baumelnde Stahlnetze als Barriere. :D Optisch wird die Wippe ja ohnehin ein richtiges Highlight in der Berliner Mitte sein, aber dieses zusätzliche i-Tüpfelchen hat bisher wirklich noch gefehlt...


    >> https://www.tagesspiegel.de/wi…icht-fertig/24433370.html

  • Weil es gerade wieder gewittert... hat die Salatschüssel eigentlich einen Stöpsel, den man ziehen kann, wenn das Ding sich mit Wasser gefüllt hat? Und darf die Wippe überhaupt betreten werden, wenn sie feucht ist? Oder müssen sich dann die bewegten Völker dann Gummistiefel mit Anti-Rutsch-Sohlen anziehen? floet:)

  • (...) Gleichwohl ist nicht auszuschließen, dass vor dem Stahlnetz Obdachlose ein regengeschütztes Camp aufschlagen könnten. (...)

    Klar. Die werden sich ganz bestimmt gerade an einer vielbesuchten Touristenattraktion (das Schloss) ein regengeschütztes Camp aufbauen. Weil es da auch so ruhig ist.


    Diese Wippe/Waage ist wirklich so unglaublich dämlich. Wenn ich schon etwas von Federn und Dämpfern lese. Das wird doch nicht lange fehlerfrei funktionieren. Und irgendwann wird das ganze System starr festgeschweißt und fixiert, weil die Wartungskosten zu hoch sind.


    Man stelle sich vor, die Erfinder und Erbauer des alten Nationaldenkmals würden etwas vom neuen Einheitsdenkmal erfahren. - Wären sie nicht schon tot, würden sie sich spätestens jetzt totlachen. So primitiv ist unsere Gesellschaft und die "Kunst" im öffentlichen Raum mittlerweile geworden.

  • @ Neußer, und wenn sie dann festgezurrt ist, ist's auch ein Symbol für den derzeitigen Zustand dieser Republik. Jedem Staate sein passendes Denkmal.
    Wird dieser Schwachsinn also doch noch gebaut werden!? Lange Zeit klang es doch so, als ob man es still, klamm-heimlich im Sande verlaufen lassen wolle!?
    :gehtsnoch::augenrollengruen::kopfschuetteln: