Berliner Stadtschloss - Umfeld (Schlossplatz, Schlossfreiheit, Lustgarten & Spreeufer)

  • Ich denke nicht mal, daß die heutigen Gärtner das nicht mehr drauf haben. Aber mit € 2,50 lässt sich eben nicht viel mehr machen.

    Ich glaube mich zu erinnern, gelesen zu haben, daß bspw. die Mittel zur Pflege des Tiergartens im Laufe der Jahre von 20 Mio auf 1 Mio zusammengestrichen wurden. Ebenso die Anzahl der hierfür zuständigen Mitarbeiter.

    Gleichzeitig rühmt sich der Herr regierende Bürgermeister:


    https://digital.zlb.de/viewer/…das_gruene_berlin2012.pdf

  • Dem Architekten wird doch vorgeworfen die Idee zu dieser Schale nicht selbst gehabt zu haben.

    Wie war das noch gleich?

    Woher stammt diese Information? Wo kann ich dazu etwas lesen? Mir sind eigentlich unzählige gegenteilige Sachverhalte dazu bekannt. Daher wäre ich an neuen und weiterführenden Informationen durchaus interessiert.

    Kunsthistoriker, Webdesigner und Blogger

    Hat die Website für Stadtbild Deutschland erstellt und administriert sowie zeitweise das Forum als technischer Administrator begleitet.

  • Die Plagiatsdiskussion findet sich z.B. hier. Viele andere Medien haben ähnlich berichtet.

    Ich glaube aber nicht, daß man der Obstschale mit solchen Vorwürfen beikommt - die Schale wird gebaut werden.

    „Ärzte können ihre Fehler begraben, aber ein Architekt kann seinen Kun­den nur raten, Efeu zu pflanzen.“
    George Sand

  • Schade, dass die Klage nicht weiter geht. Milla & Partner hatten dieses Forum aus dem selben Grund versucht zu schaedigen.

    Da fand ich es nur zu gut wenn es Denen gleich ergeht.


    Zur Geschichte:

    Filmemacher Christoph Lauenstein hatte die Idee zu einem Film ueber die Wiedervereinigung. Darin gibt es ein begehbares

    Denkmal, das sich je nach Belastung durch die Besucher mal zur einen, mal zur anderen Seite neigt. Die Idee wurde in seinem

    Oscar-praemierten Kurzfilm "Balance" ueber die friedliche Einheit verewigt. Zu sehen u.a. seit 25 Jahren im Bonner

    Haus der Geschichte zur Deutschen Einheit.

    Milla & Partner kannten diesen Film, beteuern aber die Idee zum Denkmal nicht aus dem Film zu haben.

    Lauenstein will 100 000 Euro fuer seine Idee.

  • Na ja, zuerst machte Lauenstein seinen Kurzfilm 1989, als es noch gar keine Wiedervereinigung gegeben hatte. Einen Bezug zur deutschen Einheit kann ich nirgendwo erkennen. Zudem kann man dann jeden Film, in dem Ebenen schwanken (z.B. Schiffskatastrophenstreifen a la "Der Sturm", als Ideengeber nennen, wenn es etwas Kohle abzugreifen gibt. Auch z.B. die "Bayern-Wippe" könnte auch mal versuchen, 100.000 Euro zu bekommen. Ist Milla&Partner vielleicht auch bekannt gewesen. Ich selbst bin ja schon auf einem Jahrmarkt mitgefahren. Also, ich erkenne da nicht viel Bezug zum Einheitsdenkmal bei Lauenstein. Aber seht selbst:


  • Der Betonvorbau im Spreekanal ist jetzt bald beseitigt.


    Die Ufermauer ist bis auf den Übergang rechts (temporär?) wieder aufgebaut worden.


    Und nebenan gibt es nichts zu sehen, was nicht besser von oben aus der Ferne betrachtet werden kann.



    Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
    (Immanuel Kant)

  • Die totale Zerstörung: geschätzte 30% des Gewölbes sind nun irreparabel zerstört. Von wegen minimal invasiv. Hätte man das nicht mit gering dimensionierten Bohrungen und dem Einbringen der Pfeiler durch diese Bohrungen lösen können. Dann wäre nach einem etwaigen Entfernen der Wippenschale in späterer Zeit eine Sanierung des Gewölbes ohne zu großem Aufwand möglich gewesen. Aber so!? Sieht aus wie Bombentrichter nach einem Angriff! :daumenunten::kopfschuetteln:


  • Bitte übertreibt mal nicht. Es handelt sich hier um kein unwiederbringliches Kunstwerk, sondern um ein technisches Bauwerk. Die Architektur ist seriell, wenn 30 % zerstört sind, sind 70 % noch existent und man kann das fehlende problemlos rekonstruieren. Zu guter Letzt sind diese Gewölbe völlig unsichtbar - keiner von Euch hat sie je gesehen oder wird sie je sehen, denn keiner von uns ist eine Fledermaus.

    Ich finde das Einheitsdenkmal auch medioker, und ich bedaure ebenfalls, dass die Mosaiken nicht zurückkehren. Aber wegen dieser historistischen Gewölbe jetzt so einen Aufstand zu machen, ist etwas unseriös.

  • Die Geländerpylone werden wohl nicht in dem dunkelgrau wie die Elemente am Schinkelplatz gestrichen. Es wird wohl glasperlgestrahlt.



    Was mir aufgefallen ist: Die Fugen zwischen den Granitplatten sind wohl so alt, wie das Geländer - und allermeistens tadellos

  • Vor den Lüftungsschlitzen wurden heute Glasplatten montiert.

    Richtig dicht verklebt mit Butyl.

    Die obere Scheibe kann ich mir erklären...

    die mittlere schon weniger

    und die kleine untere garnicht.


  • Beginnt heute mit der Freilegung der riesigen Rohre etwa die Umlegung derselben um Platz zu schaffen für den Wiederaufbau des Neptunbrunnens? Das wäre doch eine echte Sensation!


    Webcam Süd